Beiträge von susami

    Hey - ich beneide Dich um Deinen klugen Hund.

    Meine muss ich sanft dazu nötigen, wenigstens ab und zu mal Obst zu fressen.
    Ich denke Dein Hund weiss ganz genau was er braucht - und sucht es sich wo er es kriegen kann. Und vermutlich sind in dem Trofu nicht ganz soviele frische Vitamine wie in rohem Obst und Gemüse.
    Rohes Fleisch mögen übrgens einige Hunde nicht - man müsste sie im Zweifel langsam und schrittchenweise dran gewöhnen. Oder man kocht ober brät das Fleisch eben - ich seh da kein Problem drin.

    Freu Dich an Deinem Ernährungsexperten ;)

    Zitat

    Hi,

    Ich versteh ehrlich gesagt auch immer überhaupt nicht, warum ich meinem Hund nicht verbieten soll, etwas zu tun, in dem ich ihm Ärger mach, wenn er es trotzdem tut :???:

    Ich mein, ich prügel meinen Hund nicht, er lebt nicht in ständiger Angst etc, aber wenn er unerlaubt aufs Sofa springt, fliegt er nunmal hochkant wieder runter!

    Halte das für normalen Umgang mit dem Hund.
    Und meine Korrektur ist da ein böser Blick oder ein "Schhht", mal ein scharfes Wort.

    Ich seh so gar keinen Sinn drin, meinem Hund mit positiver Bestärkung beizubringen, dass er etwas nicht darf. :???:

    Ist in diesem Beispiel doch mehr als klar ... weil Du ihm keinen Ärger machen kannst während Du 8 Stunden Arbeiten bist.
    bzw. zumindest manche Hunde die selbstbestrafenden Objekte nicht so furchtbar finden das sie ins Meideverhalten fallen.

    also muss man das Ziel anders erreichen ... indem man erwünschtes Verhalten (Platz nur auf der Decke) verstärkt.

    Nö ... sie weiss es nicht.

    Hunde ticken anders als Menschen.
    Bei manchen klappt es, wenn Mensch eine Sache mit Tabu belegt, gilt dieses Tabu auch in Abwesenheit.
    Aber sehr viele Hunde "denken" sich: Mensch ist nicht da, braucht also den Platz nicht - also kann ich dorthin. (Vielleicht riecht es dort mehr nach Dir?)

    "Schuldbewußt" gucken tut Deine Hündin bestimmt nicht ... aber sie hat gelernt, das Du unter Umständen ärgerlich bist wenn Du heimkommst. Also sendet sie Dir vorsorglich schonmal Beschwichtigungssignale.

    Deck auch den Rest vom Sofa mit Decken ab ... oder stell was drauf, so daß Deine Hündin dort keine Platz findet (Wäschekörbe, Kartons etc.)

    Ich meine das sowas total typabhängig ist ... es gibt echte Rüden-Menschen und echte Hündinnen-Menschen.
    Wenn Du das jetzt noch nicht weißt, dann lass Dein Herz entscheiden.

    Deutsche Pinscher sind eh nicht grade die leichtesten Anfängerhunde - andererseits ist jede Rasse genau die Richtige, wenn sie eben 100 % zum Menschen passt.

    Und ansteckent ist diese Pinscheritis sowieso :lol:
    weils einfach total klasse ursprüngliche Hunde sind.

    Also viel Spass

    Zitat

    Ich hab nur eine Frage an euch.

    Was hättet ihr gesagt, wenn es ein Rottweiler gewesen wäre?

    Ist es denn kein Rotti???? :???:

    Ja dann ... dann schaut es natürlich vollkommen anders aus.
    Dann muss einfach nur der Halter die Verantwortung übernehmen und auf Kind und Hund aufpassen. :p

    Zitat


    zum ständig im Auge behalten:

    Viele sagen ja, dass man ständig aufpassen muss usw. Das geht im normalen Leben nicht!

    Hab ich dann einen Knirps von drei Jahren vor mir, dann macht mein Hund Sitz, ich knie neben meinem Hund sage dem Kind genau wo es den Hund anfassen darf und gut ist es. Das Kind kann ihm dann noch ein Leckerli geben und fertig.

    :???:

    ähm ... Du machst genau das, was ich persönlich unter "Hund und Kind im Auge behalten" gemeint hab.
    Wieso soll das im normalen Leben nicht gehen?????

    Und genau darum geht es .... der Halter hat die Verantwortung, kennt den Hund und kann und muss dem Kind zeigen, was erlaubt ist und was das Kind besser bleiben lässt.
    Dazu gehört auch das Wissen, ob und wie der Hund sozialisiert wurde. Ob es schonmal Situationen gab, wo der Hund deutlich gezeigt hat das ihm das zuviel wurde.
    Und es gehört soweit wie möglich auch das Wissen um die rassebedingten Eigenschaften. Da da pauschalisiert Du m.M. nach.
    Es gibt Hunde die bringen den Schutztrieb von Geburt an mit - und behalten ihn auch, trotz bester Sozialisation. Auch das sollte man nicht wegreden oder gar beschönigen. Und man sollte - vor allem den Kindern zuliebe - solche Hunde dann vor Kindern schützen, denn damit schützt man automatisch auch die Kinder.

    Ich finde die alleinige Schuld liegt bei dieser Halterin.
    Sie hat nicht nur gegen die strenge Landeshundeverordnung von NRW verstossen - sie wäre auch in jedem anderen Bundesland ohne Leinen- und Maulkorbpflicht zur Verantwortung zu ziehen.
    Denn ein Halter haftet immer für seine Tiere - und hat dafür Sorge zu tragen das durch die Tiere kein Schaden entsteht.

    Dieses Kind tut mir leid, die türkischen Kinder sowieso weil sie völlig falschen Umgang beigebracht bekommen der sich dann naturgemäß auch noch selbstbestätigt.

    Die Hunde tun mir leid, sie hatten niemals eine reelle Chance.
    Sorry Dark, aber zeig mir einen 8-monate alten Hund, der schon perfekt gelernt hat, auch mit schreienden kreischenden und oft steinewerfenden Kindern ruhig und souverän umzugehen.

    Ich frag mich, wieso man ausgerechnet in einem Mehrfamilienhaus mitten in einer Großstadt zwei solche Hunde halten muss.
    Ich hätte ehrlich gesagt großes Verständniss wenn dies irgendwann verboten würde.
    Selbst wenn die Kinder im Haus irgendwann den richtigen Umgang gelernt hätten, gleich nebenan wohnen die nächsten kreischenden Kinder.
    Das ist doch auch kein Hundeleben.

    achso hast Du das gemeint - na klar, ein Auge würd ich auch drauf haben.
    Alles auf die Pubertät schieben und nix machen ist garantiert falsch.

    Lustig drauf zugehen würd ich auch nicht bei Personen - wär mir ebenfalls zu riskant.
    Also so insgesamt liest es sich ja so, als wüsstest Du ziemlich gut was zu tun ist. Bleib einfach dabei und bei Deinem Bauchgefühl, lass Dich nicht verunsichern.

    Zitat

    Ich kann den Mann nur emfpfehlen. Ein Versuch schadet ja auch nichts.

    Dem muss ich jetzt mal massiv wiedersprechen.
    Denn in seiner Verzweiflung alle möglichen Trainer auszuprobieren, die bei irgendjemandem angebliche durchschlagenden Erfolg hatten kann immens schaden. Es zerstört das ohnehin schon angeknackste Vertrauen zwischen Dir und Deinem Hund.

    Solange ich nirgendwo von diesem Trainer persönlich mal lesen kann, was eigentlich seine Trainingsphilosophie ist -
    und wie das ungefähr gehen soll, angeblich völlig gewaltfrei aber in 1,5 Stunden ... solange würde ich persönlich die Finger davon lassen.

    Ich hab mit meinem Hund leider den Fehler gemacht, und drei angebliche "Hundeflüsterer" konsultiert. Es gibt ja jedes Jahr nen neuen "Flüsterer" ... bloss flüstern tuen diese Herrschaften meistens nicht.

    Inzwischen ARBEITEN wir an den Problem und machen erste Fortschritte. Geht nicht innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen .... dabei aber wirklich flüsterleise. Und bedeutet vor allem für mich sehr viel Disziplin und Geduld - Arbeit eben, statt Zauberbrause.

    Zitat

    mit einem wirklich guten hundetrainer würd ich gern arbeiten, schon interessehalber. so einer wie monty roberts bei pferden. gibts hier aber leider nicht, wenns hier überhaupt welche gibt- ich glaube nicht. bei uns ist hundeleben eher noch ursprünglich.

    Wo lebst Du denn?
    Vielleicht kennt ja hier irgendjemand einen guten Trainer in Deiner Nähe?

    Ursprüngliches Hundeleben.... hmmm...... :hust:
    hatte ich mir bislang laienhaft irgendwie ganz anders vorgestellt, aber gut.