Beiträge von BigJoy

    Mir fehlt da auch die Zuchtlinie. Warum stellt er seine Zuchthündinnen und Rüden nicht vor? Warum zeigt er nicht die Ahnenreihe dieser jungen Zucht?

    Ich fände es auch seriös(er), wenn er die Krankheiten/Gesundheit seiner recht kleinen, überschaubaren Zucht systematisch dokumentiert. (So wie andere Züchter zB ihre HD-Befunde offen legen).

    Ich würde an deiner Stelle einen Profi heranziehen, der sich mit Angsthunden und schlecht geprägten Hunden auskennt (du schreibst ja, dass du sie mit 6 Wochen bekommen hast - dat is' wat frü für wech von Mami und Geschwistern...)
    einfach um sicher zu gehen, dass du alles tust, was du kannst, um den Hund zu stabilisieren.

    Ohne dich zu kennen oder dir zu nahe treten zu wollen: Bist du sicher, dass du deine Hündin im angemessenen Ton ansprichst? Ich musste das bei meinem Angsthund jedenfalls erst einmal lernen, dass ein zu laut gesprochenes Kommando bei ihr zu Stress und Blockade führt.

    Ich möchte dich auch ermutigen!

    Den Buchtipp kann ich nur unterschreiben, kostet auch gerade mal 7 EUR.

    Natürlich ist es nicht schön, wenn dein Hund wie Espenlaub zittert. Aber es ist besser als dass sie flüchtet. Betrachte das Zittern vielleicht als Spannungsabbau ;)
    Du musst das Flüchten auch deshalb unterbinden (ausbruchsichereres Geschirr), damit die Hündin ein anderes Verhalten überhaupt erlernt. Denn sie würde die Situation ja mit flüchten lösen. Das Zittern kommt auch daher, dass sie keine Ahnung hat, wie sie die Situation ohne Weglaufen überstehen soll. Mit jeder Situation, durch die du sie hindurchführst, lernt sie: Es geht auch anders als mit Flüchten.
    (Auch) deshalb arbeitet die Zeit für euch, weil sie viele Situationen beschert, in der die Hündin das neue Verhalten einübt.

    Was ist denn mit deiner anderen Hündin? Ist die souveräner? Bezieht sich deine Hündin auf sie?
    Kannst du zB beide Hunde bei "Feindkontakt" (Sicht deiner Hündin) zu dir rannehmen, so dass die neue Hündin an der anderen sieht, dass gerade die Welt nicht untergeht?

    So lange deine Hündin mit ihrer Futterverweigerung erreicht, etwas anderes, vermeintlich Besseres zu bekommen, wird sie wohl nicht lassen.
    Dann kannst du dir nur immer wieder neue Sachen ausdenken und Tipps einholen, wie das Futter aufzupeppen ist.


    Bist du mit dem Futter, dass du ihr gibst zufrieden?
    Ist es für dich gutes Futter?
    Dann würde ich es durchziehen und sie hungern lassen.

    Alternativ: Umstellung auf ein Futter, dass du für richtig super hältst - und das dann durchziehen.

    Platinium ist zB ein halbfeuchtes Futter, das wird von vielen, auch mäkeligen Hunden, gerne genommen ist und ist zudem ein recht gutes Futter.

    Auch Barf mögen fast alle Hunde sehr gerne - und du hättest etwas, mit dem du deinen Hund verwöhnen und betüddeln kannst, ohne ein schlechtes Gefühl dabei haben zu müssen ;)


    Dass dein Hund gerne mehr auf den Rippen haben könnte, liegt vermutlich nicht am Futter, sondern an ihrer Mäkeligkeit, die du mit deinem Verhalten unterstützt. - Das meine ich nicht angreifend! Nur den Tatsachen ins Auge sehend ;)

    Zitat

    Die knurren und bellen meinen immer gleich an und wenn er nicht von ihnen abläßt geht es dann härter zu.
    (...) Die kleinen wollen ihn immer gleich attackieren, da "Sky" aber nicht ängstlich ist und sich davon macht oder quitscht weil ihm etwas wehtut greife ich nicht weiter ein.


    Bist du sicher, dass die Kleinen GLEICH reagieren? Dass sie nicht schon vorher per Körpersprache gezeigt haben, dass sie keinen Kontakt oder einen anderen Kontakt wünschen?
    ich würde da noch mal genauer darauf achten.
    Und deinem Hund helfen, diese Signale auch zu verstehen und ihn zurücknehmen, wenn du siehst, dass der andere Hund mehr Abstand will.

    Ich vermute, dein Kleiner ist ein wenig poltrig im Umgang mit anderen Hunden. Er sollte lernen, sich feiner abzustimmen ;)

    Ich seh da keine Knacksgefahr. Im Gegenteil, ich find's ne schöne Sache!

    Ich würde in ihrer Nähe bleiben und sie freundlich "in Empfang nehmen", wenn sie auf dich zugelaufen kommt (und sei es nur aus Versehen ;)), vielleicht auch mal ein Leckerchen rein ins Mäulchen. Dann "vergisst" sie dich sicher nicht. Zumal du sie ja hinterher wieder mitnimmst.

    Wenn du diese Besuche mehrfach machst, kommt ja auch Gewohnheit rein.

    Vielleicht ist es Beschwichtigungslecken?

    Du kannst versuchen, beim Kuscheln 2 Gänge zurückzuschalten (weniger Nähe/Enge, langsame, ruhige Handbewegungen usw). Dann ist er vielleicht emotional weniger hochgefahren und "muss" weniger lecken.

    Ansonsten würde ich aufhören, wenn er leckt und weitermachen, wenn er nicht mehr leckt.
    Und halt "Stellungen"/Handgriffe ausprobieren, auf die er weniger leckend reagiert.

    Vielleicht neue Rückzugsmöglichkeiten für die Katze schaffen, zB einen tollen neuen Kratzbaum?

    Ich würde auch den Hund zurückhalten. Er darf mit der Katze nicht spielen, aus. (Wenn die beiden das später zusammen anders entscheiden, ist das eine andere Sache.)
    Und ich finde es okay, wenn die Katze dem Welpen eine "dongt", wenn es ihr zu viel wird (wobei du das Zuvielwerden vermeiden solltest).
    Um besseren Einfluss auf den Hund zu haben, könntet ihr eine leichte Hausleine nehmen, die der Hund immer dran hat als "Notstopp".

    Ich würde auch versuchen, die Position der Katze zu stärken, indem sie zB aufs Sofa darf, Hund unten bleibt, ihr beim Nachhausekommen zuerst die Katze begrüßt, dann den Hund oÄ. Dass der Welpe merkt, dass die Katze unter eurem besonderen Schutz steht.