Beiträge von SavoirVivre

    Tja dann kannst du die geistige Transferleistung auch auf andere Beispiele anwenden. Anstatt Ohren das was du willst.

    Sorry dass ich auf dein Beispiel eingegangen bin :ugly:

    Ich finde das nicht seltsam... Lass mal jemanden die Rasse Labrador ablehnen. Anhand der restlichen Informationen denkst du: "alles klar ein Irish Setter könnte passen."

    Nun mag die Person aber generell keine Schlappohren... wie lange sollst du denn so raten, wenn er dir das nie sagt?

    Und warum gehst du davon aus, dass die suchende Person nicht offenlegt dass sie kein Freund von Schlappohren ist, wenn es so ist? Nur weil kein Retriever erwünscht ist?

    Normalerweise, so habe ich es in Erinnerung, wird in der Regel der Alltag beschrieben, das was man vor hat mit dem Hund, wie groß er ungefähr sein soll, was der Hund haben sollte, was der Hund nicht haben sollte. Und manchmal noch was für Rassen man bereits für sich ausgeschlossen hat.

    —————-

    Wisst ihr, ich merke in genau dieser Diskussion wieder einmal, dass es für einige scheinbar unerträglich ist nicht zu erfahren, was jemand anderes nicht diskutieren/beantworten möchte.

    Es können einfachste, wirklich simpelste Dinge schlicht und ergreifend nicht akzeptiert werden, ohne dagegen argumentieren zu müssen.

    Muss ich aber auch nicht verstehen.

    Aber ich verstehe besser denn je dass so mancher Neuling der sich erdreistet nicht auf jede Gegenfrage (oder Ignoranz gegenüber seiner Wünsche/Bitte) einzugehen, genervt das Handtuch wirft.

    Bitte einmal alle am kommenden Mittwoch Daumen drücken.

    Hab einen Besichtigungstermin für eine Neubauwohnung direkt gegenüber von meiner jetzigen. Das wäre ein Traum dog-face-with-floating-hearts-around-headface weil ich es hier in meinem Stadtteil so sehr liebe.

    Oh da drücke ich dir ganz fest die Daumen.

    Wollte Dir gerade per PN schreiben, dass in vielen Neubauten hier in der Stadt (leben ja in derselben) Hunde oftmals erlaubt sind, aber PNs an Dich gehen scheinbar gar nicht.

    Ich würde das zum Schutz des Kindes und des Hundes freundlich aber konsequent unterbinde.

    Dafür würde ich den Eltern erklären dass der Hund eben erst vier Monate bei euch ist, ihr ihn noch nicht zuverlässig einschätzen könnt, und er auch den Umgang mit Kindern nicht kennt. Deswegen möchtet ihr kein unnötiges Risiko für das Kind eingehen und die direkte Interaktion vorerst nicht.

    Wenn das die Eltern nicht verstehen und akzeptieren, dann würde ich Treffen in der Konstruktion vorerst vermeiden. Es dem Kind zu erklären hingegen sehe ich klar bei den Eltern.

    Ihr könnt euren Hund aus der Situation rausholen indem ihr ihn zu euch ruft. So kann er zu euch „flüchten“. So sieht er, dass ihr der Ausweg seid.

    Fragen kostet nix. Jeder darf fragen was er will. Dazu gehört aber auch zu akzeptieren wenn die Antwort lautet "Weil es so ist". Und das hat rein gar nichts mit beleidigt sein zu tun.

    Also sorry, wer sich in ein Diskussionsforum begibt, aber keine Lust hat, zu diskutieren...

    Ich meine, dann braucht man doch auch nicht erwarten, dass sich jemand hier Mühe gibt, schreibt, erklärt, erzählt und dann mit "weil ich keinen Bock hab, selbst irgendwas zu erklären" abgespeist wird.

    Ich finde das unhöflich.

    Zu sagen, das Temperament liegt mir nicht, oder ist mir zu klein, oder ich will nicht Fellpflege betreiben ist ja voll ok. Aber einfach gar nix - wozu will man dann ne Rasseberatung, wenn man nichts über seine Vorlieben erzählen will?

    Wenn Du alles über einen Kamm scheren willst Bitteschön. Ich für meinen Teil unterscheide da und bin keinesfalls der Meinung nur weil jemand sagt, ich möchte keinen Retriever und diesbezüglich keine Diskussion/umgestimmt werden, deswegen grundsätzlich beratungsresistent ist.

    Und warum machst du dir die Mühe jemanden der sagt, ich möchte keinen Retriever, zu erklären warum ein Retriever doch in Frage kommt? Oder zu fragen warum kein Tetriever? Was hast Du davon außer jemanden zu etwas zu drängen was er nicht möchte?

    Es ist doch ganz einfach, Lies die Frage, antworte darauf wenn Du Lust und Zeit hast. Wenn Du noch mehr schreiben willst, wonach nicht gefragt wurde oder explizit gebeten wurde das Thema auszuklammern, dann tu es, aber dann wundere Dich nicht dass dann womöglich die Tür zugeht. Findest Du unhöflich, ich nicht. Ich fände dich unhöflich.

    Und wenn Du wissen willst was der Fragende sich vorstellt, dann frag das doch direkt. Warum willst du ihn dazu bringen Dir zu erklären warum er eine Rasse ablehnt, um daraus abzuleiten was er will? Sorry, aber gehts auch noch komplizierter? Was hat das Ablehnen einer Rasse damit zu tun dass der Fragestellende nicht offenlegen will was er sich vorstellt.

    Das ist als ob ich jemanden frage warum er keine Erdbeeren mag, um herauszufinden was für Obst er denn mag. Warum nicht fragen, hey was für Obst magst Du?

    kostet nix. Jeder darf fragen was er will. Dazu gehört aber auch zu akzeptieren wenn die Antwort lautet "Weil es so ist". Und das hat rein gar nichts mit beleidigt sein zu tun.

    Wenn im Gegenzug aber die Antwort lautet "Das passt bei deinen Vorstellungen nicht", dann sollte das das Gegenüber aber auch akzeptieren...

    Äh klar kann der „Rat Gebende“ eine Meinung haben. Und natürlich muss diese ebenso als solche akzeptiert werden. Aber für sich selbst annehmen muss das der Fragende keineswegs.

    Wir drehen uns im Kreis. Ich kann Deiner Argumentation auch nicht wirklich folgen, weil „Das passt bei Deinen Vorstellungen nicht“ keine Tatsache ist, sondern lediglich die Meinung eines anderen.

    Was ich nicht verstehe ist warum man nicht auch schon bei von vornerein abgelehnten Rassen nachfragen sollte warum sie nicht gewünscht sind. Gerade bei Neulingen. Zum einen beruht so manches auf Vorurteilen oder fehlerhafter Haltung (Labratonnen...) und zum einen finde ich es durchaus hilfreich um vielleicht andere Rassen rausfiltern zu können.

    Wenn jemand zB sagt er mag Rasse x nicht, weil er schon oft gehört hat das sie zum bellen neigen und das absolut nicht will, dann ist mein nächster Vorschlag eher kein Sheltie auch wenn der vllt sonst passen könnte.

    Eine Garantie gibt es sowieso nie, aber ich finde durch nachfragen warum bestimmte Rassen ein NoGo für den Fragenden sind kann man andere Rassen durchaus auch besser filtern :ka:

    Diese Intention des Nachfragens finde ich gut. Aber ich für meinen Teil, lese diese Intention regelmässig nicht heraus.

    Fragen kostet nix. Jeder darf fragen was er will. Dazu gehört aber auch zu akzeptieren wenn die Antwort lautet "Weil es so ist". Und das hat rein gar nichts mit beleidigt sein zu tun.

    Und was mich am Meisten ärgert: Leute, die wirklich Ahnung haben, (ich rede hier vor allem von Arbeits- und Gebrauchthunderassen), verbringen oft Jahre damit, sich eine passende Linie zu suchen, verbringen stundenlang am Telefon und auf Fahrten zu Züchtern, scheuen keine Kosten und Mühen um auf Ausstellungen zu kommen, warten ewig auf die richtige Verpaarung, knüpfen ein Netzwerk an Trainern und Rassekennern, arbeiten ewige Stunden unentgeltlich als Helfer bei Wind und Wetter, nur um bei der Arbeit zusehen zu können und zu lernen, verbringen Nächte damit, Fachbücher zu lesen, an Seminaren teilzunehmen, sich durch HP's zu wühlen, überlegen sich monatelang was genau sie wollen und brauchen und entscheiden sich dann erst, meist gemeinsam mit dem Züchter, nach detailliert überdachten und zur Anforderung passenden Charaktereigenschaften für einen Welpen.

    Also das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung, aber das finde ich auch sehr übertrieben für die Entscheidung für eine bestimmte Hunderasse.

    Versteh mich da nicht falsch, soll jeder doch so machen wie er will und ich finde es prima dass es so(!!!) engagierte Menschen gibt. Aber keine Sekunde glaube ich, dass das notwendig ist. Mehr noch, wer sich da so reinkniet, und am Ende läuft was schief (z.B. Hund körperlich zu krank für den gewünschten Sport), das ist ein bodenloses Loch der Enttäuschung.

    Sich Gedanken machen, reflektieren, sich austauschen, Rasse live kennenlernen, in Rasselinien reinlesen - immer gerne. Aber diese Intensität die Du beschreibst wäre für mich das andere Ende der Skala, und genau so drüber wie jemand der sich nicht groß schert sondern nach einen krassen YT-Video entscheidet. Und ich bezweifle, dass jemand der so herangeht wie Du es beschreibst, es "richtiger" macht als jemand der mit Mittelmaß heran geht und seine Erfahrungen teilt.

    Sorry aber ich bekomme gerade Gänsehaut. Das klingt so verbissen, so richtig verbissen.