Beiträge von BigJoy

    Ich würde es so sehen: Das ist eine Chance, DEINE Bedürfnisse zu artikulieren und für sie einzutreten.

    Zu deinen Bedürfnissen kann auch ein harmonisches Miteinander aller Familienmitglieder zählen. Um das zu erreichen, sind Auseinandersetzungen über die verschiedenen Wünschen, Vorstellungen, Haltungen und Möglichkeiten nötig.
    Eine heile Welt muss gebaut werden, die fällt nicht vom Himmel.
    Und sie braucht laufend Konstruktionshilfe ;)

    Zerreiß dich nicht; du kannst es sowieso nicht immer allen Recht machen. Deshalb: Horch in dich, was DU willst, such Umsetzungsmöglichkeiten und zieh das dann durch. Wenn du zu dem stehst, was du machst (bzw das machst, wozu du stehst), ist auch Gegenwind besser aushaltbar.

    [/quote]


    Ich komme aus dem Hamburger Süden und kann noch eine PKW-Mitfahrgelegenheit für Hund und Mensch anbieten.
    Hund kann angeschnallt auf der Rückbank (neben meiner verträglichen Hündin) oder im Beifahrfußraum transportiert werden.

    Ich finde, es fällt bei den Posts auf, dass die Sachen, bei denen was zu fressen rausspringt, schneller gehen :lol:
    Nee, im Ernst, ich glaube, ein großen Unterschied macht aus, wie viel Sinn der Hund im Kommando sieht und ob dabei für ihn etwas rumspringt bzw das für ihn ersichtlich ist.
    Die anderen Kommandos sind wie Vokabeln lernen :hust:


    Die meisten Sachen, die nicht klappen, sind meine Schuld. Weil ich sie nicht konsequent genug mache :gott:

    Bei manchen Sachen denke ich, man hat noch nicht die richtige Nervenbahn beim Hund getroffen ;)

    Habe 2 Wo vergeblich "Platz" geübt - nix, Hund rafft's nicht.
    Tja - mein Fehler: Als ich per Zufall mal "Leg dich hin" statt "Platz" gesagt habe, legt sich der Hund ab! Wie kann ich auch so blöd sein, nicht das richtige Wort zu verwenden :gott:

    Zitat

    Was mir noch irgendwie komisch vorkam:
    Zwischendurch hat er tatsächlich mal zwei Minuten still gestanden.
    Und hat meinen Hund angeglotzt.
    Wie im Comic.
    Glotzt meinen Hund an und
    geht dabei mit dem Kopf immer näher an ihn ran :irre:


    Vielleicht "dachte" er sich: Wenn Frauchchen schon nicht da ist, wie sieht es mit dir aus? Weißt du Bescheid, was hier läuft?
    - Also der innerartliche Kontaktaufnahmeversuch eines verlassenen Hundes :smile:

    Ach du sch...
    Wie soll man da trösten...?
    Im Norden hört man da bisweilen ein herzliches "Watt mutt, datt mutt".
    Und der Hund bleibt ja derselbe!

    Aber ich bin auch ein wenig geschockt. Würde mir auch Vorwürfe machen, dass ich den Hund hätte vom Knabbern an der Wunde abhalten müssen (zB größere Halskrause, ständige Aufsicht, Überprüfung medikamentöser Hilfestellung mittels Schmerzmittel, Homöopathie...)
    Au weia. (Womit wir wieder beim 1. Absatz wären)

    Ich denke, solche Situationen lassen sich nicht vermeiden. Situationen wie eine überfüllte Innenstadt, da kannst du nicht alles im Blick haben.

    In solchen Situationen setze ich voraus, dass mein Hund nicht schnappt, auch nicht, wenn er sich erschrickt, sondern nach hinten/seitlich ausweicht, oder sich nicht irritieren lässt.
    Würde ich das bei meinem Hund nicht so einschätzen, würde ich ihn in solchen Situationen nicht (ohne Maulkorb) bei mir führen.
    Da muss man seinen Pappenheimer einfach einschätzen können, finde ich. Wenn er am sozialen Leben teilnimmt, muss ich um seine sozialen Fähigkeiten wissen.

    Wenn Zeit und Rahmen stimmen, führe ich Kind und Hund auch zusammen (kamen schon einige herzrührende Begegnungen so zustande), lasse die beiden unter meiner Aufsicht Kontakt machen.

    Bewährter Ablauf (bei meinem Hund): Kind fragen, ob es dem Hund ein Leckerli geben will. Nimmt Stress aus der Situation, weil das Kind dem Hund das Leckerli hinhält und nicht mehr der ganze Hund "Touch-Angrifffläche" ist :D
    Hund absitzen lassen.
    Das Kind fährt in der Regel runter, weil dem fremden Hund die Hand mit Leckerli hinzuhalten (bzw Leckerli vor ihm auf den Boden zu legen), schon eine Herausforderung ist, die einer gewissen Konzentration und Mut erfordert.
    Meine nimmt das Leckerli ganz vorsichtig.
    Hund und Kind merken: Ich werde nicht angegriffen; nähern sich langsam an.
    Dann erklär ich das mit dem seitlich streicheln.

    Es braucht vor allem Zeit, Konsequenz und einen grundsätzlich/sofortigen gewaltfreien Umgang.
    Kein Zusammenbrüllen mehr, kein Nackenschüttler usw; etwaige "Ausrutscher" können dich massiv zurückwerfen - heißt, du musst auch massiv an dir arbeiten, an deiner Impulskontrolle zB. Der Hund darf dich nicht mehr so auf die Palme bringen, egal was er tut.

    Die Konsequenz ist auch deshalb so wichtig, weil du so für deinen Hund berechenbar wirst!

    Es kann sein, dass dir dein Hund nie wieder so vertraut, wie es sein könnte, wenn du dich von Anfang an mit ihm einen artgerechten Umgang gehabt hättest. Insofern würde ich mit dem "zu 100%" nicht gleich als nächsten Druck aufbauen!

    Berichte gerne, was die Trainerin sagt!
    Ihren Plan würde ich erst mal abwarten.
    Bis dahin: Die Konfliktpunkte (die dich zu deinem vertrauensbeschädigenden Verhalten bewegt haben) schlichterdings nach Möglichkeit meiden.

    Hab ich gerade bei W...ia gefunden:
    "Acetylcholin wirkt an verschiedenen Rezeptoren. Manche dieser Rezeptoren werden auch durch Nikotin stimuliert. Man nennt sie darum nikotinische Acetylcholinrezeptoren. Die Nikotinwirkung wird durch sie vermittelt."

    - Also dem Hund mal ne Zigarette anbieten, wenn er so zittert? :hust: