Beiträge von SavoirVivre

    Ich habs gerade nicht vor Augen, aber in einem offiziellen Bericht standen explizit die norwegischen Orte/Gebiete/Kreise in denen die Krankheitsfälle (nicht die Todesfälle) bisher (Stand von vor mehreren Tagen, verfolge das nicht mehr aktiv) nachgewiesen vorkamen.

    Ich hatte gerade Google Maps offen da ich Reiseplanung mache für unsere kommende Wohnmobiltour (Südeuropa ;-) und habe interessenhalber mal 2 Ortsnamen eingegeben. Die waren im Umkreis von ca. 350km. Wenn man bedenkt dass die Bevölkerungsdichte in Norwegen auch nochmal deutlich spärlicher ist als bei uns..

    Wie gesagt, subjektives Empfinden und ich empfinde es als viel.

    Für deren Besitzer schon.

    Es sind ja nicht 200 Hunde gestorben, sondern immernoch "nur" ca. 25. Von einer anderen Zahl habe ich, außer bei FB, noch nicht gelesen.

    Und 25 Hunde sind tatsächlich nicht viel, auch wenn es für die Besitzer natürlich richtig übel ist.

    Wenn 25Hunde an einer "Krankheit" mit identischen/gleichen Symptomen versterben, in dem kurzen Zeitraum, in einem definierbaren geologischen Umkreis, ist das viel.

    So unterschiedlich ist halt die subjektive Wahrnehmung.

    Nein, normal ist das nicht. Ich würde den Vermieter anrufen und fragen.

    Danke für die Erklärung, aber mir brauchst Du das nicht zu erzählen. Wie gesagt, ich hatte hier so einige Tierschutz-Hunde sitzen, darunter aus In- und Ausland. Du bist hier in einem einschlägigen Hundeforum. Die User die sich hier tummeln und beratend zur Seite stehen wissen in der Regel wovon sie sprechen, zumindest mehr als der Otto-Normal-Hundehalter in freier Wildbahn. Und wenn ich sage, hier im DF wirst Du verhältnismässig wenig Vorurteile - egal welcher Art - gegenüber Tierschutzhunde finden, dann meine ich das auch so. Natürlich gibt es sie auch, aber die liest man schnell raus und hier im Thread tummelt sich keiner.

    Ich habe mich also nicht nur einmal und nicht nur flüchtig mit der Thematik Tierschutzhund ja oder nein auseinander gesetzt. Ich habe viele Gespräche geführt und ich muss leider sagen, die "Beratungskompetenz" die mir so begegnet ist, war stets verbesserungswürdig. Zu viele Tierschutzvereine/-bände/etc. (natürlich längst nicht alle) beraten nicht vollumfänglich und auch leider nicht selten nicht ehrlich genug.

    Situationen in denen die Konstellation Ersthundhalter (=keine Erfahrung) mit Kindern im Haushalt und Hund aus dem Tierschutz, EGAL ob aus In- oder Ausland, gut klappen kommen vor. Ich bezweifle auch gar nicht dass sie sehr oft vorkommen. Aber eben auch einfach oft nicht. Und ja, da sehe ich schlichtweg Verbesserungsbedarf bei der Unterstützung und Beratung durch die vermittelnden Stellen.

    Anders ist es wenn man ein erfahrener Hundehalter ist, oder zumindest keine Kinder im Haushalt hat. Da wäre ich die Erste die sagt "Hey schau doch mal in den Tierheimen oder aktiv nach einem Tierschutzhund. Es gibt so viele tolle Hunde die keiner haben will und die genauso liebenswert und passend sind wie ein Hund vom Züchter".

    Selbst wenn man da eine nicht optimale Unterstützung und/oder Vorabberatung durch die Vermittlungsstelle bekommt, stehen die Chancen gut dass trotzdem alles gut ausgeht. Eben weil man die notwendige Erfahrung mitbringt.

    Noch ein kleiner Hinweis, weiss nicht, ob dieser schon angesprochen wurde oder ob Ihr Euch unterdessen bereits dermassen gut eingelesen habt, dass es nicht mehr nötig ist:

    Bitte keine brachycephalen (Kurzkopf, Plattschnauze) Hunde, egal, ob Rassehund oder Mischling!

    Da teilen sich halt die Meinungen. Wenn bei uns wieder ein Hund einziehen sollte, steht der Boxer ganz weit oben auf meiner Liste und ich würde ihn auch als moderaten Allrounder sehen. Da hätte ich, und das sage ich als ausgesprochene DSH Liebhaberin, beim DSH mehr Sorgen.

    Im Sinnen des Tierschutzes werden wir uns natürlich auch mit Heim-Hunden auseinandersetzen, jedoch denke ich, dass ein Welpe oder ein Junghund sich besser an unseren Alltag anpassen lässt.

    Auch im Tierschutz gibt es Welpen...

    Ich hoffe einfach, Ihr haltet Euch alle Optionen offen und nehmt auch die Chance wahr, mal ein Tierheim von innen zu sehen und vielleicht sogar mit einigen Kandidaten spazieren zu gehen. Das gäbe Euch ein konkretes "Feeling", wie das wäre als Familie mit Hund.

    Wenn Ihr Euch dann trotzdem für einen Welpen vom Züchter entscheidet, ist das ja auch ok. Ich versuche nur gegen diese einbetonierten Vorurteile gegen das Tierheim anzukämpfen...

    Ich denke hier im DF gibt es verhältnismäßig wenig Vorurteile gegen Tierschutzhunde. Ich zum Beispiel hatte, bis auf eine Ausnahme, nur adulte Tierschutzhunde und gehöre trotzdem zu denen die sagen > Ersthundhalter und zwei Kinder unter ca. 10Jahren im Haushalt = lieber keinen adulten Tierschutzhund und auch keinen Junghund. Und bei Tierschutzwelpen weiß man eher selten mit Sicherheit welche Rassen und deren Eigenschaften drin stecken.

    Dass hier kein Tierschutzhund favorisiert wird hat nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kinder in Kombination mit dem Wissen um mangelnder Erfahrung.

    Ich finde vielmehr Dich vorurteilsbehaftet mit Deinem Vorwurf.

    Morelka

    Tierschutzhund als erster Hund zu Kindern find ich schwierig bis dringend abratenswert.

    Vorallem in der Kategorie mittelgroß bis groß.

    Auslandstierschutzhund grundsätzlich, bei Erst Hundehalter mit Kind, das ist ne riskante Nummer. Inlandstierschutzhund hm...ja.. vielleicht. Nicht jede Rasse und nicht jede Herkunft und mit vorab etwas kennen lernen.

    Ja, die Vorurteile sind halt bombenfest einbetoniert... schade. :verzweifelt:

    Du hältst Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kinder für Vorurteile?

    Beim Ridgeback hast du ins Schwarze getroffen. Ich hoffe mal für unsere Freunde, dass das böse erwachen ausbleibt.

    An den Boxer hatte ich aufgrund von beschriebenen Eigenschaften auch schon mal gedacht.


    Dazu vielleicht noch eine andere Frage, weil du vom vernünftigen Züchter sprichst. Wie erkenne ich eben diesen? Welche Zertifizierungsstellen kennzeichnen "gute" Züchter?

    Ich hatte bisher selbst nur adulte Hunde aus dem Tierschutz, und einen Welpen aus Wildwurf, daher kann ich Dir diese Frage nicht beantworten. Wenn ich mich wieder für einen Hund entscheiden würde, wäre es aber ein Welpe vom Züchter und ich würde mich dann in die Thematik (was einen guten Züchter ausmacht) erst intensiv einlesen. Ich würde wahrscheinlich am VDH orientieren.

    Also ich bin eine recht pragmatische Hundehalterin gewesen. In besonders harten Lebensphasen - die gibts nunmal - lagere ich meinen Hund aus. Klingt herzlos? Ist es aber nicht, sondern im Sinne des Hundes. Ich hatte immer Plan B und Plan C. Diese besagen, bevor mein Hund über Wochen/Monate hinweg zu kurz kommt, kommt er in (guten Zeiten) erprobte Fremdbetreuung.

    Dafür hatte ich gute Freunde mit Hundesach- und Fachkunde. Eine sehr gute Hundepension, einen sehr guten Hundesitter der auch Hundetrainer ist, meine Eltern.

    Das ist eine Luxussituation, ich weiss, aber der Hund muss ja auch dahingehend erzogen und gewöhnt werden, dass diese Trennungen von mir auch toll sein können, und das Vertrauensverhältnis zu den betreuenden Personen muss aufgebaut werden.

    Ich glaube nicht daran dass mein Hund es bei mir besser hat, wenn ich wochen- oder monatelang hochgradig gestresst und keine Zeit für ihn habe. Ich muss ihn meinem Stress nicht aussetzen, wenn ich die Möglichkeit habe ihn temporär in gute Hände abzugeben. Kam in 23Hundehalterjahren insgesamt ca. 12 Wochen vor, aber ich würde es immer wieder tun.