Hallo zusammen,
Bentley:
das kenn ich nicht mit der Narkose (zumindest nicht von Ronja gegen Filou) und daher denke ich auch, dass es von ihrem komischen Verhalten nach den Anfällen kam, dass Filou gegen sie ging.
acidsmile:
sie bekommt die Tabletten auf zwei Mal.
Gestern abend habe ich ihr dann nur eine Vierteltablette geben und heute morgen auch.
Mal sehen ob es besser wird.
@hunley:
es tut mir sehr leid mit Deinem Bub. Es ist wirklich schlimm das mitanzusehen und ich hoffe, dass er bald wieder fitter ist.
Mit Ronja hätte ich in dem Zustand gar nicht auf den Hundeplatz gekonnt. Sie hätte den Weg vom Auto zum Platz gar nicht geschafft.
@zossel:
danke auch Dir für die Antwort.
Wenn ich jetzt ein CT mache und man würde einen Hirntumor sehen, was sollte ich dann tun?
Sollte ich sie jetzt wo sie geistig fitter, wieder mehr am Leben teil nimmt und anstfrei ist, dann einfach nicht mehr aufwachen lassen obwohl sie vielleicht noch ein paar schöne Wochen/Monate (was auch immer) hätte?
Ich hab ja noch die Hoffnung, dass die Nebenwirkungen zurück gehen, das sehen auch die Ärzte so.
Sie würde also wieder aufwachen und ich würde auf Symptome warten, die ein Leben nicht mehr lebenswert machen.
Die Symptome die ein Hirntumor aufweisen kann, kenne ich, denn ich habe mich lange schon damit befasst.
Einschläfern war bisher kein Thema, denn es sind ja "nur" die Angstzustände die sie hat/hatte. Diese waren halt am Montag das zweite Mal da und gingen über eine halbe Stunde lang (die Angstzustände, nicht die Anfälle). Vorher handelte es sich einmal um eine Zeitspanne von 10 Minuten und ich dachte sie hätte einen Böller gehört oder sonstiges. Brachte die Angst (Desorientierung) also gar nicht mit den Anfällen in Verbindung.
Diese Anfälle waren immer so kurz, dass Außenstehende sie gar nicht mitbekamen wenn sie den Hund nicht beobachteten. Sie krampfte auch nicht, sondern blieb völlig locker dabei. Erst am Montagabend sah ich, dass sie die Vorderpfoten angespannt hatte während eines Anfalles und das war neu. Deshalb hab ich auch gleich reagiert und für nächsten Tag einen Termin gemacht. Wir leben ja schon seit ca. Anfang Juni mit diesen kleinen Anfällen ohne dass Ronja Angst hatte. Sie war auch nie desorientiert.
Das fing erst letzte Woche an und da bemerkte ich auch, dass sie nicht mehr auf Sachen reagierte auf die sie vorher reagiert hat (spielende, tobende Katzen im Haus). Sie schlief mehr und tiefer, was aber bei ihrem Alter auch nicht ungewöhnlich ist. Sie wollte nicht mehr alleine bleiben, aber auch das kommt bei alternden Hunden vor.
Vor der Medikation lief Ronja dennoch jeden Tag mit mir zwei Mal eine gute halbe Stunde.
Sie brach auch nicht hinten ein oder weg.
Sie hatte Spaß und spielte mit mir. Das will sie immer noch, kann es aber wegen der starken Nebenwirkungen nicht mehr.
Die Schildrüsenwerte sind ok, auch die Borreliose wurde nochmals mitgetestet. Der Wert ist weit oben, aber immer noch im Rahmen und nicht für die Anfälle verantwortlich.
Was bringt mir also ein CT, außer einer Diagnose?
Darin sehe ich keinen Sinn, denn es würde nichts ändern meiner Meinung nach.
Sie ist noch nicht so weit zu gehen. Wie schnell sich das ändern kann, weiss ich nicht. Das wird mir meine kleine Maus sagen.
Sei gewiss, dass ich sie niemals leiden lassen würde. Das hab ich bei noch keinem Hund/Tier getan und werde es auch bei ihr nicht tun.
Liebe Grüße
Steffi