Beiträge von SavoirVivre

    Noch bin ich entspannt weil es nicht drängt. Wir haben ja Bronz und sind sehr zufrieden mit der aktuellen Konstallation. Und ab Q3 2021, wenn es dann wieder einigermaßen normal wird, wird sich zeigen wie es zeitlich wirklich so klappt mit der Homeoffice/Office Balance. Es gibt für alles gute Lösungen, aber es ist schon gut wenn man den mittelfristigen Zustand eine Zeitlang unter realen Bedingungen testen/leben kann.

    Was das Hundehaltungsverbot angeht. Rechtlich würde der Vermieter damit nicht durchkommen. Ich bin lange genug im Immmobiliengeschäft um das zu wissen. Aber darum gehts nicht. Wir würden nicht gegen Vermieterwillen bzw. mit einer erzwungenen Erlaubnis einen Hund hier einziehen lassen. Das ist zumindest unser Stand von heute.

    Wir sind da sehr für offene und ehrliche Gespräche und wir sind überzeugt dass wir gute Hundehalter plus Mieter sind. Unsere Hausverwalterin sieht das GsD auch so. Nur die Vermieter müssten überzeugt werden. Klar würde ich zur Not einen gewissen Druck ausüben, aber ich würde nichts erzwingen. Wenn es absolut nicht erwünscht ist, müssen wir halt mal schauen wie die Argumente aussehen. Was ich nicht akzeptieren würde ist ein "will ich halt nicht, basta". Wir sind hier ja nicht im Kindergarten :ugly:

    Wir haben gerade ein anderes Problem.

    Unser gesamter Wohnblock wurde auf "Hundehaltungsverbot" umgestellt. Ist noch kein Beinbruch, weil individuelle "Anfragen" ja immer möglich sind und wir ein grundsätzlich sehr gutes Verhältnis zu Hausverwaltung und ein neutrales zu den Vermietern haben.

    Aber nun wollen wir erstmal abwarten bis die Corona Situation sich beruhigt hat, bevor wir schriftlich anfragen. Wir planen ja eh erst für Ende 2021 bzw. 2022

    Aber die Wahl ist auf den Boxer gefallen. Der Dalmatiner - habe jetzt drei kennengelernt - hat mir zu wenig "will to please". Ich bin einfach Gebrauchshunde gewöhnt. Meinem Freund konnte ich zu keiner Zeit den Dalmatiner so richtig schmackhaft machen, optisch. Er hätte zwar letztendlich mir die Entscheidung überlassen da in erster Linie ich die "Hundekennerin" von uns bin, aber mit dem Boxer ist er sehr zufrieden. Wir haben halt schon seit 6,5Jahren einen als Sharinghund an unserer Seite =)

    Ich bin auch gerade ins Grübeln gekommen. Finde die Haltungsbedingungen völlig ok. Klar, sie entspräche ungefähr unserer :D.

    Aber bei so ausgiebigen Outdoor Programm (mehrtägiges wandern bis 25km inkl. vieler Höhenmeter, Laufen am Pferd, radfahren, etc.) sehe ich einen Hund bis max. 25kg. Konkreten Rassetipp habe ich aber adhoc nicht.

    Bei meinen Hunden (alles Gebrauchshunde, aber keine LZ) haben sich die Bedürfnisse und passende Beschäftigung stark mit dem Alter gewandelt.

    0-3Jahre waren die Hauptaufgaben > Ruhe reinbringen, runterfahren, Frusttoleranz erhöhen, an Bindung und Gehorsam arbeiten, mit gleichzeitiger körperliche Auslastung die nicht pusht. Im Schnitt sind wir da auf 1Std. - 2Std. ausser Haus Aktivitäten gekommen. An schlechten Tagen waren wir nur 4x 10min. draussen.

    Z.B.

    ein Besuch im Wildpark war mit dem Typen in meinem Avatarbild als 2,5jähriger nicht denkbar, bzw. ist denkbar schief gelaufen. Nach 30min. wäre sein Kopf fast explodiert und ich hatte alle 15m einen tobenden 38kg Hund an der Leine der alles kaputt machen will was sich bewegt, egal ob Tier oder Mensch. Als 4jähriger ist er 3Std. entspannt mit mir durch den selben Wildpark durchgebummelt.

    Weiteres Beispiel. St. Peter Ording. Endlose Weite.. Leere.. Strand.. Watt soweit das Auge reicht. Als 2,5jähriger ist er hohlgedreht. Diese Weite hat ihn fertig gemacht, völlig überfordert. Er hat sich verhalten wie ein Irrer, wollte auf alles was sich bewegt losgehen, hat in die Leine gebissen und dran gerissen und das erste und einzige Mal Tendenzen gezeigt seinen Frust an mir auszulassen (vorher noch nicht erlebt bei ihm).

    Als 4jähriger ist er neugierig, aufgeregt aber nicht angespannt oder überfordert an meiner Seite stundenlang im Watt Bernsteine suchen gegangen.

    Zwischen diesen 1,5Jahren lagen Ruhe reinbringen, runterfahren, Frusttoleranz erhöhen, an der Bindung und Gehorsam arbeiten, mit viel Gelassenheit und Pragmatismus an neue Situationen heranführen.

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    Das vierte Lebensjahr kenne ich als schönes Übergangsjahr. Ein Jahr wo ich vieles (Leistung, Aufgaben, äussere Reize durch anspruchsvolle Umfelder, etc.) signifikant steigern konnte und meine Hunde es gut verarbeitet haben. Einfach weil die Vorarbeit, die Basis, da war. Es war alles wunderbar abrufbar, wurde aber nicht aktiv eingefordert.

    Ab dem 5ten Lebensjahr wurde alles einfacher. Der Gehorsam war so zuverlässig, dass alle kritischen Situationen problemlos managebar waren. Es war egal ob wir 4x15min. oder 5Std. unterwegs waren, natürlich immer darauf bedacht meine Hunde zu "lesen", führen und aus Situationen rauszuholen die sie stressen. Und weiterhin keine pushenden körperlichen Tätigkeiten. Kein Renn- und Jagdspiel mit anderen Hunden, Ball werfen 2-3x zur Belohnung nach UO ok darüber hinaus nicht.

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    Ich muss hinzufügen, dass ich nur meine erste DSHündin von Welpenalter an hatte. Alle anderen kamen von Tierschutzorganisationen zu mir als sie schon 1 - 3,5Jahre alt waren. Die Anfänge waren aber alle gleich. Die ersten 1-2 Jahre ging es stets darum >

    Ruhe reinbringen, runterfahren, Frusttoleranz erhöhen, an Bindung und Gehorsam arbeiten, mit gleichzeitiger körperliche Auslastung die nicht pusht.

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    Mein Fazit: es ist nicht nur eine Frage des Indiviuums & Rasse, sondern auch eine Frage des Alters wie man die Auslastung, geistig als auch körperlich, gestaltet.

    Gesichert wird mit Geschirr und Anschnalladapter.

    Wie geht das im Kastenwagen? Die Anschnalladapter sind doch so kurz. Oder sitzt der Hund bei euch auf der Dinettensitzbank?

    Unser Golden Retriever schläft im Bereich der Schiebetür (haben einen Kastenwagen) oder mit im Bett :flucht:

    Ich habe mehrere in unterschiedlichen Längen.

    Das ist der längste.

    Den Shalea hat, habe ich gleich doppelt :D

    38kg Hund schlafen unterm Tisch in der Dinette. Das Tischbein stört ein wenig, aber er kann trotzdem ausgestreckt liegen, tut es aber selten und schläft lieber eingerollt. Er mag den Höhlencharakter unterm Tisch. Im Winter, bei minustemperaturen darf er ins Bett auf einer separaten Decke.

    Gesichert wird mit Geschirr und Anschnalladapter.

    Wenn ich morgen bei 2 Grad ohne Niederschlag vier Stunden mit dem Hund draußen bin und wir die meiste Zeit rumstehen, was für einen Mantel ziehe ich ihm dann an? Warmlaufen ist nicht, nur Fortbewegung von A nach B an der kurzen Leine. Reicht Softshell oder sollte Fleece her? Oder Lagenlook? Beim normalen Gassi bräuchte er definitiv keinen Mantel.

    Geht es um Deinen Goldie? Er hat doch bestimmt schon etwas mehr Unterwolle oder?

    Braucht er bei den Temperaturen, ohne Regen, überhaupt einen Mantel? Wenn ja dann reicht Softshell.

    Meine Schäferhunde brauchten bei den beschriebenen Bedingungen keinen Mantel, da ordentlich Unterwolle.