Beiträge von SavoirVivre

    Einem befreundeten Paar, das seine 10Monate alte Hündin gerade an Reisen im Bulli gewöhnt hat, ging es ähnlich. Inzwischen fährt die Kleine ganz passabel mit.

    Sie war anfangs unheimlich gestresst, hat gespeichelt wie verrückt und Fell abgeworfen dass es für einen zweiten Hund reicht. Zwar hatten sie keinen Zeitdruck, so wie ihr, aber bei ihrer Hündin hat die Tatsache, dass sie während der Fahrt rausschauen kann, die Probleme praktisch von jetzt auf gleich behoben. Kombiniert mit Kurzstrecken zu Orten die für den Hund mit Fun verknüpft sind, hat dazu geführt dass die Kleine heute ohne Murren (aber auch ohne überschwengliche Freude) längere Strecken entspannt mitfährt.

    Die besagte Hündin hat jetzt so einen Hunde-Autositz (Beispiele, ich weiss nicht welches Produkt exakt):

    auf der Rückbank. Hund durch Geschirr und Anschnallgurt gesichert. Unter dem Hunde-Autositz, also auf dem eigentichen Sitz, liegt noch eine 10cm dicke Styroporplatte, weil sie sonst nicht rausschauen kann - zu lütt.

    PS. nicht böse gemeint, aber dass sie überhaupt rumlaufen kann im Wohnmobil geht gar nicht. Bitte sichert sie zumindest mit Geschirr und Anschnaller.

    @SophieCat
    Ja...hast Du und Danke dafür....aber es ist ein Hund und Du weißt genau wie ich das Hund nicht = Hund ist. Sei mir nicht sauer aber ich würde meine Entscheidung ungern auf einen einzigen Vergleich treffen.
    Hunde sind nun mal auch bei Rassengleichheit nicht gleich. Nur als Beispiel aus eigener Erfahrung....Nach dem mein Cousin meinen Rotti gesehen hatte...fand er ihn so Toll das er sich auch einen Anschaffte......Die Unterschiede trotz gleicher Rasse hätten nicht größer sein können. Und ich würde mich jetzt sicher nicht als Hundeflüsterer bezeichnen.....es lag wahrscheinlich wirklich am Hund selbst das er ständig was kaputt machte übungen oder training abzulehnen schien....Der brauchte einfach wirklich eine strenge Hand was unserem nicht der Fall war. Man sollte das einfach nicht pauschalisieren. Der eine hatts...der andere brauchts ;)

    Zum einen sind es ZWEI Hunde, einmal SL und einmal AL und bei Deiner Geisteshaltung frage ich mich ernsthaft warum Du überhaupt fragst. Du beschwerst Dich dass keiner konkret von AL und SL Labradoren berichtet, und wenn es jemand tut (im übrigen nicht nur ich) kommt ein „einer ist keiner“? Das nenne ich mal dreist.


    Hätte es begrüßt wenn sich Leute gemeldet hätten die diese Hunde haben und aus eigener Efahrung berichtet hätten wie die Erziehung lief....wo Probleme oder unterschiede im gegensatz zum normalen Labrador liegen etc.
    Aber es hat ja auch keiner in erwägung gezogen das ich statt agility mit dem Hund auch dummyarbeit machen könnte.....Ehrlich gesagt fühl ich mich hier ehrer angefeindet als beraten.

    äh ich habe dich gefragt und du hast verneint

    Und ich habe Dir von Erfahrungswerten von SL und AL Labradore berichtet. Mit Fotos.

    Von daher, vôllig daneben Dein Vorwurf

    @SophieCat
    Ich stelle mir das generell SEHR SCHWER vor den Jagdtrieb unter kontrolle zu bekommen.....das war etwas was ich bei meinem Münsterländer irgendwann aufgegeben habe. Der höhrte super....aber wenn in unmittelbarer nähe ein Kanickel vorbei lief...wars vorbei..keine Chance....das hat sie bis in hohe alter beibehalten...und ichs nicht raus bekommen.

    Kauft euch keine Jagdhunde, wenn ihr den Jagdtrieb "raus bekommen wollt"!!

    Edit

    Ich denke er meint „unter Kontrolle bekommen“ ?

    Nur mal als Beispiel dass ein "normaler" Labrador nicht zwingend "plump" vom Erscheinungsbild sein muss.

    Dieses Mädchen ist Fremdhunden gegenüber freundlich aber zurückhaltend, Menschen gegenüber freundlich aber zurückhaltend (ok es sei denn sie wird direkt angesprochen, dann ist Party), aber ich kenne sie seit sie 9Monate alt ist und sie ist kein Labrador wie ihn mir typischerweise vorgestellt habe (hatte vorher keine Berührungspunkte mit Labradoren die nicht aus der AL sind, nur Vorurteile).

    Inzwischen ist sie 2,5 Jahre und macht alles mit! Leider ist sie nicht ausgelastet genug, weil sie in einer Familie mit zwei Kindern etwas zu kurz kommt. Aber sie macht wirklich alles mit. Wir hatten sie mit in Kroatien - meine Güte was haben wir alles mit ihr unternommen. Einfach mit rauf aufs SUP und aufs Meer, klettern, wandern, Fährte legen, einfach nur Begleithund, Wachhund (oh ja und wie sie wacht), sie erfüllt wirklich viele Rollen. Sie ist absolut begeisterungsfähig und bei allem sofort dabei. Sehr gelehrig und aufmerksam. Aber wir können auch mit ihr ins Restaurant und sie liegt 2std. unsichtbar unterm Tisch, egal wie nahe ihr z.B. ein anderer Hund oder Kind kommt. Sie steht nicht einmal auf.

    Aber starker Jagdtrieb! Da niemand entsprechend mit ihr arbeitet, kann sie in nur sehr überschaubaren Umfeld frei laufen. Bei mir kommt sie gar nicht von der Schleppleine.

    Meine Schwäger mit der AL Labbi-Hündin sagt übrigens, der Jagdtrieb ihrer Hündin wird ausschliesslich über viel, viel, viel zielgerichtetes Training unter Kontrolle gebracht. Eine wirklich gut ausgebildete Hündin. Aber wenn meine Schwägerin unaufmerksam ist, wäre sie trotzdem weg.

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    @SophieCat
    Was mich vielmehr wundert ist das sich hier anscheinend noch Niemand zu Wort gemeldet hat der einen besitzt und über seine Erfahrungen berichtet.
    Mir geht es darum zu wissen ob der Unterschied zwischen Linien jetzt wirklich so markant ist.
    Und ich denke das wenn jeder der einen Hund besitzt und diesen nicht für den Zweck seiner Züchtung einsetzt 90% der Leute Ihre Hunde abgeben müssten. ;)

    Meine Schwägerin ist Hundetrainerin (zumindest entsprechende Ausbildung hinter sich, ist aber nicht als Hundetrainerin tätig) und hat eine AL-Hündin. Die beiden sind ambitioniert und aktiv unterwegs >>> Apportieren und Dummy. Training 2-3x/Woche in kleinen Gruppen, die allesamt Labrador aus AL, Curly Coated oder Flat Coated Retriever haben. Ohne rassespezifischee Tätigkeiten wären diese Hunde nicht zufrieden. Ich kann gar nicht mehr mitzählen wie oft sie mir das schon eingetrichtert hat.

    Meine Sharinghündin ist eine Labradorhündin, nicht aus AL. Sehr agil, fiddelt viel, dagegen wirkt die AL meiner Schwägerin wie eine Schlaftablette - aber nur weil sie so rassegerecht ausgelastet wird, und super 1a plus geführt, während meine Sharinghündin ein eher anspruchsloses, unterfordertes Leben führt.

    Du machst halt den Eindruck dass Du überzeugt bist, dass ein Labrador aus AL zu euch passt und ihr ihm gerecht werdet mit euren Plänen. Ganz ehrlich? Was soll man Dir da erzählen? Oder hast Du doch Interesse rassegerechte Auslastung zu betreiben? Dann nehme ich alles zurück und entschuldige mich.

    @Rübennase

    Nicht Jeder der einen Rauhaardackel hat geht damit zur Jagd...auch wenn der Hund dafür gezüchtet wurde....ich würde aber jetzt nicht behaupten das es den Hunden zwangsläufig schlechter geht weil sie nicht zur Jagd gehen und irgendwelche Kannickelbauten stürmen dürfen.

    Du kannst es drehen und wenden wie Du magst, ich denke Du wirst hier keine positiven Stimmen für eure Rassewahl finden.

    Euch scheinen die Rasseeigenschaften bzw. rassespezifischen Bedürfnisse des Hundes egal zu sein. Es soll ein AL-Labrador werden, ein "normaler" Labbi tuts nicht, aber Arbeit mit dem Hund die seiner Rasseselektion entsprechen ist nicht geplant. Stattdessen wird Beschäftigung angestrebt für die es weiss Gott keine Labrador AL braucht. Wundert es Dich wirklich, dass Du hier - in einem Hundeforum in dem sich viele Kenner tummeln die Hunden gerecht werden wollen - kein "go for it" lesen wirst?

    @ Frankyfan

    eigentlich nicht...der Hund wurde nur zu diesem Zweck gezüchtet...genau wie mein Münsterländer ...mit dem ich im übrigen in seinen 14 Jahren auch keine Jagd bestritten habe und der war trotzdem extrem ausgeglichen.

    Und Du vermischt Äpfel mit Birnen. Mit einem Labrador hast Du bereits einen "Jagdhund". Mit der AL ist es nochmal eine Veranlagungs- und Leistungsstufe drüber. Wenn Du unbedingt vergleichen willst, dann bleib mit Deinen Vergleichen bei einem Labrador der nicht aus einer AL gezogen ist. Aber den willst Du ja nicht.

    Ich arbeite im Forstamt, bei uns wird das Übernachten im Wohnmobil auf den Wanderparkplätzen ordentlich teuer. Es sind unsere "eigenen" Parkplätze bzw. Flächen, kein generell öffentlicher Verkehrsraum. Und wenn wir als Grundstückseigentümer die Übernachtung nicht wollen, dann müssen wir es auch nicht dulden - nur mal so am Rande ;)

    Nicht falsch verstehen, ich sehe beide Seiten - Camper und Forstamt. Als Camper würde ich auch gerne auf solchen Plätzen stehen, als Forstamt dulde ich es nicht - also immer erst informieren, ob das Übernachten auf diesen speziellen Wanderparkplätzen wirklich erlaubt ist, zumal die Wanderparkplätze meist an ein Natur- oder Landschaftsschutzgebiet grenzen. Da gelten oftmals noch andere Regeln. Und da hat es auch nichts mit Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit zu tun, weil es eben kein öffentlicher Verkehrsraum ist. Kann man mit Übernachten von fremden Campern im eigenen Garten vergleichen :ugly:

    Ah, dann bist Du genau richtig für meine Fragen :bindafür:

    Darf generell nicht auf Wanderparkplätzen übernachtet werden?

    Oder nur dann nicht wenn dort ein entsprechendes Verbotsschild steht?

    Vorausgesetzt natürlich der Wanderparkplatz befindet sich nicht in einem Naturschutzgebiet o.ä.

    Wir haben bisher, wenn frei, eigentlich meist auf Wanderparkplätzen geschlafen. Also ein ungepflasteter Parkplatz, mehr minder in einem Waldgebiet, mit einem P Schild ohne jegliche Zusatzzeichen oder Verbote.

    Mehrmals kam die Polizei vorbeigefahren (wir haben schon gescherzt die suchen uns), aber mehr als winken war nicht drin.

    Einmal hat ein Förster zusammen mit einem Jagdpächter (haben sich vorgestellt) geklopft und gefragt ob wir heisses Wasser für eine Thermoskanne hätten (November und echt schon kalt).

    Und einmal stand ein Forstamtauto (sah jedenfalls ziemlich offiziell aus) mehrere Stunden direkt neben uns, weil die beiden Herren fussläufig irgendwas mit leichten Maschendrahtzaun im Forst gemacht haben. Die haben auch nur freundlich gegrüßt. Das war übrigens in Meck-Pom.

    Wir haben keinen von denen gefragt ob wir da übernachten dürfen. Zum einen weil es offensichtlich war, und zum anderen weil wir keine schlafenden Hunde wecken wollten :hust:.

    Es ist wirklich schwierig da etwas handfestes im Netz zu finden. Ich war bisher felsenfest davon überzeugt dass das nicht verboten ist, auch wenn nicht ausdrücklich erlaubt. Bisher wurden wir freundlich toleriert. Nicht falsch verstehen. Wir diskutieren nicht. Wenn wir beim freistehen weggeschickt werden, fahren wir. Kam aber noch nicht vor.

    Das kenne ich. Ich bin auch eher schissig.

    Bei Wanderparkplätzen bin ich schon immer etwas aufgeregt und hoffe, es kommt nachts kein Förster, Polizei oder ähnliches vorbei. Ich schaue dann wirklich, dass das Auto nachts komplett abgedunkelt ist und man von außen kein Licht sieht.

    Richtiges freistehen habe ich bis jetzt nur gemacht, wenn ich wandern war. Dann komme ich abends erst zum schlafen an und breche morgens schon sehr früh auf.

    Wir stehen auch nur in Schweden entspannt und leidenschaftlich gerne frei. Ansonsten gehts es, zumindest mir, ähnlich wie Dir.

    Trotzdem tun wir es gerne auch in D :lol:. Aber wenn ich mal so zurückblicke, von ca. 130Übernachtungen die wir in den vergangenen 14Monaten im Wohnmobil hatten, haben wir ca. 110 auf WoMo-Stellplätzen oder CP gestanden. Wir waren mit diesem Wohnmobil aber auch noch nicht in Schweden. Das war bisher nur mit einem Miet-Mobil.

    Es gibt sooooo viele kleine, minimalistische schnuckelige Wohnmobil-SP, so dass das Freistehen seinen Reiz verliert. Nur wenn voll oder zu voll, dann weichen wir aufs freistehen aus. Wir würden trotzdem gerne öfter freistehen, aber die Gegebenheiten lassen es halt nicht in einem Umfang zu, wie wir gerne würden. Und da wir auch nicht ständig regelbrechend unterwegs sein wollen, verzichten wir weitgehend.

    Der ist auch schon wieder weg, hab gerade geschaut, hätte sonst vielleicht noch zugeschlagen.

    Meint ihr das ist doof, wenn ich auf diesen Wohnmobilstellplätzen mit dem Kangoo übernachte?

    Ich fände es überhaupt gar nicht doof. Kaum vorstellbar dass sich jemand daran stört. Zu bedenken wäre nur, das einige WoMo-SP "Fahrzeug-Regeln" haben. Einige erlauben nicht einmal Bullis da nicht autark. Aber wo kein Kläger.. :-)