Beiträge von Metatron

    Fritzchen ist damals altersbedingt erblindet. Das ging langsam und wir haben es vor allem daran bemerkt, dass sie Entfernungen immer schlechter abschätzen konnte.

    Da sie gleichzeitig auch taub wurde, habe ich beigebracht sie über Körperberührungen zu führen. War gar nicht so einfach, weil sie als Dackel natürlich auch noch klein war.

    Also für "Sitz" habe ich zum Beispiel die Hand auf die Hüfte gelegt usw. Außerdem habe ich sie für Leinenbewegungen sensibilisiert. Leichter Zug nach links oder rechts um die Richutng zu ändern. Anziehen der leine nach hinten als Stop usw.

    Da musst du ein bisschen kreativ werden. Aber auf keinen Fall solltest du dich nur auf Hörzeichen konzentrieren. Denn auch dein Hund könnte im Alter taub werden und je früher du solche Dinge trainierst, desto besser kommt ihr miteinander klar.

    Für uns war das vertrauensvolle Folgen druch Körperkontakt ins schwarze Nichts am Ende wirklich maßgeblich. Besonders in unbekannten Situationen gibt der Körperkontakt dem Hund Sicherheit.


    Edit: Ja, ich würde den Hund unbedingt als sehbehindert kennzeichnen! Das hilft auch anderen menschen die Situation besser einzuschätzen!

    Alsooooo:

    Ich würde einem Retriever(mischling) den Vorzug geben, weil es einfach soooooo schön ist, mehrere Retriever zu halten. Ich finde, die haben eine ganz eigene Gruppendynamik.

    Und dann wäre mir persönlich ein Mädel lieber.

    Vom Charakter her sollte es auch ein zurückhaltender Hund sein, nicht aufdringlich und nicht hibbelig. Es sollte also eine in sich ruhende Retriever-Hündin aus dem Tierschutz sein.

    Ich bin mir allerdings immer nicht im Klaren, ob es besser wäre, einen Welpen zu nehmen.

    Letztendlich hätte Roxy das letzte Wort. In erster Linie sollte ein Zweithund zu ihr passen und ihren Bedürfnissen und Ansprüchen genügen. Wäre da ihrerseits keine Sympathie, käme der Zweithund auch nicht ins Haus.

    Es müsste einfach passen. Das komplette Paket quasi.

    Zum Golden Retriever

    Zitat

    So viel Energie und trotzdem ruhig und ausgeglichen.

    Sorry, da muss ich dich ein bisschen enttäuschen. Das Ruhige und Ausgeglichene hat in erster Linie nichts mit der Rasse zu tun, sondern hauptsächlich mit dem Besitzer und einer guten Erziehung.

    Ich kenne leider viel zu viele überdrehte und hyperaktive Retriever und da stehen entweder stinkfaule oder total übermotivierte Halter dahinter.

    Du wirst den Hund zu dem machen, was er sein wird. Einen charakterlich ausgeglichenen Hund wirst du bekommen, wenn du selbst auch ausgeglichen bist. Ein hibbeliger Mensch hat häufig auch einen hibbeligen Hund. - Ganz unabhängig davon, ob er viel oder wenig mit dem Hund arbeitet. (Wobei zu wenig oder zu viel Arbeit auch seinen Teil beiträgt, keine Frage!)

    Ich finde es ja interessant, dass du dich jetzt für einen eigentlich total gegensätzlichen Hund entschieden hast!

    Ein Aussie stellt ja schon andere Ansprüche an seinen Halter, als ein Goldie. Beides ist eine Herausforderung, so wie jeder Hund.

    Aber wie bist du vom Aussie beim Golden Retriever gelandet? Die Überlegung dahinter würde mich ehrlich interessieren. :)

    (BTW: Ich hätte mich auch so entschieden. Ich fand damals Border Collies genial und finde sie immer noch genial. Aber von dem was der Hund von mir erwartet, hätte es nicht gepasst. Jetzt hopst hier eine Labrador-Mischlingshündin rum und es genau die richtige Entscheidung gewesen.


    Edit: Aber ich lege ja auch keinen gesteigerten Wert auf saubere Kleidung... :hust: Da war so eine Retriever-Wutz schon richtig. ;) )

    Das da muss man doch mal unterscheiden:

    1. Auto ist offen (zum Lüften oder warum auch immer), Hund springt rein und wenn er raus soll, dann knurrt er.

    Das ist schon eine untragbare Situation und für mich hört sich das auch eher nach Resourcenverteidigung an.


    Und 2. die Situation bei den Hundepension. Wenn der Hund dort eindeutig Angst zeigt, muss man daran arbeiten. Aber mein erster Schritt wäre, den Hund dort nicht mehr hinzugeben. Bei der Reaktion... und wenn dann noch ein schlechter Ruf im Spiel ist....

    Zitat


    Metatron, wie meinst du das? Hat doch überall Platz, der Haken? Warum soll der da nicht funktionieren?


    Also Roxy hatte letztens eine Zecke direkt am Auge, oben auf der Augenbraue. Die Zecke stecke irgendwie richtig tief drin, das Gewebe ist sehr weich und die Zecke sah aus wie eingesunken. (Tatsächlich war die Haut drumherum durch die Reizung vom Kratzen angeschwollen).

    Also jedenfalls war die Zecke sehr klein und nicht nur festgebissen sondern rundherum auch noch eingeschwollen. Wie kann amn da noch mit dem Haken drankommen? Überhaupt an einer so empfindlichen Stelle stelle ich mir das schwierig vor.

    Wir haben schon seit Ewigkeiten so eine kleine Pinzette aus Metall, damit konnte ich dann auch die winzige Zecke in dem zugeschwollenen Gewebe fassen und rausziehen. Mit dem Haken kann ich mir das nicht so recht vorstellen.

    Daher meine Frage, ob das auch in Problemzonen funktioniert oder nur an frei zugänglichen Stellen. :)

    Zitat

    Och Mensch Kerstin... Gute Besserung an die süsse Maus!!!
    Und wenn du nur mit Bo kommst?

    Danke schön!

    Nein, meine Kleine allein Zuhause lassen mag ich wirklich nicht. Hätte dann auch keinen Spaß.


    Aber ich denke, bei Sonntag kann es bleiben, das ist ja eher ruhig als stressig.