Wie cool! Der letzte Zwischenstand sah schon so toll aus, ich bin richtig gespannt wie der fertige Gustl ausschauen wird ![]()
Ihr habt eine Trenntoilette, richtig?
Wie cool! Der letzte Zwischenstand sah schon so toll aus, ich bin richtig gespannt wie der fertige Gustl ausschauen wird ![]()
Ihr habt eine Trenntoilette, richtig?
Also nicht in Richtung Küste, egal ob Nord- oder Ostsee ist schon eine gute Entscheidung. Freunde haben dort ein Ferienhaus und sagen es ist seit letzter Woche die Hölle los. Ich befürchte jedoch, aufgrund des langen WE wird es überall auf "Glück" hinauslaufen.
Mein Tipp, fast jede Gemeinde/Region hat eine Gemeinde-Webseite. Auf diesen findet man i.d.R. alle WoMo-SP der Gemeinde/Region - oft unter Tourismus und dann Übernachtung. Diese Stellplätze sind teilweise so klein, dass man sie nicht mal in den gängigen Apps findet. Aber ich fand bisher jeden Gemeinde-Stellplatz gepflegt und angenehm. Gerade wenn man tourt und nicht verweilt, einfach top und günstig! Mal mit Strom und V+E, mal ohne. Aber die nächste, naheliegende V+E ist zumindest verzeichnet.
Nur mal so als Beispiele:
https://geoportal.landkreis-stade.de/kartenanwendun…bilstellpaetze/
Ja Landvergnügen ist grossartig, aber bereits recht ausgebucht. Wir hatten für das letzte lange WE 9 Höfe in Niedersachsen und SH angefragt. Nix mehr frei gewesen. Ich denke aber, ausserhalb von langen WEs ist es wieder deutlich entspannter. Pfingsten und Himmelfahrt sind ja praktisch "Hochsaison"
Wir haben uns vorgenommen auf unserer Deutschlandtour im Spätsommer auch mal ganz konkret auf landwirtschaftliche Höfe zu fahren und einfach freundlich zu fragen, ob wir uns 1-2 Tage bei ihnen auf ein Stück Land/Grundstück stellen dürfen. Gerne auch gegen einen Obolus oder kleinen Einkauf im Hofladen, falls vorhanden.
ah ok dann hab ich dich falsch verstanden :-)
Problem an Plätzen zum Freistehen in Deutschland: Ist mal einer da, kommen gleich noch 5 andere. Konnte man bei uns am Rheinufer in letzter Zeit beobachten. Sowas spricht sich rum. Vom Verhalten her ist mir dabei niemand wirklich negativ aufgefallen, bis auf das neu eröffnete Buschklo. Aber es ist halt alles zugestellt und die Tiere im Wald trauen sich an der Stelle sicherlich nicht mehr raus, sondern drängen tiefer in den Wald. Das passiert eben auch, wenn die Leute keine Stühle auspacken, sondern einfach nur mehr Verkehr ist. Vor allem wenn es in der Ecke bis dahin ruhig war. Die sind das nicht gewöhnt.
Nun ja, deswegen ja klare Regeln. Freistehen ja, aber max. 3 Fahrzeuge und max. 24Std. Denn sich da hinstellen tun sie alle eh, so wie Du beschreibst, und nutzen eine Grauzone aus. So gäbe es zumindest eine klare Handhabe.
Wie gesagt, Du bist doch auch leidenschaftliche Freisteherin. Wie würdest Du es denn handhaben? Einfach nur so als Gedankenspiel
, weil es zukünftig wahrscheinlich immer mehr Camper geben wird aber noch immer nicht ausreichend Infrastruktur. Ich verstehe Deine Bedenken vollkommen, aber was ist denn Deine Vorstellung einer Lösung?
Ich finde in D sollte ein generelles Umdenken bzgl. Camping stattfinden. Die Branche boomt. Gerade jetzt zur Coronazeit, werden noch viel mehr Menschen reisetechnisch umdenken, weil Urlaubsreisen wie wir sie kannten in Zukunft einfach nicht mehr möglich sein werden. Parallel dazu wächst die Infrastruktur für Camper aber nicht - und das ist das Problem. Derzeit und in Zukunft wird es viele "Freisteher" geben die keine Ahnung von Freistehregeln/-verhalten haben. Einfach weil sie keine freien Stellplätze und Campingplätze mehr finden.
Der Unterschied zu Schweden ist aber doch unter anderem die Besiedelungsdichte. Es ist auch ein riesen Unterschied, ob man sich irgendwo in Schweden oder Finnland in der Natur bewegt oder bei uns in Deutschland. Bei uns ist ja schon alles überlaufen. Man findet ja in weiten Teilen Deutschlands kaum noch ein Fleckchen Natur, das nicht überlaufen ist. Ich bin ganz froh, daß wild campen bei uns nicht erlaubt ist. Ich hab die letzten Wochen beobachtet, was dank Corona bei uns in den Wäldern und an den Waldrändern los ist. Da wird sich einfach mal eben in nen Waldweg geparkt, daß kein Förster oder Jäger mehr durchkommt, überall liegt Müll rum, alles wird vollgeschissen (womit ich kein riesen Problem hätte, wäre nicht noch ne Packung Tempos drumrum verteilt)... Die vernünftigere Lösung wäre, die Campingplätze zu erweitern.
Sag ich doch, dass die Infrastruktur nicht ausreichend mitwächst
. Deswegen so viele "unfreiwillige und unwissende" Freisteher die ein schlechtes Bild hinterlassen. Das grundlegende Problem wäre gelöst wenn es deutlich mehr SP/CP geben würde.
Und Freisteher aus Leidenschaft gibts sowieso. Das sind die, die man selten auf SP/CP finden wird. So wie viele hier im Thread. Ihr steht doch auch gerne frei. Möchtest Du Dich lieber immer in einem Graubereich bewegen, nach dem Motto "wo kein Kläger.." ?
Ich bleibe dabei.
1) Infrastruktur erweitern
plus
2) Freisteher die offizielle Möglichkeit dazu geben und die, einen freiwilligen Obolus zu zahlen
Den erfahrenen, rücksichtsvollen und umsichtigen Freisteher bemerkt man im Idealfall nicht bzw. dieser hinterlässt nix ausser Reifenspuren. Mit Verboten erreicht man mittelfristig nichts, weil diese nicht ausreichend kontrolliert werden können. Weniger Verbote, mehr Möglichkeiten, dafür paar generelle Verhaltensregeln. So kann man das Ausmaß zumindest kontrollieren, als den Wildwuchs denn es geben wird wenn nichts getan wird.
Camper die gerne auf SP/CP sind, stehen nicht gerne frei. Ich kenne mehr Camper die sagen, freistehen - nö, lieber einen komfortablen CP, als umgekehrt.
Sind aber alles auch nur Gedanken die mich beschäftigen und ganz sicher nichts durchdachtes ![]()
Alles anzeigen(Zitat gekürzt)
Im ersten Moment finde ich persönlich Stühle und Markise nicht so viel "campinghafter" als den Gasgrill -- und die kann man sofort wegräumen, und braucht nicht erst auf Abkühlen zu warten. Kommt aber auch etwas auf die Gesamtsituation aus, z.B. wie lange die Stühle draußen standen und unbesetzt waren, ob es andere Sitzgelegenheiten gab, bzw. wie sonst das Umfeld war. Auf einem ausgewiesenen Rastplatz fände ich den Grill okay, auf einem reinen Parkplatz weniger.
Bin da aber auch etwas anders geprägt durch Reisen mit Wohnwagen; da gab es keine Markise, sondern ein Vorzelt/Sonnensegel.
Die Stühle der letztgenannten Camper standen mittags an einem sonnigen Sonntag auf einem Schlossparkplatz, auf dem Wohnmobile explizit nicht parken durften, da es ein reiner PKW-Parkplatz war.
Grillen auf einem Parkplatz... stilvoll. Auf einem Parkplatz grille ich überhaupt nicht.
Ist ok, wenn du da keinen Unterschied siehst. Ich sehe einen.
Ich finde schon dass man da unterscheiden kann.
Auf einem frequenzierten Parkplatz grillen > no go!
Wenn man aber in der Nebensaison auf einem Wanderparkplatz steht, auf dem sich in 24std. keine 3 Fahrzeuge verirren, dann würde mich auch ein kleiner Grill (bei anderen) nicht stören, sofern nicht zusätzlich noch alles andere ausgepackt ist. Allerdings nicht mit Holzkohle! Auf den Wanderparkplätzen die wir bisher so angefahren sind, begegneten uns so gut wie keine Menschen.
Auf einem Wanderparkplatz hatten wir mal eine sehr nette Begegnung. Dachzelter auf einem fetten Geländewagen. Wir standen zu zweit auf einem recht grossen Wanderparkplatz. Es war kühl, fast kalt, Oktober 2020, bereits länger dunkel. Sie hatten einen kleinen Grill draussen stehen und Stühle. Wir wurden direkt auf eine Cola und Bratwurst eingeladen. War eine sehr nette, kurzweilige Begegnung, und sie haben uns ein bissl von ihren Touren erzählt. Ausser uns hat sich absolut niemand blicken lassen auf diesem Parkplatz. Wen soll man da stören?
Wir selbst grillen beim freistehen nicht, einfach weil wir uns dabei nicht wohl fühlen, und weil ich Anhängerin der "beim freistehen immer sofort abfahrbereit sein" Devise bin. Ausnahme war bisher Schweden, aber da ist es dann auch auch offiziell erlaubt gewesen - sichtbar durch Grill- und Feuerstellen, die auf einsamen Parkplätzen im Wald/am See, allen zur Verfügung stehen. Sowas würde ich mir ja auch sehr für Deutschland auch wünschen. Dazu eine Möglichkeit freiwillig und unkompliziert etwas zu "spenden", was der jeweiligen Gemeinde zugute kommt. Per PayPal oder so.
Ich finde in D sollte ein generelles Umdenken bzgl. Camping stattfinden. Die Branche boomt. Gerade jetzt zur Coronazeit, werden noch viel mehr Menschen reisetechnisch umdenken, weil Urlaubsreisen wie wir sie kannten in Zukunft einfach nicht mehr möglich sein werden. Parallel dazu wächst die Infrastruktur für Camper aber nicht - und das ist das Problem. Derzeit und in Zukunft wird es viele "Freisteher" geben die keine Ahnung von Freistehregeln/-verhalten haben. Einfach weil sie keine freien Stellplätze und Campingplätze mehr finden.
Und der Hymer ML-T 4x4 den ich gut finde kostet ca. 130k ![]()
Ich bin gerade etwas angefixt von ausgebauten Kastenwagen auf Mercedes-Basis und 4x4/Allradantrieb. Völliger Quatsch, brauchen wir nicht.
Vielleicht in paar Jahren wenn wir uns auf Skandinavien konzentrieren, oder es tatsächlich mal schaffen eine einjährige Auszeit zum Reisen zu nehmen. Dann darf es gerne auch der Teilintegrierte sein. Der ML-T 580 4x4 oder so.