Beiträge von BigJoy

    Meine hat das recht bald nach dem Einzug gemacht, da war sie geschätzte 1,5 J.

    Noch mal ein Klugscheißersatz: Entwicklung vollzieht sich in Sprüngen. Deshalb kann man den Eindruck haben, dass "plötzlich" etwas klappt.
    (Wenn man lange genug durchhält, es durchzuziehen ;) )

    ich höre es von vielen HH, dass ihr Hund im Haus kaum zu merken ist und draußen dann wie ausgewechselt. Insofern ist wohl eher ein daueraktiver Welpe "nicht normal", also es ist eine special Zeit im Leben des Hundes.

    Wobei, so überbeschäftigte Hunde, die können auch in der Wohnung anstrengend aktiv sein, aber teils, in meinen Augen, anerzogen.

    Das Alleinsein weiter AUFBAUEN.
    Denn wenn sie die Tür zerkratzt, ist sie nicht entspannt alleine. Und dann hat sie in meinem Verständnis das Alleinsein noch nicht drauf. Dass sie nicht mehr bellt, ist schön für dich und die Nachbarn. Für den Hund ist es aber est schön, wenn er entspannt allein sein kann.
    Also weiter üben (du scheinst ja schon Tipps bekommen zu haben; ich kenne deinen ersten Thread nicht)

    Alles Gute!

    Zitat

    Kann man eigendlich bei Fluggesellschaften auch sone Box für den Hund mieten oder muss man die selber besorgen, wenn ja kostet das mieten was?
    Bisher habe ich nichts gefunden ausser bei Lufthansa die diese Boxen zur verfügung stellen.


    Ich würde, egal ob Tasche für die Kabine oder Box für den Frachtraum mir selbst so Ding besorgen, damit du den Hund vorher dran gewöhnen kannst. Zumal du ja auch noch den Rückflug antreten willst ;)

    Mir wurde von Vielfliegern gesagt, dass die Handgepäcktasche des Hundes nicht gewogen, sondern "nach Augenschein" abgenommen wird. Ich bin schon mit Jackys in der Kabine geflogen. Jackys wirken recht klein, ob die nun 5 oder 6 kg haben, kann man sicher nur mit Wiegen merken.

    Ich finde zB auch wichtig, dass das Spielverhalten passt, zB Grobmotoriker zu Grobmotoriker und nicht zartes Reh zu Nilpferd.

    Auch würde ich eher unsicher-sicherer Hund als Kombi wählen als 2x unsicher.

    Ohne in die Dominanzecke gestellt werden zu wollen: Ich würde auf unterschiedliche Charaktere achten. Also einen Hund mit aktiven Verhaltensweisen zu einem, der sich eher passiv verhält. Einen Agierer zu einem Reagierer.

    Ich sehe es anders als du und gehe davon aus, dass sich schon früh Charaktereigenschaften zeigen, früher als mit 6 Monaten und auch schon nach wenigen Tagen oder Wochen auf einer Pflegestelle.
    Das, was "oben drauf" kommt, ist die Anpassungsleistung vom Hund, der sich auf sein Umfeld einstellt (Gruppentier!). Er wird seinen Platz in der Gruppe einnehmen, so wie es die Gruppe hergibt und sein Charakter es ihm erlaubt.

    Ich liebe meinen ehemaligem Tierschutzhund; sie ist mein Hund, gar keine Frage. Und doch werden beim nächsten Hund dessen Aufwachsbedingungen den Ausschlag geben. Weil ich es unglaublich unnötig und frustrierend finde, aus einem Hund erst einmal einen Hund machen zu müssen, um Defizite in der Aufzucht/Haltung ausgleichen zu müssen.

    Ein VDH-Züchter erfüllt dabei meine Ansprüche nicht automatisch. Und auch ein Rassestandard nicht.