Beiträge von SavoirVivre

    Ja, und dann verlangt sie 2000 (!) Euro für das nüchtern betrachtet total wertlose Tier - unter Wucher dürfte das allemal fallen? Oder ist das einfach ein Fall von "wer so doof ist, hat Pech gehabt?"

    Ich finde das genau so schlimm wie Du. Ich sage lediglich dass das in diesem geschilderten Fall wahrscheinlich nicht unter Betrug fallen würde.

    Interpretiere bitte nicht mehr in meine Zeilen als ich schreibe.

    Kontaktiere wirklich das Veterinäramt. Nüchtern betrachtet sind das massive Tierquälerei (der Welpe leidet jetzt und wird das lebenslang tun) plus Betrug am eventuellen Käufer.

    So schlimm das Ganze moralisch ist, ich glaube Betrug ist es nicht. Die Vermehrerin sagt ja klar dass der Hund einen Wasserkopf.

    Dieses Thema ist auch einfach ein durchaus emotionales. Insbesondere wenn man selbst mal in der Situation war eine hohe TA Rechnung nicht aus eigener Kraft stemmen zu können, oder vor einem Gewissenskonflikt zu stehen.

    Und oftmals kann man eine schwere Entscheidung auch nicht alleine fällen. Es gibt ja in vielen Fällen noch einen Partner und ggfs. Kinder die mit betroffen sind.

    Dann habe ich dich falsch verstanden (bzw. eine Abwägung muss ja immer erfolgen bei Eingriffen, auch wenn es sich um günstige Optionen handelt). Im Prinzip wurmen mich zwei Sachen (wirklich ganz unabhängig von Usern, ich habe keine Probleme mit den hier Schreibenden!):

    1. Sich sicher zu sein, alle Tierarztkosten immer stemmen und jederzeit die optimalste Behandlungsoption unabhängig vom finanziellen Aufwand auswählen zu können. dürfte nur einem geringen Anteil sozioökonomisch sehr hoch angesiedelten Schichten möglich sein

    2. Behandlungskosten und Prognose stehen nicht immer in einer negativen Korrelation zueinander

    Alles gut, das wollte ich nur lesen :bussi:

    1. Ich bin da bei Dir. Zumal ein Hundeleben optimalerweise > 12Jahre umfasst und kaum jemand in der Lage ist sein Leben so lange sicher vorzuplanen.

    Selbst wenn man vor zwei Jahren noch großzügige Rücklagen für den Hund hatte, kann das aufgrund unbeeinflussbarer Umstände (z.B. Arbeitslosigkeit wegen Pandemie, Trennung, etc.) heute ganz anders sein. So geht es z.B. einigen ehemals erfolgreichen Gastronomen und Selbstständigen in meinem Umfeld. Da kamen teilweise Insolvenz und Trennung zusammen.

    2. Ich wünsche jedem Hundehalter der vor so einer Entscheidung steht, dass dies klar ersichtlich ist.

    Ich selbst war im tiefsten Gewissenskonflikt. Ich war nicht in der Lage meinen DSH Rüden aufzugeben, obwohl es nicht klar war, ob ich damit nicht zutiefst egoistisch handele. Selbst in meinem engen Umfeld gab es dazu geteilte Meinungen. Will sagen, es ist immer einfach sich bei anderen seinen Teil zu denken, aber selbst in diesem Konflikt ist man hilflos und verzweifelt. Und die Angst die falsche Entscheidung zu treffen ist geradezu lähmend. Ich habe diese Frage gestellt weil ich weiß wie sie sich anfühlt.

    Zudem sprichst du von Portokasse. Heißt für mich eine Summe die vorhanden ist und mit einem Schlag ausgegeben werden kann. Ergo, Behandlungskosten die ad hoc in einer Summe anfallen. Da fallen mir schlicht und ergreifend keine Krankheiten ein die das verursachen. Verzeih meine Naivität und Unkenntnis.

    Der Vorwurf, dass es bei entsprechenden Summen nicht mehr um das Tier ging, kam von dir. Als Beispiel für eine entsprechende Summe wäre ein schwierig zu entfernendes Sarkom, dass mit einer kleinen Hauttransplantation versorgt werden und anschließend bestrahlt werden muss. Für den einzelnen Hund stehen dann die Chancen nicht schlecht, dauerhaft "gesund" zu sein. Aber das muss man sich auch erstmal leisten können, und da finde ich Aussagen wie von knabbermoehre ala "was muss das muss, ist kein Problem" gemessen an den Summen, die zustande kommen können, absolut nicht repräsentativ für einen guten Teil der Hundehalter/innen.

    Aber wo habe ich Gegenteiliges geschrieben? Ich bin völlig bei Dir und finde es nicht selbstverständlich mal eben eine hohe vierstellige Summe auf einem Schlag über zu haben.

    Dennoch habe ich gewiss niemanden unterstellt egoistisch zu handeln. Ich sagte lediglich dass man sich vorab die Frage stellen muss, ob man bei einigen Krankheitsbildern dann, aus Liebe, dem Hund noch Gutes tut oder nur Leid verlängert. Das ist meines Erachtens eine sehr wichtige Frage die gemeinsam mit den TÄ geklärt werden muss. Aber an welcher Stelle habe ich jemanden vorgeworfen, der diese Kosten auf sich nimmt, das nur für sich tut?

    Ich habe langsam das Gefühl du missverstehst mich absichtlich. Schreibe mir ruhig per PN wenn es etwas persönliches ist. Du wirkst auf mich aggressiv und unterstellst mir Dinge die schlichtweg nicht wahr sind. Was ist denn derzeit los „mit uns“?

    Ich habe Dich zitiert weil knabbermoehre von vierstelligen Summen gesprochen hat und du dann mit einem Mal 15.000€ eingeworfen hast. Das erschloss sich mir einfach nicht. Ich finde es schon viel 3-4K Rücklagen zu haben. Allein das können viele schon nicht stemmen. Ich denke knabbermöhre ist da eher die Ausnahme als die Regel.

    Zudem sprichst du von Portokasse. Heißt für mich eine Summe die locker vorhanden ist und mit einem Schlag ausgegeben werden kann. Ergo, für Behandlungskosten die ad hoc in einer Summe anfallen. Da fallen mir schlicht und ergreifend keine Krankheiten ein die das verursachen. Verzeih meine Naivität und Unkenntnis.

    Das Du mir daraus aber einen Vorwurf machst verletzt mich, das gebe ich hier unumwunden zu. Du unterstellst mir Dinge die ich nicht verdient habe und das du das von mir glaubst macht mich traurig und betroffen, da ich Deine Meinung in Vergangenheit - bei aller Direktheit - immer geschätzt habe.

    Mein Sharinghund hat in den letzten 38Monaten ca. 10.000€ außerordentliche TA und Physio Kosten verursacht. Also auch nicht „auf einem Schlag“. Und selbst das ist hart und schwierig genug, weil es einfach wahnsinnig viel Geld ist.

    Mein letzter Schäferhund hat in einem Jahr ca. 4.000€ TA und Physio gekostet.

    Wäre hier Gott sei Dank nicht das Problem aber ich weiß auch dass bei weitem nicht jeder so gestellt ist :no: Hab oft genug in der TK Leute heulen sehen weil sie die Rechnungen kaum oder gar nicht stemmen können.

    Tja, manche können halt nicht 15 000 aufwärts aus der Portokasse bezahlen

    Da muss man sich aber auch die Frage stellen, welche Krankheit bzw. medizinischer Grund 15.000€ TA und Behandlungskosten verursacht, und ob es dann noch eine Entscheidung zugunsten des Hundes ist, an seinem Leben festzuhalten.

    Am Ende geht es um den Hund und als Halter muss man sich dann die Frage stellen, was tut man FÜR den Hund und was für einen selbst.

    Und die Rede ist bisher von vierstelligen Summen (was natürlich auch schon sehr viel ist) :smile:. 15.000€ Sprengen meines Erachtens den Diskussionsrahmen. Alleine schon aufgrund o.g. Frage welches Krankheitsbild solche Kosten verursachen könnte.

    Natürlich ist es bitter wenn jemand die TA Kosten für sein Tier nicht stemmen kann. Aber es ist nunmal Alltag dass dies leider vorkommt. Das ist völlig wertfrei gemeint.

    Um den Tag sinnvoll zu nutzen

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    Anno 2006

    Hab ich neulich wieder gefunden. Dachte mein Ex hätte die Fotos alle mitgenommen, aber offenbar hatte ich doch die von der Geburt auf dem Rechner. Die Glückskatze war meine und der kleine rote vorne auf dem zweiten Bild ist noch da. :herzen1:

    Liegt auf dem ersten Foto ein Eichhörnchen zwischen den Katzenpuppies? :emoticons_look: