Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    wenn ich schlechte Tage habe, was ganz selten mal vorkommt, dann übe ich nicht und geh auch irgendwo spazieren wo nicht viel los ist und ich meine Ruhe habe.

    Von Filou erwarte ich dann lediglich, dass er kommt wenn ich rufe.

    Auch halte ich mir immer die Fortschritte vor Augen und nicht nur dass, was schlecht läuft.

    Wenn ich Filou mit Ronja vergleichen würde, dann hätte ich ihn schon längst nach Spanien zurück befördert. :lol:

    Von daher einfach nicht vergleichen, den Hund so nehmen wie er ist und tapfer weiter arbeiten.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo Bianca,

    ich kann Deine Sorgen und Gedanken gut verstehen.
    Ronja hat auch eine E-Hüfte seit Geburt (rechtsseitig). Ich habe sie operieren lassen und der TA gab ihr dann 7 bis 8 Jahre.
    Nach 7 Jahren bekam sie Schmerzen und ich habe die GA machen lassen. Damals war sie 9 Jahre alt.
    Sie lebte damit 2 Jahre schmerzfrei.

    Vor einem Jahr fing sie wieder an zu lahmen und ich entschied mich für eine Neuraltherapie, die immer gut angeschlagen hat. Die Abstände zwischen den Behandlungen waren 8 bis 10 Wochen.
    Seit vier Wochen humpelt sie nun auch ab und an vorne und ich war bei meinem TA. Dieser meinte, dass wir die Abstände wieder verringern sollten, das war mich auch klar. Wir werden jetzt alle vier Wochen gehen.

    Allerdings merke ich jetzt (ist gerade mal 14 Tage her seit der letzen Behandlung), dass es schlimmer wird. Sie humpelt täglich immer mal wieder, ist aber ansonsten echt fit und kopfmäßig voll da.
    Auch möchte sie noch arbeiten und spazieren gehen, was ich auch uneingeschränkt tue.

    Sie durfte in ihrem Leben alles machen was sie wollte, ich habe sie nie geschont und immer gesagt, dass sie ein lebenswertes Leben haben sollte, auch wenn sie dadurch vielleicht um einige Jahre beraubt wurde.

    Klar haben wir keinen Hundesport gemacht und ich habe versucht hohe Sprünge zu vermeiden, aber alles andere war ihr überlassen.

    Ich konnte auch die Leute nicht verstehen, die ihre HD-kranken Hunde nicht mehr von der Leine lassen und nur noch um den Block gehen, denn es könnte sich ja verschlimmern.
    Die Augen dieser Hunde waren müde, während Ronjas Augen immer strahlten.

    Ich mache mir nun auch Gedanken denn es wird nicht besser werden.

    Allerdings werde ich ihr, wenn es sich wirklich nicht bessert, Rimadyl geben. Wenn sie damit noch einige Monate gut leben kann, dann ist das für mich in Ordnung. So lange ihre Augen glänzen, ist alles ok. Wenn diese mal sehr müde werden, dann werd ich auch den richtigen Zeitpunkt finden.

    Ich habe diese Tabletten schon über ein Jahr in meinem Schrank, es war nie notwendig, aber demnächst wird sie sie bekommen.

    Ronja wird im August 12 Jahre alt und ich hoffe sehr, dass wir noch lange zusammen bleiben können.

    Auch habe ich einen TA an meiner Seite der mir immer sagt was er an meiner Stelle tun würde wenn es sein Hund wäre. Das hilft mir ungemein.

    Ich würde Ronja jetzt auch nicht mehr operieren lassen, sondern nur schauen, dass sie keine Schmerzen hat. Werden diese irgendwann so starkt, dass ich es merke, dann werde ich den letzten Schritt gehen.
    Auch würde ich nicht mehr zögern wenn sie nicht mehr laufen kann, denn das könnte ich ihr nicht antun.

    Lieben heißt auch loslassen.

    Fühl Dich mal gedrückt

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich würd ihn auch an eine Leine machen und im Tierheim anrufen.
    Kannst ja auch mal im Internet nachschauen ob jemand seinen Hund vermisst. Das mach ich immer wenn ich ein "heimatloses Tier" sehe und hier Asyl gewähre.

    Hatte bisher schon einige Erfolge damit und die Tierchen konnten von ihren suchenden Besitzerin abgeholt werden.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    flippt sie in Deiner ummittelbaren Nähe aus, also wenn sie bei Dir liegt?
    Ich weiss z.B. bei meinem Hund, dass er es nicht leiden kann wenn jemand zu dicht an ihm vorbeiläuft, oder wenn er liegt und man ihn anfassen möchte.

    Auch kann er da liegen und es sieht für alle so aus als sei er entspannt, aber er ist es nicht! Ich sehe das und reagiere dementsprechend.

    Beobachte sie mal ganz genau, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gar nichts zeigt. Irgendetwas wird sie zeigen, wenn auch nur ganz subtil.

    Teile ihr einen Platz zu wo sie liegen kann und ihre Ruhe hat. Lass sie nicht auf Deinen Füssen liegen, denn das ist ein Kontrollverhalten. Wenn sie auf Deinen Füssen liegt, dann kann sie schlafen und bekommt es dennoch mit wenn Du aufstehst. Das würde ich nicht zulassen.

    Wenn sie generell in Deiner Nähe so ausflippt anderen gegenüber, dann würde ich sie auch gar nicht mehr so dicht bei mir liegen lassen.

    Denk mal in Ruhe darüber nach.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich würde sie auch an eine Schleppleine machen. Alles andere bringt Dich und sie auch nicht weiter.

    Kennst Du Menschen mit Hunden?
    Wenn ja, dann geht einfach mal zusammen spazieren, aber ohne die Hunde aneinander zu lassen, sondern in gebührendem Abstand nebeneinander her.
    Dieser andere Hund sollte dann auch nicht zu wild sein, sondern gut erzogen und nicht ständig zu Deiner rüber wollen.

    Ein Hundeverein ist eine gute Sache und ich kann Dir auch nur dazu raten.

    Liebe Grüße

    Steffi