Beiträge von BigJoy

    Wenn die Katzen nicht von der Gesamtsituation zu verschreckt sind, würde ich die Trennung, wenn du zu Hause bist, aufheben und sie nur trennen, wenn du nicht dabei bist.
    Die Katzen brauchen natürlich Fluchtmöglichkeiten (erhöhte Plätze usw.)

    Ich denke, sie fauchen hauptsächlich aus Unsicherheit. Und die gibt sich durch das Kennenlernen, sprich durch Kontakt.

    Wenn sie die Pfote heben und der Hund sich ruhig verhält oder sich zurückzieht (das solltest du unterstützen/dem nachhelfen mittels Kommando oder Festhalten des Hundes), haben sie eigentlich keinen Grund mehr, auf den Hund einzuprügeln.
    Kleine Katzen sind auch noch nicht so wahnsinnig geübt in Hundeverkloppen, ich würde erst mal nicht von schlimmen Schäden für den Hund ausgehen. Im Gegenteil, ich denke, es schadet nicht, wenn er die Wehrhaftigkeit der neuen Mitbewohner auch mal zu spüren bekommt. Ich glaube nicht, dass du damit gleich ein Ohr oder Auge des Hundes riskierst.

    "Eigentlich" ist eine Pflegestelle ein Übergangszuhause bis zur endgültigen Vermittlung. Wenn der Hund dann dort verbleiben kann, spricht meist nichts dagegen. Aber das würde ich bei einer Pflegestelle nicht als die Regel ansehen.
    Wenn die Orga eine Pflegestelle als Vermittlung "auf Probe" anbietet, finde ich das nicht okay. Für mich klingt es danach, dass den Hunden mehrere Wechsel zugemutet werden - immer in der Hoffnung, dass die Pflegestelle sich in den Hund verliebt und ihn behält.

    Für dich finde ich es in Ordnung, die Möglichkeit den Pflegehund zu übernehmen, in Betracht zu ziehen. Nur von der Orga aus finde ich es merkwürdig (falls ich das alles richtig verstanden habe).

    Ich würde schauen, dass dein Hund die Distanzhaltesignale der Kitten akzeptiert bzw es lernt. Das gibt den Katzen Sicherheit und sie müssen nicht dauernd so hochfahren, wenn sie die Erfahrung gemacht haben, den Hund auf Abstand halten zu können, wenn sie es wollen.

    Des weiteren würde ich die Kleinen "unauffällig" an den Hund heranführen. Also im Spiel mal einfach näher an den Hund herankommen oder zusammen mit einem Leckerliball spielen, aus dem alle Tiere etwas bekommen.
    Wenn sich das nicht eh automatisch ergibt ;)

    Ansonsten würde ich auch darauf vertrauen, dass kleine Katzen viel zu neugierig und waghalsig sind, um den Hund dauerhaft in Ruhe zu lassen :D
    Aber es hilft sicher, wenn dein Hund sich den Katzen gegenüber unaufdringlich und ruhig verhält.

    Ich wollte noch den Zwergschnauzer in die Runde werfen - wenn du so gute Erinnerung an euren Schnauzermix hast...

    Punkto Ängstlichkeit ist mE nach die Prägung in der Welpenphase das A und O. Entsprechend sorgfältig solltest du den Züchter auswählen.
    Mir wäre zB wichtig, dass die Welpen Familienanbindung haben, schon viele Geräusche und Situationen mitbekommen haben, die im Zusammenleben mit Menschen anfallen.

    Ängstlichkeit vor anderen Hunden ist mE nach oft ein schwach ausgeprägtes Kommunikations- bzw Sozialverhalten. Hunde, die andere Hunde lesen können, brauchen weniger Angst vor ihnen zu haben, weil sie sie einschätzen können. Genauso ist ein deutlich kommunizierende Hund für andere Hunde besser lesbar, so dass es seltener eskaliert. Dazu muss ein Hund auch die Erfahrung machen, dass andere Hunde auf ihn "hören", also sein Verhalten (ob Soielaufforderung oder Distanzwunsch) akzeptieren.
    Viele Kleinhunde haben mM nach die Erfahrung gemacht, dass nur ihr Bellen/Schnappen und an der Leineziehen von Mensch und Hund richtig verstanden werden ;)

    Immer ein Wesen um mich zu haben, eine Begleiterin für alle Lebenslagen.
    Die Spaziergänge und das In-der-Natur-sein (ohne Hund in der Landschaft rumzulaufen finde ich persönlich irgendwie...absurd...).
    Ein Ausgleich für die Arbeit finden.
    Eine stete Quelle der Freude zu haben.

    - Hm, alles reichlich egoistisch, oder? ;)

    Zitat

    Hallo,
    nicht gerade preisverdächtig für Alltagsdesign, aber wir haben für unsere Dogge, die sonst zum Gotterbarmen die Ellbogen eindreht, eine umgedrehte Bierkiste mit Anti-Rutsch-Unterlage....

    LG, Chris


    Oh - vielleicht doch: Wat denn für ne Biermarke? :D

    Ich sehe das so: Für eine jagende Freigängerin gibt es kein besseres Futter als ihre Beutetiere - "real barf", sozusagen ;)

    Deine Fütterung zu Hause ist also eigentlich nur ein Zusatzgabe. Die kann man in meinen Augen lockerer angehen als wenn es das Alleinfutter wäre.

    Zum Wassernapf:
    Viele Katzen bevorzugen "abgestandenes Regenwasser". Es kann sein, dass deine Katze draußen trinkt. Ich würde ihr auch draußen eine Schüssel für Regenwasser aufstellen.
    Drinnen ist es gut, wenn der Wassernapf nicht neben dem Futternapf steht, sondern zB auf einer der Wege, die die Katzen zB zwischen ihren Liegeplätzen nimmt. Wenn du Sorge hast, dass sie zu wenig trinkt, ruhig auch mehrere Wassernäpfe aufstellen.

    Ich verstehe ein Zuchtanliegen just bei den Listenhunden nicht. Es gibt dermaßen viele in den Tierheimen, teils sitzen sie da bei Gnadenbrot, weil eine Vermittlung unmöglich erscheint (wenn sie nicht gar totgespritzt werden/werden müssen wg - vermuteter - Unvermittelbarkeit).
    Ich kenne die Situation in Österreich nicht, aber da würde Tierschutz für mich nicht an der Landesgrenze enden. Die Tierheime in D sind voll mit AmStaffs & Co.

    Nach dem "Leineschönfüttern" wäre der nächste Schritt/eine weitere Möglichkeit, dass du draußen stehen bleibst, sobald er mit der Leine rumhampelt. Weiter geht es erst, wenn er ruhig ist und die Leine in Ruhe lässt.