Beiträge von SavoirVivre

    Vielleicht bin da recht alleine mit meiner Meinung, aber mit Kindern unter 10 käme mir kein Adult-Hund ins Haus. Egal wie gut der erste Eindruck ist. Selbst einen Junghund sähe ich kritisch. KO Kriterium wäre Welpe von einem sorgsam ausgewählten Züchter - keine Kompromisse. Dann arrangiere ich mich lieber mit unerwarteten Nicht-Rasseeigenschaften.

    Das sage ich nicht weil ich Tierschutzhunde ablehne. Ich hatte bisher ausschliesslich Tierschutzhunde.

    Nur mal als Beispie: Freunde haben sich als Zweithund einen Rhodesian Ridgeback angeschafft, etwa vor einem Jahr. Ich kannte diese Rasse nicht und habe klassisch "gegooglet".

    Ergebnis: Was zum Henker machen die mit einem Afrikanischen Jagdhund. Alle beschriebenen Merkmale waren mal so richtig: "Das passt auf keinen Fall zu denen".

    Aber - das funktioniert einwandfrei! Und der Liebe wird nicht so beschäftigt wie es überall empfohlen wird.

    Ich nehme an der Rhodesian Ridgeback kam als Welpe vom Züchter dazu? Dann dürfte er jetzt in etwa 1-1,5 Jahre jung sein. Da sind Ridgebacks noch lange nicht fertig. Sie sind Spätentwickler und packen bis sie dreijährig sind erst nach und nach ihren Koffer aus. Kann gut sein dass Du den Hund in einem Jahr nicht wieder erkennst.

    Ich werfe hier mal den Boxer in die Runde. Man muss aufpassen dass man einen vernünftigen Züchter findet, aber der Boxer ist bei liebevoll konsequenter Erziehung und Führung ein wunderbarer Familienhund und Alltagsbegleiter. Gut zu händelner, moderater Wach- und Schutztrieb, sportlich aber nicht exzessiv sportlich, kommt auch gut mit Wärme zurecht wenn er die Möglichkeit hat ins Wasser zu gehen. Ich kenne ca. ein Dutzend Boxer, davon die Hälfte besser, und finde die Rasse so wie ich sie kenne geeignet für euch. Für mich ist der Boxer auch definitiv keine Qualzucht, obwohl ihn viele in dieser Ecke sehen (wollen). Sicher kein Hochleistungssporter auf dem Platz, aber für ein sportliches Familienleben durchaus passend. Der Boxer ist ein Hund der sich im Mittelfeld bewegt. Allrounder, kein Spezialist.

    https://www.welt.de/newsticker/dpa…n-Norwegen.html

    Ein Virus scheint es eher nicht zu sein.

    Vielleicht ist es besser Du schreibst vorerst nichts mehr zu dem Thema. Du verdrehst Worte wie es Dir passt und Deine Spekulationen helfen kein Stück - niemandem. Ich denke mit Deiner Geisteshaltung zu diesem Thema bist Du einer FB-Hundegruppe besser aufgehoben. Da versuchen sie sich gegenseitig zu toppen mit ihren Spekulationen.

    Ich schreibe ausschließlich Einreisewarnung und beschreibe sogar noch wie ich es meine, Du machst Einreiseverbote draus obwohl ich es genau das gar nicht erwähnt habe.

    Und ich meinte doch gar nicht Dich, sondern das, was auf FB und Co. draus gemacht wird ... hab ich auch ganz deutlich erwähnt :ka:

    Ich sag ja auch nicht, dass man nicht vor den Fahrten in die Länder warnen kann (von Hundehalter zu Hundehalter oder meinetwegen von irgendwelchen Schlittenhunde-Vereinen), aber VERBOTE, wie es bei FB hieß, gibt es eben einfach nicht. Schürt aber nur noch mehr Panik, weil es mutmaßlich "offiziell" ist.

    Sorry hab’s anders verstanden weil du mich zitiert hast.

    Wenn Hundehalter andere Hundehalter davor warnen möchten in Land xy einzureisen mit Hund, weil unbekannte Krankheit xy akut grassiert, ist es umgangssprachlich eine Einreisewarnung für Hundehalter mit Hund. Oh Gott oh Gott, sie hat Einreisewarnung gesagt.

    :roll:

    Gut, wenn du den netten oder nicht netten Rat von einem Hundehalter und der offiziellen (vom zuständigen, auswärtigem Amt) Stelle, nicht unterscheiden kannst/ magst, tja was soll man dazu sagen.:ka:

    LG Sabine

    Werd nicht (Edit) übergriffig Ich spreche die ganze Zeit von Hundehalter zu Hundehalter und erwähne das auch explizit. Du unterstellst mir dass ich das eine nicht vom anderen unterscheiden kann? Gehts noch?

    Nun ja man kann sich auch an einem Wort aufhängen

    Kann man. Wenn nämlich aus einer solchen "Warnung" mal eben ein "Einreiseverbot" wird - so wie es auf FB und Co. propagiert wird. Es gibt keine Einreiseverbote. Es gibt lediglich Empfehlungen.

    tja so schnell kann’s gehen. Ich schreibe ausschließlich Einreisewarnung und beschreibe sogar noch wie ich es meine, Du machst Einreiseverbote draus obwohl ich es genau das gar nicht erwähnt habe. So kann man Begrifflichkeiten aus dem Kontext reißen. Nicht böse gemeint, passiert halt einfach schnell OHNE das der Schreibende es auch nur so gemeint hat.

    Nun ja man kann sich auch an einem Wort aufhängen :pfeif:

    Wenn Hundehalter andere Hundehalter davor warnen möchten in Land xy einzureisen mit Hund, weil unbekannte Krankheit xy akut grassiert, ist es umgangssprachlich eine Einreisewarnung für Hundehalter mit Hund. Oh Gott oh Gott, sie hat Einreisewarnung gesagt.

    Sorry aber dieses aufhängen und rumreiten auf einem Wort finde zumindest ich befremdlich, vor allem wenn es im Kontext völlig verständlich ist.

    Ist der Anspruch hier jetzt absolut einwandfreie Anwendung von Begriffen? Wäre mir neu.

    Ich denke Grund zur Sorge hat man dann wenn Krankheiten gattungsübergreifend sind (insbesondere auf Nutztiere), oder gar auf Menschen übergreifen. Das ist bisher verneint worden. Weiteres werden wir ja erfahren.

    Bisher würde ich als Hundehalter/-führer jedes Risiko durch aktives Vorgehen minimieren (z.B. jetzt/demnächst nach Skandinavien einreisen) aber ansonsten nur die Medienerstattung weiter verfolgen. Und ich ziehe mir halt das Wissen raus das ich für sinnvoll erachte. Manchmal habe ich auch einen Trash- und Gossip-Tag. Da bin ich zugänglicher für unseriöse Berichtserstattung. Aber das sind sehr kurzweilige, geistige Ausfälle :lepra: