Beiträge von BigJoy

    Ich glaube auch, dass es Trends bei der Hundeanschaffung gibt. Dass man mit einer Hunderasse implizit eine bestimmte Lebenshaltung ausdrückt. Also dass eine Hunderasse praktisch ein Image hat wie ein "Markenprodukt".

    Aber es gibt denke ich noch einen anderen, für mich nachvollziehbaren und weniger "verwerflichen" Grund: Um eine Rasse zu mögen, muss man irgendwie eine Beziehung zu ihr aufbauen. Dies kann über "reale" Vertreter dieser Rasse geschehen. Man lernt einen solchen Hund kennen, spricht mit den Besitzern... Sammelt Erfahrungen, Eindrücke, beginnt sich mit der Rasse zu beschäftigen.
    - Eine Art Schneeballeffekt.

    Jeder (vermeintliche) Heile-Welt-Familie mit Goldie infiziert andere Menschen, die auch einen solchen Heile-Welt-Hund (bzw die heile Welt) wollen.
    Wer um seine Eigenarten willen geliebt werden will, wird vielleicht schneller als andere vom Mops infiziert.

    Ich glaube, da spielt mehr eine Rolle, als "nur einem Trend hinterherzulaufen" oder nicht alle, die einen Modehund anschaffen, tun dies "nur weil es Mode ist".
    (Man macht ja auch nicht jeden Modenscheiß mit :D )

    Wenn der Hund dadurch aufwacht und hinter dir herdackelt, würde ich persönlich es lassen. Das wäre mir zu viel Störung des Hundeschlafs.

    Wenn mein Hund neben mir auf dem Sofa schläft, streicheln ich ihn auch. Dann räkelt sie sich darunter, bleibt aber entspannt und döst/schläft weiter.

    (Ich weiß, was du meinst, dass sie süß aussehen im Schlaf ;) )

    Ich halte von dieser "proteinarmen Ernährung" bei hibbeligen Hunden nicht viel. Ich würde eher getreidefrei, insbesondere maisfrei füttern und auf hochwertiges Protein achten.

    Möchte hier noch mal zu bedenken geben, dass die Hauptinfos von TÄ bezüglich der Ernährung von den sie beliefernden Futterherstellern stammt - also, :hust: , von einer gewissen Einseitigkeit ist auszugehen. Im Studium haben die Ernährung nicht oder kaum.

    Ist er wirklich null mit anderen Hunden verträglich? Hier haben ja 99,9 % min. einen Hund...
    Ist er grundsätzlich unverträglich, macht er keine Unterschied, ob zB Hündin/Rüde, jünger/älter, größer/kleiner...?

    Ansonsten fällt mir nur Kleinanzeige ein, von wegen "gegen Taschengeld", vielleicht findet sich jemand mit Hundeerfahrung, der nur gerade selbst keinen hat...

    Und was ist mit der Züchterin, wo er her ist? Manche Züchter bieten ja Urlaubsversorgung oÄ an.

    Ein andere Multiplikator sind Hundetrainer, bei denen laufen viele Infos zusammen. Die wissen uU auch, ob jemand zB auf einen Welpen wartet und gerade "hundefrei" ist für eine solche Notfallbetreuung...

    Ich würde es mit dem Aufteilen der Mahlzeiten probieren. Also gleiche Menge, aber in mehreren Portionen.

    Bei BestesFutter gibt es auch Gemüse als Trofu, eigentlich als Barf-Zusatz gedacht, aber vielleicht wäre das auch etwas, um den Magen - nicht die Hüften - zu füllen?

    Wiegst du sie eigentlich regelmäßig? Wenn sie "richtig" Kohldampf schiebt, müsste sie ja auch abnehmen...

    Ich habe auch einen solchen Hund.

    Ich unterstützt zB über die Ernährung:
    Morgens gibt es Hüttenkäse mit Honig, abends BestesFutter mit Banane.
    Beides wirkt positiv auf den Serotinhaushalt ein, welche maßgeblich für die Stimmung verantwortlich ist.

    Ich würde auf jeden Fall maisfrei füttern! Mais steht in Verdacht, beim Abbau Serotonin zu verbrauchen .

    Es gibt L-Tryptophan (Vorstufe vom Serotonin) nicht nur in bestimmten Lebensmitteln (wie zB hochprozentig in Hüttenkäse), sondern auch als Pulver zu kaufen, was du über dein normales Hundefutter streuen kannst.


    Hast du mal über eine Schilddrüsenuntersuchung nachgedacht? Es kann sein, dass die Schilddrüse durch die vermehrte Stresshormonproduktion in Mitleidenschaft gezogen wird. Dieses wiederum kann den Hund zusätzlich "nervös" und emotional unstabil machen - ein Teufelskreislauf.

    Es gibt hier sehr viele Threads zum Thema Angst bei Hunden, teils spezifische wie Angst vor Silvesterknallerei, teils geht es generell um ängstliche Hunde. Da kommt etliches an Informationen und Erfahrungsaustausch zusammen, liest dich mal rein und rund ;)

    Übertriebenes Angstverhalten geht sehr zulasten der Lebensqualität des Hundes (und damit auch der Halter).
    Ich kann nur dringend raten, sich sehr grundlegend über Angstverhalten zu informieren. Meiner Erfahrung nach muss man a) das Angstverhalten verstehen (Auslöser, die verschiedenen Verhaltensstufen beim Hund usw) und b) einen individuellen Umgang mit dem Hund entwickeln.
    Also planvoll vorgehen.

    Auch eine Hundeschule/TrainerIn, die sich mit Angsthunden auskennt, kann hier gute Dienste leisten!

    Es gibt Hunde, die sich quasi selbstständig desensibilisieren und die Ängste sich mit der Zeit "verwachsen". Das ist zB bei Hunden der Fall, die aus schlechter Haltung kommen, einen Umgebungswechsel erfahren haben usw. Da kann eine Stabilisierung der Lebensumstände den ganzen Hund stabilisieren.
    Aber es gibt auch die Fälle, in denen sich die Ängste verselbständigen, eine Eigendynamik entwickeln und es nicht mit "nicht auf die Ängste eingehen" getan ist.

    Als Einstiegslektüre empfehle ich dieses kleine, feine Buch:

    "Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben"
    von Patricia B. McConnell
    EUR 6.90

    Hier wird ein Angstabbau-Training sehr verständlich und praxisnah beschrieben. (Der Titel ist irreführend, es geht nicht alleine um die Angst vor Menschen!)

    Hatte der Hund ein Halsband mit Adressanhänger um?
    Ist er gechipt?

    Ich würde davon ausgehen, dass so ein kleiner Wutz Anschluss suchen wird, sprich auf Leute/Häuser, evt auch auf freundliche Hunde zuläuft. Wenn er die findet, in der ländlichen Umgebung.

    Wasser wird er finden (er hat ja ne Nase), Futter kann er einige Tage drauf verzichten (aber oft liegt ja auch was rum und seien es, würg, Tierkadaver).
    Aber leider sind Welpen unfallgefährdeter als erwachsene Hunde (in Löcher fallen, keine Erfahrung mit Autos usw).

    Gibt es in der Nähe der Stelle, an der er entlaufen ist, für ihn bekannte Plätze? An denen könnte er sich aufhalten.

    Ich persönlich glaube nicht, dass ein Welpe alleine weite Strecken zurück legt und würde mich deshalb auf die Nahbereichssuche konzentrieren und davon ausgehen, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit "eingesammelt" wird.

    Und genau das hoffe ich und drücke feeeeeeeste die Daumen!

    Zitat

    Sie kommt vom Geissblatthof
    (tierschutzhof-geissblatt.de)


    Oh, ich finde, da sieht man doch recht deutlich einen Dobi, deutlicher als auf deinen Bildern. Und dann halt noch was "Kurzes", etwas Gedrungeneres dabei...

    Schöner Hund!
    Viel Freude!
    Und schnelles Verfliegen der Wartezeit ;)