Beiträge von SavoirVivre

    Jemand schon im Schnee unterwegs gewesen dieses Jahr?

    Ich weiss, erst seit letzter Woche wirklich möglich aber vielleicht ist ja jemand extra in die Höhe gefahren :D

    Leider nicht, liegt einfach noch lange nicht genug Schnee, als dass sich die Anfahrt für ein WE lohnen würde. Waren letztes WE aber wieder unterwegs und ich finde es einfach super, wie schnell es im Innenraum warm wird. Von, sagen wir 5C° auf 20°C, dauert es keine 10min.

    Wir machen eigentlich jedes Jahr ein Wochenende im Harz, wenn ordentlich Schnee liegt. Bisher immer Hotel oder Fewo, da noch kein Wohnmobil gehabt. Freuen uns schon mächtig auf unser erstes WE mit Gustav im Schnee :hurra:.

    Wer plant denn so die nächsten Wochenenden Touren? In der Adventszeit wirds wahrscheinlich schwieriger wegzukommen. Mehr Familie und Freunde @home. Auch schön :herzen1:

    Auch wenn es etwas OT ist, ich hatte viele, sehr viele Tierschutzhunde. Ja einige waren wirklich zum abgewöhnen, aber meist hatte ich genau deswegen diese Hunde bei mir.

    Aber ganz viele Hunde die bei mir waren sind super liebe Hunde, die man an Anfänger vermitteln konnte.

    Einige meiner Schützlinge laufen sehr gut im Sport (auch WM) , wurden geprüfte Assistenzhunde oder sind im Therapie Einsatz ...

    Es ist zwar nicht die Regel, aber Tierschutzhunde pauschal als laufende Problemfälle hinzustellen finde ich nicht fair

    Baustellen beim Tierschutzhund sind nicht das eigentliche Problem. Ich z.B. hatte die letzten 15Jahre nur Tierschutzhunde in Betreuung oder als eigene Hunde, und würde mit recht vielen Baustellen trotzdem gut zurecht kommen.

    Das eigentliche Problem ist vielmehr die oftmals (meiner Erfahrung nach immer, aber das heisst ja nicht dass das allgemeingültig immer der Fall ist) geschönte Beschreibung des Hundes, und die mangelhafte und eher wenig aufrichtige Beratung, durch die Tierschutzorganisationen mit denen ich bisher zu tun hatte. Ein erfahrener Hundehalter wird geschönte oder gar verschwiegene Baustellen noch gut managen können, trotzdem erschwert es das gemeinsame Leben, wenn der Hund eben doch nicht ins Lebensumfeld passt - machbar aber doof. In unerfahrenen Händen hingegen, kann das das böse enden oder der Hund wird zum Wanderpokal.

    SavoirVivre Ja, es wurde von Unfallflucht gesprochen. Genauso wie von fahrlässiger Körperverletzung. Solche sachen kommen automatisch in einer Diskussion zustande, in der es um Anzeigen geht. Dann noch OA oder Polizei, ect.

    Ich selbst habe übrigens noch niemanden angezeigt. Es gab nie einen Grund dafür, wenn auch sicherlich blöde Situationen mit anderen Hunden und deren Halter.

    Würde ich mir aber eine Verletzung zuziehen, die evtl. schwerwiegend sein oder Langzeitfolgen haben könnte, würde ich auch Anzeige erstatten. Versicherungen, Anwälte, ect. sind da sehr gut im Rauswinden. Das ist unnötiger Stress, gerade wenn man eh mit der eigenen Gesundheit beschäftigt ist.

    Deshalb hätte ich in diesem Fall sicherlich wenigstens einen Arzt draufschauen und es dokumentieren lassen. Für den Fall der Fälle. Für mich. Denn bei der Gesundheit gehe ich kein Risiko ein, die ist unser grösstes Gut.

    Und bei Treibsel hat es eben wirklich den Eindruck gemacht, es könnte was schlimmeres sein, als ein paar Schürfwunden und eine schmerzende Wange (Gehirnerschütterung, Verschlimmerung der vorhandenen, eh schon problematischen Verletzungen, ect.).

    Du musst dich ganz sicher nicht rechtfertigen =). Ich möchte nicht werten, sondern habe lediglich gesagt dass ich es in diesem Fall nicht an eine Anzeige denken würde und künstlich aufgebläht finde (damit meine ich die was wäre wenn Szenarien und vor allem die öffentliche Suche per SocialMedia). Aber wer sich mit dem vollen Programm sicherer fühlt, der soll doch :ka:. Ich weiß auch gar nicht was jetzt so außergewöhnlich daran sein soll, dass nicht alle so ticken.

    Nachtrag

    Ich weiß jetzt halt wer in einer solchen Situation anzeigen würde, wer per FB einen Aufruf starten würde, wer nicht, etc. und beim ein oder anderen verwundert mich das, da anders eingeschätzt. Aber das macht nach wie vor niemanden zum besseren oder schlechteren Menschen. Man muss nicht stets und immer einer Meinung sein um sich zu schätzen.

    Und das Fett markierte hätte ich auch getan.

    Die Anzeige stand doch eigentlich nur im Raum weil sich Treibsel da doch stark hingelegt hat und Schmerzen hatte. Zumindest mag ich mich nicht erinnern, dass jemand die andere HH anzeigen wollte, einfach weil sie ihr Hund, wie zig andere auch, nicht einschätzen kann.

    Es ging hier mMn nur um die mögliche Absicherung, falls da was schlimmeres passiert ist. Kann man kleinlich finden. Oder man spricht aus Erfahrung, wie das abläuft, wenn man damit wartet.


    Ich bin froh, dass es dir soweit gut geht Treibsel und wünsche dir weiterhin gute Besserung. :bussi:

    Das ist nicht ganz richtig. Es wurde mehrmals Bezug genommen auf "Unfallflucht" als Straftat. Aber auch die "anderen" Erklärungen überzeugen mich nicht von einer Anzeige. Das "was wäre wenn Szenario" kann man nämlich endlos spinnen. Aber darum geht es hierum auch nicht :smile:. Da haben halt einige das Bedürfnis sich sehr intensiv abzusichern für den Fallsfall, und andere weniger.

    Und schlechte Erfahrungen wünsche ich natürlich niemandem und es tut mir um jede gemachte leid.

    Ich glaube rechtlich gesehen, kann man bzgl Unfallflucht recht kleinlich sein (also so generell).

    Aber das gestern würde ich (als juristischer Laie) nicht so definieren.

    Hätte ich gewollt, hätte ich sie auf jeden Fall erreichen können.

    Da aber ein schneller Check zeigte, dass Linus nichts hat, hab ich da gar nicht dran gedacht, irgendwelche Daten zu verlangen.

    Ob sie mir ihre Daten gegeben hätte, wenn ich sie gewollt hätte, ober ob sie überhaupt verstanden hätte, was ich von ihr will, weiß ich natürlich nicht.

    Sehe ich genauso. Wäre sie umgedreht und hätte sich schnellstmöglich aus dem Staub gemacht um aktiv zu verhindern dass es zu einer Kontaktaufnahme kommt, während Du noch am Boden liegst und Chaos herrscht, wäre ich es auch für mich "Unfallflucht" gewesen.

    Ich würde da auch nichts anzeigen und bin echt verwundert wie viele hier doch nach einer Anzeige schreien und den Vorfall künstlich aufblähen. Sorry für die harte Wortwahl aber so liest es sich nunmal für mich.

    Stell dir vor, es wäre ein Autounfall. Der Unfallgegner hat den Unfall durch unachtsames Verhalten verursacht und fährt einfach weiter. Die Folge ist eine mögliche Ellbogenverletzung und ein mögliches Schleudertrauma.

    Künstlich aufblähen? Nach Anzeige schreien? Ich dachte bisher, es sei normal, sowas zur Anzeige zu bringen.

    Äh brauche ich mir nicht vorzustellen, denn die andere Hundehalterin hat in DIESEM Fall - und um keinen anderen geht es - meines Erachtens keine "Unfallflucht" begangen. Sie hat schlichtweg nicht begriffen was sie da angerichtet hat, hat sich paar Meter entfernt und stand noch kurz recht verpeilt da. Wenn ich überlesen habe dass sie einfach schleunigst abgehauen ist, dann bitte ich dies zu entschuldigen.

    Treibsel war ja sogar noch so freundlich und entgegenkommend sie zu fragen ob alles in Ordung ist bei ihr. Die Hundehalterin hat in dem Moment einfach nicht den Anlass erkannt, dass sie hätte stehenbleiben müssen um Datenaustausch etc. Treibsel stand ja bereits wieder hat ihren Hund untersucht und den Dialog mit ihr aufgenommen ( Treibsel bitte auf keinen Fall als Vorwurf verstehen. Du hast alles richtig gemacht.) Das mit "Unfallflucht" zu vergleichen.. naja. Aber wie gesagt. Da teilen sich halt die Meinungen. Ich für meinen Teil tue mich schwer anderen Menschen aus so einer Situation heraus eine Straftat vorzuwerfen.

    Treibsel - und um sie geht es - hat sich gegen eine Anzeige entschieden. Das hätte ich auch so gehandhabt. Wer an ihrer Stelle lieber angezeigt und das volle Programm gefahren wäre. Bitteschön, eure Sache. Ich habe da lediglich eine andere Meinung zu und ja, ich darf das durchaus übertrieben finden.

    Ich würde da auch nichts anzeigen und bin echt verwundert wie viele hier doch nach einer Anzeige schreien und den Vorfall künstlich aufblähen. Sorry für die harte Wortwahl aber so liest es sich nunmal für mich.

    Das wäre für mich eine blöd gelaufene Situation und eine naive, planlose Hundehalterin auf der anderen Seite.

    Für mich wäre das maximale auch zum Arzt gehen (wenn überhaupt notwendig), dort angeben dass der Sturz durch einen fremden Hund verschuldet wurde, und fertig. Wenn sich DANN im Nachgang herausstellt dass die Verletzungen doller sind als gedacht, dann kann ich mir noch überlegen was für Schritte jetzt sinnvoll wären. Aber von vornherein einen Aufruf (hier kamen ja auch Ideen wie Facebook Aufruf, öffentliche Suche per Social Media, etc.) starten und eine Anzeige erstatten, weil ja vielleicht, eventuell, in paar Wochen oder Monaten, sein könnte dass...

    Ich hätte das von dem ein oder anderen von euch auch echt nicht gedacht, dass ihr in einem solchen Fall gleich die ganze Palette auspackt und bin ehrlich gesagt echt verwundert. Das meine ich nicht wertend. Jeder geht mit einer solchen Situation halt anders um.

    Die paar Minuten allein im Auto lassen (für Dein Gewissen auch gerne mit Knabberzeug - das aber nicht erst beim verlassen des Autos geben sondern schon beim losfahren) ist doch prima.

    Wichtig ist, dass Du kein tramtram drum machst sondern Dich ganz unaufgeregt verhältst, als ob es das normalste der Welt ist dass Du den Wagen verlässt. Bei der Rückkehr ebenso. Keine Party!