Beiträge von Scherbenstern

    Ah okay :)
    Dann kennst du sie wohl eher nicht, schade. Aber wäre witzig gewesen, denn auch sie möchte in die Richtung*gg*
    Und ich dachte evtl. meinst du sie...

    Ich bin noch Diplomie (SA/SP) und bereite die Arbeit gerade vor (8.semester) und will auch in den Bereich bzw. bin schon Vorgedrungen und schieße nun bald endgültig Selbstständig heraus*grins*

    Nina

    Den Verein kenne ich nicht.
    Jedenfalls kein reiner Russellverein, ist der dem VDH angegleidert?

    Nach welchem Standard werden die Hunde gezogen?
    Gibts ne Hp?

    Ich persönlich bin eher Fan von Dissidenzvereinen bzw. von Vereinen die nur den Russell Terrier (egal welcher Standard) oder verwandte Terrier züchtet und nicht bunt gemischt alle Rassen.
    Auch die Shows solcher Vereine sind völlig anders als die meisten "bunten Shows" wo alle möglichen Rassen gerichtet werden.
    Einfach durch die "Spezialisierung".
    Aber das ist nur meine Meinung und muss für andere nicht bedeuten das sie "schlechter sind"!
    Ich würde auch eher den Parson Jack Russell Terrier vorziehen, welcher nach dem alten Englischen Standard gezogen wurde, eben der "urtypische Standard" :)

    Sch mal unter http://www.jackrussell.ch unter Rasse und dort Standards, da findest du die Drei. Außerdem eine super Informative und tolle Seite einer Bekannten Züchterin aus der Schweiz :)

    Nina

    Auf die Gefahr hin das ich wieder der Buh-Mann bin der allen den Spass verdirbt, mein Rat: LASS ES!

    Therapie, ist Therapie und sollte nicht "lapidar" erlernt werden!
    Ich beschäftige mich schon etwas länger mit den Ausbildungen für Tiergestützte Arbeit und die wenigsten sind wirklich gut und DIE die es sind sind meistens für Fachleute.

    Das Problem dabei ist, es ist einfach, es ist nicht so teuer, es geht schnell.
    heißt aber mal perse nicht das man damit Geld verdient - denn gerade Soziale Einrichtungen haben nur wenig Gelder zur verfügung und auch sonst ist das problem das solche Leute die "mal eben schnell" wollen - UNS die Arbeitsplätze und die Chancen nehmen!

    Wir studieren jahre lang um in dem bereich wirklichw as ausrichten zu können und da kommen Leute, nennen sich therapiehundeteam und haben lediglich drauf das der Hudn sich am Rolli führen lässt oder nicht erschrickt wenn er an der Rute gezogen wird.
    Meines erachtens gehört zu echter Therapeutischer Arbeit ein wenig mehr!
    Vorallem wenn man bedenkt das nichtmal Psychologen einfach so "therapieren" (und somit mit der Kasse abrechnen) dürfen sondern eine Zusatzausbildung machen müssen!

    Dazu kommt für mich das zur professionellen Arbeit in dem Bereich etwas mehr gehört als Altenheimen oder Kitas mal nen Besuch abzustatten!

    Meine Idee, mach eine Pädagogische Grundausbildung und dann stock darauf auf!
    "Mal eben so", "Mal eben schnell", würde ich all diese "berufe" nicht erlernen wollen - meines erachtens sollte da etwas mEHR Hinetrstecken! orallem wenn du ganz bewusst "Therapieform" sagst!

    Keine Therapieform die in irgendeinerweise wirklich therapeutisch ist kann "mal eben so" erlernt werden-
    Und viel Geld, verdient man damit auch nicht! ;)

    Da such dir lieber ein Büro wo du die Hunde mitnehmen kannst oder sowas.

    @ Silvae: In welchem Semester bist du? Eine Freundin von mir ist im zweiten, auch in kassel, selber Studiengang, vielleicht kennst du sie ja?

    Nina

    Zitat

    Bei vielen ist es aber nötig und wenn ich einen Leinenpöbler habe, der seinen Halter überhaupt nicht wahrnimmt, keinerlei Respekt hat, da muß ich weit vorher ansetzen

    ABER, was passiert da?
    WAS passiert da wirklich wenn Hund aufeinmal gezeigt kriegt "wer die Hosen anhat"!?
    lernt der Hund durch "ich geh zuerst durch die Tür und du kannst anchkommen wenn du dich ruhig verälst" oder durch klare "Ansagen" und "Regeln" das man der Boss ist?

    Oder schafft man es dadurch eigentlich lediglich das der Hund anfängt auf den besitzer zu Achten, weil aufeinmal kommuniziert wird?!
    Weil aufeinmal der/die Halter ruhiger, entspannter sind. Konsequenter und direkter?
    Weil sie nicht mehr Willkürlich mal so und mal so handeln, weil nicht mehr das Chaos regiert sondern man ruhig und klar miteinander umgeht? Weil die Halter endlich wieder in eine Interaktion mit dem Hund treten?

    Ich bin der Meinung eher letzteres!
    Die Regeln sind in erster Linie für die Besitzer da, damit sie klar ahben woran sie sich halten können.
    Menschen brauchen da auch ganz klare Ansagen und Leitlinien und die meisten Leute wollen direkte Anleitungen. Heißt, wenn man ihnen solche Regeln gibt saugen sie sie auf wie ein Schwamm!
    Weil sie alles andere sehr überfordert! Strukturen geben Sicherheit in unserer heutigen Gesellschaft aber fehlen sie immer mehr (Individualisierung).
    Jedenfalls können sich die Besitzer daran halten und das genauso durchführen, ergo: werden sie konsequenter, ruhiger und treten wieder in Interaktion. Auch für Hunde sind Strukturen wichtig, weil Strukturen Sicherheit geben. (Rituale - Soziales miteinander lebt davon, man könnte dies als einen Grund, ich gebe zu eher flapsig formliert, nennen wieso so viel aus den Fugen läuft in vielen Familien ;) ).
    Jedenfalls fällt aus diesen Gründen langsam aber sicher die absolute Willkürlichkeit aus denen viele Hunde ausgesetzt sind.

    Und es wird parallel ja auch and en anderen "Problemstellen" gearbeitet.
    Heißt zusätzlich wird gearbeitet, enger, kommuniziert.
    An Vertrauen und Bindung wird so gearbeitet und viele Problematiken können genau so aufgenommen werden und natürlich durchs enger gemeinsam arbeiten wird das "gemeinsam" wach.

    Aber da man all das nciht direkt sieht, sagt man: es funktioniert. bedeutet ergo: Hund hatte genau das beschriebene Problem und war "respektlos" gegenüber seinen Besitzern etc.
    Würde die Theorie des Trainers bestätigen.

    Wie gesagt, ich sehe da was anderes...

    Nina

    Ach, papperlapapp! Für dich ist das Wichtig!

    Also Gratulation!
    Wieso solltest du dich darüber nicht freuen dürfen?
    Als wenn hier immer nur Themen besprochen werden müssen wo irgendwer nen Problemchen hat :p

    Wir können uns auch mal einfach NUR freuen - :^^: :laola:
    Siehste?
    *grins*

    Nina

    Zitat

    Ab Montag habe ich die 3 JRT's einer Kollegin fuer 1 Woche in Pflege weil sie in Urlaub fliegt.....bin mal gespannt wie sich die 3 Stinker mit meinen Viechern machen.

    Coool, ich erbitte Foootooos gaanaz viele! @ Tanja

    Ich hab ja nen BSE-Terrier:

    *g*

    Nina

    Zitat

    Wer einen Hund haben möchte, der ihn anschaut, weil er Futter "ausspuckt" oder den Ball in der Hand hat ... ich hab damit kein Problem.
    Wer seinen Hund von Joggern, etc. mit F/S ablenkt, bitte.
    Ich würds anders wollen.

    Ja aber das ist doch gerade der springende Punkt (*doings*) und das was Elke die ganze Zeit sagt - wenn ich es FALSCH aufbaue ist es tatsächlich so. Das liegt aber NICHT an der Methode sondern an der falsch verwendeten Methode!

    Der Hund bekommt fürs anschauen von mir DANACH dann seinen Ball oder sein Leckerlie! Und wenn ich das richtig aufbaue dann muss ich nichtmal mehr was direkt in der Hand halten sondern kann ihn nach der Situation belohnen - wie auch immer.
    Dafür ist es unerlässlich die Belohnung bzw. z.B. die Leckerlihand (wie ein Target) abzubauen, rechtzeitig und das Leckerlie als Motivation und Belohnung benutzen und nicht als "Lockmittel"!
    Und natürlich das man öfter mal variiert. Leider vergessen das die meisten...
    Das Problem liegt NICHT an der Methodik bzw. dem Arbeitsansatz sondern an der Anwendung bzw. an der Handhabung und Ausführung viele Hundehalter :)

    Meinst du das vielleicht?

    Im übrigen finde ich den vergleich zwischen Dressur und Erziehung schon etwas hinkend. Nur weil man mit Leckerlis arbeitet, positiver betsärkung udn Motivation heißt es nicht gleich das man den Hund bloss dressiert!
    Und Erziehung heißt nicht gleich das man mit Lob und Tadel arbeitet bzw. es bestimmte Konsequenzen gibt! - wenn ich mir mal so die Geschichte der Erziehung/Pädagogik und Erziehungswissenschaften anschaue dann hat sich da ja schon sehr viel verändert.
    Früher hat man in der Tat NUR Dressiert - allerdings auch mit Lob und Tadel, sowie Konsequenzen ;)
    Aber es gibt Erziehungsstile und Arbeitsansätze die arbeiten nicht nur mit Lob und Tadel bzw. verschiedenen Strafen (positiver, negativer) bzw. eben Konsequenzen die Folgen sondern orientieren sich schon anders ;)
    Man kann sich an verschiedenen Dingen ein Beispiel nehmen...

    Das problem ist meistens allerdings der Erzieher" welcher dem "Zögling" gegenüber steht. Oftmals spielt die Erziehung, Sozialisation und Prägung (Wertem Normen etc.) des Erziehers eine größere Rolle im Beziehungsgefüge und dem Handlungs- und Erklärungsrepertoire als die des Zöglings ;)

    Nina

    Lernen am Modell:
    Hatte ich ja auch geschrieben "wobei dies aber eher unter Hunden geschieht."
    Gerade das Hunde sich verhalten abschauen können und dies auch im Bereich passieren kann wo ein anderer Hund mit Halter arbeitet.
    War genau so gemeint.

    Zitat

    Kann man die Erklärung neuronaler bzw. allgemein physiologischer Abläufe als eigenständige Lerntheorien bezeichnen? Letztendlich sind neurophysiologische Abläufe/Reaktionen ja IMMER beteiligt.


    Klar sind diese Abläufe IMMER beteiligt, aber wieso sollte man, gerade durch deine weiteren Ausführungen (das es unterschiede gibt etc.pp.) nicht als eigenständig Dingliche Lerntheorie aufstellen?
    Im brigen steht sie, sehe ich gerade bei Wiki sogar drin. :)
    Und mein EW Prof würde mir etwas Husten wenn ich "ihn" weglasse! :stock1:
    Der ist sozusagen ein Neuroerziehungswissenschaftler :P

    Ich frage mich sowieso wieso die nicht eigenständig stehen könnten?
    Also vorallem auch aus Wissenschaftlicher Sicht.
    Oder nicht?

    Zitat

    Wo siehst Du konstruktivistische Aspekte in der Hundeausbildung?


    Wenn ich auf bereits gemachte Erfahrungen beim Hund anknüpfen kann, wie z.B. wenn der Hund bereits den Target (vielleicht sogar mittels Konditionieren) kennengelernt hat, ihn auf die gemachten Erfahrungen aufbaue mit ner Targetübung ohne Clicker weiter mache.
    Sowas ind er Art, vielleicht auch ein ein recht plattes Negativbeispiel:
    Der Hund TUT es ja bereits wenn er von einem anderen Hund gebissen wurde, reagiert er auf die gemachte Erfahrung und den Hund anders, als vorher. Ganz OHNE das irgendwer ihm gezeigt hätte: den Musst du beißen oder der ist Scheiße.

    Hm, wird das deutlicher, wie ich mir das denke?

    Wenn die sich beschweren wollen, sollense doch, machen wir halt nen eigenen Thread auf oder schreiben per PN weiter - Oder? Dann würden sie nichts von dieser interessnten Unterhaltung und unseren "Ergüssen" abbekommen SO! :p

    @ Yane:

    Zitat

    Genauer gesagt, es gibt nur eine Lerntheorie, die derzeit für das Lernverhalten bzw. für die Ausbildung von Hunden herangezogen wird, nämlich die Konditionierung.


    Jap, dabei schon ;)

    Das bedeutet ja allerdings nicht das die anderen nicht auch "greifen" bzw. nicht greifen könnten ;)

    Zitat

    OK. zugegeben, einige Ausbildungsmethoden haben auch Anklänge an den Instruktionalismus.


    Zum Beispiel.
    Wobei auch Lernen am Modell nicht mehr wegzudenken ist! Immerhin ist mittlerweile bewisen das auch Hunde durch "abschauen" lernen...wobei dies aber eher unter Hunden geschieht.
    Aber manche Methoden könnte man wohl auch beim Konstruktivismus/Transfer ansiedeln. Aber es kommen ja auch immer wieder "Neuronale" Lerntheorie auf, also wie z.B. das Hundehirn funktioniert. Im Gegensatz zum Menschenhirn.

    Ich denke All das spricht allgemein für den Umbruch der derzeitig passiert :)

    Nina

    Wir haben ja drei Buben.
    Unsere Buben sind auch ein eingespieltes Team.
    Als Amadeus (JRT) zum Yako retriever-Hovawart) dazu kam, schaut der große uns an nach dem Motto: "Ihh wasn das? Nimm das weg!"
    Da Yako aber ein lieber Onkel ist und zudem extrem souverän und cool, war er liebevoll Väterlich zu Amadeus und hat ihn mit aufgezogen.
    Dann kam er, des Teufels Nachkomme: Crazy Clou (PJRT)
    Yako war beim abholen nicht dabei, als wir ihm Clou vorstellten kam der Blick: "Wat is dat denn? Des ist nicht euer ernst Leute, oder?"
    Amadeus hat sich ob des Spielfreundes trieisch gefreut.
    Als wir Clou ins Auto gepackt habenw ar auch noch alles okay. aber als wir eine pause gemacht haben und wir doch tatsächlich dieses kleine Etwas NICHT an der nächsten Raststelle ausgesetzt haben dämmert es ihm schließlich... "Es fährt MIT!" :schockiert:
    Dementsprechend wurde ES auch ignoriert und weggeknurrt.
    10 Tage später hatte das kleine flauschige Etwas die Herzen aller vollkommen erobert.*gg* Amadeus und Yako waren natürlich auch erobert.

    Yako ist das Kuschelsofa von allen und man legt sich auch gerne ziemlich eng an den Pelz. Der Dicke wird auch gerne geärgert, weil er so lange braucht bis er sich umgedreht hat und es macht IRRE viel Spass ihm in die Rute zu packen und während sich das große Schiff umdreht, springt man behende mit und zwickt in die Beine*g*
    Früher hatte Yako noch viel Spass daran mit den beiden bzw. einem der beiden (beide werden schon recht wild) zu toben. Mittlerweile ist er ja schon Senior mit 11 Jahren und lässt es sichtlich ruhiger angehen.

    Aber beschmust und belekt werden sie unterienander auch. Wobei Yako das eher weniger tut. Die Terrier untereinander sind hyper zärtlich :)
    Da werden stundenlang Ohren belekt und beknabbert, Fellpflege betrieben und angeschnäuzelt und auch bekuschelt.

    Manchmal gibts Zank im Paradies, aber wo gibt es keinen Streit oder Meinungsverschiedenheiten?

    Wenn es darum geht zueinander zu stehen, sind sie alle absolut Musketiere! Einer für alle, alle für einen!
    Durch ziemlich unschöne Erlebnisse ist das noch stärker geworden und wir gehen regelmäßig einzeln um das Zusammengehörigkeitsgefühl etwas zu "dämmen".

    Gerade was Katzen angeht, z.B. weiß keiner der beiden Terrier WIESO wir denn nun bellen. Yako hat ein Problem mit Katzen. Ohje, ja denn müssen wir ja mal gaaanz dringlich mit bellen!

    Und gerade Gruppendynamiken und Gruppen"zwang" erkannt man da erst wunderbar dran ;)
    Wobei es, je größer die Gruppe, natürlich auch noch deutlicher wird.

    Mal sehen wies läuft wenn Nummer 4 und 5 kommt. :p
    Denn meine Schwester wird nächstes Jahr Zuwachs bekommen und unser Zuwachs ist ja auch in Planung für nächstes Jahr :)


    Kuschelterrier:

    Waldgehabe:


    Und Hunde sind ja absolute KINDER: Wenn einer etwas hat, auch wenn die anderen das "gleiche" haben - NEIN sie müssen genau DAS auch haben!

    Sie haben alle ein Stück Blättermagen bekommen, da wird SOLANGE getauscht bis jeder fast wieder sein eigenes hat, nur weil die anderen ja was besseres haben könnten!
    *grins*

    Nina