Hallo Staffy,
jetzt kann ich mich hier auch einreihen *wein*. Seit ca. 2-3 Wochen pöbelt mein Hund auch an der Leine. Ich hab mir deine Texte durchgelesen (super geschrieben) und werde sie auch beherzigen und an unserem "Pöbelproblem" arbeiten, aber noch eine Frage dazu:
Bei Puschkin ist es leider oftmals so, dass er sich, wenn er einen anderen Hund von weitem sieht, hinlegt, flach wie eine Flunder macht und absolut nicht mehr aufsteht. Ich hätte hier nur die Möglichkeit, ihn wegzutragen (bei ca. 33 kg etwas schwierig) oder ihn von hinten "anzuschieben" (was total bescheuert aussehen würde). Er lässt den anderen Hund also erst auf sich zukommen und fängt auf 1-2 m erst das Knurren an, dann steigt er meistens in die Leine und wird zum Brüllaffen. Ich kann mich dann oft nur dazwischenstellen, um ihm die Sicht zu verstellen, dass er den anderen Hund nicht so fixieren kann.
Was mach ich in so einem Fall??? - da ist nix mehr mit locker einfach weiterlaufen, er "klebt" ja vorher am Boden.
In anderen Fällen werden aber die anderen Hunde auch mal schon aus einigen Metern Entfernung angepöbelt (er versucht aber auch schon mal, einen Traktor mit einem großen Heurundballen auf der Gabel zu attackieren *kopfschüttel* - und das OHNE Leine).
Eigentlich sind es nur Rüden (ob kastriert oder nicht, ob groß oder klein...) die er angeht, er wird wohl jetzt "erwachsen" (knapp 20 Monate), aber so was muss nun wohl wirklich nicht sein. Ich komm mir manchmal schon blöd vor - die meisten HH bei uns kennen ihn als einen Hund, der zu fast allen Hunden freundlich ist und mit ihnen gespielt hat (vor dem Rest hatte er bisher Angst und hat sich "bei Mama" zwischen den Beinen verstecken wollen) und jetzt das!
Püh sorry, das war jetzt etwas lang, aber ich würde mich über einen Rat bzgl. des "Aufdembodenklebens" sehr freuen.
LG
Sabine