Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    lasst ihn erstmal untersuchen und genau feststellen was er hat.
    Danach kann man über das Für und Wider von Behandlungen und deren Kosten nachdenken.

    Meine Hündin hat auch HD, zwar nur einseitig, aber auch diese wurde mit 8 Monaten festgestellt.
    Sie wurde einmal operiert und bekam vor zwei Jahren nochmals eine Goldakupunktur. Sie ist dieses Jahr 12 Jahre alt geworden und klar merkt man ihr jetzt ein paar Alterswehwehchen an, aber sie hatte die ganzen Jahre über ein normales Hundeleben ohne Schmerzen führen können.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich sehe es auch so, dass Dir der Gruppenuntericht nichts bringen wird um die Situation zuhause zu regeln.
    Vielleicht reichen ja auch schon zwei Stunden, das kann man so nicht sagen, aber meistens gehen einem schon bei der ersten Stunde die Augen auf.
    Hundeverein finde ich nicht schlecht um generell an der Beziehung zu arbeiten und zu lernen wie man Kommandos durchsetzt und wie man mit dem Hund umgeht.

    Wie Murmelchen schon schrieb, musst Du klare Grenzen setzen.
    Was machst Du denn wenn sie raufen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    meiner Meinung nach sind da mehrere Probleme.
    Einmal die Ängstlichkeit die Du nennst und zum anderen schon mal das Beschützen wollen. Das wäre generell nicht schlimm wenn Du das im Griff hättest und der Hund nicht unter Stress stehen würde. Meiner Meinung nach sind da aber noch mehr Unstimmigkeiten. Dein Hund braucht Sicherheit und die scheint er von Euch nicht zu bekommen. Das macht ihm Stress und er fühlt sich verantwortlich.
    Kann sein, dass ich damit falsch liege, denn so ganz schlau werde ich aus Deinen Beiträgen nicht.

    Wie sieht denn euer Tagesablauf aus?
    Geht ihr auf einen Hundeplatz mit ihm?
    Habt ihr schon mal mit professioneller Hilfe an den Problemen gearbeitet?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    man kann einem Hund schon beibringen, dass er an den Pflanzen und am Rasen nichts kaputt machen darf.

    Die Frage ist:
    soll der Hund auch artig sein wenn ihr weg seid und er alleine im Garten ist?

    Wenn es so ist, dann kann es gutgehen, oder aber der Hund randaliert während der Abwesenheit aus Langeweile.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wenn Filou irgendwo rumliegt und einer zu dicht vorbei läuft, dann reagiert er auch mal ungehalten und knurrt, oder spritzt sogar auf.

    Das ist für mich alles noch im Rahmen und das dulde ich auch, wie sollten sie sonst lernen miteinander umzugehen?

    Was ich nicht dulde und auch unterbinde ist:
    wenn es um mich geht!

    Murphy meinte zum Beispiel er dürfte die anderen anknurren wenn wir essen und er am Tisch (also neben dem Tisch) sitzt. Die anderen beiden legen sich einfach nur in die Nähe und mehr nicht. Betteln gibt es sowieso nicht!
    Wenn also klein-Murphy meint knurren zu müssen, dann kommt von mir ein sehr scharfes "NEIN" und gleichzeitig schieb ich ihn mit einer schnellen Bewegung zurück.
    Das reicht vollkommen aus.

    Ich unterscheide zwischen Knurren und Knurren!

    Knurrt ein Hund weil er etwas zum Kauen hat, dann lass ich ihn knurren und schenke dem Ganzen gar keine Bedeutung (kommt meist nur bei Secondhandhunden vor, die vorher bei ihren Vorbesitzern einfach alles wieder weggenommen bekommen haben).
    Ich will da gar nicht hin und der blöde Knochen interessiert mich eh nicht. Von daher geh ich einfach unbeeindruckt meiner Wege, so wie ich es eh vorhatte.

    Meistens lernen die Hunde, dass ihnen nichts geschieht und hören mit dem Knurren auf wenn man in den Raum kommt.

    Es gibt auch Hunde, die angreifen sobald man den Raum betritt!
    Hier ist es mir ehrlich gesagt ziemlich egal woher das Verhalten kommt, denn ich kann das nicht dulden und wenn mir ein Hund wirklich ans Leder will, oder auch nur Scheinagriffe startet (obwohl ich nicht mal in seine Richtung gehe, ihn weder anschaue noch anspreche und noch gut 7 Meter zwischen uns sind), dann fliegen ihm einige Wurfketten um die Ohren.

    In dem Moment wo der Hund sich zurückzieht, geh ich wieder meiner Wege, so als wäre nichts gewesen!
    Der Hund kann zu seinem Kauknochen zurück und weiternagen, oder erstmal verdutzt in der Gegend rumstehen.

    Er lernt dabei auch nur, dass Menschenangreifen/beeindrucken bei mir nicht funktioniert und zudem noch: den Kauknochen will die Olle ja gar nicht!

    Klar muss dann daran gearbeitet werden, aber bestimmt nicht gleich beim Kauknochen. Das ist mir ehrlich gesagt auch nur bei Secondhandhunden passiert. Gelernt hat er durch die obige Aktion auch schon was und mit zunehmender Vertrautheit lässt das meist von alleine nach.

    Knurrt ein Hund auf der Straße Menschen an, die einfach nur dastehen und sich mit mir unterhalten wollen, dann unterbinde ich das.

    Knurrt er weil ihn jemand anfassen möchte, dann sag ich den Leuten, dass sie das bitte sein lassen sollen.

    Knurrt er weil er Schmerzen hat, dann ist das für mich ok.
    Knurrt er weil er einfach keinen Bock mehr hat von mir gestreichelt zu werden, obwohl er von sich aus kam, dann schick ihn mit "Ab" weg.

    Knurrt er weil er die Couch verteidigt, dann fliegt er hochkant runter.

    So handhabe ich das und bisher hat keiner meiner Hunde das Knurren verlernt!

    Dieses Knurren bloß nicht verbieten kann nämlich auch ganz böse nach hinten losgehen. Wenn man falsch reagiert, dann lernt der Hund nur, dass er mit Knurrens einen Willen bekommt. Reicht dann irgendwann das Knurren nicht mehr, weil der HH es nun doch blöd findet, dann wird geschnappt!

    Also von daher muss man schon schauen was der Hund mit seinem Knurren bezweckt!

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich denke auch, dass sich das legen wird.
    Vermutlich hat er draußen so viel Stress und so viele Reize, dass es sich einfach zuhause entladen muss.

    Viel kennen gelernt hat er ja nicht in seinem Leben und das muss erstmal verarbeitet werden.

    Wenn er Dich anbellt weil er ein Leckerchen will, dann würd ich mich nicht umdrehen und stehen bleiben, sondern weglaufen und ihn nicht beachten.

    Bin mal gespannt was Du so berichtest in den nächsten Tagen und Wochen.

    @Donaldo:
    ich finde Robin hat doch schon eine Erklärung abgegeben warum sie sich den Hund jetzt schon geholt hat. Es ist doch jedem seine eigene Sache und ich kenne viele Leute die damit wunderbar klarkommen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    künftig den Hund nur mit einer langen Leine ins Auto lassen. Diese legst Du Dir so hin, dass Du sie greifen kannst.
    Kommt er nicht von alleine auf Deinen Befehl hin raus, dann nimm die Leine und führ ihn raus.

    So musst Du ihm nicht ins Halsband greifen und bleibst auf Abstand.

    Wo habt ihr die Hunde her? Von einem Züchter aus einem Verband oder eher von eine Bauernhofzüchtung, ohne Papiere und Verband?

    Zeigt er sonst noch Auffälligkeiten im Verhalten?
    Egal wie geringfügig sie Dir vorkommen, denk genau nach.

    Natürlich ist er auch noch in einem Alter wo er gerade mal austesten möchte wie weit er gehen kann.

    Ich würde aber auch das Gesundheitliche nicht außer Acht lassen.


    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das Markieren solltest Du schnellstens unterbinden. Beobachte ihn vermehrt, geht er aus dem Zimmer, dann folge ihm. Lass ihn nicht aus den Augen und verbiete jedes Markieren sofort.
    Er muss es lernen und das geht nicht indem ihr abwartet, sondern ihr müsst aktiv werden.

    Benimmregeln sollten bei euch vom ersten Tag an gelten, also wenn der Hund z.B. nicht auf die Couch soll, dann lasst ihn auch von Anfang an nicht rauf. Ein späteres Verbot verwirrt nur.

    Ebenso könnt ihr anfangen ihm die Grundkommandos beizubringen.

    Eine Hundeschule ist nicht verkehrt, dort findet man Rat und Gleichgesinnte.

    Liebe Grüße und das wird schon

    Steffi