Beiträge von LaBellaStella
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Hm...ich glaub, das mit den "Pausen" siehst nur du als HH so. Für den Körper ist das ja auch eine Pause, also einfach irgendwo rum sitzen und gucken - aber eben für das "Hirn" nicht. Nicht bei einem so jungen Hund.
Ich kann meinen Jungspund mit einer viertelstunde Kopfarbeit schneller müde machen, als ich das mit 2 Stunden durch die Gegend rennen könnte.
Und für einen Junghund ist "einfach da sitzen und gucken" je nach Typ eine richtige Kopfleistung. Der sieht, hört und riecht und fühlt dabei so viel, was wir Menschen überhaupt nicht mitbekommen, muss das alles abspeichern, drüber nachdenken, verarbeiten....da läuft das Hirn so richtig rund und meistens auch ziemlich schnell heiss....
Und wie schon so viele geschrieben haben: nach müd kommt blöd. Festplatte voll. Prozessor überlastet. Syntax Error!
Also: runterfahren. Das ganze Tagesprogramm überdenken und dem Hund die Chance geben, zur Ruhe zu kommen.

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Pausentage gibts in dem Sinn hier auch nicht. Mehr so "ruhiger Tag" wenn am Tag zuvor viel los war - also nach dem Mantrailing, nach einem Training auf dem Platz oder jetzt im Urlaub, wo wir oft in den Bergen waren mit ihm - dann ist am nächsten Tag weniger "action" .....und nur ganz normaler ruhiger Alltag angesagt. Er kommt aber auch mit kompletten "Ruhetagen" ganz gut zurecht - letztes Jahr hatten Göga und ich gleichzeitig Corona, da waren dann auch so 3-4 Tage dabei, wo es eben nur in den Garten ging ohne besondere Bespaßung oder so....hat er ganz gut akzeptiert.
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Ben hat gottseidank (noch) keinen Lieblingsfeind.
Es gibt einen Aussie-Rüden, ein Jahr älter als er - der mag generell keine anderen Rüden. Der ist öfter mal bei unseren SocialWalks mit dabei und mittlerweile akzeptiert er den Ben - er liebt ihn nicht, aber er kann ohne großartiges Gewese mit ein bisschen Abstand neben ihm gehen. Ben backt bei dem recht kleine Brötchen und versucht es mit "nichtbeachten", was ja genau in meinem Sinn ist.
Ben verstand am Anfang nicht wirklich, warum der Aussie ihn nicht mag - denn - bis jetzt - isser in der Richtung total "pflegeleicht" und hat keine Probleme. Wobei ich da auch ziemlich streng bin: Kein Kontakt mit fremden Hunden an der Leine. Wenns passt, dann mit Absprache gern ohne Leine und da waren es bisher immer neutrale bis sehr spielfreudige Kontakte, also kein Grund, einen Erzfeind draus zu machen...
PS Doch! Einen Erzfeind hat er doch.....hier geht ab und an ein HH mit recht kleinem aber sehr sehr gesprächigem und mit großem Ego ausgestattetem Mix am Gartenzaun vorbei. Der Kleine markiert jedesmal den Zaun und da flippt der Ben wenn er im Garten ist, dann regelmäßig aus. Da gibts dann ein Bellduell. Ich könnte wohl den Ben vom Bellen abhalten oder ihn reinrufen....hab ich die ersten Male auch gemacht - aber ich hab das Gefühl, der HH sieht das dann nur als "Bestätigung" und lässt seinen Hund dann auch noch unsere Autos markieren....

Dagegen machen kann ich leider nichts - der kommt zu unregelmäßigen Zeiten und der HH ist auf dem Ohr anscheinend schwerhörig (will sagen: auf meine Bitte, seinen Hund nicht immer am Gartenzaun markieren zu lassen, reagiert er überhaupt nicht. )
Im Gegenteil, der HH scheint sich zu freuen, dass das Kleinteil so "mutig" zurück bellt.....wäre da kein Zaun dazwischen, weiss ich auch nicht, was passieren würde. Mittlerweile knurrt der Ben da sogar schon, wenn wir ausserhalb des Zauns an der Pipiecke vorbeigehen..... -
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Bei uns ist die Traun ja eher ein Gebirgsbach. Also fliesst zwar sehr schnell aber ist nicht sonderlich tief. Und es liegen große Steine, Kiesbänke und Felsbrocken im Wasser.
D.h. die GPs werden bei uns zwar vom Fliesswasser "mitgenommen" aber sie bleiben immer wieder an den Steinen/Felsen "hängen" und ja, je nach Wind eben auch an den Uferböschungen.
Als wir jetzt im Sommer öfter mal am Flussufer getrailt haben und auch durchs Wasser mussten, kam ich mit Ben meistens so 5-15m versetzt vom eigentlichen "Abgang" am anderen Ufer raus - Flußabwärts. Beim letzten Mal kam der Wind (Föhn) aus südlicher Richtung und an der Stelle macht die Traun einen Bogen und fliesst nach Norden. Da hatte er sehr zu tun - wir sind im zickzack durchs Wasser und quasi von Fels zu Fels und Stein zu Stein, von Kiesbank zu Kiesbank- wo sich eben die Geruchsartikel zusammengefangen haben - gelaufen, bis er dann den Abgang aus dem Wasser hatte....
(Funfact: er hat beim ersten mal versucht, die Traun leerzusaufen...weil auf dem Trockenen trail es sich besser...
....das haben wir bei fast allen aus der Gruppe beobachtet....nur die "alten Hasen", die das schon öfter hatten, haben das nicht mehr gemacht) -
30.08. Welche einfachen Dinge machen dir am meisten Freude?
In der freien Natur sitzen und einfach nur die Sinne schweifen lassen. Ein gutes Buch lesen. Meine Nase im Hundefell vergraben und den Ben dabei durchknuddeln. Wenn meine Familie komplett zusammen sitzt und wir rumalbern oder ein ganz einfaches Gesellschaftsspiel oder Karten spielen.
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Wobei der Ben mittlerweile total gern im Auto bleibt und auch bei offener Klappe tief entspannt rumliegt oder schläft. Das ist bei allen aus der Gruppe so....ich glaub, mittlerweile würd sich der Ben durchaus den Volvo als "Zweitwohnung" in den Garten stellen...😃...so unterschiedlich....
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Bei Hitze trailen wir eher selten in der Stadt und die Autos stehen immer im Schatten. Wir nutzen zusätzlich ein Sunbrero als Verschattung - die sind gar nicht schlecht, natürlich bleibt das Auto offen (Fenster und Kofferraumklappe) und bei uns bleibt ebenfalls immer einer aus der Gruppe bei den Autos. Für Ben ist immer Wasser verfügbar und ne Kühlmatte.
Wenn's so richtig heiß werden soll, fangen wir manchmal schon um 7 oder 8 Uhr morgens an. Und wir haben das große Glück meistens nicht weit vom nächsten Bach oder Fluß, Teich oder See entfernt zu sein...da gehen die Trails denn auch mal gern durchs Wasser - das macht dann aber auch so richtig Spass
