Beiträge von SavoirVivre

    Das ist einfach Unsinn und stupides Nachplappern von Vorurteilen und Geschichten Dritter.Frag mich immer wo die Leute all ihre Erfahrungen hernehmen wenn sie doch gar nicht hingehen.


    Dein Wortlaut "das ist einfach Unsinn und stupides Nachplappern..." ist schlicht und ergreifend beleidigend! Woher willst Du denn wissen woher die hier Mitlesenden und Mitschreibenden ihre Erfahrungen hergenommen haben?

    Hier in Hamburg meide ich Hundewiesen weitgehend, weil sich da zu viele "das regeln die unter sich" und "oh wie schön die spielen" Hundehalter aufhalten. Warum ich das weiss? Weil ich es hin und wieder mal wieder ausprobiere. Ganz aktuell mit einem 11monatigen, süssen, Liebe verströmenden Labbi-Mädchen.

    Statistik von drei verschiedenen Hundewiesen (für die jenigen die sich in Hamburg auskennen: Barmbek-Nord / Stadtpark und Eilbektal) an drei verschiedenen Tagen:
    - viermal verschiedene Rüden runtergeholt die sie beglücken wollten und die Halter meinten sie müsse sich dann halt mal wehren und dem Rüden eine Ansage machen
    - zweimal sie selbst abgerufen weil sie zusammen mit anderen Hunden kleinere Hunde, die Angstlaute von sich gebend geflüchtet sind, gejagt hat und alle es für Spiel gehalten haben
    - zweimal sie selbst geschützt weil sie von grösseren Hunden gemobbt wurde und alle anderen es für Spiel gehalten haben
    - einmal sie angeleint weil eine andere Hundehalterin meinte grosszügig Leckerlies an alle anwesenden Hunde verteilen zu müssen, inkl. daraus entstehender Massenrauferei

    Drei Hundewiesen, drei Tage, neun Situationen die bei Menschen mit Hundesachverstand schlicht und ergreifend Kopfschütteln auslösen. Ergo, vorerst keine weiteren Versuche. Interessanterweise können sich die meisten Hundehalter sehr gesittet benehmen, im Sinne dass sie ihre eigenen Hunde eng regulieren, wenn ich mit dem Boxer-RR-Mix oder dem deutschen Schäferhundrüden aufs Spielfeld komme. Da sagt mir keiner "die regeln das schon unter sich".

    Hundewiesen sind noch immer der ideale Ort um sich seinen Hund zu versauen. Einfach weil dort die Wahrscheinlichkeit auf geballte Ladung "kein Plan von Hundesachkunde aber Hund haben" zu treffen besonders hoch ist. Solche Schlaumeier trifft man sonst eher vertreut auf einen Monat hier und da mal.

    Würde mich jetzt auch nicht vom Reisen abhalten! :hust: Außerdem setz ich dabei stark auf die Emmi, die würde zu 100% anschlagen, falls sich jemand dem Womo nähert. Also im Schlaf kann uns eigentlich kaum jemand überraschen. Hoffe ich doch!

    Das denken die meisten Hundehalter und wären überrascht.

    Ein Hund ist kein sicherer Einbruchschutz. Aber so gesehen gibt es keinen sicheren Einbruchschutz, lediglich Maßnahmen die Einbrechern den Einstieg erschweren. Aber was im Leben ist schon risikofrei. Bei meinen Eltern in der Wohnung ist auch bereits dreimal eingebrochen worden in 20 Jahren.

    Also ich gehöre ja zu der Katogerie Schisser und stehe dazu, jawohl :ugly:

    Mir ist bewusst, dass wer rein will auch rein kommt. Ebenso dass wer den Wagen wirklich haben will, ihn auch mitnimmt. Trotzdem brauche ich Sicherheitsmaßnahmen für mein persönliches Wohlbefinden. Zum einen möchte ich nicht dass unser WoMo das einzige, offensichtlich ungesicherte und somit am einfachsten aufzubrechende ist wenn mehrere beieinander stehen (egal ob auf einem öffentlichen Parkplatz, Freistehplatz, offiziellen Stellplatz oder Campingplatz). Zum anderen möchte ich es diesen Axxxxxxxxxxx nicht zu einfach machen.

    Wir sind aber noch nicht final fertig mit den Überlegungen, welche Einbruch und Diebstahlmaßnahmen es genau werden. Wir wollen auch nicht übertreiben. Am Ende ist eine gute Versicherung das Wichtigste!

    Autobahnraststätten meiden wir als Nächtigungsorte. Einbruchgefahr ist dort bekanntlicherweise deutlich erhöht. Statisktiken und offizielle Warnungen gibt es zu Hauf > einfach mal googlen wenn es interessiert. Zwischen LKWs (wo wir eh nicht stehen, da Fernfahrer die Rastplätze brauchen und kaum Ausweichmöglichkeiten haben, im Gegensatz zu uns) haben es die Kriminelle am liebsten. Es gibt keinen besseren Sichtschutz für sie als links und rechts grosse LKWs. Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber wozu ein unnötiges Risiko eingehen wenn es einfach zu vermeiden ist?

    Es freut mich, dass Jerry etwas gegessen hat!!!
    Aber irgendwie klingt alles ein bisschen zu einfach und bilderbuchmäßig für mich. Ist mein Bauchgefühl. :ka:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit dieser passiven Methode tatsächlich einen Hund erziehen kann.
    Wäre ja schön, wenn's so wäre. :smile:

    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen - es geht! Es geht sogar ganz wunderbar, denn eine „aktivere“ Methode kann bei einem entschlossenen, wehrhaften Hund, der zudem Erfolg mit massiver Einschüchterung hatte, ganz übel nach hinten losgehen.

    Wir reisen auch klar bevorzugt ausserhalb von Ferienzeiten bzw. in der Nebensaison. Klar nutzen auch wir verlängerte Wochenende, an denen alle unterwegs sind, aber dann stellen wir uns zur Not auch zur "Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit" auf einen Wanderparkplatz, o.ä. Solange kein Campingverhalten an den Tag gelegt wird, wird das akzeptiert. Ich finde es auch ganz angenehm, dass viele Campingplätze inzwischen auch ausserhalb des CPs Wohnmobilstellplätze haben, aber mit Anschluss an die Sanitäranlagen und V+E. Perfekt für 1-2 Nächte.

    Im Prinzip sind wir ja bereits voll ausgestattet. Wir waren so frei die Wartezeit zu verkürzen indem wir fleissig Zubehör einkaufen :hust: . Ich recherchiere aber noch immer gerne nach Optimierungstipps, wie man sich auf kleinsten Raum am besten organisiert. Ziel > geringes Gewicht > hohe Effizienz > sieht trotzdem gut aus :ugly: . Wer also Tipps hat, immer her damit! Sehr gerne mit Fotos und/oder Links zu den Bezugsquellen.

    Gerade heute habe ich z.B. eine Lösung für Müll gefunden:


    Kleine 10l Müllbeutel dran, 1x/Tag entsorgen und fertig.

    Insbesondere über Tipps zu Sicherheitsmaßnahmen freue ich mich (Einbruch- und Diebstahlschutz).

    Ich habe so langsam das Gefühl dass hier der ein oder andere aus den Augen verliert, dass Mensch vor Hund geht.

    Die Maßnahmen und das Training die jetzt ergriffen werden erfolgen in erster Linie damit Hannah sich wieder frei in der eigenen Wohnen bewegen kann. Die Bedürfnisse und Befindlichkeiten des Hundes sind jetzt einfach mal zweitrangig!! Jerry leidet nicht - und das ist natürlich wichtig - egal wie sehr sich das der ein oder andere einreden möchte. Es wird auch nichts von Jerry erwartet und eingefordert was er nicht kennt und erfüllen kann, nur nicht bei Hannah.

    Alle Maßnahmen haben zum Ziel dass Hannah, ihr Freund und Jerry ein harmonisches Zusammenleben ermöglicht wird. Dass das Gefahrenpotenzial das Jerry aktuell für Hannah darstellt eliminiert wird. Dem Hund wird gerade (endlich) ein grosser Gefallen getan!

    @LinouAlexandra
    Ich finde euer "Busprojekt" richtig spannend und cool - das Ergebnis sowieso, aber es ist so wie Du sagst mit den Nachteilen.

    Wir leben in einer Grosstadt ohne Eigentum und Grundstück. Wir sind also darauf angewiesen "öffentlich" zu parken. Dies ist Gott sei Dank möglich ohne jemanden dabei zu stören (also vor niemandens Fenster, keine Sichtbehinderung darstellen, etc.). Dafür ist aber maximal Kastenwagengrösse möglich. Passt, da ein ausgebauter Kastenwagen vom Innenraum und Ausstattung absolut ausreichend ist für uns - Wir sind ja nur zu zweit. Durch zweite Batterie und Solar auf dem Dach sind wir auch 2-3 Tage autark.

    Unser Reiseprofil sieht vor dass wir spontan, wann immer es uns zeitlich möglich ist, eine Tasche packen und losfahren. Wir werden sicherlich auch zwei grössere Urlaube (als Vollzeitarbeitnehmer heisst das 2-3Wochen) im Jahr mit dem WoMo zu machen, aber die eigentliche Freiheit liegt in der Spontanität des Alltags.

    Sonntag morgens aufwachen und Lust auf Meeresrauschen? Sachen für eine Tagestour in den Rucksack, ab ins Wohnmobil und an die Nordsee düsen. Dort Wattwandern und im Anschluss eine heisse Suppe im WoMo kochen und geniessen. Bissl relaxen in der Dinette, vielleicht ein Mittagsschläfchen, dann nochmal los durch den Ort bummeln, im Anschluss eine heisse Schokolade im WoMo trinken und gemütlich wieder nach Hause fahren.
    Oder Freitag nach der Arbeit eine Tasche packen mit dem Wohnmobil in Richtung gutes Wetter düsen, dort verweilen wo man will (egal ob Campingplatz, Wohnmobilstellplatz oder frei stehen) und Sonntag abend glücklich wieder zuhause sein.

    Ja, das ist der Plan. Jetzt muss das Ding nur noch endlich fertig werden und geliefert werden :headbash: