Und was ich in all den Jahren gelernt habe das Trainier nicht immer recht haben. Sogar die Guten sind manchmal auf dem Holzweg. Es ist immer etwas anderes mit einem Hund zusammenzuleben, als einen Hund nur im Training zu erleben. Es ist mein Hund und wenn mein Gefühl mir sagt das dieses Training nicht das richtige für ihn ist, dann ist das so. Es ist dann Aufgabe eines guten Trainers andere Wege für uns zu finden, die wir auch gehen können.
Ninma
Ich denke der Tenor lautet nicht dass ein Trainer fehlerfrei und seine Meinung unantastbar ist. Ich habe selbst leider mehr als nur einen schlechten persönlich erleben dürfen. Aber diese Trainerin wird die Gesamtsituation mit hoher Wahrscheinlichkeit besser einschätzen kann als jeder von uns hier, da keiner von uns Yuna live erlebt hat. Wir „ratschlagen“ anhand dessen was wir beschrieben bekommen, als Ferndiagnose.
Natürlich kann und sollte man eine Zweitmeinung einholen wenn man hadert, aber als das aufploppte war Trainingstag 3 wenn ich mich recht erinnere. Wenn der Trainingsplan nicht von Anfang an Grütze war (und das ist für eine Anfängerin sehr schwer einzuschätzen), dann ist das sehr früh um einen zweiten Trainer dazu zu holen. Zumal die Rahmenbedingungen derzeit sehr schwierig sind.
1. muss ein anderer Trainer gefunden werden.
2. muss dieser Zeit haben.
3. ist nicht gesagt dass der nächste Trainer kompetenter ist.
4. kostet es Nerven (ein nicht zu vernachlässigender Punkt, da die TE sehr jung ist und bereits jetzt sehr gestresst ist)
Ich hätte es gemacht wie die TE. Die Trainerin weiterhin genervt bis zweiter Termin kurzfristig vorgezogen wird. Ein guter Trainer muss und wird den Trainingsplan anpassen wenn der eingeschlagene Weg sich als falsch erweist. Parallel einen möglichst kurzfristigen TA Termin ausgemacht. Die TE hat intuitiv für sich und Yuna entschieden, dass sie das Training nicht einfach abbrechen möchte ohne einen anderen, kompetenten Trainer an der Seite zu haben. Ich finde das richtig, andere nicht. Aber so ist das halt in einem Forum.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe hat auch keiner gesagt DIE Trainerin ist es, sondern überstürze nichts - ihr seid erst ganz am Anfang, bedenke die Punkte 1-3, bestehe aber auf eine parallele tierärztliche Untersuchung.
Zumindest ich für meinen Teil kann nicht sagen „das klingt alles falsch was die Trainerin sagt, ich würde es so und so machen, höre auf mich anstatt auf die Trainerin.“. Ich könnte maximal sagen wie ich es bei meinem eigenen Hund handhabe würde, aber nicht für einen mir gänzlich fremden Hund mit solch massiven Verhaltensstörungen. Das fände ich - nur für mich gesprochen - grob fahrlässig.
Es gibt hier aber andere, sehr erfahrene Hütehund Halter mit sehr viel Kompetenz. An denen kann man sich zumindest orientieren, selbst per Ferndiagnose. Nur wie soll die TE das unterscheiden?