Beiträge von SavoirVivre

    Ich kann da ja null aus eigener Erfahrung mitreden da noch nie wegen Hundebiss behandelt worden und auch keine Ärztin. Finde ich aber interessant.

    Ich glaube aber auch dass Unfallchirurgen so hartgesotten sind was Verletzungen angeht, und so dermaßen im Zeitdruck in der Notaufnahme, dass sie da etwas „speziell“ sind.

    PS zum Patienten würde er wahrscheinlich auch andere Worte wählen, aber ich bin ja gute Bekannte/Freundin :smile:

    So, Ich hab jetzt mal einen befreundeten Unfallchirurgen der regelmäßig in der Notaufnahme arbeitet angerufen und gefragt.

    Antwort im Zitat: Mich interessiert es nicht wessen Hund gebissen hat. Ich mache die Erstversorgung und muss dann zum geschredderten Autounfallopfer. Wenn es da Streitigkeiten gibt soll er/sie (ich nehme an er meint die gebissene Person) das mit dem Hundebesitzer ausmachen. Wenn der sich nicht verpisst hat (ja man hört raus das er Hundehalter nicht so prall findet - Ausnahmen bestätigen die Regel :roll: ).

    Aus dem ungefähren weiteren Wortlaut heraus: Er fragt, wenn er dran denkt, einmal nach dem Hundebesitzer wegen Papierkram. Und er meint vielleicht hat der Kollege (aus Schwabbelbackes Bericht) nochmal gefragt weil er vergessen hat das er bereits gefragt hat :headbash: .

    Was die Schwestern abfragen für organisatorischen Kram ist nicht sein Job. Er legt sich bestimmt mit keiner Schwester in der Notaufnahme an :D .

    So das war die Antwort eines Hamburger Unfallchirurgen aus der Notaufnahme eines Krankenhauses.

    Ha ha, im Leben würde ich da nicht vorbei :ugly:

    Hab 12Jahre lang Rinder in allen Altersklassen regelmäßig um mich herum gehabt (Pferdepension meines Pferdes und RBs war teilintigriert mit Kuhstall. Da war von Milchkuh, Kälbern, Jungbullen/Masttieren alles dabei), aber vor fremden Kühen hab ich riesigen Respekt *indieHosemach * :ops: . Und dass da Pferde mitlaufen macht’s nicht besser :fear: .

    Total peinlich ich weiß :headbash: , weil ich die damaligen Milchkühe und Kälber oft (durchs Gitter) geschmust habe. Deren Laufstall war in derselben Boxengasse wie unsere Box. Genau gegenüber. Ca. 3m bis zur nächsten Kuhzunge :D wenn sie nicht gerade auf der Weide waren.

    @FBLXC Nunja sie hat ja nun mehrmals geschrieben dass sie die Mitschuld bei sich sieht und hat nicht vor es der staatlichen Obrigkeit zu melden. Seitens Arzt wird da auch nichts gemeldet und die Krankenversicherung kann max. versuchen die Kosten weiterzureichen, was aber auch ausgesessen werden kann.


    Vorm Amt würde das je nach Zuständigkeit (hier in Berlin, bzw. gezielt hier im Berzirk) als Hundebiß gewertet werden.

    ich glaube auch dass ein abschnappen rechtlich als biss gewertet wird. in der daraus resultierenden betrachtung ob der hund deswegen gefährlich ist oder nicht, würde von einem sachverständigen (was ein jurist in der regel ja nicht ist) aber meines erachtens schon differenziert werden.

    ich würde mich wundern und es auch ziemlich ernüchternd finden wenn ein fachkundiger sachverständiger einen hund, der sich nicht von fremden menschen anfassen lässt und die hier erläuterte verletzung verursacht, als gefährlich einstufen würde. denn daraus resultierend würde der hund MK und leinenpflicht aufgebrummt bekommen, weil ein dem hund fremder mensch übergriffig war (nichts gegen dich @Manfred007 sondern allgemein gesprochen).

    ich glaube wenn es danach ginge, müssten bestimmt 10%-15% aller hunde dauerhaft mit MK und an der leine gesichert rumlaufen. von den gebrauchshundrassen wahrscheinlich prozentual noch mehr. man straft das tier für seine rasseeigenschaften, weil andere menschen sich nicht an einfachste höflichkeitsregeln halten.


    Besteht ärztlich und rechtlich (Versicherungstechnisch) ein Unterschied zwischen schnappen und beißen?
    ich meine, alles was mit Löchern, Quetschung und Blut endet wäre für mich ein Biss.
    Alles mit blauem Fleck oder weniger wäre schnappen.

    ich meine für mich als Halter, der das Verhalten im Auge behalten muss, ist es natürlich relevant ob der Hund abschnappt oder beißt. Unbesehen.

    Aber als Opfer, als behandelnder Arzt und als Fallbearbeiter bei Krankeversicherung und Co ist es da wirklich relevant ob der Hund aus kynologischer Sicht abschnappt (mit Bisswunde) oder beißt?

    Hm.. soweit ich weiss besteht in Deutschland keine Meldepflicht seitens des Arztes, egal ob die Definition schnappen oder beissen zutrifft. Es obliegt der geschädigten Person entsprechende Schritte einzuleiten. Ein Arzt wird das höchstens melden, wenn er vom Verlauf des Vorgangs weiss und dieser ihm merkwürdig/verdächtig vorkommt.

    Es ist eher die Krankenversicherung die da hinterher ist, aber auch nur um die Kosten weiterreichen zu können. Wenn man da aber bei seiner "Aussage" bleibt dass z.B. der Halter des Hundes unbekannt ist, oder der eigenen Hund im Spiel zu wild war, dürfte auch von dieser Front irgendwann Ruhe sein.

    Die Unterscheidung Katogerie schnappen oder beissen wäre, wenn es denn dazu kommt, wird eher beim Sachverständigen liegen der den Vorfall prüft und den Hund begutachtet um ggfs. Maßnahmen abzuleiten. Ich denke da wird u.a. auch berücksichtigt werden was für ein Hund es war. Nicht im Sinne von guter oder böser Hund, sondern wie gross und kräftig ist der Hund. Denn ein abschnappender Rotti verursacht im Zweifel grössere Schäden als ein Sheltie. Kratzer die ein Sheltie beim abschnappen verursacht, können bei gleichen prozentualen Krafteinsatz eines Rottis halt schwere Quetschungen sein. Trotzdem war beides abschnappen.

    Verlassen soltle man sich nicht da drauf, das stimmt schon. (Daher ja auch mein Fehler)
    Dennoch denke ich (aber da habe ich zu wenig Erfahrung) dass man jeden Welpen zu einem ausgeglichenen, warnenden, tolleranten Hund erziehen kann.
    Der muss sich ja nicht alles gefallen lassen und darf Streicheln kacke finden. Aber ich kann erwarten dass ein ausgeglichener Hund auch mal kurzzeitig eine kacke-Situation aushalten kann ohne sofort zu zu beißen. Bzw r andere Strategien gezeigt bekommt anstelle des zubeißens.

    Wenn ich Auto fahre kann ich mich auch nicht drauf verlassen dass alle Verkehrsteilenhmer sich an die StVo halten - dennoch solten sie es.

    Ich hattes ja bereits geschrieben dass ich es super finde wie pragmatisch und unaufgeregt Du damit umgehst :bindafür: .
    Aber ich sehe es auch so, dass es nicht unnormal ist wenn ein "fremder" Hund abschnappt wenn er angefasst wird. Mein Hund lässt sich auch nicht von Fremden anfassen lassen und wenn die Erkenntnisspanne zwischen "oh, der will mich anfassen - oh, er fässt mich an" zu kurz ist, dann sind auch die Warnsignale entsprechend kurz bzw. werden auch übersprungen. Zumal es ein großer Unterschied ist ob ein Hund ZUbeisst oder ABschnappt. Zweiteres ist auch als Warnung zu verstehen und nicht als letzte Instanz.

    Und es kommt auch durchaus auf die Hunderasse und ihre Rasseeigenschaften kann. Ich wage zu behaupten, einem fremden Goldi zu streicheln ist ungefährlicher für die eigene Hand, als einen fremden Mali zu streicheln ;)

    Herzlich Willkommen petterson :winken:

    Oh man Leute, ich freu mich sooo doll auf unseren Schwedentrip. Hoffentlich hat es bis dahin ordentlich geregnet in Schweden. Die armen Schweden sind ganz schön gebeutelt von den zahlreichen Waldbränden.

    Haben uns letzten Samstag einfach mal paar Wohnmobile und Wohnwagen angesehen. Ich glaube meine bessere Hälfte hat sich bissl in einen Wohnwagen verguckt. Das Ding war aber auch schick & cool!
    Naja, erstmal dieser erste längere Trip im gemieteten Wohnmobil.