Beiträge von Steffi E.

    Guten Morgen,

    Du bist selbständig hast Du geschrieben.
    Besteht da keine Möglichkeit die Hunde mitzunehmen?

    Ich bin ja auch selbständig, habe ein Büro wo ich vormittags bin und nachmittags, abends bin ich auf Kundentermine.
    Die Hunde begleiten mich, gehen mit ins Büro und warten während den Terminen im Auto. Zwischen den Terminen gehen wir immer mal wieder irgendwo spazieren, oder in ein Cafe oder, oder, oder...

    Selbst wenn ich dann mal weniger spazieren gehen kann, sind sie ausgelastet. Sie haben sehr viele Umweltreize, Umgebungswechsel, neue Gassistrecken und sind eben bei mir.

    Fahr ich zu meiner Familie, oder Freunden, dann können die Hunde entweder mit, oder sie sind zuhause. Was dann auch kein Problem ist, denn sie haben was erlebt und sind müde.

    Mit Filou (dem Spanier mit Jagdtrieb) hab ich sehr viel arbeiten müssen, nicht nur der Jagdtrieb, sondern auch an seiner Umweltsicherheit.

    Es hat lange gedauert und ich war oft mit den Nerven am Ende.

    Heute ist es wesentlich entpannter mit ihm.

    Die letzten 6 Monate waren wieder sehr anstrengend, weil Murphy als Dritthund dazu kam.
    Auch er musste erstmal lernen wie es im Büro zugeht und somit kam er die ersten zwei Monate alleine mit ins Büro. Das bedeutete, dass meine Großen 4,5 Stunden alleine waren, ich nach dem Büro heim musste und meine Kundentermine erst später machen konnte. So war es dann oftmals 21.00 Uhr bis ich daheim war.

    Heute kann er mit Ronja zusammen ins Büro und hat auch gelernt im Auto zu warten.
    Auch kann er mal alleine bleiben und ich nehm die beiden Großen wieder mit. Was für mich entspannender ist, da sie einfach schon fertig erzogen sind. Murphy muss und wird noch viel lernen, denn auch er soll irgendwann soweit sein.

    Was ich Dir damit sagen möchte:
    vielen geht es so und oft kommt man an seine Grenzen, es kommt nur darauf an wie man damit umgeht und ob man das möchte und auch leisten kann.
    Ich dachte früher auch, dass ich mit Filou niemals ordentlich spazieren gehen kann und er immer an der Leine bleiben muss.
    Heute ist es kein Problem mehr und ich laufe entspannt ohne Leine mit ihm im Feld, Wald oder Wiese.

    Wenn Du Dir sicher bist, dass Du das nicht bewerkstelligen kannst, dann sucht ein neues Zuhause für die Mia.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo nochmal,

    es ist aber doch ein Unterschied ob der Hund alleine durch die Gegend saust, oder ob er auf einem abgesicherten Grundstück mit Besitzer durch die Gegend rast, oder? Vielleicht entdeckt sie dann auch, dass ihre Besitzerin gar nicht so langweilig ist wenn diese sich anstrengt und sich interessant macht, oder mit ihr gemeinsam jagen geht.

    Was auch sein kann:
    Du gibst Dich mehr mit der Kleinen ab und vernachlässigst unbewusst die Große. Die Kleine scheint ja nun auch recht problemlos zu sein und die Große macht jetzt mehr Probleme.
    Ich finde das gar nicht so abwegig und bitte Dich da mal drüber nachzudenken.

    Als ich weniger Zeit für Ronja hatte, fing sie das Jagen wieder an und das nach 8 jagdfreien Jahren. Ihr Gehorsam lies auch nach, denn schließlich bekam sie wesentlich mehr Aufmerksamkeit wenn sie Mist baute (negative Aufmerksamkeit zwar, aber das war ihr dann egal).
    Das hat mich zum Umdenken bewogen und nun hat jeder Hund seine Zeit mit ihr alleine.

    Seitdem hab ich mein altes, gehorsames Mädchen wieder und das Jagen ist auch abgeschrieben.

    Warum Du ans Abgeben denkst verstehe ich nun auch nicht, da ich der Meinung bin, dass man erstmal schauen soll ob man das nicht in den Griff bekommt. Wenn das halt heißt, dass man den Popo hochbekommen muss, dann ist das halt so. Schließlich hast Du sie Dir geholt und so einfach würde ich es mir nicht machen.
    Ist nicht böse gemeint und ich hoffe Du verstehst mein Posting richtig.

    Hol Dir proffesionelle Hilfe ins Haus und geh das Problem an.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das Verhalten ist nicht unnormal, aber ich würde es unterbinden.
    Schick sie weg oder leg sie neben Dir ab wenn Du mit dem Kleinen spielst.
    Ab und an bekommt sie ein Leckerli wenn sie brav war und so verbindet sie den Jungen positiv.

    Meine drei Fellmonster sind alle eifersüchtig und würden sich ständig in den Vordergrund drängeln wenn ich das zulassen würde. Allerdings sind sie es nicht auf Menschen, sondern auf die jeweils anderen Hunde.

    Wenn einer gestreichelt wird, dann wollen die anderen auch.
    Sie lernen bei mir aber recht schnell, dass ich bestimme mit wem ich mich abgebe. Der Störenfried wird weggeschickt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wir machen alle Fehler und schön, dass Du Dich nochmal gemeldet hast.
    Jeder Hund kann schnappen, man sollte nie vergessen, dass ein Hund ein Raubtier ist.

    Achte künftig einfach auf solche Situationen und dann passiert so was auch nicht.
    War einfach gedankenlos. Harke es ab.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    hast Du mit ihr das Tauschen geübt?
    Vielleicht möchte sie die ollen Sehnen gegen Dein lecker Steak eintauschen?

    Hab schon die dollsten Sachen erlebt wo die Hunde tauschen wollten.
    Murphy brachte mir letztens ein PFUI-Artikel (Hasenpfote) aus dem Feld und spuckte ihn mir vor die Füsse. Er erwartete ein Leckerli dafür.

    Liebe Grüße

    Steffi

    @Muli:
    Du hast leider nur die Flasche empfohlen und das bei einem 9 monate alten Hund, ohne nachzufragen was zuhause für Probleme sind und was schon versucht wurde.

    Hier sind viele Menschen, die das lesen und einfach ausprobieren. Der Schuss geht nach hinten los und daher sollte man mit solchen Tipps einfach bisschen vorsichtig sein.

    Die Gefahren einer Fehlverknüpfung sind einfach zu groß.

    Wenn Du Dir Folge ganz angesehen hast, dann hast Du bestimmt auch gesehen, dass Herr Rütter vorher einiges anderes probiert hat und schlussendlich die Flasche eingesetzt hat weil das Verhalten zu eingefahren war.
    Es war eine Notlösung und er hat am Ende auch ganz genau erklärt, dass man das nicht einfach so machen soll!

    Ist nicht böse gemeint ;)

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann Dir auch nur den Rat geben mit Deiner Hündin Fahrrad zu fahren. Sie muss körperlich ausgelastet werden und das schaffst Du mit normalen Spaziergängen nicht, zumindest hört sich das so an...

    Ist sie körperlich platt, dann kanst Du versuchen kopfmäßig mit ihr zu üben. So hat es bei meiner spanischen Jagdsemmel geklappt.

    Ebenso solltest Du getrennt gehen, denn nur so kannst Du Dich wirklich auf sie einstellen und mit ihr arbeiten.
    Ich weiss was das heißt, denn ich hatte auch zwei Hunde und heute sind es sogar drei.

    Fast drei Jahre ging ich mindestens einmal am Tag getrennt mit Filou und Ronja. Einmal, dass ich ungestört mit Filou radfahren und arbeiten konnte und zum anderen sollte mein Mädchen auch nicht auf der Strecke bleiben nur weil sie unproblematisch war/ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    wie habt ihr denn reagiert als es anfing vor einem halben Jahr?
    Hast Du eine Ahnung warum es anfing?
    Ist irgendetwas vorgefallen? Denk mal genau drüber nach, vielleicht fällt Dir irgendwas ein.

    So ist es schwer zu sagen warum er bellt.

    Kann aus Langeweile sein, kann sein, dass er Erfolg damit hat weil er Aufmerksamkeit von euch bekommen hat. Auch wenn es nur Schimpfen war. Für manche Hunde ist Schimpfen auch Aufmerksamkeit, wenn auch negative.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hi nochmals,

    also:
    wenn er Dir zuhause auf Schritt und Tritt nachläuft, dann schick ihn auf seinen Platz. Steht er auf, bring ihn wieder zurück usw. Bleibt er gar nicht, dann lein ihn einfach mal an.
    Was ich auch gerne mache mit den Schattenmodellen:
    ich steh auf, lauf ne Runde durch das Wohnzimmer und setz mich wieder. Legt sich Hund wieder hin, steh ich wieder auf und lauf mal um den Couchtisch rum usw. Den meisten wird es irgendwann zu blöd und sie bleiben liegen.

    Bleibt er ansonsten auch mal alleine, oder hast Du da auch Probleme mit ihm?

    Ich kenne zig Junghunde, die genau so drauf sind wie Deiner.
    Persönlich greif ich da immer zur Schleppleine und übe gezielt den Abruf. So hat Hund keine Möglichkeit sich zu widersetzen und mit der Zeit legt sich das Ganze auch wieder und der Hund wird abrufbarer.

    Wenn er aber ständig Erfolg hat, dann wird er das auch immer wieder mal probieren und gegebenenfalls ausdehnen.

    Deine Trainerin sollte Dir mit diesem Problem aber helfen können, denn so ungewöhnlich ist das wirklich nicht.

    Liebe Grüße

    Steffi