Beiträge von SavoirVivre

    Wie lange hat es bei euren Hunden gedauert bis sie nach einer TPLO operation wieder normal belastbar waren?
    Normal im Sinne, dass man 2-3 Stunden mit ihnen auf anspruchslosen Wegen wandern konnte - natürlich ohne starke temporäre Belastung (z.B. Sprünge, Ball nachjagen, etc.).

    Keine schriftliche Genehmigung, kein Hund. Es sei denn ihr seid bereit die Konsequenzen zu tragen.

    Die können sein:
    - Umzug
    - juristischer Weg
    - nachträgliche Einigung

    Das heisst jedoch nicht, dass ihr nicht nochmal anfragen solltet. Vielleicht beim alten oder anderen Sachbearbeiter. Steter Tropfen kann den Stein durchaus höhlen.

    Wie schon auf einer der vorherigen Seiten geschrieben kann man auch telefonisch Bescheid sagen.

    Sicher, kann man das. War ja auch keine Belehrung von mir es so zu machen sondern die Schilderung wie ich selbst es handhaben würde :smile: . Und ich hätte halt die Sorge, dass mein Anruf unter Hunderten anderer untergeht.

    Ich hab im Freundeskreis mehrere die bei der Freiwilligen Feuerwehr sind. Glaub mir, es ist zusätzliche Belastung wenn sie Zettel durchgehen und abhaken müssen wo noch Menschen vermutet werden und wo nicht.

    Ein Zettel an der Tür ist natürlich für Einbrecher DIE perfekte Einladung.
    Würde ich nicht machen.

    Ich sehe das anders =) . Die Sicherheit der Feuerwehrleute bzw. anderer Einwohner ist mir viel wichtiger als das bissl klauenswerte in unserer Bude. Wenn wegen uns öfter nachgeschaut werden muss, kostet das wertvolle Zeit und Zeit ist in Gefahrensituationen das wertvollste Gut. Güter können ersetzt werden, Menschenleben nicht. Da hinterlege ich lieber eine kurze Nachricht dass wir uns selbst rechtzeitig in Sicherheit gebracht haben.

    Außerdem sind die Mehrzahl der Haushalte tagsüber verlassen wegen Berufstätigkeit. Kein Grund sich als Einbrecher in einer akuten Gefahrensituation unnötig in Gefahr zu bringen.

    Vielleicht haben die anderen auch einfach mehr Respekt und verhalten sich mit ihren Hunden auch anders, wenn sie glauben, dass dein Hund ja "gefährlicher" sein könnte.

    Ich bin mir recht sicher dass das so ist.
    Es ist immer einfacher seinen eigenen, grösseren/kräftigeren "Tut-wahrscheinlich-Nix" zu einem kleineren Hund zu lassen als zu einem, körperlich ebenbürtigen oder überlegenen, Hund der dem eigenen Hund womöglich die Leviten liest.

    Ich denke auch, es kommt durchaus auf die Grösse des eigenen Hundes an. Mit einem wehrhaften 35-40kg Hund an der Leine empfindet man deutlich weniger "unerwünschte Hundebegegnungen" als Herzrasen verursachende ernsthafte Attacken.

    Einen 25kg Hund der knurrend in uns reinballert, den ich aber mit einem halbherzigen Tritt, einen Brüller und tobenden 40kg Hund an der Leine sogleich verscheuchen kann, verursacht bei mir in Folge noch 15sek. lang ärgerliche Gedanken und das wars. Wenn der Halter doof reagiert auch länger. Das betrachte ich aber nicht als "wirklich angegriffen" Situation.
    Mit meinem 8kg Spitz hätte mich das länger beschäftigt, einfach weil das Ergebnis dann viel dramatischer ausfallen kann. Und zack wäre das sogleich ein "wirklich angegriffen" Erlebnis für mich.

    Mit einem 8kg Hund betrachtet man unerwünschte Fremdhundbegegnungen nunmal ganz anders als mit einem 40kg Hund. Insgesamt habe ich aber die Erfahrung gemacht, sobald ordentlich Lärm dabei ist, ist alles nur halb so schlimm. Die wirklich üblen Attacken erfolgen ruhig und leise. Da sind die Hunde damit beschäftigt zu beschädigen oder zu killen. Das miterlebt habe ich einmal - bei Fremdhunden auf einem Hundeplatz den ich mir angesehen habe, als ein DSH einen Rottweiler übel in die Mangel genommen hat. Das war fast lautlos bis auf einige, wenige, kurzweilige tiefe Knurrer.

    Ich finde es auch erschreckend, wie viele Hundehalter hier im Dogforum schon üble Erfahrungen gemacht haben mit Angriffen durch andere Hunde. Damit meine ich Angriffe mit echter Beschädigungsabsicht. Komment-Kämpfe und Raufereien die es immer mal gibt, insbesondere im Freilauf, zähle ich nicht dazu.

    In ca. 25Jahren Hundehaltung hatte ich genau Null Angriffe mit Beschädigungsabsicht. Weder von meinen Hunden ausgehend, noch auf meine Hunde. Dabei wohne ich in einer Millionenstadt mit gefühlt, hoher Idioten- und Hundedichte. Also auf engen Raum treffen hier recht viele Hunde zusammen. Wenn ich die Haustür verlasse, hab ich im Umkreis von 100m direkt 100 Menschen und 5 Hunde (tendenziell mehr) um mich herum. Dazu habe ich die letzten 4,5Jahre selbst einen recht unverträglichen Hund geführt. Und ich habe viele Jahre lang recht viel mit Gebrauchshunden zu tun gehabt.

    Einzige Ausnahme die ich auch im Nachhiein schlecht einschätzen kann. Ist auch viele Jahre her. Eine Mali/Staff-Mix Hündin die meinem 8kg Mittelspitz mal gepackt und versucht hat zu schütteln, als er seinem Ball hinterhergejagt ist. Meines Erachtens ist sie da in den Jagd-/Beutemodus gefallen, als sie ihn hat vorbeiflitzen sehen. Es ging da eher weniger um ihn als Hund.

    Ansonsten in 25Jahren mit Hunden vielleicht 20 laute Raufereien bei denen kein Tropfen Blut floss. Und zwei bei denen schlicht und einfach aus Versehen Blut floss (Augenlid minimal eingerissen beim jungen Nachbars-DSH Rüden der meinte meine DSHündin in unserem Garten besuchen zu müssen, Loch bei meinem Hund weil der andere sich doll erschrocken und einmalig zugeschnappt hat)