Beiträge von SavoirVivre

    Unser Sittinghund Inge ist gestern Abend gegen 23uhr geklaut worden. Ihre Halterin hat sie leider kurz vor einem REWE angebunden. Ich weiß gar nicht warum ich das hier schreibe, mein Kopf ist einfach so voll. Wir haben den ganzen Tag gesucht, alle möglichen offiziellen und inoffiziellen Stellen kontaktiert, Straßen abgelaufen, Passanten gefragt, Suchblätter verteilt und aufgehangen. Nichts, keine Spur.


    Ihre Familie, die Kinder, sind am Boden zerstört und auch ich bin sehr mitgenommen.


    Bitte leint eure Hunde niemals irgendwo unbeaufsichtigt an. Auch nicht 5min.

    Ich frage mich wie es überhaupt dazu kommen kann, dass man einen Hofbesitzer dazu "zwingen" kann dass ein Wanderweg quer über seinen Hof führt. Da muss es doch zu irgendeinem Zeitpunkt zu einer Einwilligung gekommen sein.

    Bestimmt haben sich Touristen auch wie die Axt im Wald verhalten. Aber die Situation war wirklich kritisch und hätte eskalieren können mit seinen Hofhunden. Ganz zu schweigen von seinem Verhalten.

    Touristen (mit Hund) auf Wanderschaft ist halt so eine Sache. Und hier einfach mal die Sicht einer unbedarften Wanderin mit Hund. Diesmal geht nichts um HSH sondern um Hofhunde.

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    Ich war 2014 mit meinem Ex-Freund und Bronz in den Dolomiten wandern. Wir haben uns strikt an den Wanderweg gehalten und für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns so rücksichtsvoll verhalten wie es uns möglich ist - bis zu dem Punkt an dem wir uns unfair behandelt fühlen. Diese Geisteshaltung gepaart mit einem gewissen Hundesachverstand den ich mir im Laufe der Jahre angeeignet habe. Ich bin ganz sicher kein Hundeprofi, aber ein wenig ist schon vorhanden.

    Wir wandern also diesen gut ausgeschilderten Wanderweg entlang und irgendwann führte er uns quer über einen Hof. So eindeutig Privatbesitz wie es eigentlich nur geht (ich finde es macht einen Unterschied ob man auf privaten Wegen an Feldern und Koppeln entlang geht, oder aber quer über einen grossen, bewohnten Hof). Mein Freund und waren erstmal irritiert, machten Halt und suchten dann Möglichkeiten den Hof um umgehen. Quer rüberlaufen kam uns irgendwie übergriffig vor. Aber dieser Wanderweg führte wirklich ausgeschildert da entlang. Andere Möglichkeiten gab es nicht. Wir also nach einer kurzen Beratung und ca. 1,5km hin und her laufen um erfolglos einen anderen Weg zu finden beschlossen dem Wanderweg weiter zu folgen.

    Wir haben zunächst fröhlich und nett gerufen, so nach dem Motto "hallo, hier kommen wir - sorry dafür". Keine Reaktion. Totenstille. Wir also mit Hund an der kurzen Leine rasch rübergehuscht. Auf 3/4 Weg geht irgendwo eine Tür auf und zwei grosse Hofhunde kommen rausgeschossen und stellen uns. Äh, ich weiss wie ein Hund aussieht der einen stellt und es ist nicht übertrieben wenn ich sage, wir wurden sauber gestellt. War eine ätzende Situation weil unser Hund auch tobte an der Leine. Die Hofhunde haben uns sehr bedrängt, fletschend und wütend bellend, aber einen Restabstand von sagen wir 1m wahrend. Aus Hundesicht haben die ganz klar und asrein ihren Job gemacht. Grossen Respekt dass es trotz unserem tobenden Hund nicht zu einer Beisserei kam.

    Das Ganze ging nicht lange. Ca. 10sek. dann kam ein Mann raus. Seeeehr schlecht gelaunt. Er kam, packte seine beiden Hund jeweils am Halsband, so grob dass einer aufschrie und "schleuderte" sie so 180°C herum hinter sich und schickte sie weg. Sie verzogen sich dann beide aus unserem Sichtfeld zu einer rufenden Stimme aus dem Haus. Mein Freund wollte gerade ansetzen und sich bei ihm bedanken (schliesslich hat er uns "gerettet"), da fing er an uns wüst zu beschimpfen und verbal zu bedrohen. Wortlaut weiss ich nicht mehr, würde ich diesen jetzt wiederholen wollen, würde ich Halbwahrheiten erzählen. Das Ganze eskalierte dann ziemlich, denn beschimpfen lassen wir uns nicht.

    Ja, das mag unnötig gewesen sein, aber da sind wir bei meinen Vorurteilen und Ordnungssinn angelagt, wie etwas in meiner Welt zu laufen hat. Nämlich dass man alles freundlich auflösen kann, über alles reden kann und wir aus meiner Sicht nichts falsch gemacht haben was sein Verhalten auch nur ansatzweise rechtfertigt.

    Wir sind nach wenigen Minuten gegenseitigen Beschimpfungen und Drohungen dann weitergegangen und haben uns sehr wohl gefühlt in unserer Empörung. War halt so. Wir haben auch ernsthaft überlegt den Typen zu melden - wo auch immer hätten wir noch recherchiert - weil das ging in unseren Augen gar nicht. Haben wir aber gelassen nachdem wir uns abgeregt haben.

    So, und nu? Wer war im Recht, wer im Unrecht? Wo kam dieser heftige Konflikt her? Was haben wir falsch gemacht (bis heute aus meiner Sicht gar nichts).

    Ich verstehe Chris vollkommen und bin dankbar für die Einblicke die ich durch sie in den letzten Jahren bekommen habe. Natürlich habe ich auch dazu gelernt. Aber selbst vom heutigen Standpunkt aus, sehe ich nicht ein zum damaligen Zeitpunkt etwas falsch gemacht zu haben. Und deswegen > Touristen & HSH oder Hofhund ist sicher nicht einfach und ganz bestimmt oftmals nervig für die ansässigen Hundehalter/Landwirte/etc. Aber es kommt absolut vor, dass sich die andere Seite sich einfach falsch und daneben verhält. Was hätte hier Aufklärung geholfen? Wir sind diesen Wanderweg entlang gewandert und haben uns meines Erachtens korrekt verhalten. Trotzdem kamen wir in eine Situation in der wir (zumindest ich) Angst hatten, beschimpft und bedroht wurden.

    Zurück im Hotel wurde uns erzählt dass es schön öfters Ärger mit diesem Hofbesitzer gab. Er steht im verhärteten Konflikt mit irgendeinem Verband/Bürgermeister/What ever. Das tut mir natürlich leid, aber dafür können doch die touristischen Wanderer nichts. Es wird kompliziert wenn Konflikte auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen werden.


    PS. solche Wanderwege, die quer über Höfe führten, hatten wir dann noch drei weitere im Laufe unseres Urlaubs + Wanderungen in den Dolomiten. Da ging es aber gut und freundlich bzw. zumindest mit deutlich weniger Konflikten aus.

    Noch eine Stimme für den Zwergschnauzer


    Die Kombination DSH und Mittelspitz (8kg) hatte ich ja. Ist natürlich sehr individuell aber das war nix (für mich). Die waren unterschiedlich wie Tag und Nacht und das war in der Führung und Handling einfach doof.


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    Miete ein Wohnmobil und los :)

    Im Ernst, kenne so viele die das machen und es ist auch toll für die Bindung da alles auf allerengsten Raum passiert.

    Ansonsten, wenn es ein "normal entwickelter" Hund der nicht erwähnenswert ängstlich ist, dann würde es mir nur noch darum gehen dass der Hund schon stubenrein ist und eine Bindung zu mir hat. Schön wäre es wenn ich ihn auch schon bis 1Std. allein lassen kann.

    Wenn Du den Urlaub nach dem Hund ausrichtest, reicht das. Wenn Du sportliche, körperliche Aktivitäten vorhast, sollte der Hund entsprechend körperlich vorbereitet werden. Unter 1Jahr sehe ich keine Wandertouren oder so. Je nach Anspruc der Strecke lieber 1,5Jahre.

    Ich bin mir gerade gar nicht sicher ob ich euch unsere "Wintervorbereitung" schon gezeigt habe. Nur dass sich der Winter in Norddeutschland so gar nicht blicken lässt. Im Einsatz ist bisher irgendwie nichts von den Vorkehrungen regelmässig, da keine Notwendigkeit :ka:. Also unter 0°C macht das Ganze keinen richtigen Sinn.

    Aber vielleicht interessiert es ja jemanden.


    In der kalten Jahreszeit teilen wir den Kasten in drei Temperaturzonen. Bett, Dinette, Fahrerhaus. Hierbei geht es uns nicht um Ästhetik, sondern um Funktionalität.

    Wir haben uns beim vorderen Vorhang, der die Armatur und vordere Fensterfront (inkl. Vordertüren) von der Dinette teilt, gegen die Anbringung mittels Klettverschlüsse entschieden. Stattdessen werden einfache Wäscheklammern eingesetzt. Diese werden noch durch unauffällige Bindeklammern aus Metall ersetzt.

    Hinten der Vorhang, der die Dinette vom Bettbereich trennt, erfolgt die Anbringung mittels transparente Klettpunkte. Nachts hängt der Vorhang bis zum Boden, tagsüber wenn wir uns in der Dinette aufhalten, nur bis über den Heizauslässen. Und ein Teppich für warme Füsschen.

    Probieren geht über studieren und insbesondere in kalten Nächte hat sich das System bewährt. Die einzelnen Bereiche können so gezielter geheizt werden, es geht dadurch schneller weil nicht der ganze Kasten auf eine bestimmte Temperatur gebracht werden muss und es spart Gas (ca. 30%). Für uns war es noch wichtig, dass beide Vorhänge in 1min. gefaltet im Schrank verschwunden sind, wenn sie nicht gebraucht werden und das GT Fenster sichtbar bleibt.

    Und klar ist, dass ohne vernünftige Aussenisolierung die Spielereien innen schnell an ihre Grenzen kommen. Unser Kasten ist recht gut isoliert, aber angeblich schafft er so auch ohne Probleme im Winter zum Nordkapp (entsprechende Bereifung vorausgesetzt). Über einen längeren Zeitraum bei kälter als -20°C muss ich es jetzt nicht haben, aber gut zu wissen dass wir könnten.

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