Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    Du hast doch schon ein Bauchgefühl und dieses scheint Dir sagen zu wollen, dass Du da nicht mehr hingehen möchtest. Nicht weil es schlecht ist, sondern wegen des Alters Deines Hundes.
    Es kann schon sein, dass es ihm zuviel ist.

    Beurteilen kannst aber nur Du das.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hi,

    es ging um Aggression gegen Kinder und der HH hielt sich absolut nicht dran den MK drauf zu lassen, konnte den Hund aber auch nicht halten.
    Es ist ein süßer Mischling und sieht eben gar nicht gefährlich aus. Auch ging er immer im Naturschutzgebiet wo viele Kinder herumtollen.

    Wenn ich mit ihm trainiert habe, hatte der Hund den MK auf, aber ansonsten eben nicht. Ich habe ihn mehrfach zufällig getroffen und als immer wieder die Ausrede kam, dass er den MK daheim vergessen hatte, ihn aber sonst immer auf habe, kam ich ins Grübeln.

    Das konnte ich einfach nicht mehr verantworten.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann Dich auch sehr gut verstehen...
    Bei mir ist es anders herum. Seit 3 Wochen geht es Ronja nicht gut, die Hüfte macht Probleme (sie hat eine angeborene HD, Op und auch GA wurden schon gemacht) und eben mittlerweile der ganze Bewegungsaperat. Sie humpelt mal vorne, mal hinten und mal überall.

    Es tut weh es zu sehen, denn ich konnte vorher immer sagen, dass es tagesabhängig ist und das hat mich hoch gezogen.
    Jetzt muss ich der Wahrheit ins Auge blicken und es wird nicht mehr besser werden.

    Bei mir ist es so, dass Filou (nun 2,5 Jahre alt) diese Schwäche merkt und versucht sie in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, was ich natürlich nicht zulasse.
    Sie wehrt sich auch nicht mehr, denn irgendwie scheint sie zu spüren, dass sie ihm nichts entgegen setzen kann.

    Seit vier Tagen ist nun Ruhe bei uns, aber auch nur weil ich ihm unmissverständlich klar gemacht habe, dass ich das nicht dulde.

    Von daher kann ich auch mitfühlen, aber eben anders rum.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    also mit den HHs hatte ich bisher auch keine Probleme. Liegt vielleicht daran, dass ich schon seit meinem 16. Lebensjahr beruflich mit Menschen zu tun habe und auch die ein oder anderen Seminare besucht habe. Ist eigentlich nichts anderes wie beim Hund (Körpersprache, Artikulation, Psychologie, Lernverhalten)

    Es kommt immer darauf an wie man mit den HHs spricht und wie man ihnen was erklärt.
    Die einen verstehen es schneller und bei den anderen muss man versuchen es so zu erklären, dass sie es auf jeden Fall verstehen können!

    Wenn das Ganze ein rundes Bild geben soll, dann muss man auch weiter ausholen und den Menschen wirklich erklären warum ein Hund so tickt wie er tickt!

    Und die, die einfach nicht wollen weil sie gedrängt wurden, denen sag ich dann auch, dass es so nicht weiter geht wenn sich nichts tut.
    Ich schau mir das zwei, drei Stunden an und dann wird Tacheless gesprochen.

    Leider fehlt es einigen Trainern am Umgang mit den Menschen und das sind nun mal die Hauptpersonen beim Training mit Mensch und Hund.
    Ich kenne sehr viele, die super mit Hunden sind, es aber nicht erklären können.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: einmal musste ich bisher ein Training abbrechen, da mir die Verantwortung zu groß war und der HH das Problem nicht sehen wollte!

    Hallo,

    ich würde den Hund auch einem Tierarzt vorstellen.
    Einfach nur um sicher zu sein. Es bringt rein gar nichts einen Trainer zu konsultieren wenn der Hund gesundheitliche Probleme hat.

    Bei euch ist einiges im Argen und daher sollte im Moment auch Dein Schutz an erster Stelle stehen.

    Von daher nur ein Rat:

    Ich wäre im Moment äußerst vorsichtig im Umgang mit dem Hund und würde ihn auf Abstand halten.
    Anfassen würde ich auch gar nicht probieren
    Davon stirbt ein Hund nicht wenn er mal ein paar Tage keine Streicheleinheiten bekommt.

    Wie ist es denn mit Gassi gehen? Kannst Du ihn problemlos anleinen?
    Wenn ja, dann mach eine Hausleine (ohne Schlaufe damit er nirgends hängen bleibt) ans Halsband. So musst Du nicht an ihn ran und kannst ihn aber ganz gut von A nach B bringen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: pass auf Dich auf!

    Hallo,

    bezüglich des Trauerns wenn der Hund vom Halter weg ist:
    kein Hund, den wir vom Tierschutz bekommen, oder von Haltern übergeben bekommen haben hat getrauert.

    Nö, die waren total begeistert von den neuen Eindrücken und den Spaziergängen.
    Für viele war es das erste Mal, dass sie ohne Leine mit Artgenossen Kontakt aufnehmen konnte, oder etwas anderes sahen als die Gassiwege und das Zuhause.

    Klar ist es etwas anderes ob ein Hund dann Familienanschluss hat oder im Zwinger untergebracht ist.
    Bei uns gibt es keine Zwinger, sondern wenn dann nur voller Familienanschluss.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wir bieten das in extremen Härtefällen an.
    Der letzte war ein Labbi, der seine Besitzerin gebissen hatte (Fleischwunden) und eine Einschläferung bevorstand.

    Wir fuhren hin und ich konnte an dem Hund nichts aggressives feststellen.
    Höchstwahrscheinlich hat er etwas mit den Gelenken und hat aus Schmerz gebissen! Das wird jetzt noch abgeklärt!

    Die Frau hatte Angst und wusste nicht was sie tun sollte. Sie musste wissen ob ihr Hund wirklich aggressiv ist oder nicht!
    Wir nahmen ihn für eine Woche mit.

    So konnte sie sich in Ruhe entscheiden was sie tun wollte (abgeben oder dran arbeiten).

    Wenn sie arbeiten möchte, dann bekommt sie ein Konzept welches auf sie und den Hund zugeschnitten ist und wir arbeiten gemeinsam daran.

    Manchmal ist so eine Abgabe auf Zeit nichts anderes als eine Auszeit um den Besitzern die Möglichkeit zu geben nachzudenken. Ähnlich einer Pension. Wir bilden die Hunde nicht aus, setzen aber wohl unsere Hausregeln durch und geben ihnen einen festen Tagesablauf. Die Hunde sind dann ausgeglichen wenn sie nach Hause kommen und die Besitzer müssen feststellen, dass die Fehler bei ihnen liegen.

    Auch der Hund hat die Möglichkeit zu leben und wird nicht zum nächsten TA gebracht, sondern wenn, dann vermittelt (wenn er keine Gefahr darstellt und therapierbar ist)!

    Gearbeitet wird nur gemeinsam mit den Besitzern.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    so sehe ich das auch.
    Leider musste ich so etwas auch schon erleben und daher fahr ich lieber einige Kilometer mehr um zu dem TA meines Vertrauens zu kommen.

    Das ist aber überall so in jedem Bereich und nicht nur im Tierbereich.
    Kompetenzen werden überschritten und der Leidtragende ist immer der Mensch, oder das Tier, je nach dem.

    Liebe Grüße

    Steffi