Hallo,
also generell ist so, dass ich nicht viel rede, aber wenn, dann sollte man mir zuhören und auch folgen. Also Hund wohlgemerkt...
Ich sag auch nichts wenn ich umdrehe oder in einen Weg einbiege. Hier erwarte ich einfach, dass Mister Hund nach mir schaut.
Wenn er nicht kam, dann war ich verschwunden.
Am Anfang hab ich ihn gerufen wenn ich die Möglichkeit hatte mich zu verstecken.
Das Schlimmste für ihn war wenn ich ihn alleine gelassen habe. Ich kam dann auch nicht sofort aus meinem Versteck, sondern hab Hundi suchen lassen. Wenn er ein paar Mal panisch vorbeigerannt war, dann bin ich wie beiläufig einfach meinen Weg weitergegangen.
Wenn er kam, dann hab ich eben ein Fangspiel gemacht, oder zufällig ein tolles Buddelloch gefunden. Wie gesagt es war schwierig ihn zu belohnen. Von daher ist der Rückruf schon ein bisschen auf Angst aufgebaut.
Das zusammen (verstecken, oder weglaufen, im schlimmsten Falle anleinen und heim gehen) hat dazu geführt, dass er aufmerksamer wurde und kam.
Ohne Leine war er auch nicht mehr so jagdmotiviert wie mit Leine, denn schließlich hing ich ja hinten dran und er konnte mich nicht verlieren...
Ihm geht es anscheinend auch nicht unbedingt ums nachlaufen, sondern ums aufstöbern. Das vermute ich, weil er sich von einem Fasan abrufen lief obwohl er in gestrecktem Galopp hinrannte und nur noch 10 Meter weg war. Bis dato hatte er keine Möglichkeit zu jagen und konnte daher auch nicht wissen, dass Vögel wegfliegen.
Letztens konnte ich ihn auf von einem Hasen in einem Gebüsch abrufen. Ist zwar nochmal was anderes als auf dem freien Feld, aber ich glaube einfach mal, dass ich ihn abrufen könnte. So lange er mir nichts gegenteiliges beweist, hat er mein Vertrauen.
An der Schlepp war er bei Hasensicht übrigens nicht mehr zu halten und ist rum wie ein Brummkreisel. Ohne Schlepp ist er viel leichter lenkbar und wie gesagt aufmerksamer.
Liebe Grüße und ich lass euch wissen wenn er einem Hasen nach ist und ich geleutert bin.
Steffi