Beiträge von SavoirVivre

    So, irgendwie dreht sich alles nur noch um den Coronavirus, deswegen bin ich mal so frei ihn auch in diesen Thread zu thematisieren. Schliesslich sind Camper/Wohnmobilisten schlussendlich Reisende, und um euer Reiseverhalten zu Corona-Zeiten drehen sich meine Fragen.

    1. habt ihr bereits irgendwelche Reisepläne aufgrund der aktuellen Situation umgeplant oder gar gekippt?

    2. werdet ihr an euren Reiseplänen festhalten?

    3. habt ihr Alternativziele?

    Ich für meinen Teil glaube ja, dass diese Pandemie dazu führen wird, dass der Campingboom noch mehr Auftrieb bekommt. Einfach weil man flexibler ist und kurzfristig Routen und Ziele ändern kann. Zudem ist man deutlich unabhängiger, wenn nicht sogar autark, im Verhältnis zu "normal Reisenden". Ich denke, dass 2020/2021 verstärkt Urlaub im eigenen Land gemacht wird, vielleicht sogar gezwungenermaßen, und dass Ziele wie Skandinavien in den Focus rücken werden.

    Ich hab im Corona Thread schon gewitzelt, dass wir uns wenn es uns zu blöd wird wir uns ins Wohnmobil setzen und nach Mittelschweden und noch höher fahren, weil wir da Ruhe vor Menschen haben. Zurecht wurde aber zurückgewitzelt, dass da noch so einige mit auf den Zug springen werden :motzen:.

    So ganz spontan würd ich am „sonst hört er eigentlich gut“ ... da liegt meist der Hund begraben ... such dir ne gute Hundeschule/Trainer, wenn du es allein nicht hinbekommst, das ist keine Schande und üb ne anständige Leinenführigkeit in allen Situationen, das hilft schon mal ungemein.

    Und geh sorgsam damit um dass du ne starke grosse Hunderasse führst, die nun mal nicht unbedingt überall mit offenen Armen empfangen wird und auch nicht unbedingt vom Charakter her jedem Fremden und anderen Hunden vor lauter Freude um den Hals fällt.

    absolut richtig was Du schreibst, aber man darf an dieser Stelle auch nicht vergessen, dass es sich um ein 1jähriges Pubertier geht. Das ist "sonst hört er eigentlich gut.." meines Erachtens völlig normal. Keiner meiner Hunde bzw. Hunde mit denen ich gearbeitet habe war mit 1Jahr so zuverlässig im Gehorsam stehend, dass ich das "eigentlich" weg hätte lassen können.

    @Karelia

    Es gibt hier im Forum gleich mehrere, lange Threads über die verschiedensten Futtersorten und -arten, in denen intensiv und auch kontrovers diskutiert wurde und noch immer wird.

    Wie in wahrscheinlich jedem Hundeforum, ist auch in diesem das Thema Ernährung des Hundes, ein relevantes.

    Was hältst Du davon einfach mal die Suchfunktion zu bemühen? Ich kann mir vorstellen die Motivation derer die etwas mehr Ahnung haben, und die sich intensiv mit Bedarf, Zusammensetzung und Inhaltsstoffen von Hundefutter auseinander gesetzt haben, sich zum xten Mal zu wiederholen hält sich einfach in Grenzen. Und abgekürzt lautet das Fazit dann halt, ich füttere meinen Hund nicht mit besseren Schrott.

    Ob Dir dieses isolierte Fazit nun passt oder nicht, nun das bleibt ganz alleine Dir überlassen. Künstliche Empörung ist bestenfalls amüsant, aber selten überzeugend.

    Ich für meinen Teil halte Aldi Trockenfutter ebenfalls für etwas besser als Schrott. Und nein ich habe wenig Interesse mich zu erklären.

    Du hältst das Futter für fein und Deine Erklärung interessiert diesbezüglich mich herzlich wenig. Einfach weil ich genügend Debatten über Fertigfutter geführt und verfolgt habe.

    Es hätte eine interessante Diskussion werden können, aber Du gleichst mir von der Kommunikationskultur einfach zu sehr einer militanten Veganerin auf Mission.

    Im übrigen, unsere Moderatoren sind super, aber dieses „mir gefällt gar nicht was ihr da sagt und das habe ich jetzt gepetzt“ Verhalten erinnert mich an mich selbst > vor 37 Jahren. Im Kindergarten.

    Ich würde auch so vorgehen dass sie daran gewöhnt wird, dass zu bestimmten Zeiten (=Deinen zukünftigen Arbeitszeiten) nichts passiert, auch wenn Du da bist.

    So hat sie zumindest schonmal einen Rythmus an denen sie nichts weiter macht als ruhen. Für sie soll es unterhaltungstechnisch keinen Unterschied machen ob Du da bist oder nicht.

    Und das auch gerne in verschiedenen Räumen. Sprich z.B. sie ruht im Flur und Du arbeitest im Wohnzimmer. Zur Not wird der Durchgang durch ein Kindergitter versperrt oder die Tür wird geschlossen.

    Als nächsten Step verlässt Du die Wohnung dann tatsächlich. Ich würde auch keine kleinen Zeitfenster wählen, denn das führt oft dazu dass der Hund nicht enstpannt sondern aktiv wartet. Hunde mögen kein genaues Zeitgedächnis haben, aber wenn die Menschen die Wohnung verlassen, warten sie anfangs durchaus. Nach einer Weile wird es ihnen dann hoffentlich zu blöd und sie beginnen zu ruhen (idealerweise).

    Sei völlig unaufgeregt und mache die Momente der "Trennung" zu nichts besonderem. Es ist nichts besonderes sondern das natürlichste der Welt. Keine Verabschiedungsszene oder ähnliches.

    Aber was, bitteschön, hat ein AG mit dem kranken Hund eines Mitarbeiters zu tun?

    Genausowenig, wie mit einem möglicherweise lebensbedrohlich erkrankten Lebensgefährten, der Beerdigung vom Patenkind, etc. pp

    Grundsätzlich richtig, nur bei dem lebensbedrohlich erkrankten Lebensgefährten gibt es doch den ein oder anderen Paragraphen der den AN unterstützt. Gott sei dank!

    "forderungen" gegenüber den AG keine. nicht einmal daran gedacht. mein hund, mein problem. weder das problem meines arbeitgebers noch meiner kollegen. aber so bin ich halt und ich verstehe und akzeptiere wenn andere für sich anders entscheiden. ich muss es aber nicht gut finden - und das meine ich niemandem speziellen hier gegenüber sondern allgemein.

    Ich finde, wenn man mit dem AG redet und er sich einverstanden sieht, da eine Regelung zu finden, dann darf man das ohne schlechten Gewissen annehmen.

    Das hat für mich auch nichts mit "mein Hund, mein Problem" zu tun.

    Immerhin hab ich ja mein Problem mit meinem AG besprochen und eine einvernehmliche Lösung gefunden.

    natürlich. ich spreche nach wie vor von länger krankschreiben lassen. nicht von arrangements die einem der AG aus entgegenkommen und umsetzbarkeit anbietet.

    aber es gibt keine gesetzlichen forderungen die man durchsetzen könnte für einen kranken hund. das kann man als hundehalter noch so doof und unfair finden wie man will, es ist halt so.

    Ich verstehe die TE.... mir wäre im Extremfall auch kein anderer gut genug..... ich wäre auch so durch den Wind, dass ich auf der Arbeit auch keine Verantwortung für andere Menschen übernehmen müsste

    zum Glück hat sich bisher immer im Gespräch eine Lösung finden lassen, mit der sowohl mein AG, als auch ich leben konnte

    Ich wüsste allerdings nicht, was ich täte, wenn es einmal anders wäre

    aus eigener, leidvoller erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass man lernt zu vertrauen. einfach weil man keine andere wahl hat.

    wenn alle stricke reissen und es heisst kündigen oder fremdbetreuung, dann reisst man sich am riemen und springt über den eigenen schatten - es sei denn du bist so konsequent und kündigst, aber dann hast du nach hinten raus und langfristig grössere probleme.

    bei uns waren es ein nachbar und zwei hundefreunde, die während unserer arbeitszeiten abwechselt nach odin gesehen haben. das war auch nicht meine wunschkonstallation. ich hätte auch lieber alles selbst gemacht. ich musste mir aber auch eingestehen, dass ich es schlichtweg nicht geschafft hätte. weder körperlich (49kg vs. 42kg hund) noch emotional. zumal viel kann man eh nicht machen, da der hund aufgrund sehr starker schmerzmittel fast durchgängig schläft.

    mein DSH lag, da er absolut stillgehalten werden musste, in einem relativ grosszügig bemessenen zimmerkäfig. urin war eh egal - er konnte nichts einhalten. kot ging die ersten wochen nur mit einem einlauf. es ging nur darum dass jemand regelmässig nach ihn schaut, bei ihm ist und mich benachrichtigt wenn etwas sein sollte. er und sein käfig wurden dann 2-3x /tag gereinigt und er kam mit einer geh-/hebehilfe mehrmals am tag für 4-5 minuten raus.

    bei einem so grossen, langen hund ist es eh unmöglich dass jeder handgriff "richtig" ist. das risiko dass wir die schäden schwerer machen war immer da, egal wer sich um ihn kümmert. die tierklinik war da sehr klar. wir machen was wir können. unsere helfer machen was sie können. nach besten wissen und gewissen. mehr geht halt nicht. bandscheibenvorfall ist so ziemlich das ätzendste was man sich vorstellen kann beim hund, da langwierig.

    krankschreiben lassen habe ich mich nicht. "forderungen" gegenüber den AG keine. nicht einmal daran gedacht. mein hund, mein problem. weder das problem meines arbeitgebers noch meiner kollegen. aber so bin ich halt und ich verstehe und akzeptiere wenn andere für sich anders entscheiden. ich muss es aber nicht gut finden - und das meine ich niemandem speziellen hier gegenüber sondern allgemein. ich habe das glück sehr kurzfristig paar tage urlaub bekommen zu haben. das reichte zumindest zum organisieren. für 1-2 tage krank gemacht hätte ich aber auch wenn ich den urlaub nicht bekommen hätte, aber halt nur diese tage um zu organiseren.

    Danke LosPerros für diesen sachlichen Beitrag. Exakt so sehe ich es auch. Trotz dass ich das DK Hundegesetz für die Dänen furchtbar finde, ist die Auslegung gegenüber Touristenhunden sehr entgegenkommend. Da finde ich Frankreich deutlich schlimmer, wenn gleich nur auf Listenhunde und Phänotypen bezogen.

    Ich bin bisher stets ohne Hund in DK gewesen und werde daran auch nichts ändern. Nicht deso trotz bleibt natürlich nicht aus, das ich Halter und Hund DK "im Auge" habe und feststelle dass es praktisch keine unerwünschten Hundekontakte gibt. Ein Traum wenn es in Deutschland so wäre - aber nicht zu dem Preis.

    Und bezüglich Fairdog setze ich mich jetzt lieber auf meine Finger. Ich sehe es halt nicht so, dass der Zweck die Mittel rechtfertigt.

    Oh Madame möchte gesiezt werden. Untertänigste Bitte um Vergebung. Sie möge verzeihen dass ich mich an die Gepflogenheiten des Forums gehalten habe. Ich kann Sie jedoch nachvollziehen. Von Menschen wie Ihnen grenze ich mich durch Siezen gerne ab.

    Meine Antwort bezog sich im übrigen nicht auf eine Zeile Ihrerseits, sondern auf eine Frage einer anderen Person. Da ich des Zitierens müßig war, war ich so frei die freie Textwahl zu nehmen.

    Danke Bitte Gespräch auch von meiner Seite beendet.