Beiträge von BigJoy

    In meinem Freundeskreis mag man meinen Hund - das finde ich SEHR wichtig! (Deshalb dürfen sich die Freunde bei ihr auch beliebt füttern :hust: )

    Um Erziehungs- oder Fütterungsfragen machen sie sich keinen Kopf und haben auch nichts zu nörgeln. Im Gegenteil, sie räumen mir eine Art Expertenstatus ein, weil sie ja mitkriegen, wie intensiv ich mich mit den Bedürfnissen des Hundes auseinandersetze.
    Gewisse Gespräche kann ich mit ihnen nicht führen, die enden recht schnell mit: "Du wirst wissen, was du tust..."

    Wenn es sich bei den Themen mal zu viel um den Hund dreht, werde ich darauf hingewiesen ("Können wir jetzt mal das Thema wechseln?"). Das finde ich okay. Ich mach das auch, wenn es zu sehr/oft/lange um zB die Bundesliga geht.
    Wir haben uns darauf "geeinigt", dass ein gewisser Leidenschaftsgrad für einen Nichtinfizierten nicht nachzuvollziehen ist, ob bei der Hundehaltung oder beim Fußball :smile:


    Noch eine Gedankenanregung: ich würde evt mal nachfragen, wie die "Stänker-Freunde" euren Kontakt grundsätzlich erleben. Vielleicht fühlen sie sich nicht angemessen gesehen oder woanders drückt der Schuh? Vielleicht hat sich etwas geändert im Kontakt oder am Kontaktwunsch? Eine Freundschaft muss ja auch "mit der Zeit" gehen, entwickelt sich weiter (oder halt nicht und dann lockert sich der Kontakt).

    Wie lange ist die Läufigkeit denn her? Ist sie womöglich noch in der Zeit der Scheinschwangerschaft?

    Ich würde es nach eigenem Gutdünken handhaben: Wenn es dir passt, du magst, kuscheln. Und sonst ignorieren. Oder wenn sie zu penetrant ist, sie weg schicken dich (nicht unbedingt auf ihren Platz, sondern ein "Ab" oder "Troll dich", wenn ihr so ein Kommando habt).


    PS Dass ihre Augen zu hypnotischen Höchstformen auflaufen können, glaub ich gerne *g

    Klingt gut!!!

    Du musst in meinen Augen kein schlechtes Gewissen beim Herausheben aus dem Auto haben. Letztlich gibst du ihr damit Sicherheit, weil sie merkt, dass du deine Kommandos auch so meinst, wie du sie sagst.

    Ich hatte auch bisweilen die Umschreibung für mich "Manchmal muss mein Hund zu seinem Glück gezwungen werden" ;)

    Das mit dem fröhlichen Rumtoben ist schön zu lesen!!
    Gibt euch beiden viel!
    (Um noch mal zu klugscheißern :hust: : Stresshormone bauen sich bei Bewegung besser und schneller ab!)

    Zitat


    Hatte ich mal erwähnt, dass Mücke nicht ein einziges Teil, nicht einen Schuh, nicht ein IRGENDETWAS kaputt gemacht hat... ICH WILL MEINEN KLEINEN MÜCKE ZURÜCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :gott:

    Ich würde sagen, wenn du die beiden zu einem Durchschnitt zusammen ziehst, kommst du weiterhin gut weg!!!

    Aufbauenden Gruß von einer geübten Schönrechnerin ;)

    Wenn die Bindung gut ist, würde ich es lassen. Wenn die Bindung schlecht ist, kann ein Besuch in meinen Augen tatsächlich sinnvoll sein, um den Hund zu zeigen, dass es sein Frauchen weiterhin gibt und er sie nicht völlig vom Schirm streicht.

    Aber i.d.R. sind Hunde sehr anpassungsfähig. Das betrifft sowohl die Pension als auch die Rückkehr ins eigen Zuhause.


    Ich würde auch noch an deine Ma denken. Wenn ihr der Besuch des Hundes gut täte und sie es sich wünscht, kann das zu ihrer Genesung beitragen! Dann würde ich das dem Hund durchaus zumuten.

    Mir fallen spontan 2 Übungsvarianten ein:

    1.
    Du schickst den Hund auf seinen Platz und gehst dann in die Küche.
    Eine 2. Person belohnt den Hund, wenn er ruhig liegen bleibt und sich entspannt.
    Sie setzt auch durch, dass der Hund auf seinem Platz bleibt (Kommando wiederholen, Abbruchkommando beim Aufstehen oder auch Hund am Platz anleinen).

    2.
    Du gehst in die Küche, Tür zu. Hund macht draußen Theater? Dann schickt ihn die zweite Person auf seinen Platz, Rest wie oben.


    Wie sehen denn die finanziellen Möglichkeiten für einen Trainer aus? Schon zwei Vor-Ort-Termine könnten u.U. reichen. Der Trainer kann mit euch eine Verhaltensrichtlinie erarbeiten. Häufig ist das Timing bezüglich Belohnung/Abbruchkommando ein Schlüssel zum Erfolg.
    Wäre doch schön, Frieden in der Bude zu haben, oder nicht? ;)
    (Wie gesagt, Katzen im eigenen Haushalt sind noch mal was anderes als Katzen draußen.)