Ich bin da ganz pragmatisch in der Betrachtung.
Von allen Nachbarn in diesem Mehrfamilienhaus stört es genau einen(!).
Die Gründe die er diesbezüglich darlegt werden von keinem(!) anderen Nachbarn bestätigt.
RafiLe unternimmt so einiges um selbst herauszufinden ob die Beschwerden von diesem einen Nachbarn geechtfertigt wird. Es ist keineswegs so, dass es sie nicht tangiert oder ihr scheissegal ist. Parallel arbeitet sie daran, dass aus der Bellfrequenz "wenig" eine Bellfrequenz "praktisch gar nicht" wird.
klar mag dein Nachbar ein Ding am laufen lassen aber genau aus diesem Grund vermeidet man doch eigentlich jeglichen Ärger und dann läßt man keinen Hund der gerade 14 Tage nicht gebellt hat zu einer Uhrzeit alleine daheim, zu der es dann wirklich stört wenn er bellen würde.
Ich bin single, habe 2 Hunde, einer schreit sich ganz alleine die Seele aus dem Leib und weißt du was? Er bleibt einfach nie alleine. Da ist es meine Aufgabe dafür zu sorgen dass dieser Hund niemanden belästigt.
Ohne es böse zu meinen, aber weil sich da eine Person gestört fühlt sollte RafiLe ihr Leben neu organisieren? RafiLe soll jetzt jeglichen Ärger bitteschön vermeiden? Äh warum nochmal genau? Ach ja, weil sich EIN Nachbar von diversen gestört fühlt, aus Gründen die nicht belastbar sind. Dein Ernst?
Wir reden hier nicht von ausschweifenden und mehrmals wöchentlichen Ausgeh-Abenden von RafiLe, sondern von ihrer Geburtstagsfeier, die sie mehr als bereitwillig beendet hat als ihr signalisiert wurde dass Hunter (entgegen ihrer vorherigen Einschätzung) bellt.
Und diese Szene bzw. das Bellverhalten von Hunter mit einem Hund zu vergleichen der sich allein die Seele aus dem Leib schreibt.. da fehlen mir echt die Worte. Da fehlt mir jede Verhältnismässigkeit.