Beiträge von BigJoy

    By the way: Wenn die Gebärmutter drin bleibt ("nur" die Eierstöcke) entfernt werden, kann die Gebärmutter auch weiterhin vom Krebs befallen werden (genau wie andere Organe).

    Bin gespannt, was dein TA sagt: a) wie/was er operiert hat und b) wie seine Diagnose und Therapie nun aussieht.

    Hat sich eigentlich durch die Kastration etwas an der Stellung deiner Hündin innerhalb der Hundegruppe verändert? Bist du sicher, dass ihr erst das Einnässen Stress macht, sie nicht schon vorher unter Stress steht?

    Erkennt dein Hund dich denn wieder? Wie eng ist die Bindung aktuell? Wie verhält er sich, wenn du bei deinen Eltern bist? Nimmt er dich dort wahr, bezieht er sich auf dich? Geht er dort alleine mit dir spazieren oder sperrt er sich mitzugehen (also ohne deine Eltern zu gehen)?

    Wenn dein Umzug aufs Land absehbar ist, würde ich ihn auch dann erst zu mir holen, damit er nicht 2 Wohnungswechsel in kurzer Folge hat.

    Und ein riesen Lob an deine Eltern, dass sie dich mit dem Hund so unterstützt haben!!!
    Super (und nicht selbstverständlich), dass sie sich erst liebevoll kümmern und den Hund dann auch wieder hergeben wollen ;)

    Wie alt ist denn deine Hündin?
    Je nach Alter könnte es sein, dass sie langsam beginnt, "ihre Frau zu stehen" und sich nicht mehr welpenmäßig automatisch unterzuordnen.

    Ich weiß nicht, ob wirklich was dran ist, aber man sagt, dass es bei sich anzickenden Hündinnen heftiger zur Sache geht als unter Rüden. Also WENN sich Hündinnen nicht mögen, dann richtig ;)

    Noch ein Gedanke: Abgesehen davon, dass wohl niemand solche Scharmützel mag (und die Leine/ohne-Leine-Kombi eine doofe ist), gehören sie für mich zum Sozialverhalten von Hunden. Sprich: Kann vorkommen.
    Für mich ist eine Beißerei erst eine, wenn ein Hund so gebissen wurde, dass er genäht werden musste. Das klingt brutal, aber letztlich entschärft es die Scharmützel - weil sie nicht gleich zur Beißerei aufgeplustert werden.

    Ich möchte hier auch noch mal erwähnen, dass es für Hunde entwicklungsgeschichtlich nicht "normal" ist, dermaßen vielen rudelfremden Hunden zu begegnen, wie es inzwischen durch Stadthaltung usw der Fall ist. Wir verlangen unseren Hunden da in meinen Augen einiges ab.

    Ich unterscheide zwischen fremden Katzen und Nachbarskatzen. Fremde Katzen sind grundsätzlich tabu und sollen ignoriert werden bzw. denen darf nicht nachgesetzt werden.
    Zu Nachbarskatzen versuche ich eine "Toleranzbeziehung" aufzubauen. Ungefähr so, wie du es auch gemacht hast. Also Hund und Katzen dürfen/"sollen" Kontakt aufnehmen und ich wähle dabei den Abstand so, dass er für beide okay ist, also weder Hund noch Katze hochfahren.
    Ich habe den Eindruck, dass dieses Kontaktaufnehmen beide Tiere entspannt, sie sich einschätzen lernen und begreifen, dass das andere Tier hier zur Umgebung gehört und das okay so ist.

    ABER: Das gilt immer nur für die jeweilige Katze. Bei Katzenjägern gibt es keine Übertragung von einer tolerierten Katze auf eine fremde Katze!!
    Selbst wenn im Haushalt lebende Katzen toleriert (oder gar "geliebt") werden - andere Katzen sind und bleiben Jagdobjekte!!

    Ich würde vermeiden (geht ja nicht immer ;) ), dass dein Hund von einer Katze einen drüber gebraten bekommt. a) weil das für beide Tiere Stress ist und b) weil der Hund versuchen könnte, bei der nächsten Katze so vorzugehen, dass er keine drüber gebraten bekommt, sprich sie "effektiver" JAGEN wollen.

    Gut, dass du gegangen bist!!

    Wenn eine "normale" Hundeschule zu weit weg ist, wären vielleicht Wochenend- oder Wochenkurse etwas für euch? Sozusagen Hundeerziehungsurlaub :smile:

    Zitat

    schnauzermädel: klingt ja nicht wie eine hinterhofproduktion
    aber ob ich mich als böses frauchen hinstellen lassen muss, wegen einem kilo??


    Na ja, bei einem Winz-Chi könnte 1 kg die Hälfte des Körpergewichts als Übergewicht heftig sein :D
    Von einem Body-Mass-Index für Hunde hab ich noch nichts gehört :D

    Nein, im Ernst: Quatsch!!

    Ein "böses Frauchen" dürfte man erst sein, wenn der Hund Bewegungseinschränkungen oder gesundheitliche Belastungen durch das Übergewicht hat.

    Und noch mal Ironie: Mir ist kein Straftatbestand bekannt, wenn man eine Sache (die der Hund ja lt Gesetz ist) "übergepflegt" wird ;)

    Wenn die Katzen nicht von der Gesamtsituation zu verschreckt sind, würde ich die Trennung, wenn du zu Hause bist, aufheben und sie nur trennen, wenn du nicht dabei bist.
    Die Katzen brauchen natürlich Fluchtmöglichkeiten (erhöhte Plätze usw.)

    Ich denke, sie fauchen hauptsächlich aus Unsicherheit. Und die gibt sich durch das Kennenlernen, sprich durch Kontakt.

    Wenn sie die Pfote heben und der Hund sich ruhig verhält oder sich zurückzieht (das solltest du unterstützen/dem nachhelfen mittels Kommando oder Festhalten des Hundes), haben sie eigentlich keinen Grund mehr, auf den Hund einzuprügeln.
    Kleine Katzen sind auch noch nicht so wahnsinnig geübt in Hundeverkloppen, ich würde erst mal nicht von schlimmen Schäden für den Hund ausgehen. Im Gegenteil, ich denke, es schadet nicht, wenn er die Wehrhaftigkeit der neuen Mitbewohner auch mal zu spüren bekommt. Ich glaube nicht, dass du damit gleich ein Ohr oder Auge des Hundes riskierst.

    "Eigentlich" ist eine Pflegestelle ein Übergangszuhause bis zur endgültigen Vermittlung. Wenn der Hund dann dort verbleiben kann, spricht meist nichts dagegen. Aber das würde ich bei einer Pflegestelle nicht als die Regel ansehen.
    Wenn die Orga eine Pflegestelle als Vermittlung "auf Probe" anbietet, finde ich das nicht okay. Für mich klingt es danach, dass den Hunden mehrere Wechsel zugemutet werden - immer in der Hoffnung, dass die Pflegestelle sich in den Hund verliebt und ihn behält.

    Für dich finde ich es in Ordnung, die Möglichkeit den Pflegehund zu übernehmen, in Betracht zu ziehen. Nur von der Orga aus finde ich es merkwürdig (falls ich das alles richtig verstanden habe).