Es ist richtig dass Hundeführer ihre Hunde in bestimmten Berufsbildern ganz bewusst gefährlichen Situationen aussetzen. Jeder Jäger mit Hund, Dienst- oder Rettungshundführer, etc. weiß dass er nach dem nächsten Einsatz ohne Hund nach Hause gehen könnte. Oder selbst nicht unbeschadet.
Aber ist es nicht so dass jeder Hundeführer sich bemüht die Gefahren und Risiken für seinen Hund so gering wie möglich zu halten? Sei es durch Training, Ausstattung, Kontrolle, what ever.
Hasilein75 schieb geradezu ergreifend richtig, dass sie kein Wolfsfutter großgezogen und neben sich liegen hat. Ebenso wie jeder umsichtige und verantwortungsbewusste Hundeführer alles notwendige und mögliche tut seinen Hund im Einsatz zu schützen.
Chris2406 stellt auch nicht einfach zwei HSH auf die Weide und lässt sie dann mal machen.
Nein, die arbeitenden Hunde werden sorgfältig ausgebildet und bestmöglich auf mögliche Gefahrensituation vorbereitet.
Der Wolf ist nun eine Zusätzlich hinzugekommene Gefahr für Jagdhunde. Wieso ist es verwerflich dass ihre Hundeführer alles mögliche tun um vor dieser zusätzlichen Gefahr zu schützen? Chris2406 möchte bei zusätzlichen Wolfsdruck zusätzliche HSH ausbilden und das Rudel vergrößern. Um die Gefahr, schon allein durch Abschreckung, für ihre Tiere zu minimieren. Hasilein75 findet Vergrämung des Wolfs während und um eine Jagd herum sinnvoll zum Schutz der eingesetzten Hunde.
Ich sehe nichts falsches daran wenn Hundehalter ihre Hunde auch im aktiven Einsatz schützen wollen, das Verletzungsrisiko minimieren wollen. Der Wolf leidet ja nicht darunter. Ihm wird lediglich kein Buffet geboten und der mögliche Zusammenstoß mit Hund und Mensch während einer Jagd wird verringert. Keiner kommt zu Schaden.