Nur mal als Beispie: Freunde haben sich als Zweithund einen Rhodesian Ridgeback angeschafft, etwa vor einem Jahr. Ich kannte diese Rasse nicht und habe klassisch "gegooglet".
Ergebnis: Was zum Henker machen die mit einem Afrikanischen Jagdhund. Alle beschriebenen Merkmale waren mal so richtig: "Das passt auf keinen Fall zu denen".
Aber - das funktioniert einwandfrei! Und der Liebe wird nicht so beschäftigt wie es überall empfohlen wird.
Ich nehme an der Rhodesian Ridgeback kam als Welpe vom Züchter dazu? Dann dürfte er jetzt in etwa 1-1,5 Jahre jung sein. Da sind Ridgebacks noch lange nicht fertig. Sie sind Spätentwickler und packen bis sie dreijährig sind erst nach und nach ihren Koffer aus. Kann gut sein dass Du den Hund in einem Jahr nicht wieder erkennst.
Ich werfe hier mal den Boxer in die Runde. Man muss aufpassen dass man einen vernünftigen Züchter findet, aber der Boxer ist bei liebevoll konsequenter Erziehung und Führung ein wunderbarer Familienhund und Alltagsbegleiter. Gut zu händelner, moderater Wach- und Schutztrieb, sportlich aber nicht exzessiv sportlich, kommt auch gut mit Wärme zurecht wenn er die Möglichkeit hat ins Wasser zu gehen. Ich kenne ca. ein Dutzend Boxer, davon die Hälfte besser, und finde die Rasse so wie ich sie kenne geeignet für euch. Für mich ist der Boxer auch definitiv keine Qualzucht, obwohl ihn viele in dieser Ecke sehen (wollen). Sicher kein Hochleistungssporter auf dem Platz, aber für ein sportliches Familienleben durchaus passend. Der Boxer ist ein Hund der sich im Mittelfeld bewegt. Allrounder, kein Spezialist.