Oh man, da bekomme ich direkt wieder WoMo-Fieber ![]()
Beiträge von SavoirVivre
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Auf einem 2m breiten Weg schaue ich auf welcher Wegseite mein Gegenüber daherkommt, gehe selbst auf die andere Seite, nehme Sina auf der abgewandten Seite ins Fuß (sie kann das auf beiden Seiten) und dann gehen wir zügig am anderen Hund vorbei, egal ob der liegt, fixiert oder kläffend in der Leine hängt.
Das hat schon mit den Schäferhunden gut funktioniert, daher mache ich das mit den Dackeln auch so.
Den DSH-Rüden habe ich hin und wieder abliegen lassen und habe ihn mit dem Fuß auf der strammen Leine gesichert, sodass er nicht aufspringen konnte wenn uns sein Erzfeind entgegen kam und der Weg nicht breit genug war um ausreichend Abstand halten zu können.genau so halten wir es auch. Scheiss auf den anderen Hund solange er nicht bis zu uns dran kommt.
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Eines unserer wichtigsten Trainingsziele ist „nehme ich Dich auf die abgewandte Seite, dann regele ich“.
Da reicht auch ein 2m breiter Weg. Ein Hund der quer zu uns rüberzieht ist Training. Ich spreche den anderen Hundehalter aber trotzdem freundlich an und sage „keinen Kontakt an der Leine bitte“. Hilft in 90% der Fälle. Das ist einer der wenigen Vorteile wenn man einen Hund an der Leine hat der aussieht als ob er andere gerne frisst.
Klar kommt es trotzdem mal zu unnötigen Situationen (Hund schafft es bis zu uns rüber, Herr Hund proletet rum). Die kommentiere ich auch mal sarkastisch. In der Regel ignoriere ich den Vorfall aber und gehe zügig weiter um Herrn Hund zu signalisieren „gar nichts weiter los“.
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Also manchen von euch möchte ich weder mit noch ohne Hund begegnen wenn man da bei einem Aufeinandertreffen nicht mal schnell ein paar nette Worte sagen darf weil man z.B. den Hund brav findet oder weil man selbst mal diese Rasse gehabt hat.
Aber vllt. verstehe ich das auch als "Landei" nicht. Hier grüßt man die Leute wenn man jemandem begegnet und man unterhält sich vllt. auch mal kurz wenn man auf den Hund angesprochen wird.komm Du mir mal in die Stadt doh..
. Also nicht mit Sina sondern mit einem eher „ungnädigen“ Hund.Nach paar Wochen gehst Du hier Deiner Wege und hoffst NIEMAND spricht dich an. Nicht weil andere Menschen hier nicht nett sind, sondern weil sich hier keiner hundegerecht genug verhält für einen verhaltensoriginellen Hund. Dafür können aber die Leute nichts und brauchen sie auch nicht. Ist ja unser Problem und nicht deren. Deswegen bin ich einfach zufrieden wenn wir nicht angequatscht werden.
Dafür bin ich gerne für einen Plausch zu haben wenn ich ohne Hund unterwegs bin. Und dafür plaudere ich gerne wenn ich außerhalb der Stadt unterwegs bin mit Hund. Da kann ich mich nämlich aufs Gespräch konzentrieren und muss nicht die Umgebung abscannen und Herrn Hund im Auge behalten.
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Uh, offensichtlich lauernde Hunde sind eine Herausforderung.
Aber bei uns gibt es diese tatsächlich sehr sehr selten. Genau genommen kann ich mich an keinen einzigen erinnern in den letzten paar Jahren. Vielleicht aber auch weil ich immer zu sehr damit beschäftigt bin den Blick von Herrn Hund bei mir zu halten. Ich nehme den liegenden und wartenden Hund dann selbst nicht richtig wahr. -
Es gibt ein Unterschied zwischen fixieren und gucken.Wenn ein Hund nur bei gucken austickt, ja das ist mein Problem.
Aber ja ich finde es uncool, wenn andere HH ihren Hund fixieren lassen und für eine Rücksichtnahme gehört für mich dazu, fixieren zu vermeiden.Mit dem Ablegen stimm ich dir zu.
Ablegen ok, lauern =sch***** und gehört für mich nicht in die Kategorie Rücksichtnahme.In die Kategorie Rücksichtnahme fällt für mich alles, was ich als HH machen kann, damit es auch andere HH so einfach wie möglich haben.
Ich gehe mit der Grundhaltung durchs Hundehalterleben, dass ich nicht die Einzige mit Baustellen mit meinem Hund bin - und wir haben diverse Baustellen
. Mein Hund reagiert ätzend auf starrende Hunde, ergo finde ich starrende Hunde doof.Aber ich betrachte die Reaktion meines Hundes auf einen anderen, starrenden Hund dennoch als ganz allein mein Problem. Sofern sich der Halter des starrenden Hundes generell bemüht seinen Hund von meinem fernzuhalten. Ich muss aber hinzufügen, dass für Herrn Hund gucken und starren praktisch in dieselbe Katogerie fällt. Er ist so der Typ "Ey, was guggst Du Alder? Willst aufs Maul?"

Aber da habe ich dann wohl geringere Ansprüche als ihr

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Was ich noch ergänzen möchte:
Den Hund sich nicht hinlegen lassen.
Wie. Ich. Das. Hasse.Balou hasst eh Hunde. Wenn wenig Platz (unter mindestens! 5 m Abstand) da ist, noch mehr. Wir haben da so unsere Mühe beim Vorbeilaufen. Liegt dann der andere auch noch und starrt, halleluja! Am besten springt er dann auf, wenn wir auf einer Höhe sind und pöbelt los und kommt fast bei uns an

Das liebt Marley auch, NICHT!!! Aber erklär jemandem mal, dass das in der Regel Jagdverhalten ist und mein Hund nicht auf gejagt werden steht

Kleiner Einspruch von mir

ich finde es sollte jedem Hundehalter selbst überlassen sein, wie er seinen eigenen Hund von anderen Hunden fernhält. Alles andere ist schlichtweg übergriffig.
Andere Hundehalter können nichts dafür wenn der eigene Hund es nur schwer erträgt dass da ein Hund liegt und vermeintlich auf ihn wartet. Wenn ihr in bestimmten Situationen Probleme mit euren Hunden habt, dann sollte das euer Problem bleiben. Es ist durchaus rücksichtsvoll wenn ein fremder Hundehalter seinen Hund anleint und ablegt, damit ihr mit euren Hunden vorbei könnt. Dann noch zusätzliche Forderungen zu stellen bzw. Ewartungshaltungen zu haben finde ich etwas viel verlangt.
Mein Hund ist auch nur Teilzeit-verträglich und durchaus verhaltensorignell. Alles eine Frage der Tagesform. Viele andere Hundehalter könnten mir mit angepassten Verhaltensweisen das Leben viel leichter machen. Es käme mir aber im Traum nicht in den Sinn das zu erwarten, denn am Ende ist es das Problem von meinem Hund und mir - und nicht von dem anderen Hundehalter der durch anleinen und ablegen seinen Hund sichert.
Wenn mein Hund es nicht erträgt angestarrt zu werden, dann ist es meine Aufgabe dran zu arbeiten. Nicht die Aufgabe aller anderen Hundehalter diese Situation zu vermeiden.
Wenn ein Hund aus der Liegeposition aber losschiesst weil er eher gelauert als gelegen hat, dann ist das natürlich schlichtweg scheisse und der Halter hat geschlafen. Ist aber, zumindest bei uns, nicht die Regel. Ein abgelegter Hund wird ebenso abgelenkt von seinem Halter wie ein abgesetzer Hund.
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@iinas
Du hast meines Erachtens die wesentlichen Dinge aufgelistet die ich auch sehe. Allerdings lege ich den ein oder anderen Punkt etwas lockerer aus, beachte ihn aber im wesentlichen. -
Ja. Das ist ja quasi Gesetz. Ohne Leine laufen Hunde die keinen Streit suchen.Wer keinen Kontakt zulassen kann oder will der leint an wenn er wen sieht. Dann kommt Teddy auch an die Leine bis wir vorbei sind.
Fragen für die 2 Sek die da geschnüffelt werden mache ich nicht.
Mir hat 1x wer zugerufen das sein Hund unverträglich ist aber im Fuß läuft. :)Mit schwierigen Hunden muss man mehr kommunizieren. Da haben wir es natürlich einfach.
Echt? Ist das bei euch so? Ich für meinen Teil verlasse mich da lieber nicht drauf. Lieber Vorsorge- als tierärztliche Nachsorge
.Generell finde ich es völlig ok wenn ein fremder Hundehalter seinen Hund nicht anleint. Solange der Hund nicht zum guten-Tag-sagen zu meinem hinläuft ist alles paletti für uns.
In der Regel ist es aber so dass andere Hundehalter ihre Hunde hektisch anleinen sobald sie unseren sehen. Auch nicht schön, ist uns aber ganz recht.
Du hast aber trotzdem nicht unrecht. Mit schwierigen Hunden muss man mehr kommunizieren. Ich würde Dir auch von weiten zurufen dass Du Deinen Hund bitte bei Dir behältst - wie auch immer. Sprich, ich würde gar nicht zulassen dass Dein unangeleinter Hund zum Hallo-sagen Kontakt aufnimmt.
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Sina scharrt nicht, sie ist froh wenn niemand merkt, dass sie da war.

Herr Hund ist genau das Gegenteil. Er scharrt nach dem grossen Geschäft wann immer wir ihn nicht davon abhalten, damit JEDER weiss dass er da war.
Seit uns sein Haufen entgegen geflogen ist
, wissen wir Bescheid und sind auf Zack.