Beiträge von SavoirVivre

    Gab es denn auch offizielle Innenbereiche die man mit Hund betreten darf? Ich kann mich nicht darauf verlassen dass unser Jungspund sich durchgängig unauffällig verhält :headbash:

    Wir sind gestern von unserer 2-wöchigen Schwedenreise zurückgekehrt... es war einfach traumhaft schön, ein perfekter Urlaub. Wir sind mit der Fähre Rostock-Trelleborg gefahren mit einem superbraven, gechillten Hund. Dann hoch an der Ostküste nach Oknö im Kalmarsund, von dort weiter an den Göta Kanal und zum Tiveden Nationalpark, dann an die Westküste nach Orust/Malö/Lyr/Gullholmen und zum Abschluss waren wir noch 2 Tage bei Ystad. Das Wetter hat großartig mitgespielt, wir haben tolle Wanderungen gemacht, sind viel SUP (und Fähre) gefahren, haben wunderschöne Ecken entdeckt und das "coronafreie" Schweden genossen. (Tatsächlich ist das dort einfach kein Thema und es tat gut, das Thema mal hinter sich zu lassen...)
    Jetzt bin ich sehr sehr wehmütig, das geht mir immer so nach meinen Reisen.

    Eine meiner liebsten Impressionen: Wilwi in einer kleinen Bucht auf Lyr... heart-eyes-dog-face heart-eyes-dog-face heart-eyes-dog-face


    https://ibb.co/0jdsVyw

    Oh, ich habe vor lauter Welpen-Live-TV zuhause gar nicht mitbekommen dass ihr nach Schweden los seid :ops: .

    Ich hoffe ihr hattet eine richtig richtig tolle Zeit :nicken:.

    Wir fahren ja im September für drei Wochen, und so langsam beginnen wir mit einer groben Planung. Das wird eine spannende Erfahrung mit unserem neuen, kleinen Reisebegleiter. Die ersten TestTouren haben wir ja schon mit Bravour hinter uns gebracht :hurra: , aber ist doch nochmal was anderes für drei Wochen unterwegs zu sein.

    Bei der Fährtfahrt, habt ihr die Nachtüberfahrt mit Kabine genommen, oder die Tagesüberfahrt? Und darf ich fragen wo ihr euch alles mit Hund bewegen durftet, ausserhalb der Kabine (wenn überhaupt gebucht). Auch in einigen Innenbereichen der Fähre? Weil 6:15Std. am Aussendeck stelle ich mir dann doch recht frisch vor.

    Wir haben noch so gar keinen Plan wie wir fahren werden, tendieren aber derzeit zu den Brücken, weil dann einfach unabhängiger und selbstbestimmter.

    Die Schleppleine ist jetzt aber auch nicht das schwierigste Hightech-Produkt der Welt. 😉

    Der Umgang sollte also machbar sein.

    Das sollte so sein, aber es ist nicht so. Es gibt trotzdem Leute, die andere Spaziergänger damit belästigen/gefährden. Willst du das leugnen?

    Was ist eigentlich Dein Problem? Wobei, ganz offensichtlich hast Du eins mit Hundehaltern die eine Schleppleine nutzen, weil Deiner Meinung nach zu viele zu unbegabt dafür. Fein, Deine Meinung und Erfahrungswerte.

    Jetzt sind hier mehrere die sagen, klappt bei mir gut, bzw. kein Hexenwerk und der Umgang sollte machbar sein. Und dann kommst Du mit "Es gibt trotzdem Leute, die andere Spaziergänger damit belästigen/gefährden. Willst du das leugnen?". WO sagt denn irgendjemand dass 100% der Hundehalter perfekt in der Handhabung mit der Schleppleine sind? Es ist ein Hilfsmittel wie viele andere auch und wenn man es falsch anwendet, ist es doof. Das gilt aber für verdammt viele Produkte in Lebensumfeld eines normalen Menschen.

    Komm damit klar dass hier nunmal einige/viele Schleppleine gut finden und diese entsprechend häufig empfohlen wird. Da kannst Du jetzt noch so ausführlich dagegen anstänkern, ändert trotzdem nichts.

    Ich weiss ja nicht wie Du eine Schleppleine nutzen würdest, aber ich liebe(!) den Einsatz von Schleppleinen für Abruf- und Radiustraining und im alltäglichen Einsatz. Das handhabe ich seit > 20Jahren so und in diesen Jahren war ich die einzige Person, die insgesamt 3x von den Beinen geholt wurde von meinen Hunden.

    Und nein, eine Schleppleine schleppt nicht zwangsläufig über die ganze Länge. Die kann man aufwickeln, also den Teil den man nicht braucht bzw. situationsbedingt (das ist das Zauberwort) nicht einsetzt.

    Und nur mal so als Gewichtsverhältnis. Ich knapp 50kg, meine bisherigen Hunde 33kg - 42kg (den Mittelspitz mal ausgenommen).

    Wir haben unseren Welpen auch seit genau drei Wochen. Ein ganz normaler Welpe. Lernziel Nr. 1 war und ist Ruhe reinbringen, ihm helfen runterzufahren und sich selbst zu beruhigen.

    Wenn er aufdreht, was er natürlich mehrmals am Tag macht, merken wir das schon wenn es anfängt und sorgen für greifbare Alternativen. Baumwolltau, Zoomknochen mit Seilknoten, Kuschelgeier, usw. Die bekommt er dann direkt um drauf rumkauen der Gosch vorgehalten. Oder es wird kurz, sanft und kontrolliert gezerrgelt, damit er Energie abarbeiten kann.

    In ruhigen (!) Momenten üben wir dass menschliche Körperteile tabu sind. Z.B. beim kuscheln und kraulen, sobald er versucht auf den Händen zu knabbern, unterbrechen wir die (für ihn schöne) Kraulbewegung mit einem ähäh. Er erstarrt dann sofort, wird ruhig verbal gelobt und weitergekrault. Das „ähäh“ hat er schon relativ gut verknüpft mit „lass das was du gerade tust bleiben“ und das funktioniert inzwischen auch relativ gut in den wilden Minuten.

    Ein Nein setzen wir sehr sparsam ein, lieber Alternative bieten, setzen es dann aber konsequent durch. Dann quiekt es hier auch mal und das bin dann nicht ich. Der Kleine weiß schon ziemlich genau wann bei mir Schluss mit lustig ist.

    Wir haben Ruheplätze etabliert. Wenn er da rauf geschickt wird, weiß er, jetzt ist Ruhe und fängt an kurzer Zeit an zu dösen und zu schlafen. Wenn er „Decke“ hört, rast er wie ein besengter drauf, weil eben einfach geil, da vieeeele Leckerlies und lohnt sich immer.

    Bisheriges Fazit > kein einziger Kratzer in irgendwelchen meiner Körperteil. Nicht mal oberflächliche. Mein Freund ist weicher (gewesen) als ich, das merkte man deutlich, denn er hatte in der zweiten Woche diverse Kratzer und Löcher in seinen Unterarmen.

    Unser Welpe darf natürlich spielen und wild sein, aber MIT uns, nicht AN uns.