Hallo,
ich finde diese Diskussion sehr interessant.
Vieles kann ich theoretisch nachvollziehen, aber realistisch funktioniert es leider (je nach Hund) nicht.
Es gibt Hunde, die sich weder über Futter, noch über Spielzeug motivieren lassen wenn es um Wild geht. Das beste und beliebteste Leckerli, welches Zuhause für Kopfstand mit Schwanzwackeln sorgt, bleibt draußen völlig wirkungslos. Suchspiele draußen nach den blöden Leckerlis (egal ob Hühnchenherzen, Leber, rohes Fleisch, Schinken, Käse usw) ist doch doof, auch einen Felldummy will man nicht suchen, oder erbeuten. Apportieren ist im Garten toll, aber draußen "bleib mir bloß weg mit dem Ding, hab wichtigeres zu tun!"
Ich kann mich da Björn anschießen. Mir konnte noch keiner zeigen, dass es ohne Zwang möglich ist einen Jäger "sicher" von Wild abrufbar zu machen. Vor allem wenn es um Hunde geht, die man nicht von Welpenbeinen an hat. Viele sagen es, aber spätestens wenn es ans Eingemachte geht, hab ich einen Hund, der eben leider nicht der Norm entspricht und man "hier" wohl ohne Zwang nichts machen kann!
Was tun?
Einen lauffreudigen Hund immer nur an der Leine zu führen (auch Schleppleine) kann nicht das Endziel sein, also zumindest meines nicht!
Bin für alle Vorschläge offen
Liebe Grüße
Steffi