Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    schließe mich Corinna an.
    Ich würde daher auch schauen, dass ich ihn absichere und mit ihm trainiere. Vor allem aber auch eine Beschäfigung suche die ihn auslastet und ihm Spaß macht.
    Hier würde ein Trainer helfen, der weiss wie er mit solch abenteuersuchenden Hunden umzugehen hat und euch hilft.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das Problem an der Sache ist, dass ein Hund nicht erst beissen muss um zu einem Wesenstest zu müssen.
    Wenn ein Hund an jemandem hochspringt und dieser sich bedrängt fühlt und Angst hat, dann reicht das teilweise schon aus.

    Du kannst ja auch mit einer 5 Meter Schleppleine anfangen und Dich langsam dran gewöhnen. Später dann auf 10 Meter.
    Es wirklich sehr wichtig, dass Deine Hündin nicht mehr abhaut und Menschen anknurrt oder anbellt, vom zwicken will ich gar nicht reden.

    Ein Auslandshund ist oftmals ein Hund mit Vergangenheit und da dauert es schon mal ne Weile bis man weiss auf was er reagiert, oder vor was er Angst hat. Diese Zeit solltest Du Dir unbedingt nehmen und Deinen Hund genau beobachten.

    Erfahrungen prägen uns und so wie wir schlechte Erfahrungen gemacht haben und diese uns beeinflussen, so ist es auch bei den Hunden.

    Sie muss ja auch erstmal Vertrauen in Dich bekommen und das geht nicht von heute auf morgen.

    Filou war über ein Jahr lang nur an der Schlepp. Er hat Menschen angebellt und angeknurrt wenn sie ihn angesprochen, oder auch nur angesehen haben. Wäre er in der Enge gewesen, dann hätte es sein können, dass er auch geschnappt hätte.
    Heute, nach zwei Jahren kann ich ihn laufen lassen, denn er hat gelernt, dass er zu mir kommen, oder weggehen kann wenn ihm Menschen unheimlich sind. Er ignoriert diese dann. Klar, dass ich eingreife und ihn von solchen Situationen fernhalte, aber manchmal steht einfach jemand vor einem, den man vorher nicht gesehen hat. Als ich noch unsicher war was sein Verhalten anging war er an der Schlepp, da ich da eingreifen konnte und ihm auch zeigen konnte, was er machen soll.

    Wie gesagt, heute ist es kein Problem mehr wenn mich jemand nach der Uhrzeit fragt, oder mich einfach einspricht. Ich kann mich normal unterhalten und mein Hund ist ruhig.

    Das war aber ein Prozess von zwei Jahren und ging nicht von heute auf morgen.
    Es wird viel Arbeit werden, aber es lohnt sich.

    Liebe Grüße und viel Erfolg

    Steffi

    Hallo,

    hast Du mit Deiner Tierärztin schon mal über die chemische Kastration gesprochen?
    Vielleicht solltest Du das erst probieren.

    Wenn ein Hund wirklich leidet, dann kann ich eine Kastration auch nachvollziehen. Dauerstress ist auch nicht sonderlich gut.

    Es ist jetzt drei Wochen seit er so drauf ist.
    Der Rüde meiner Mutter leidet teilweise auch, aber es ist nicht länger als 4 Wochen. Danach ist es wieder ok. Sie hat von einer Kastration abgesehen.

    Ich kann Dir nicht wirklich helfen, denn ich sehe ihn nicht! Kenne aber schon einige wo eine Kastration das Leid des Rüden deutlich gesenkt hat.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    zu erst einmal solltest Du Deinen Hund an die Leine machen wenn er so auf Menschen zugeht.
    Zum anderen kann Dein Hund durch Tritte (nicht schön, aber verständlich wenn jemand Angst hat) innere Verletzungen bekommen.

    Klar hat er jetzt erstmal in seinen Augen allen Grund die Menschen anzubellen. Da musst Du dran arbeiten.
    Du kannst auch froh sein, dass Dich der Mann nicht angezeigt hat, denn das könnte Leinenzwang und Maulkorbpflicht bedeuten.

    Du solltest ihn zumindest mit einer Schleppleine absichern bis er wirklich abrufbar ist.

    Einen Hundetrainer in Stuttgart kenne ich jetzt nicht, aber hier im Forum weiss bestimmt jemand einen guten Trainer oder Trainerin.
    Hier im Forum ist jemand, der im Raum Stuttgart wohnt, aber mir fällt der Name jetzt nicht ein.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich muss meinem Hund aber auch eine gewisse Portion Vertrauen entgegenbringen wenn ich ihn einschätzen kann.
    Und ja, auch ein Hund muss sich entfalten können in ganz klar gesteckten Grenzen.

    Ich beobachte meine Hunde auch in den jeweiligen Situationen und greife nicht schon vorher ein wenn sie noch gar nichts gemacht haben. Wenn man etwas Ahnung von der Körpersprache hat, dann kann man ganz gut einschätzen wo man es laufen lassen kann und wo nicht!

    Meine BC-Hündin hat niemals Jogger oder Radfahrer gejagt. Ich hab sie laufen lassen, sie zu mir gerufen wenn ein Jogger kam und sie wieder laufen lassen. Als ich das Vertrauen in sie hatte, dann hab ich sie auch einfach mal laufen lassen und es ist nichts passiert, rein gar nichts!
    Manchmal macht man den Hund erst auf etwas aufmerksam weil man selbst hektisch wird und ja nicht möchte, dass was passiert.

    Auch kann man einen Hund nie 100 Prozent kontrollieren, sonst wären es Maschinen.

    Es gibt auch Hunde, die wenig Kontakt zum Besitzer aufnehmen, die nicht ständig gefallen wollen, die nicht an den Lippen hängen. Hier muss man auch Kompromisse eingehen und schauen wie sich das Ganze handeln lässt.

    Ich habe einen ausgesprochen jagdbegeisterten Hund und fände es Schade wenn er nur auf den Wegen laufen dürfte. Er ist abrufbar, selbst wenn er eine Spur findet. So lange er das ist, werde ich ihn nicht beschneiden was das Schnüffeln angeht, denn ein bisschen Hund sein sollte er auch dürfen.
    Er kennt das Kommando "Raus" und befolgt es ohne Probleme. Ich verwende es an Hasenwiesen und er weiss dann auch, dass er nicht vom Weg runter darf. Generell möchte ich es meinem Hund aber nicht verbieten.

    So muss halt jeder wissen wie er mit seinem Hund umgeht und was man von ihm erwartet.
    Kommt eben auch auf den Typ Mensch selbst an.
    Es gibt ängstliche, draufgängerische, egoistische Menschen (noch viel mehr) und so wird jeder seinen Hund so erziehen wie er es für richtig hält.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    sorry, aber ich sehe auch die Gefahr darin, dass sie sich dann Abwechslung sucht und das ist dann nicht immer das was man sich als HH wünscht.

    Wenn ich ein Grundstück hätte und dort wirklich für Auslauf sorgen könnte, dann könnte ich mir das noch vorstellen (wobei eigentlich wäre es für mich nicht denkbar meine Hunde unbeaufsichtigt irgendwo zu lassen). Allerdings hätten sie dann auch Bewegungsfreiheit und nicht nur einen Balkon.

    Ich würde mir das ganz genau überlegen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das ist mit Kindern natürlich schon schwer, vor allem weil man ja gleich zur Schleppleine raten würde.
    Das wäre das geeignete Mittel um das unkontrollierte Weglaufen zu verhindern.

    Sie muss da was tun, denn ich wäre auch echt sauer wenn mich ein Hund mit Brabbelpfötchen anspringt. Wenn sie an den Falschen gerät, einen Mensch mit Panik vor Hunden, dann könnte das auch für die Hündin unangenehm werden (Treten oder Schlagen).

    Von einer Anzeige möchte ich gar nicht sprechen.

    Sie sollte wirklich mit dem Hund arbeiten und ihr das schleunigst abgewöhnen und bis dahin jedes selbständige Weglaufen verhindern.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    als Beschwichtigungssignal sehe ich das Anpinkeln von Menschen absolut nicht, viel mehr sehe ich das als eine Art von Besitzanspruch anmelden. Es kann aber auch sein, dass er es einfach im Eifer des Gefechts verwechselt hat.
    Von daher kann ich Dir nur sagen: Unterbinde es schon im Ansatz, also wenn er zu der Person hinläuft. Wenn ich ihn dabei erwischen würde, dann würde das auch ein Donnerwetter geben.

    Der Rüde meiner Mutter hat das letztens gemacht als er total aufgeregt war wegen einer läufigen Hündin. Er ist 12 und hier war es eher die Aufregung und es kam dann auch nicht wieder vor.

    Wegen des Leckens auf dem Boden, das kenne ich von meinem Rüden, der das gemacht hat wenn eine Hündin da hingepieselt hat. Manchmal reicht da auch nur ein Tropfen im Schnee, den man gar nicht wahrnimmt, der Hund aber durch seine Nase dennoch.
    Hier würde ich gar nichts machen, sondern es weiter beobachten. Vielleicht legt sich das von ganz alleine.

    Liebe Grüße

    Steffi