Ich finde es bezeichnend, daß im Falle von Rübennase im Forum "für den Angeklagten" plädiert wird (zu viele Hunde, Hunde färben, angeblich keine Erziehung und was für Vorurteile in der Sendung mehr), der gleiche Maßstab an Verständnis bei anderen Welpenbesitzern oder Züchtern nicht angelegt wird. Bezüglich des Pedigree weiß niemand hier, ob das vom Züchter mitkam als reguläres Welpenfutter, von den Neubesitzern gekauft wurde, aber nicht verfüttert wird (weil Futterberatung vom Züchter sagt "Nein!") oder es ein Geschenk im Rahmen des Kaufes der Welpenausstattung war.
Im Austausch hier mit Rübennase hat sich doch einiges geklärt, was in den Sendungen etwas schräg rüberkam. Sollte diese Objektivität nicht auch den anderen Welpenkäufern/Züchtern entgegengebracht werden?
Die Cattle-Käufer sind in die Schublade "symphatisch" eingeordnet worden. Grace auf dem Hof inmitten der ganzen anderen Hunde und Menschen ohne Halsband in unmittelbarer Nähe der Pferde laufen zu lassen, fand niemand erwähnenswert. Und ist es ja auch nicht, weil Momentaufnahme. Aber die Leonbergerzüchterin geht überhaupt nicht, weil sie ihre Hunde nicht im Griff hatte, als die das kleine Mädchen arg bedrängten. Aber wissen wir, ob es da keine Vorabsprache mit den Eltern gab, die kein Eingreifen wollten?
Wir sehen nur Aus"schnitte", auf deren Basis kein Urteil möglich ist ohne Hintergrundinformationen. Deshalb ist die Sendung amüsant, aber taugt nicht zur Be- oder Verurteilung.
Ich finde Ausschnitte sind nicht immer gleich Ausschnitte.
Bei den Leonbergern gab es mehrere Frequenzen in denen sich die Hunde distanzlos verhalten haben, und das ist noch nett ausgedrückt. Klar kann das vor lauter Aufregung passieren, schrieb ich ja auch. Aber a) ist es eine Frage der Grunderziehung dass so große Hunde keine Menschen anspringen und b) wenn es doch mal passiert, passiert es einmal und dann nicht mehr, weil spätestens dann eingeriffen wird. Und klar kann das alles so zusammengeschnitten worden sein, aber wir können uns hier halt nur auf Basis dessen was wir gesehen haben einen Eindruck machen.
Klar kann man immer und überall optimieren, niemand ist perfekt, aber jedem fallen halt andere Dinge auf. Was ist daran so schlimm?
Kann doch nicht jeder alles gleich positiv oder negativ sehen. Und da z.B. ich stets eher große Hunde hatte, liegt mein Augenmerk halt beim Gefahrenpotenzial wenn ein solcher Hund distanzlos ist. Und ja, ich ärgere mich dann auch dass diese tollen Hunde so präsentiert werden. Nämlich als "boah sind die unerzogen". Die Familie wurde klar bedrängt und das Kind hatte ANGST.
Und nein, ich finde auch Rübennase nicht rundum prima. Mir zuviel Farbe und zu viel Gewusel und auch das zu schreiben muss möglich sein. Nur dass sie damit niemanden gefährdet!
Du findest es "bezeichnend". Soll man hier im Thread jetzt nur noch tolle Sachen schreiben? Oder wenn einem etwas negativ auffällt, alle kritisieren damit es "fair verteilt" ist? Ich denke nicht dass das so funktioniert und finde es auch nicht "bezeichnend" das zu erwähnen was einem auffällt, ob nun negativ oder positiv.