Beiträge von SavoirVivre
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Also ich habe meinem Sharinghund in sehr vielen Situationen nicht vertraut und daran wird sich nur noch wenig ändern. Der würde viele Situationen einfach so lösen wie er es für richtig hält, wenn ich ihm nicht helfe/reguliere, und das wäre in der Regel weder gesellschaftlich akzeptiert noch von mir gewollt.
Das hat auch rein gar nichts mit einer positiven oder negativen Grundeinstellung zu tun, sondern nennt sich verantwortungsbewusstes Führen seines Hundes und zu wissen was für ein Kaliber man da an seiner Seite hat.
Wäre ich nicht ein grundsätzlich entspannter Mensch der gerne fünf gerade sein lässt, wäre ich gar nicht in der Lage so einen Hund überhaupt zu führen. Und ich denke so geht es vielen HH mit ihrem Hund.
Also nein, die Vertrauensfrage ist - zumindest für mich - nicht entscheidend. Ohne Gelassenheit hingegen hätte ich schon lange Hunde aus meinem Leben gestrichen.
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@Fahima
Du bist ein Freak! Und ich will diese Exceltabelle haben! Ich bin nämlich auch ein Freak und würde sie dann erweitern




aber die wird nur mit warmen Temperaturen, wenig Regen, kaum Menschen erweitert

Und ich hoffe mit einer hinterlegten Gewichtungsformel nach Priorität! Ich arbeite mit 1 - 10 oder mit einem 100Punkte System

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@Fahima
Du bist ein Freak! Und ich will diese Exceltabelle haben! Ich bin nämlich auch ein Freak und würde sie dann erweitern

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Ich kenne es auch so, das selbst in Tierfachgeschäften angeleint werden muss. Sowas nennt sich dann wohl Hausregel. Bedeutet für mich, betrete ich dieses Geschäft, akzeptiere ich diese bzw. bin Willens mit daran zu halten. Ergo leine ich meinen Hund an, egal wie fein, brav, freundlich, süss, unauffällig, etc. er ist.
Wenn ich Gäste bitte in meiner Wohnung die Schuhe auszuziehen, dann möchte ich auch niemanden dabei haben der meint seine Schuhe sind aber sauber, oder die Schuhe gehören zum Outfit. Diese Gäste können gernen die Tür von aussen wieder schliessen.
So - und in einem Geschäft/Laden ohne Leinenpflicht, egal ob Tierfachhandel oder nicht, entscheide ich mit gesunden Menschenverstand. Das kann auch bedeuten dass ich nicht anleine. Wahrscheinlichkeit = nahezu 0%. War auch bei meinem 8kg Spitz so, der rein theoretisch in 95% aller Situationen an meiner Seite hätte leinenfrei laufen können. Nicht wegen Menschen die evtl. Angst hätten haben können (denn die hätten auch Angst beim Anblick einer 48kg Asiatin mit 42kg Schäferhund an der Leine) o.ä. sondern einfach weil ich ein lustiger Kontrollfreak bin und Angst habe dass mir mein kleiner Süssspatz geklaut wird
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@Fahima
Wir waren gerade in Kroatien und ich kann Dein "Hörsagen" zu 90% bestätigen.
Aber wir haben uns weitgehend die Küste entlang bewegt. Wohlwissend Touristen-Hochburgen allesamt. Da noch NS war, haben wir es gewagt und es war OK da wirklich noch leer. CPs waren zu ca. 25% belegt. Da hat man immer gut Platz um sich herum inkl. Stellplatz direkt am Wasser.
Sobald man ins Innenland reinfährt, wird es schlagartig ruhiger. Da wären wir dann bei den verbleibenden 10% der Erfahrung die wir gemacht haben. Allein der (riesige) Korana CP beim Plitvicha Jezera Nationalpark war seeeehr weitläufig. Zwar auch riesig, aber soviel Grün und Platz, dass wir 15min. laufen konnten ohne einem Menschen zu begegnen, was ich bemerkenswert finde für einen CP. Auf jedem anderen CP den ich kenne, egal in welchem Land, begegnet man minütlich zumindest 2-3 Menschen. Und ausserhalb des CPs kann man stundenlang laufen ohne jemandem zu begegnen - und das war Anfang Juni.
Ich denke in Kroatien kann man im Landinneren sehr viele, wunderbare, grüne waldige, Orte besuchen mit sehr wenig Menschen um einen herum. Auch bei stundenlangen Wanderungen. Und da man sowieso durch Slowenien muss, würde ich Slowenien noch einwerfen als schönes WoMo Reiseland. Da rufe ich doch mal Avocado herbei, sie lebt ja in Slowenien.
Südfrankreich (Provence) und Spanien machen wir dieses Jahr noch. Auf Südfrankreich bin ich gespannt. Freunde von uns waren gerade mit Bulli 3 Wochen dort, bevorzugt Freistehen, waren geradezu geflasht - und wollen dieses Jahr noch gleich nochmal hin.
Ich war bisher kein grosser Frankreich Fan. Meine vier Urlaube (keine WoMo Urlaube) in Frankreich (Paris, Rodez, Toulouse) waren geprägt von fremden-unfreundlichen Menschen. Ich meine nicht Einwohner in dem Sinne, mit denen hatten wir leider wenig Kontakt, sondern mit Dienstleistern (Bäcker, Boutiquen, Supermarkt, etc.).
Ich bin ein Mensch der gerne und viel lächelt. Der daran glaubt dass ein Lächeln Brücken schlägt wenn Sprache endet. No Way. Ich wurde entweder ignoriert oder angepatzt - und das regelmässig. Irgendwann war ich soweit dass ich mir echt gesagt habe, Franzosen sind scheisse zu Fremden/Toursisten - Punkt! Ich fühle mich dort aktiv ausgegrenzt und unwillkommen, da mag ich nicht mehr hin.
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Es kommen so viele Faktoren zusammen.
Selbst bei meinem freundlichen, vom Verhalten her tutti-kompletti-könnte-ich-überall-mit-hinnehmen Schäferhund Odin, habe ich immer im Detail abgewogen ob ich ihn mitnehme wenn es nicht sein muss bzw. er keinen Mehrwert hat. Ja, weil es mich andernfalls womöglich gestresst hätte und nicht von mir beeinflussbar gewesen wäre, denn es hätte nicht an seinem Verhalten gelegen, sondern schlichweg an seiner Grösse und Aussehen.
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Wie bewertet ihr das eigentlich in Einzelhandelsgeschäften (Non-Food)?
Bei uns im Laden (Bekleidung für Jagd/Outdoor/Reiten/Arbeit) ist es selbstverständlich, dass wir Hunde reinlassen. Teilweise habe ich schon aktiv dazu aufgefordert, wenn die mir erzählen, dass der Hund im Auto wartet und ich die Temperaturen für kritisch hielt. Ich kümmere mich dann auch gerne um die, wenn Herrchen/Frauchen Hosen anprobieren. Besonders wenn es herzige Welpen sind...

Aber bei einem sabbernden Bloodhound war ich dann doch froh, dass der Kunde eine Begleitung hatte, die dann höflich im großen Abstand von der Ware im Eingangsbereich gewartet hat.
Aber zum Glück hatten wir noch keine Schäden durch Kundenhunde, außer Welpennasenabdrücke auf dem Spiegel.Auch hier würde ich das individuell betrachten. Ein generelles Verbot fände ich überreguliert, sprich auch hier sollte dem Einzelhändler/Filiale die Möglichkeit gegeben werden eigenes Hausrecht durchzusetzen.
Ich selbst nehme Hunde nicht mit in den Einzelhandel, ausser Baumärkte. Ich störe mich aber auch nicht an Hunden im Einzelhandel, vorausgesetzt der gesunde Menschenverstand des Halters funktioniert. Es ist genau so wie Du schon geschrieben hast. Eine sabbernde Dogge oder Boxer möchte ich nicht so gerne zwischen den ZARA Kleiderregalen mit den bodenlangen Sommerkleidern sehen. Einen nassen Neupfundländer auch nicht. Gegen einen trockenen, sauberen, gut erzogenen Hund spricht für mich hingegen gar nichts. Selbstverständlich angeleint.
Hunde im Einzelhandel sehe aber tatsächlich eher selten und mir ist noch kein Hund dabei negativ aufgefallen.