Beiträge von SavoirVivre

    Ich war ja auch paarmal mit Hund und stinknormalen 2Personen Tunnelzelt campen. Der Hund/die Hunde blieben im „Vorzelt“ und durften nicht mit in die Schlafkabine (Meine Hunde durften auch nie mit im Bett schlafen, ich mag das einfach nicht haben und mache da auch beim campen keine Ausnahmen).

    Keiner von ihnen wäre nachts stiften gegangen. Zugezogener Reißverschluss hätte absolut gereicht, ABER sie alle haben gewacht und ernsthaft geschützt wenn ich schlafe und somit die Situation nicht von vornherein regle. Wenn ich schlafe, dann hatte sich aus ihrer unbeirrbaren Sicht mir kein fremder Mensch zu nähren.

    Um also andere zu schützen die nachts womöglich mal ins Zelt (sehr unwahrscheinlich aber mit entsprechenden Hunden denkt man um gleich mehrere Ecken) schauen oder unmittelbar ums Zelt schleichen (können ja auch harmlos verirrte Betrunkene oder übermütige Jugendliche sein), blieb das Geschirr dran und Hunde(e) IM Zelt an 1,5m Leine am Stake Out befestigt.

    Voraussetzung ist natürlich kein fest eingenähter Zeltboden.

    Jetzt in der Nebensaison ist Kroatien fein mit Hund. Wir wandern täglich ca. 7-10km direkt ab CP durch duftende Kiefern- und Pinienwälder, parallel und oberhalb des Meeres. Nicht direkt am Strand, da die Strände hier fast ausnahmslos Kieselstrände sind. Unangenehm zum laufen.

    Der Hund kann theoretisch sobald man runter ist vom CP ins Meer, eben weil Nebensaison. Aber reell ins Meer gehts nur an ausgesuchten Stellen da die Steine im Wasser oft scharfkantig sind. Trotzdem schwimmt Inge praktisch jeden Tag, denn wir haben das Glück direkt am Wasser zu stehen und da noch wenig los ist, darf sie auch auf dem CP mit an den Strand und ans Meer.

    Aber ganz ehrlich, in der Hauptsaison möchte ich nicht mit Hund her. Dies gilt aber für praktisch jeden touristisch stark frequentieren Ort.

    Wir wollten ja Freitag los nach Schweden, Ziel Mittelschweden und nicht nochmal Südschweden. Aufgrund der bescheidenen Wetterprognose sind wir nach Kroatien gefahren. Beste Entscheidung :laola:. Ab morgen haben wir hier SOMMER am türkisen Meer. Jetzt in der Nebensaison ist es auch noch nett mit Hund. CPs nur zu ca. 1/4 belegt.

    U.a. in der Park4Night App findet man V+E. Und gefühlt jede dritte Autobahn Raststätte hat V+E. Die Schweden sind extrem campingfreudig und entsprechend gut gerüstet ist Schweden :bindafür:

    Ich empfehle Schweden. Wohnmobil mieten und Schweden frei Schnauze erkunden. Oder ein einsames Häuschen am See in Schweden mieten.

    Je nördlicher des so menschenleerer wird es. Dazu kommt, dass die lieben Schweden ihre Hunde fast immer an der Leine führen und auch nicht das Bedürfnis haben anderen angeleinten Hunden guten Tag sagen zu lassen. Wir haben bei Wanderungen zwischen 2-4Std. niemanden bis eine Handvoll anderer Menschen gesehen - aus der Ferne.

    Die Hunde können wunderbar schwimmen zur körperlichen Auslastung, oder wenn sie zuverlässig hören, in der Einsamkeit auch frei laufen. Aber Achtung bei Jagdtrieb, da lieber Leine dran lassen. Empfinde ich aber als gar nicht schlimm. Eine Schleppleine stört unseren z.B. gar nicht. Zumal mag ich es eh nicht haben wenn sich meine Hunde weiter als 2-3m von mir entfernen beim wandern - zum Schutz von Fauna & Flora.

    Und bitte, seid besser als andere Foren - kein DK Bashing an dieser Stelle. Per Landweg nach Schweden muss man nämlich durch DK. Aber der Transit durch DK ist sogar mit einschlägigen Listenhund offiziell erlaubt. Lasst euch da also nicht verrückt machen von Bashern die Halbwaheiten verbreiten, nur weil sie es können.

    In der Toskana kann man sehr wohl gut freistehen, wenn ihr das Hinterland meint und nicht das Meer. Was anderes ist freies Campen, also sich rund ums Wohnmobil breitmachen. Da seid ihr zur Zeit auch in der absoluten Nebensaison, viel los ist da im Mai wirklich nicht, und es ist traumhaft schön (würde so Richtung Crete und Chianti empfehlen). Offizielle Stellplätze gibt es dort auch recht viele. Also, ich kann mich nicht erinnern, in unseren Toskana-Urlauben im Hinterland jemals auf einem Campingplatz gewesen zu sein...

    In den Dolomiten hatten wir auch ein paar schöne Plätze, war aber alles in allem doch deutlich reglementierter. Die französischen Alpen dagegen waren ein Traum :herzen1: , aber ich hab keine Ahnung, ob die Pässe schon alle wieder frei sind :???:

    Danke, das ist gut zu wissen!
    Ne, wir wissen uns eigentlich zu benehmen wenn wir frei stehen. Sprich Markise, Stühle und Tisch bleiben drin. Weenns ganz einsam ist und keine Brandgefahr, dann öffnen wir aber schonmal die Hecktüren und grillen zwischen deren Schutz mit dem Gasgrill.

    Ich werde mich gleich mal mit meiner besseren Hälfte besprechen. Freitag solls schon losgehen, da sollten wir uns mal langsam entscheiden.

    Ich finde die Betonung der Rasseeigenschaften wichtig, wenn ein Hundehalteranfänger nach einer geeigneten Rasse sucht, denn viele Google Ergebnisse fördern noch immer rosa angepinselte Rasseportraits zutage :doh: . Ich finde aber auch, dass wir hier im DF durchaus gefährdet sind in die Betonung der - ich nenne es mal komplizierter zu händelnen Rasseeigenschaften - zu kippen. Versteht dies bitte nicht als Vorwurf, ich als fast durchgehend aktive DFlerin seit 2005, meine mich damit durchaus auch selbst.

    Hand aufs Herz, wie viele von uns haben mit wenig Hundesachverstand und auch durchaus blauäugig dem ersten(!) Hund ein Zuhause gegeben und sind gemeinsam mit ihm in die Rolle des Hundehalters reingewachsen? Was ich damit sagen will, es ist richtig und wichtig kritisch zu hinterfragen - es ist aber über das Ziel hinausgeschossen ein Horrorszenario nach dem anderen auszumalen, wenn das Lebensumfeld und Aufgabengebiet nicht mindstens 90% und mehr zur Rasse passt.

    Ja, Rassehunde haben Rasseeigenschaften und genau so soll es sein. Hunde sind aber auch Opportunisten, die durchaus ihre Fähnchen in die richtige Windrichtung hängen und zudem sehr anpassungsfähig sind. Deswegen, und nur deswegen spielen sie in der Geschichte an der Seite des Menschen eine so grosse, tragende Rolle. Wenn die Rasseauswahl nicht ein kompletter Griff ins Klo ist - ja kommt leider auch zu oft vor, und das wird sich niemals ändern - reicht es in der Regel wenn Rasseeigenschaften und das Leben/Umfeld des Halters generell kompatibel ist. Die richtige Rasseauswahl ist meines Erachtens nämlich nur ein Aspekt. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren wichtigen - nämlich die Geisteshaltung und Bereitschaft des Halters es passend zu machen. Dazu gehört aneignen von Fachwissen, Annahme von Hilfe - egal ob professionell oder privat, stetige Bereitschaft dazu zu lernen, Bereitschaft Gelerntes zu überdenken und ggfs. zu ändern. Der Mensch ist doch nicht doof sondern lernfähig, ebenso der Hund.

    Zumal man sein Leben nicht 12 Jahre und mehr vorausplanen kann. Ich brauche euch da nichts zu erklären. Wir alle können alle unerhofft und plötzlich in Lebenssituationen kommen die alles andere als ideal sind für den ursprünglich ausgewählten Hund und Rasse. Und dann? Richtig - dann wird es passend gemacht. So läuft das Leben.

    Also Rasseeigenschaften berücksichtigen - JA. Dabei zu übertreiben und Ratsuchenden madig zu reden - NEIN.
    Ich finde es reicht eine "auf keinen Fall diese Rasseeigenschaften" Liste, eine "muss unbedingt vorhanden sein Rasseeigenschaften" Liste und alles dazwischen erarbeite ich mir gemeinsam mit meinem Hund und finde Lösungen mit denen beide gut leben können.

    Wir haben keine richtige Alternative.
    Norwegen ist auch zu teuer.

    Um ehrlich zu sein, haben wir keine Lust, in D zu bleiben... :rollsmile: aber die Frage ist, ob etwas anderes möglich ist.
    Das Verrückte ist ja, in Schottland selbst wäre es gar nicht sooo teuer, da man überall frei stehen kann. Hier und in südlichen Ländern zahlt man ja jede Nacht für CP. Aber die Fahrten alleine würden schon zu viel kosten.

    Wenn schon nicht menschenleer, und da das Wetter uns nun auch nicht egal ist, dann vielleicht Frankreich oder Italien, dachten wir uns. :muede: Habe jetzt noch ein wenig recherchiert und im Grunde sollte eine Prophylaxe in Form eines reppelierenden Spot-Ons oder Haldbands plus eine richtig angewandte Wurmkur passen, um den Hund ausreichend zu schützen... glaube ich.

    Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf Schweden. Ich kanns nur wärmstens empfehlen und da steht man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit oft recht einsam in der Natur an einem der 60.000 Seen :cuinlove: , wenn man es möchte. Wir haben in Schweden 50% frei gestanden und 50% auf CPs. Wobei die CPs nicht zu vergleichen sind mit deutschen CPs. Sooo viel schöner in Schweden. Wann wäre denn euer Reisezeitraum?

    Ja gegen die Sandmücken ein SpotOn (z.B. Advantix) und nach dem Urlaub Entwurmung (z.B. Milbemax). Ich tue mich mit sowas halt schwer und weiss nicht ob Urlaub ein ausreichender Grund wäre. Schlussenldich entscheide ich das aber Gott sei Dank auch nicht, da wir seit Jahren "nur" Sharinghunde haben.