Hallo,
ok, dann versteh ich das jetzt besser.
Tut mir sehr leid mit Deinem Bordercollie-Mix.
Du schreibst, dass Du sehr behutsam und vorsichtig mit ihm umgehst. Je nach Situation kann das auch hinderlich sein. Also Du sollst den Hund jetzt nicht zu fremden Menschen zwingen, oder ihn sonstwie anfahren oder zwingen, aber einfach versuchen neutral zu bleiben und ihm durch Dein souveränes Auftreten Sicherheit geben.
Beruhigungen in Form von Streicheleinheiten, oder tröstenden Worten, sind fehl am Platze denn damit würdest Du nur die Angst verstärken.
Schutz geben in dem er sich zu Dir setzt oder Deine Nähe sucht ist ok und soll er auch haben.
Es ist gut wenn Du ihn viel mitnimmst, aber sorge auch für genügend ruhige Zeiten in denen sich der Hund entspannen kann.
Es ist ein langer Weg bis ein Hund, der eventuell nicht gut sozialisiert wurde im Welpenalter, selbstbewusster und angstfrei wird.
Mit Filou hab ich gut 2,5 Jahre gebraucht bis er sicherer wurde. Auch heute noch kommt es vor, dass er sich vor einigen Sachen erschreckt und verunsichert ist. Allerdings schaut er sich die Sachen jetzt auch von der Nähe an und es ist dann kein Problem mehr.
Er ist kein Hund den ich mit in Menschenmassen nehmen könnte, aber ich kann ohne Probleme mit ihm durch die Stadt gehen. Das schafft er für 1 bis 1,5 Stunden und dann braucht er wieder eine Auszeit um die ganzen Sachen zu verarbeiten.
Bis es soweit war hat sehr lange gedauert und ich habe mit ganz kurzen Runden (10 Minuten) durch die Stadt angefangen und das nach und nach gesteigert.
Wenn man nicht so die Erfahrung hat mit Hunden, dann ist es hilfreich sich einen Trainer zu Hilfe zu holen. Dieser würde dann mit Dir zusammen durch diese Situationen gehen und könnte Dir auch sagen wie Du Dich am besten verhalten sollst.
Das ist nämlich gar nicht so einfach.
An Deiner Stelle würde ich mir Hilfe holen, denn das gibt Dir Sicherheit und dadurch auch Deinem Jimmy.
Liebe Grüße
Steffi