Beiträge von Metatron

    Ich habe wegen der Hitze heute extra schon richtig früh eine große Gassirunde gedreht. War aber trotzdem Quälerei, für Hund und Frauchen. Bisschen Bewegung muss ja aber auch mal sein.


    Roxy schläft eigentlich den ganzen Tag und auch nachts ganz ordentlich. Sie hat sich ein kühles Plätzchen gesucht und ist dann ruhig. Nur als die Wildschweine letzte Nacht in unserem Vorgarten waren, hat sie mal angeschlagen. Zum Glück, es soll ja auch ein Garten bleiben und kein Acker werden. (Obwohl Roxy gegen ihr eigenes Wildschweinkacke-Suhlloch nix einzuwenden hätte...)


    Zur Abkühlung gibt es einen gefüllten Kong aus dem Gefrierfach oder auch mal eine Schale kalte Buttermilch.

    Roxy ist gerade erst zwei und hat das Problem Inkontinenz schon. Ich denke, es ist auch kastrationsbedingt.


    Wir haben auch erst den urin untersuchen lassen, zwei mal. Beide mal ohne Befund. Wir haben es über einige Wochen beobachtet und festgestellt, dass Roxy immer bei voller Blase tröpfelte und sogar auslief, wenn sie sich stark freute. Auch wenn ihr Freund Bo kommt, ist sie eher mal undicht.


    Seit etwa einem Monat bekommt sie nun ein homöopathisches Mittel. Anfangs dachte ich, es würde nicht wirken und wollte es schon absetzen. Aber dann dachte ich mir, dass es ja nicht schaden kann und habe weiterhin 3 mal täglich 10 Globulis gegeben. - Deutlich höher dosiert, als die Tierärztin sagte. Aber es hat keine Nebenwirkungen und mittlerweile schafft Roxy es mittlerweile gut, dicht zu bleiben. Wir haben außerdem noch eine weitere Pipi-Runde eingeplant.

    Die Kombination hat Roxy wieder "trocken gelegt". Ich kann dir nur empfehlen, es wenigstens mal zu probieren mit den homöopathischen Mitteln. Aber setz dir selbst dabei eine Frist, wie lange du es maximal austestest, denn es ist ja schon serh unangenehm für den Hund, auszulaufen. Und das mit der zusätzlichen Pipi-Runde kann ich auch nur empfehlen. Roxy zum Beispiel wollte vor ihrer Inkontinenz diesen Gang gar nicht machen, hat dann nie gepinkelt und wir haben es dann irgendwann eingestellt. Seit sie inkontinent ist und sie sich gestört fühlt nimmt sie diese Runde viel besser an und sucht sich immer gleich ein Plätzchen zum Erleichtern.

    Gudrun, ist das mit 19Uhr sicher bei dir? Dann könnten wir uns evtl. treffen und zusammen zum See gehen? Kenne ja noch nicht den Weg vom Zeltplatz zum See und wüsste nicht, wie ich euch finden sollte.

    Bis 19Uhr könnte ich es vielleicht auch schaffen heute. Muss allerdings noch schauen, ob ich das Auto haben kann.

    Ich habe für RespekTIERE zwei Nachkontrollen gemacht und geschaut, wie es den ehemaligen Schützlingen in ihren neuen Familien ergeht.

    Der Kontakt mit dem Verein war in diesem Zusammenhang sehr gut und ich habe auch von den Familien nur positives Feedback bekommen.


    Ich würde dir raten, einfach mal mit dem Verein in Kontakt zu treten und dich beraten zu lassen. Meiner Erfahrung nach sind die wirklich nett und engagiert.

    Zitat

    Hallo.

    Hier im DF liest man ja immer wieder: "Ich mag keine Labradore. Sie sind (Auswahl): distanzlos, überfreundlich, nicht hündisch, stur, ungeschickt, übergewichtig, aufdringlich....."


    Ich habe einen Labrador-Mix. Und ich greife jetzt einfach mal die Eigenschaften auf, die du da nennst und beziehe das mal auf Roxy.


    distanzlos - Roxy ist eher das Gegenteil. Sie mag nicht mit jedem Hund spielen und geht an 8 von 10 Hunden vorbei, ohne auch nur mal richtig Kontakt zu suchen. Bei Menschen sucht sie gerne die Nähe, weiß aber, was sich gehört. Sie springt unterwegs niemanden an, geht auch nicht zu anderen Spaziergängern hin, aber jeder, der hier zu Besuch kommt wird freundlich begrüßt und bekommt das Spielzeug gezeigt. Ohne großartige Spielaufforderung, es ist wirlich nur ein "Da guck mal, was ich Tolles habe!".

    überfreundlich - Roxy ist freundlich, kennt aber ihre Grenzen. Gäste werden begrüßt, dann aber in Ruhe gelassen. Selbiges gilt für Hunde, die hier zu Besuch sind oder die wir treffen.

    nicht hündisch - Ich wage sogar mal zu behaupten, dass Roxy von allen Hunden die die beste Kommunikation zeigt. Sie kommuniziert deutlich, mit Hund wie mit Mensch. Da hapert es eher daran, dass andere Hunde und Menschen es nicht richtig lesen können.

    stur - Ich hatte vorher einen Dackel, der war stur. - Oder sagen wir mal willensstark. Roxy ist arbeitswillig und immer bereit mir zu folgen.

    ungeschickt - Roxy hat noch nie etwas umgeworfen oder ähnliches. Sie läuft auf leisen Sohlen durchs haus und eigentlich bemerkt man sie gar nicht.

    übergewichtig - Fräulein hat Idealgewicht und darf laut Tierärztin auch noch ein Kilo zulegen. Find ich aber nicht.

    aufdringlich - siehe "distanzlos" und "überfreundlich"


    Eine Freundin hat aber einen Labrador, der fast alle Kriterien erfüllt. Und da ist es definitiv ein Erziehungsproblem. Der Hund darf einfach alles, meint ja immer alles nur lieb, ist ja so lieb und hat einen Freifahrtschein.