so rührend schön geschrieben corrier
Beiträge von SavoirVivre
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Ich denke auch ein agiler und kräftiger 40Kg Hund holt einen ohne Vorwarnung schnell mal von den Beinen.
Siehst du, wenn du mit 40 Kilo schon Schwierigkeiten hast, dann pack doch nicht noch mal 20 Kilo drauf! Wenn der Labbi euch Probleme bereitet hat, dann solltet ihr lieber 10-15 Kilo runter gehen.
Natürlich macht das einen gewaltigen Unterschied.
Du hast aber auch ein Talent jemandem etwas in den Mund zu legen. Wo schreibt er/sie denn dass er mit 40kg schon Schwierigkeiten hat? Er/Sie hat lediglich die vollkommen korrekte Aussage getätigt, dass auch 40kg durchaus reichen um einen von den Beinen zu holen, dafür braucht es nicht erst 10-15kg mehr. Und das zu regulieren geht nur über Erziehung. DAS war die Aussage.
Meine Güte, einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
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Also, ich sag mal so.
Wenn man in einem konstanten Sharingmodell 10Jahre Erfahrung mit einen >35kg Labrador/Boxer Mix, der in jungen Jahren sicherlich auch ordentlich bumms hatte, vorweisen kann und damit gut zurecht kam (ACHTUNG, Selbstreflektion an dieser Stelle erwünscht), dann ist man kein blutiger Anfänger sondern geht mit einem gewissen Wissensstand rein.
Distanzlosigkeit, Stürmigkeit, Baustellen insbesondere während der Pubertät, etc. hat man nämlich auch durchaus bei dem beschriebenen Hund der Schwiegereltern.
Also, wenn es die vergangenen 10 Jahre kein "wenn ich Bock habe nehme ich den Hund der Schwiegereltern und wenn er gerade eine doofe Phase hat, dann lasse ich es" Modell war, sondern ein "dieser Hund ist konsequent 2Tage/Woche plus Urlaubwochen bei uns, und dann ist er in der Zeit unser Hund samt allen Herausforderungen und Freude", kann es meines Erachtens durchaus klappen.
Hier steht ja nirgendwo dass sich senses88 auf den Rücken legt und aufgibt, wenn es schwierig wird. Es wird Baustellen geben und es werden Fehler gemacht werden. Klar, mache ich heute auch noch. Meiner Meinung nach muss nur der Wille da sein sich rechtzeitig professionell helfen zu lassen wenn es ohne Hilfe stagniert. Und ja das kann teuer werden.
Mit dem Mix der Schwiegereltern, würde ich tippen ist Wach- und Schutztrieb auch nicht gänzlich unbekannt. Und ruhig ist in den ersten zwei Jahren praktisch keine Hunderasse die mir adhoc einfallen würde.
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Mein Cane Corso hat 50/55 x 100 cm.
Kann er sich darin drehen?
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Brauchen zwei Wheaten echt eine so große Box?
Ich habe für meine Zwei mit einer Box 110x100 Bodenfläche geliebäugelt, und dachte das reicht bei Schäferhunden

Hm, das ist schon wenig für zwei Schäferhunde. Mein letzter DSH Rüde hatte alleine 110x90 im Auto und den Platz brauchte er auch bei längeren Fahrten ü2Std.
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Auch wenns mir irgendwie zu polemisch wird und rein garnichts mehr mit dem Topic zu tun hat:
Klar ist er schuld, aber wenn du dein Hab und gut nicht sicherst, bist du unter Umständen die Beklaute. Das Leben ist nunmal kein Ponyhof.
Ja dann bin ich die Geschädigte, aber weder schuld noch mitschuld.
Und meine Beispiele sind nicht polemisch, sondern sehr konkret
. Aber alles gut. Ist in der Tat OT -
Ich schaue den Hund an und mache mir bewusst wie wertvoll er emotional für mich ist und wo wir herkommen vom Trainingsstand.
Das hilft mir sehr auch negative Momente nicht so negativ zu betrachten wie sie sind. Mehr noch, oftmals kommt ein "Hm.. besser als vor zwei Jahren" bei raus

Im Ernst, das Streben nach Perfektion ist der Tod aller Gelassenheit. Ich bin keine laissez-faire Hundeführerin, aber ich mache mir bewusst dass mein Hund ein Lebewesen mit guten und schlechten Tagen/Momenten ist, so wie ich auch. Und ich mache mir bewusst dass immer ich Schuld bin an negativen Situationen. Das hilft um dem Hund nicht zu grollen, was widerrum wichtig ist damit man aus dieser Negativspirale rauskommt.
Wenn mal gar nichts mehr klappt, höre ich auf bzw. sitze die Situation (meist mit Kombination Ignorieren des Hundes) aus. Vorausgesetzt die Situation ist nicht gefährdend für andere Menschen/Lebewesen natürlich.
Was mir hilft wenn ich wirklich "aufgeregt" bin sind mechanische, vertraute, eintönige Tätigkeiten. Bei mir wäre das z.B. Stricken. Da reichen 10min. um runterzukommen. Maschen zählen beruhigt. Oder - lacht nicht - ich schaue mir lustige Katzenvideos an. Oder Tierbaby Videos.
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Ich würde keinen Hund irgendwo anbinden wo ich ihn nicht zu jeder Zeit sehen kann. Überhaupt bin ich da kein Freund von, selbst wenn ich den Hund sehen kann. Zum Schutze des Hundes und der Mitmenschen, denn nicht alle Hunde reagieren freundlich auf Ansprache und selbst mit MK kann ein Hund durchaus vehement werden.
Aber ich bin auch schockiert und betroffen über das Ausmaß der Zuweisung von Mitschuld in unserer Gesellschaft (nicht explizit hier und nicht nur bei dem Thema Hunde vor einem Ladengeschäft anbinden).
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Ich schliesse auch mein Haus und mein Auto ab.
Frag mal die Versicherung ob die zahlen wenn dein nicht abgeschlossenes Auto geklaut wird.
Ist Mist, aber ist halt so.
Deswegen ist es einfach übel den Hund vorm Geschäft anzuleinen.
Geht ja nicht nur um Diebstahl. Es rennen genug kranke Idioten rum die das nutzen um Blödsinn zu machen.
Mein allererster Gedanke wenn ich lese "Hund vor Ladentür gestohlen", ist, was für ein assoziales Arxxxx der Dieb war und nicht wie blöd der HalterIn.
Ebenso wie ich nicht denke "wie konnte der Halter nur", wenn ich davon lese dass ein Hund vor der Ladentür getreten wurde, sondern was für ein Psycho der Täter war.
Ich halte wenig davon Opfern eine Mitschuld zu geben.
Auch jemand der mit offener Handtasche im Café sitzt ist nicht die schuldige Person, wenn die Geldbörse gestohlen wird.
Die Frau die vergewaltigt wird ist nicht schuld, weil sie einen Minirock getragen hat.
Und der Radfahrer der sein Rad ungesichert abstellt weil er kurz zum Bäcker reingeht ist auch nicht schuld, wenn sein Fahrrade weg ist wenn er rauskommt.
Der stockbesoffene Partygänger der in der U-Bahn einschläft ist nicht schuld, wenn er während er schläft bestohlen wird.
Nein, einfach nur nein und ich hoffe ich werde niemals anders denken, egal wie Versicherungen und Co. es handhaben.
Der Mensch der sich dafür entscheidet anderen anderen oder einem Tier zu schaden ist der Täter, nicht seine Opfer.
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Ich würde nie ein Wohnzimmer vor allem mit bodentiefen Fenstern nach Süden haben wollen. Je nachdem wo man wohnt kann es ja doch recht lange und richtig heiß sein. Dann wird das Wohnzimmer auch mit Thermovorhängen oder ähnliches ganz schön warm.
Die lange Seite von unserem Wohnzimmer ist nach Westen und die eine kurze Seite nach Süden. Wir wohnen an der Nordsee, hier wird es meistens nicht ganz so heiß wie in der mitte oder im süden von Deutschland, und ich finde im Sommer unser Wohnzimmer schon sehr warm. Dabei haben wir an der kurzen Seite nur ein Fenster ( zwar etwas größer als Standard) mit Thermovorhängen und eine große Terrassentür nach Westen auch mit Thermovorhängen. Irgendwann reicht das nicht mehr.
LG
Sacco
Alles Geschmackssache. Ich habe lieber das Wohnzimmer südlich ausgerichtet als das Schlafzimmer
.Ich habe das Glück, dass ich seit 10,5 Jahren in Wohnungen lebe, die südwestlich ausgerichtet sind. Und alle Zimmer mit bodentiefen Fenstern - ich
es. Es ist so hell und freundlich. Insbesondere wichtig für mich, da in Hamburg oft langanhaltendes, graues Wetter ist.Aber würde ich in Süddeutschland leben, würde ich das vielleicht auch anders sehen.
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Vor ca. 5Jahren hatte man unter 20 Mitbewerber, wenn man nach Wohnungen bis 1.800€ Kaltmiete geschaut hat. Heute hat man um die 40-45 Mitbewerber. Wahnsinn.