Bei mir hält sich das die Waage.
Ich liebe unsere gemeinsamen Spaziergänge ganz allein durch "unseren" Wald. Mal nur spazieren zu gehen, ohne großartig mit Roxy zu arbeiten, das tut uns beiden gut. Und ist nach 1,5 Jahren auch endlich mal möglich. Aber auch die Spaziergänge, auf denen wir arbeiten, sind wundervoll.
Aber auf die Gruppenspaziergänge wollte ich wirklich nicht verzichten. Erstens finde ich es schön, mit den anderen zu plaudern und sich auszutauschen. Und zweitens sehe ich ja auch, dass es Roxy total gut tut. Und sie ist nicht so eine, die in der Gruppe überdreht. Sie geht mal ein Stück ihres Weges, dann tobt sie wieder... Und im Laufe der zeit hat sie prima gelernt, selbstständig Kontakt zu mir zu halten. Finde ich auch sehr wichtig. Wenn wir in der Gruppe laufen, lasse ich sie weitestgehend einfach laufen und passe nur auf, dass sie nicht abgeht um zu jagen. Ansonsten rufe ich sie eigentlich nicht, lasse sie einfach mal machen, vertraue ihr. Und das klappt prima.
Besonders in der Gruppe kann ich sehen, dass ich einen selbstständigen Hund habe, der gern Kontakt zu mir sucht und von selbst zurück kommt. Allein unterwegs ist das zwar auch so, aber bei der vielen Ablenkung in einer Gruppe, hat es schon noch einen anderen Wert.