Beiträge von SavoirVivre

    Ich hatte bei meinem A3 Sportback sehr dunkle vertönte Scheiben der Kofferraumfenster. Es hat wirklich einiges gebracht. Selbst der Temperaturunterschied Kofferraum - Fahrgastraum war deutlich spürbar. Und da Herr Hund dezent ausrastet wenn jemand mit dem Gesicht an die Scheibe rangeht und reinschaut, war damit auch diese Gefahr minimiert. Man sah nämlich genau nichts von außen.

    Also diese Kofferraumschutzplane von Kleinmetall sehen wirklich wertig aus. Aber 160 -180€ für eine Kofferraumschonmatte ist auch eine Ansage. Kennt ihr qualitativ vergleichbare Produkte zum niedrigeren Preis?

    Überhaupt bin ich dezent geschockt von den Preisen die Kleinmetall aufruft.

    Habe mir mal ein Angebot für Trenngitter zu den Rücksitzen, Raumtrenner im Kofferraum und Heckgitter und Kofferraumschutzplane machen lassen für unser geplantes neues Auto (Audi eTron Sportback). Da lagen wir bei gut und gerne 1.800€ (oder waren es 2.000€?). Ich bin sicher die Dame hat sich irgendwie verrechnet. Allerdings wären es teilweise Sonderanfertigungen.

    Ich informiere mich aktuell immer gerne mal abseits des DSH bei anderen Rassen und hab da die Erfahrung gemacht, dass ich trotz Corona ziemlich gut an einen Welpen kommen würde, sofern ich denn wollte. Es scheint zwar viele Anfragen zu geben, aber mit Hundesport, passendem Umfeld und Interesse (Deckrüdenauswahl, Austausch über Linien und Unterschiede innerhalb der Rasse sind so meine liebsten Gespräche) - da scheint man sich schon ziemlich mit hervorzuheben.

    Die Suche hatte ich dann eingestellt, weil ich festgestellt hatte, dass ich keine 1-2 Jahre vorausplanen brauche.

    Das bezieht sich aber auf Rassen, die hier wirklich herpassen würden und aus ähnlicher Ecke kommen. Bei einem völlig anderen Hundetyp müsste ich sicherlich auch entsprechend warten.

    Interessant, die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Nicht weil ich mich kurzfristig für einen Welpen interessiere, sondern weil ich mich dafür interessiert habe, wie die Züchter das sehen und priorisieren. Sie sagen fast alle, so fair wie möglich und wie sie selbst behandelt werden möchten. Nur bei Leistungszucht/Arbeitslinie werden Hundesportler und erfahrene Hundehalter klar bevorzugt bzw. sind sogar Voraussetzung. Ansonsten gilt Zeitpunkt & Bauchgefühl.

    Und Ersthundhalter starten mit gleichen Chancen wie erfahrene Hundehalter/Hundesportler, sofern die Zuchtlinie selbst gemäßigt ist.

    Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass Züchter gerne beraten und sich freuen wenn man genauer nachhakt, aber es war fast allen egal dass ich 28Jahre Gebrauchshunde an meiner Seite habe. Die richtige Einstellung im Kopf, das war denen wichtig :smile:. Denn solche wie mich, von denen gibt es Dutzende die bei den Züchtern anfragen (hatte ich das Gefühl).

    Solche wie mich =

    - dauerhaft Homeoffice

    - große Wohnung (aber Auslastung draussen)

    - gutes Zeitfenster um sich dem Hund aktiv zu widmen

    - durchdachte und überlegte Entscheidung für einen Hund

    - viel im Grünen

    - viel Hundeerfahrung

    - eingestellt auf rassespezifische Anlagen eines Gebrauchshundes

    - willig und motiviert an Hundesport auf Amateurebene

    - genügend Wissen um ein wenig zu fachsimplen

    Und trotzdem würde ich mich ebenso brav in der Schlange der Interessenten einreihen wie jeder andere auch.

    Was glaubt ihr wann diese irre Nachfrage nachlässt?

    Darüber mache ich mir gerade Gedanken. Mir graut es vor den Hunden die in absehbarer Zeit wieder abgegeben werden, also dann junge Adults und keine Welpen. Ja, geht jetzt schon los, aber bei der Anzahl der Welpen die in den vergangenen 12 Monaten und noch auf absehbarer Zeit vermittelt wurden und werden, wächst die Zahl der potenziellen "muss weil Allergie, veränderter Lebensumstände, Trennung, etc.." Abgabehunde ja gerade stetig weiter.

    Und ich spekuliere mal (meine Glaskugel ist launisch) dass ab Spätsommer/nach den Sommerferien, die Unternehmen ihre MA wieder zurück ins Büro rufen werden bzw. das "normale" Arbeitsleben zurückkehrt.

    Puh, ich finde es auch verwunderlich dass hier einige Züchter, aufgrund von nicht optimal empfundene Formulierungen, direkt aussortieren.

    Aber nun, so ticken halt alle verschieden.

    Für mich muss ein Züchter nicht einmal zwingend sympathisch sein, geschweige denn sich in meinen Augen genehm artikulieren. Wenn ich den Eindruck habe mir gefällt seine Geisteshaltung zur Zucht und die Umsetzung, dann mache ich gerne Abstriche bezüglich meiner eigenen Befindlichkeiten.

    Da fällt mir direkt ein Gespräch ein. Mir ist ein Züchter von einem Zuchtwart besonders nahe gelegt worden. Auch mit dem humorvollen Hinweis, dass besagter Züchter etwas speziell und sehr direkt ist, und seine Homepage Müll. Entsprechend gewappnet bin ich ins Telefonat gegangen. Öhm.. ja.. nach 5min. dachte ich, ich lege am besten auf. Nach 15min. änderte sich die Tonalität und nach 30min. dachte ich "oh wie nett, und ich freue mich schon aufs persönliche Kennenlernen".

    Puh, ich finde Rettungshundarbeit richtig interessant. Schon allein die Ausbildung und der Weg dahin.

    Aber ich habs jetzt mehrfach durchüberlegt. Ich werde es zeitlich nicht hinbekommen ohne dass meine Beziehung Schaden nimmt. Wir sind nämlich wirklich jedes WE mit dem Wohnmobil unterwegs. In Zukunft, "nach" Corona, tendenziell noch länger als kürzer. Da kann ich nicht sagen, wir ändern unser gemeinsam gewähltes "Lebensmodell" weil ich Rettungshundarbeit mit unserem Hund machen möchte.

    Mein Schäferhund Odin, hat alle(!) "ich hab nix gegen Schäferhunde, aber so richtig mag ich sie nicht" Menschen in meinem persönlichen Umfeld "bekehrt". Alle waren baff, darunter auch die, die davor nur schlechte Erfahrungen mit Schäferhunden gemacht haben, wie freundlich, sanft und entspannt ein Schäferhund sein kann.