Beiträge von SavoirVivre

    Ich habe mal so eine richtig schlaue Frage :D

    Wie alt ist mein Hund eigentlich? Ich meine das Ernst, ich bin völlig konfus. Wie zählt man die Lebenswochen eines Hundes/Welpen? Er ist am 19.05. geboren worden. Sagt man der Welpe ist x Wochen alt wenn eine Lebenswoche anfängt, oder wenn sie abgeschlossen ist?

    Heute ist der 03.08. dann ist Gustaf meiner Logik nach 11Wochen alt und ab morgen 12 Wochen alt. Oder? :???:

    Nein, ich finde da hast Du grundsätzlich absolut recht.

    Ich finde auch dass man "uns DF´ler" nicht mit dem unbedarften (Erst)Interessenten vergleichen kann und man einfach froh sein kann wenn es überhaupt ein Hund vom FCI/VDH Verband ist, oder zumindest seriöser Tierschutz.

    Ich habe nur für mich selbst gesprochen, dass ich auch innerhalb des VDHs etwas genauer schaue, aber grundsätzlich sollte man bei einem VDH Züchter gut aufgehoben sein. Schwarze Schafe gibt es immer, egal in welche Lebensecke man genauer reinschaut.

    - Aufzucht die mir zusagt. Ich hatte mehrere sehr sympathische Züchter dabei, deren Aufzucht mir aber nicht zugesagt hat und weswegen ich weitergesucht habe

    Darf ich mal fragen nach welchen Kriterien du das ausgewählt hast?

    Ich bin da ja auch echt überkritisch, hoffe aber das am Samstag der Eindruck stimmt den ich vom Telefon/Bilder/Videos habe.

    Für mich war vieles auch um die Aufzucht herum interessant und wichtig z.B.

    - Wo findet die Aufzucht statt? Innerhalb der Familie und Wohnbereich oder im Zwinger/separiert von der Familie? Zwingeraufzucht finde ich nicht per se schlecht, sicher auch rassebedingte Sache, aber ich habe eine Aufzucht innerhalb des Wohnbereiches einfach lieber.

    - Gibt es die Möglichkeit draußen zu sein (Garten, Hof, etc.)? Wie werden die Welpen ab zunehmenden Alter gefordert und gefördert (da war eine Züchterin dabei, 3OG Altbau und die Welpen hatten bis zur Abgabe keine Reize/Spielkram, damit sie nicht zu laut sind wegen den Nachbarn. Bei guten Wetter kamen sie für 1-2Std. unten in den Gemeinschaftsgarten in einen kleinen Welpenauslauf)?

    - Was für einen Eindruck macht die Mutter? Wie geht sie Besuchern um? Wie geht sie mit den Welpen um? (Bissl stalken bei FB, etc. :lol: )

    - Wie geht die Züchterfamilie mit der Mutter/andere Hunde im Haushalt und den Welpen um? Wer beschäftigt sich alles mit den Welpen (z.B. fand ich des schön wenn die Welpen auch positiv Kinder kennengelernt haben)?

    - Auf was legt der Züchter* wert bei der Auswahl seiner Welpeninteressenten? Was für Fragen wurden an mich gestellt?

    - Konnte der Züchter* seine Welpen individuell gut beschreiben oder hat er sie gar nicht als Individuum wahrgenommen?

    - Wie wird mit kritischen Fragen umgegangen (z.B. evtl. Allergien, Epuliden der Mutter, erwähnenswerte Erkrankungen, etc.)


    Und vieles spielte sich sicherlich auch intuitiv und unterbewusst ab in den Gesprächen :smile: .

    Ich hatte z.b. einen sehr freundlichen Züchter, der mir im Gespräch wahnsinnig erfahren vorkam und auch schon seinen dritten R-Wurf hatte, am Telefon, dem aber die Hündin gar nicht gehörte und der sie nur zur Geburt und Aufzucht bei sich hat, um die Besitzerin zu entlasten da alleinerziehend und zwei kleine Kinder. Konstallationen gibts.. interessant aber nicht meins.

    Ich hatte auch einen Züchter am Telefon mit dem ich mich richtig nett unterhalten habe, der aber aufgelegt hat als ich meinen Nachnamen (ausländisch) buchstabiert habe und mich geblockt hat, nachdem ich nochmal angrufen habe (hätte ja ein Versehen sein können), mit dem Kommentar Ausländer bekommen keinen Hund von mir :ka: .

    Wir waren nach unserem ersten Besuch bei den Welpen sehr happy und erleichtert. Der Eindruck per Mail, WhatsApp und Telefon war schon wirklich gut, aber vor Ort hat sich das alles auch bestätigt. So eine tolle, herzliche, den Hunden zugewandte Familie. Und die ganze Familie hatte mit Tieren zu tun. Mutter und Tochter gemeinsam die Zucht, dazu hat die ganze Familie seit Jahrzehnten Pferde, die Töchter sind beruflich Tier-Physiopathin und Bereiterin, etc. - es drehte sich alles um Hunde und Pferde. Es war einfach stimmig und rund. Der Umgang mit den Hunden sehr liebevoll aber konsequent.

    So bin ich da halt nicht rangegangen. VDH Zucht war für mich dieses Mal der wichtigste Schritt auf dem Weg zum Hund, aber auch innerhalb des VDH gibt es Züchter die auf dieses und andere Züchter die auf jenes Wert legen - und das alles im Normbereich des Verbandes.

    Es war mir zu einfach zu sagen, hauptsache VDH und fertig. Aber jeder so wie er mag :ka: .

    Nun, mein Ideal ist es, einen guten Sporthund zu bekommen, der auch im Alltag gut klarkommt. Das schliesst sich ja nun nicht aus, vergrössert aber den zu beachtenden Kriterienumfang. Dazu braucht ein Hund fein ausbalancierte Anlagen in allen Richtungen, und das ist wesentlich schwerer zu erzüchten, als einen "Schmalspurexperten", der nur innerhalb eines kleinen "Biotopes" funktioniert, seien das nun bestimmte Alltagssituationen oder Sportarten.

    So sehe ich das auch. Ich habe mit wirklich vielen (16) Züchtern und mit drei Zuchtwarten gesprochen, um von null auf an ein gewisses Bild zeichnen zu können von dem was wir möchten.

    Unser Wunsch war:

    - nach besten Wissen und Gewissen gesund durch gesunde Vorfahren. Damit meine ich, dass auch keine Hunde verpaart werden, die "gerade noch so" noch zuchttauglich sind vom Gesundheitsbild. Es muss nicht bis in die dritte Generation ausnahmslos HD-A1 / Herz 0 / Spondy 0 sein, aber ich habe schon darauf geachtet dass die Verpaarung da nahe dran ist. Klar ist auch das keine Garantie, aber hat sicherlich auch einen gewissen Einfluß, denn sonst bräuchte man keine Zucht.

    - mind. ein Elternteil ist erfolgreich sportlich geführt. Bei einem jungen Muttertier bin ich da nicht so kritisch, denn Trächtigkeit, Wurf und Aufzucht kostet Zeit und Kondition die die Mutter immer wieder aus dem Sport rausreist.

    - beide Elterntiere sind "alltagstauglich" und mindestens aufgeschlossen und freundlich zu Menschen, wesensfest, nervenfest. Sowas erfährt man nur durch Fragen und man weiß nie wie ehrlich die Antworten sind, aber zumindest die Mutter lernt man ja kennen.

    - Aufzucht die mir zusagt. Ich hatte mehrere sehr sympathische Züchter dabei, deren Aufzucht mir aber nicht zugesagt hat und weswegen ich weitergesucht habe

    - gelassener Welpe, soweit erkennbar als Grundveranlagung, da unser Hund ein Stadthund und Camperhund sein wird.

    Hier waren beide Hunde als Welpen Vielpinkler. Ich war draussen. Wir kommen rein, ich Räume den Geschirrspüler aus und keine 20 Minuten nach dem Pipi draußen geht eine Lacke ins Wohnzimmer :zany_face:

    einfach gelassen sehen. :hugging_face:

    Danke Dir, wir sind da GsD entspannt. Hund pinkelt, wir schauen zu und warten bis er fertig ist und wischen dann auf. Ganz unaufgeregt :nicken: .

    Wie oft pinkeln eure Welpen am Tag?

    Kann ich dir ganz genau sagen, anfangs hab ich nämlich alles immer notiert :D

    Mit 9 Wochen hat er 11-14x am Tag gepinkelt :lepra: Wir waren eigentlich permanent damit beschäftigt, den Kleinen raus- und wieder rein zu tragen, und dennoch ging alle paar Tage mal was ins Haus. (Was hab ich heimlich Mütter beneidet, die ihren Babys nur eine Windel anziehen müssen :lol: )

    Sonntag wird er 13 Wochen und mittlerweile muss er nur noch ca. 6-7x.

    Ich glaube dass das, außer mit dem generellen Älterwerden natürlich, bei uns auch mit der Futterumstellung zusammenhängt. Wir sind vor ein paar Tagen von Reico auf Josera Kids umgestiegen und seitdem ist die Verbesserung wirklich extrem! Nicht nur, dass er viel weniger pinkeln muss, er muss auch nur noch 2-3x groß - vorher waren wir bei 5x, außerdem hat er ständig gepupst, dauernd getrunken und extrem nach dem Futter gerochen.

    Ja, bei ziemlich genau der Frequenz war unser vor der Schonkost auch. Ich notiere auch jedes Geschäft :lol:

    Unser Kurzer hatte vor drei Tagen Durchfall. Zu weichen Kot hatte er immer schon, also seit er bei uns ist (immerhin schon 13Tage :lol: ). Erklärt habe ich es mir mit Stress aufgrund der Veränderungen, Einleben, etc. Aber der Kot wurde immer unschöner bis er dann in Durchfall endete.

    Ca. 12Std. fasten, dann mehrmals am Tag morosche Möhrensuppe und Umstellung auf Schonkost. Kot wurde fast sofort besser. Aber am Folgetag wieder Durchfall, schon fast flüssig. Ich den Kurzen also eingepackt und zum TA. Dort wurde der Kot umfangreich getestet (Bakterien, Giardien, Würmer, etc.) - alles negativ :mrgreen-dance: . Noch eine Spritze bekommen und Dysticum für 5Tage. So lange soll er auch noch Schonkost bekommen, aber wenn Kot deutlich besser wird, können wir schon nach 2-3 Tagen anfangen sein neues Futter (Platinum Puppy) unterzumischen.

    Fazit, scheinbar verträgt er das Futter das er bei der Züchterin bekommen hat und wir erstmal weiterfüttern wollten (Acana Puppy & Junior) nicht.

    Der Kot ist inzwischen wieder OK. Ab heute füttern wir Platinum Puppy in Kleinstmengen als Belohnung (sind schon sehr klein aber ich halbiere nochmal). Drückt uns die Daumen dass wir damit ein Futter gefunden haben dass er verträgt und sich alles schnell wieder normalsiert im kleinen Welpenbauch.

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    Was ich aber echt extrem finde. Seit er Schonkost bekommt (Hühnchen, matschig gekochter Reis, Möhrensuppe, Hüttenkäse), pinkelt er ca. 18-20x/Tag und davon 8-10x in die Wohnung. So oft runtertragen/rausgehen wie er pinkelt, das ist gar nicht möglich. Das war vor der Schonkost nicht so und ich hoffe das normalisierst sich auch wieder. TÄ sagt das ist normal weil in der Schonkost sehr viel Flüssigkeit drin ist wenn es richtig gemacht wird (und Gustaf trinkt auch zusätzlich noch Wasser, nicht übermässig, aber gut).

    Vor dem Durchfall und Schonkostfütterung, hat er ca. 12-14x/Tag gepinkelt und davon ca. 3-4x in die Wohnung. Derzeit habe ich das Gefühl wir wischen nur hinterher. Es sind aber auch richtige Pfützen und nicht nur Getröpfel oder so.

    Wie oft pinkeln eure Welpen am Tag?