Beiträge von Steffi E.

    Hallo Ati,

    auch ich habe einen verkorksten Spanier übernommen und hatte riesige Probleme mit Futteraggression.
    Mit wollte damals keiner helfen, nur hier im Forum war eine Trainerin (Danke Carazza) und ein Trainer am Bodensee die mir immer wieder Mut gemacht haben und mir geholfen haben.

    Hier wollten ihn zwei TAs einschläfern und einige Trainer machten mir keine Hoffnung mehr.

    Heute (nach 2,5 Jahren und 1,5 Jahren intensivem Training) hab ich ihn soweit im Griff, dass er mir Sachen, die er als verteidigungswürdig erachtet auf Aufforderung bringt.
    Bei Kaustangen und sonstigen Sachen muss ich noch aufpassen, aber mit Lockerheit bin ich am weitesten gekommen. Ich biete die Sachen im Überfluss an und hab so seine Ressourcenverteidigung gegenüber Spielzeugen in den Griff bekommen.

    Wir haben ja gerade einen kleinen Welpen in Forida gefunden und da wird nochmals Arbeit auf mich zukommen wenn wir am Samstag wieder heim fliegen. Ich möchte künftig auch Kausachen liegen lassen können, aber das muss ich sehen. Ansonsten werden sie getrennt und gut ist es.
    Manche Sachen bekommt man nicht ganz raus, aber man bekommt sie gehandelt.

    Ich füttere Filou aus der Hand und damit hab ich die besten Erfolge erzielt. Falls er knurrt gibt es nichts mehr und fertig. Das machte er nur zwei Mal am Anfang.

    Ich weiss wie Du Dich fühlst und drücke Dir ganz fest die Daumen. Die Trainerin scheint gut zu sein und mit so jemandem an der Seite kommt man sehr weit.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    mein Spanier war auch so und ist es zum Teil heute noch. Ich hab ihn im Griff, aber auch immer im Auge. Entspannt sein kann ich nur wenn er neben mir liegt und ich direkten Einfluss auf ihn habe. Wenn ich ihn mitnehme, dann ist er an der Leine und bleibt da auch.

    Filou ist schon seit 2,5 Jahren bei mir.
    Vertrauen würde ich ihm nie. Bisher hat er noch nie gebissen, aber das muss ich auch nicht austesten.
    Manche Menschen findet er von Anfang an toll und andere nicht.

    Von daher kann man hier nichts pauschal sagen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    bitte berichte mal was es war, denn ich hätte Dir auch den Rat gegeben so schnell wie möglich in eine Tierklinik zu fahren.

    Magendrehungen kommen übrigens nicht nur vom Fressen, sondern können auch bei großer Wasseraufnahme auftreten.
    Dies nur zur Info, denn ich denke nicht, dass es sich um so etwas handelt. Ihr Bauch wäre sonst aufgedunsen und die Hunde sind sehr ruhelos. Eine Magendrehung führt nach wenigen Stunden zum Tod.

    Da es schon seit gestern ist, denke ich nicht, dass es sich um so etwas handelt.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.
    Hat sie vielleicht einen Fleischknochen gefressen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann mich den anderen nur anschließen und weiss, dass es hier keiner böse mit Dir meint.
    Viele hier haben/hatten Angsthunde und kennen Deine Situation.

    Ich selbst hatte auch schon einen extremen Angsthund und das Beste was Du tun kannst ist:
    ignorier sie und versuch nicht sie zu bedrängen.
    Bedrängen heißt in dem Fall schon: direktes ansehen und ansprechen.

    Füttere sie weiter aus der Hand, aber versuch nicht sie zu streicheln, das kommt von ganz alleine.

    Ich würde ihr das Halsband anlassen, den Zugstop rausnehmen und eine leichte Leine an dem Halsband befestigen. Es geht auch mit einer Schnur. Diese Leine darf keine Schlaufe haben und bleibt ständig am Hund.

    So kannst Du sie immer greifen ohne an ihren Kopf zu müssen. Es schadet auch nicht wenn sie das Halsband einige Tage am Stück anhat, das ist allemal besser als sie jeden Tag neu zu verängstigen.

    Klar, manche Sachen müssen gemacht werden und auch wenn der Hund Angst hat, so muss er durch manche Situationen durch und lernt dann, dass ihm nichts geschieht.

    In eurem Falle wäre mein Ziel erstmal die Stubenreinheit.
    Ein Geschirr ist durchaus von Vorteil und wenn man es dem Hund schnell anlegt und dann eben auch anlässt, dann wird sie diesen Schock verarbeiten und gut ist es.
    Ich weiss wie schwer das ist, denn man möchte nur das Beste für den kleinen Wuff.
    Wir hier im Forum sehen es nicht so emotional, sondern mit Abstand. Wäre es der eigene Hund, dann macht man sich auch mehr Gedanken. Egal wie:
    es hilft nichts und manchmal muss man in den sauren Apfel beissen.

    Die Tipps die ich Dir hier gebe, hab ich selbst auch anwenden müssen und es viel mir schwer meinen Spanier damals zu verängstigen, aber er kam wesentlich schneller darüber hinweg als ich dachte.
    Wie gesagt es ist immer etwas anderes ob es der eigene oder ein anderer Hund ist, aber an der Vorgehensweise ändert das nichts.

    Ich drücke Dir die Daumen und je gelassener Du wirst um so gelassener wird auch Deine Kleine werden, denn sie wird sich an Dir orientieren.

    Liebe Grüße

    Steffi E.

    Hallo,

    ich kann ich Leo nur anschließen.
    Auch ich würde versuchen die Situationen erstmal zu meiden.
    Du weist ja schon wann es eskalieren könnte und kannst daher vorher schon agieren.
    Wenn Besuch kommt, dann schick sie auf ihre Plätze bevor der Besuch das Haus betritt.
    Wenn jemand vom Einkaufen kommt, dann das gleiche Prozedere.

    Vielleicht haben sie vor Dir mehr Respekt als vor den anderen Personen im Haushalt?
    Denk mal genau darüber nach.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wegen des Risses würde ich nochmal mit dem Tierarzt sprechen. Lieber nochmal drüber schauen lassen, als abwarten.

    Opiate sind schon heftig und daher ist es kein Wunder, dass Dein Hund nicht laufen wollte und sehr schlapp war.

    Es freut mich, dass es ihr wieder besser geht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    kann mich Bibi nur anschließen. Dachte auch gleich an eine Prellung. Wenn es doch ein kleiner Riss war, den Du nicht bemerkt hast, dann könnte sich das ganze schon entzünden.
    Denn außen wächst es zu und innen entzündet es sich.

    Drück Dir die Daumen und wünsche gute Besserung.

    Liebe Grüße

    Steffi