Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    nun ja, meine Bordercolliemaus hätte im Alter von 12 Wochen schon gerne mal das ein oder andere Auto gehütet.

    Das Verhalten welches Deine Hündin zeigt ist nicht untypisch für einen Hütehund.
    Ich würde mit ihr üben, dass die Kinder laufen und rennen können wie sie wollen und sie dennoch ruhig zu bleiben hat.

    Man kann da schon was tun. Den Vorfall mit den Kindern beim Aussteigen würde ich jetzt auch nicht überbewerten, aber den Hund künftig sichern bevor er aus dem Auto hüpft.

    Was machst Du sonst so an Beschätigung mit der Kleinen?
    Geht ihr auf einen Hundeplatz?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Filou wiegt auch um die 25 Kilo.
    Ich hab mir die gekauft, die bis 50kg Gewicht geht. Ich nutze sie in den vielen Naturschutzgebieten, weil die Schlepp da echt unpraktisch ist wenn Dir ständig jemand entgegen kommt.

    Man muss sich an die Handhabung gewöhnen und wenn man vorausschauend läuft, dann sollte es kein Problem sein.

    Klar wenn der Hund voll in die Schlepp rennt, dann macht das schon einen Ruck, an der Schlepp aber auch wenn man sie komplett schleifen lässt wie viele das und sie nicht immer wieder aufnimmt und fallenlässt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    in welchem Umreis sind die Tierheime informiert.
    Wenn sie noch lebt und von der Strömung fortgerissen wurde, dann kann sie schon einige Kilometer weit getragen werden.

    Das geht ratzfatz.

    Ich drücke immer noch die Daumen und hoffe, dass die Kleine gefunden wird.

    Traurige Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Ronja ging ja schon immer mit ins Büro. Filou und Murphy haben es auch gelernt.
    Ich habe mein eigenes Büro und auch Laufkundschaft, die ab und an mal rein kommt und eine Beratung haben möchte.

    Da ich nicht möchte, dass meine Hunde jemanden "belästigen" und ja nicht alle Menschen Hundemenschen sind, haben sie ihre Plätze hinter meinem Schreibtisch.
    Dort bleiben sie auch liegen und verpennen die Bürozeit.

    Sie kennen es nicht anders und ich wollte es auch nicht anders.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann mich den anderen nur anschließen und zu einer außenstehenden hundeerfahrenen Person raten.
    Vielleicht hört er auf so jemanden.

    Auch kann ich mir vorstellen, dass das Zusammenleben sehr stressig ist und ich würde auch im Dreieck hüpfen wenn ich so einen Hund im Haushalt habe, der sogar meine Kinder beisst.

    Die Frage von Bentley interessiert mich auch, wobei ich denke, dass wir Dir hier nicht wirklich helfen können.

    Wenn Du uns sagst wo Du herkommst, können wir Dir vielleicht mit einem Trainertipp helfen.

    Ich verstehe es so, dass ihr zusammengezogen seid und Dein Mann seine Hündin schon hatte und Du Deine Hündin mit in die Ehe gebracht hast.

    Deine Hündin wird sich das auch nicht ewig gefallen lassen und bei dem Größenunterschied hätte ich ehrlich gesagt auch etwas Angst, dass die Kleine irgendwann fehlt.

    Von daher würde ich schnell Hilfe suchen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo nochmals,

    ich schreib dann auch nochmal unsere Geschichte:
    Filou war ein Hund, der einen extremen Jagdtrieb hatte/hat.

    Er war ängstlich und null sozialisiert. Jeder Spaziergang war ein Spießrutenlauf. Er kannte gar nichts, absolut nichts. Jedes Blatt machte ihm Angst.

    Er ging gegen mich wenn es um Futter ging. Er schoss nach vorne wenn ich noch 5 Meter weg war, mich eigentlich entfernte, er kam von hinten und stellte mich an die Wand. War wie weggetreten. Sprach ich ihn an, erkannte er mich und wedelte.
    Auf der anderen Seite versuchte er neben mir aus dem Zimmer zu kriechen (auf dem Bauch) wenn ich sein Futter hinstellte. Entfernte ich mich zu schnell und war zu weit weg vom Napf, dann versuchte er gegen mich zu gehen, wie oben beschrieben. Was er in Spanien erlebt hat, weiss ich nicht und möchte es wohl auch gar nicht wissen...

    Wir konnten das komplette Obergeschoss nicht betreten weil er es vehement verteidigte.
    Er lies einige Krümel übrig um sie zu bewachen usw.

    Er schnappte nach meiner Freundin, die er genau so lang kannte wie mich, bei der Handfütterung und verpasste ihr einen Kratzer an der Nase (hätte anders ausgehen können, aber offenbar wollte er nur warnen).

    Diesen Hund gaben 2 Tierärzte auf und 2 Trainer trauten sich nicht mit ihm zu arbeiten.

    Er ist ein Kontrollfreak, der gerne die anderen Tiere in ihren Bewegungen einschränkt.

    Es war ein sehr langer Weg und ich kann verstehen, dass den nicht jeder gehen mag.
    Ich habe Urlaube nur für den Hund gemacht. Während die anderen die mitfuhren Ski gelaufen sind, bin ich mit Filou ins Örtchen gedackelt und hab ihn sozialisiert.
    Urlaube ohne Hunde waren nicht möglich, erst letztes Jahr wagte ich das Experiment und es klappte sehr gut.

    Meine komplette Freizeit ging für diesen Hund drauf.

    Ich hab ihn von Spanien kommen lassen und somit die Verantwortung übernommen. Diese wollte ich auch ums verrecken nicht damit enden lassen ihn einzuschläfern, zumal er niemanden ernsthaft verletzt hat.

    Keiner glaubte daran (außer Cazcarra und ein weiterer Trainer am Bodensee, die mir sehr geholfen haben) dass dieser Hund umgänglich werden könnte.

    Filou braucht extrem feste Regeln und ich darf nicht davon abweichen. Er nutzt jeden Freiraum für seine Zwecke aus.

    Ebenso ist er sehr sensibel und heute nach drei Jahren hab ich ihn soweit, dass er mir vertraut, ich Essen vom Boden aufheben-, er in meiner Gegenwart etwas zu kauen bekommen kann. Ist aber immer noch angespannt.

    Er wird immer noch aus der Hand gefüttert und das wird wohl auch bis an sein Lebensende so bleiben, da wir beide damit sehr gut klar kommen und ich nichts riskieren möchte.

    Aber:
    er wird nie wirklich unkompliziert sein. Ich muss immer auf ihn aufpassen.

    Wenn mich heute jemand fragt ob ich es nochmal machen würde, dann würde ich sagen NEIN.
    Nicht weil es der Hund nicht wert wäre, ich liebe diesen Hund mit all seinen Macken, sondern weil ich auch mal wieder unbeschwert irgendwo hingehen möchte ohne mir Gedanken um den Hund an meiner Seite machen zu müssen.

    Filou hat mich mehr gelehrt als je ein Hund vor ihm. Durch ihn bin ich dahin gekommen wo ich heute bin. Ich kann ihn lesen, da sieht noch niemand eine Regung bei ihm. Ich weiss was kommt und reagiere vorher.

    Derzeit geht er gegen mein altes Mädchen wenn sie sich im Raum bewegen möchte. Er merkt, dass sie nicht mehr so kann und versucht sie unterzubuttern, was ich nicht zulasse. Er nutzt jede Schwäche, das bringt ihm derzeit abends einen Korbplatz ein.
    Ich werde immer wieder kleine Kämpfe mit ihm haben, aber das nehm ich in Kauf und gewinne sie.

    Wenn ich dann aber diesen Hund auf den Feldern rennen sehe, mit der riesigen Freude in den Augen wenn er auf Pfiff zu mir geflogen kommt, dann weiss ich wieder warum ich das alles auf mich genommen habe.

    Kein Mensch der mich im Feld sieht kommt auf die Idee, dass dieser Hund so schwierig war. Er bellt niemanden mehr an und ignoriert Fremde.

    Wenn dann jemand sagt, dass er nicht gewillt ist mit einem Hund zu arbeiten, beziehungsweise nicht die Zeit hat und sich auch nicht verbiegen möchte, dann ist es für den Hund besser er kommt zu jemanden der sich diese Zeit gerne nimmt.
    Mia wird es demjenigen danken, da bin ich mir sicher!
    Wenn man viel Zeit reinsteckt, dann wird sie bestimmt ein toller Hund, der seinen Besitzer sehr stolz macht und nicht zu vergessen:

    die ganze Arbeit die man in einen Hund steckt, verstärkt eben auch die Bindung und kommt dreifach zurück.

    Ich wünsche mir, dass es für beide gut ausgeht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    benutze mal die Suchfunktion, da findest Du einiges zu dem Thema.
    Ich selbst arbeite nicht nach einer bestimmten Methode, sondern aus dem Bauch und meiner Erfahrung raus.
    Quasi: eigene Methode. :D

    Liebe Grüße

    Steffi