Ich glaube auch, dass es Trends bei der Hundeanschaffung gibt. Dass man mit einer Hunderasse implizit eine bestimmte Lebenshaltung ausdrückt. Also dass eine Hunderasse praktisch ein Image hat wie ein "Markenprodukt".
Aber es gibt denke ich noch einen anderen, für mich nachvollziehbaren und weniger "verwerflichen" Grund: Um eine Rasse zu mögen, muss man irgendwie eine Beziehung zu ihr aufbauen. Dies kann über "reale" Vertreter dieser Rasse geschehen. Man lernt einen solchen Hund kennen, spricht mit den Besitzern... Sammelt Erfahrungen, Eindrücke, beginnt sich mit der Rasse zu beschäftigen.
- Eine Art Schneeballeffekt.
Jeder (vermeintliche) Heile-Welt-Familie mit Goldie infiziert andere Menschen, die auch einen solchen Heile-Welt-Hund (bzw die heile Welt) wollen.
Wer um seine Eigenarten willen geliebt werden will, wird vielleicht schneller als andere vom Mops infiziert.
Ich glaube, da spielt mehr eine Rolle, als "nur einem Trend hinterherzulaufen" oder nicht alle, die einen Modehund anschaffen, tun dies "nur weil es Mode ist".
(Man macht ja auch nicht jeden Modenscheiß mit
)