Ja, auf jeden Fall werde ich es erstmal ohne extra Investitionen versuchen in der ersten Saison. Wobei, vielleicht eine Camping-Toilette würde ich direkt kaufen...
Das würde ich auch auf jeden Fall wenn kein WC/Dusche vorhanden im Camper.
Ja, auf jeden Fall werde ich es erstmal ohne extra Investitionen versuchen in der ersten Saison. Wobei, vielleicht eine Camping-Toilette würde ich direkt kaufen...
Das würde ich auch auf jeden Fall wenn kein WC/Dusche vorhanden im Camper.
Nur am Landstrom, nicht wärend der fahrt, da funktionieren nur die 12V USB Stecker.
Ok, danke. D.h. wenn ich freistehend irgendwo übernachte, sollte ich eine Powerbank dabei haben um das Handy zu laden.
Ein Bekannter von mir ist gerne vollkommen autark unterwegs und hat mir das hier empfohlen:
https://www.bluettipower.eu/collections/po…s/bluetti-ac50s
Braucht man sowas? Ganz schön teuer!
Ich würde mir an Deiner Stelle erstmal in Ruhe überlegen wie Dein Fahr- und Reiseprofil aussieht ![]()
Bist Du eher Fr-So unterwegs, oder wenn dann noch länger an Stück? Willst Du den gesamten Jahresurlaub campingtechnisch unterwegs sein oder max. 1x Jahr für zwei Wochen? Fährst Du täglich, oder stehst Du gerne auch mal 2-3Tage auf einem Fleck/Platz. Bist Du lieber auf Stellplätzen oder Campingplätzen, oder stehst Du lieber komplett frei (gar nicht so einfach und wenig komfortabel in D und vielen anderen Ländern).
Wenn Du weißt wie Dein Fahr- und Reiseprofil aussehen soll, bleibt abzuwarten ob es sich auch so bestätigt. Davor würde zumindest ich keine Umbauten oder höhere Investitionen tätigen. Wir haben unser Wohnmobil bereits üppig ausgestattet konfiguriert bestellt, aber Entscheidungen bezüglich Dingen wie Wechselrichter, mehr Solar, Radträger, etc. haben wir erst nach einer intensiv genutzten Saison getroffen. Wir verbringen 100-120Nächte/Jahr im Wohnmobil und haben es uns im Laufe der letzten 2,5Jahren so ausgestattet dass wir rundum zufrieden sind. Ich denke aber, dass vieles was wir haben Du gar nicht vermissen wirst, wenn Du ein anderes Reiseprofil hast.
PS. ich kenne wirklich niemanden der das Produkt das Du verlinkt hat wirklich braucht. Kenne aber welche die es haben, weil sie es haben wollten und die nutzen das dann auch - schon aus Prinzip ![]()
Alles anzeigenDer Hund hat selbstverstümmelndes Verhalten im freilauf gezeigt. Und die Antwort ist, mehr freilauf? Und was ist wenn er sich da immer mehr und mehr hochschaukelt? Dass sich die stereotypen mehr verfestigen können?
es ist 10 vor 12, da nützt es nichts das mal auszuprobieren oder jenes.
Ist border collie in not eine seriöse organisation? Eventuell kann man sich ja an die wenden.
Auf der vorherigen Seite hab ich schon geschrieben, dass ich mich mit der Rasse nicht auskenne und keine Tipps abgebe.
Aber ich frage mich, wie man noch mehr runter schrauben kann.
Katzenklo? Scheuklappen?
Ich weiss von Border, die wurden temporär, in relativ kleinen Boxen abgelegt (natürlich vorher positiv konditioniert) und diese mit einer Decke abgedeckt. Einfach weil selbst ein Lichtreflex zuviel war. Das waren hochgradig mit dem Leben und sich selbst überforderte Tiere, oft mit unbekannten Hintergrund (Vermehrer?) und missverstanden von den Haltern, bis sie zu Junkies wurden (Bewegung, Reize, Ball, etc.). Selbstverstümmelung war Daily Business wenn da nicht 24/7 ein Daumen drauf war. Der Weg bis sie wieder ein Leben ausserhalb der Box, geschweige denn 3x15min. Gassi draußen hatten, war ein weiter. Es war nichts anderes als ein Entzug.
Ich sehe es wie Du und würde einen Teufel tun und hier einen Rat abgeben. Ich kenne mich mit Hütehund bzw. so dermaßen reizoffenen Rassen nicht aus. Es wäre lediglich gefährliches Halbwissen das mehr schaden als nützen könnte.
Ich seh schon, ich eine Ausnahme. Meine Hunde duerfen in Leinen beissen
Ich nutz das als Beuteersatz wenn ich keine dabei habe (oder keine bei mir haben darf) und solange sie es lassen, wenn ich es sage, ist das hier echt ok..
Ja Nando hört halt nicht auf und fährt immer mehr hoch. Gegen Leine tragen habe ich auch nichts, aber er will zergeln und springt dann gerne auch mal um in den Arm zu beissen. Ja er beisst nicht fest zu, aber ich mag es trotzdem nicht.
Nur als Idee weil das bei uns die Auflösung war und das echt rasch (allerdings kenne ich Deinen Hund nicht und Tipps per Ferndiagnose sind immer mit Vorsicht zu genießen).
Hast Du mal versucht, in ruhigen Situationen in denen er nicht bereits hochgepusht ist, bewusst mit der Leine zu zergeln und dabei das "aus" zu etablieren? Als Belohnung wird dann direkt sofort weiter gezergelt - und als Schlusseinheit auf "aus" und loslassen ein hochwertiges Leckerli gegeben, oder ein wertige Spielzeug/Kauartikel dass er dann erstmal behalten darf.
Wie gesagt, wichtig ist dass Du das Ganze anfängst und auch wieder beendest und das aus einer ruhigen Situation heraus.
Hat hier wirklich hervorragend geklappt. Ich glaube es waren lediglich 2-3 Trainingseinheiten á 3-4min. bis er es begriffen hat.
Ich seh schon, ich eine Ausnahme. Meine Hunde duerfen in Leinen beissen
Ich nutz das als Beuteersatz wenn ich keine dabei habe (oder keine bei mir haben darf) und solange sie es lassen, wenn ich es sage, ist das hier echt ok..
jupp genau so. und ich bin sicher, wenn du sagst es reicht, dann ist schluss.
nachtrag: ups steht da ja schon ![]()
Hier wird unterwegs in die Leine beißen genutzt um/als:
- Übersprungshandlung
- Aufregung/Stress Abbau
- Energie ablassen
- Langeweile
- Ablenkung (von mir aktiv eingesetzt)
Und - er darf es dosiert. Weil er nicht kopflos dabei wird, sondern es eher wie ein sehr ambitioniertes Leine tragen ist. Dabei ist er so konzentriert, dass alles andere ausgeblendet wird, also z.B. auch ein uns auf einem engen Weg entgegen kommender Hund. Ja es wird dabei auch mal an der Leine gezerrt, und wenn die Auslösersituation sehr aufregend war, dabei auch 1-2x rumgehüpft und um sich selbst gedreht - aber das sind Situationen in denen ich ihm signalisiere du darfst das jetzt, ihn sogar dazu motiviere. Klar, es ist eine Krücke, da darf man sich nicht selbst etwas anderes vorgaukeln, aber wenn es mir in dem Moment gezielt und dosiert hilft ihn runterzufahren, oder ruhig durch anspruchsvolle Passagen zu kommen (z.B. mitten durch eine Herde Heidschnucken) setze ich es als Methode ein. Alternativ setze ich kurzweilig ein Zergel ein.
Aber, und das ist mir wichtig, bei mir kommt dabei wenig/nicht viel Zug an. Er reißt per Leine nicht an mir rum, sondern passt sich dabei trotzdem meinem Gehtempo an. Er nutzt sozusagen nur das Stück Leine das ich ihn dafür zur Verfügung stelle. Es reicht immer ein "aus" wenn ich meine es reicht, und zwar egal ob das nach 2sek. oder 20sek. ist, und er lässt augenblicklich die Leine los. Manchmal versucht er direkt im Anschluss noch 1-2x sie ins Maul zu nehmen und zu tragen, aber auf ein "äh äh" und dann unterlässt er auch das sofort.
Vom Gefühl her ist es wie auf einen Pferd zu sitzen und eine konstante aber weiche Verbindung per Zügel zum Pferdemaul zu haben. Auch auf kleine Bewegungen meines Handgelenks geht Gustaf mit seinem Kopf/Körper mit. Er reisst nicht an der Leine. Er hat sie lediglich im Maul und trägt sie mit konstanter, weicher Verbindung zu mir.
Sicher nicht der Idealzustand und nichts was ich propagieren würde, aber uns hilft es derzeit eher als dass es mich nervt. Würde ich es nicht wollen, würde er es nicht machen (das hat er gelernt in dem ich bewusst in die Leine beißen und auf aus loslassen in ruhigen Situationen geübt habe).
Anders sieht es aus für die Leute, die ohne Fön und Kaffeemaschine nicht klarkommen. Sowas geht ohne Landstrom nicht, jedenfalls nicht ohne hanebüchene elektrische Umbauten.
So hanebüchen waren die Umbauten nun auch nicht
Wir möchten unser "Autark-Paket" nicht mehr missen und sind mit dem Einbau total zufrieden
Es macht aber einen Unterschied was für einen Wagen man fährt bzw. der technisch/elektrische Aufbau ist. Ich glaube bei den gemeinten Fahrzeugen gibt es nur eine Batterie, da wird nicht zwischen Start- und Bordbatterie unterschieden. Deswegen sitze ich auch auf meinen Fingern, gefährliches Halbwissen
. Wir haben nämlich eine Starter und zwei Bordbatterien, plus 200W Solar. Ganz andere Voraussetzungen.
Ich bin trotzdem auch überzeugt davon, dass die TE einen verhaltenstherapeutischen Trainer braucht, der weiß, wie man gestresste (Hüte-)Hunde beruhigt. Meiner hat auch Border in der Linie, mit denen kann man viel machen, aber man muss sich zeigen lassen, wie man das macht. Das geht nicht über ein Forum, denn über ein Forum findet man auch nicht raus, was den Hund so sehr stresst.
Dagegen spricht ja auch nichts. Aber ich finde es wichtig auch mal in eine andere Richtung zu denken und das was die Trainer vorschlagen zu hinterfragen.
Ich sehe es eben nicht als förderlich den Hund nur ein paar Minuten am Tag einen Spaziergang zu gönnen. Einfaches Programm runterfahren ohne an den eigentlichen Auslösern zu arbeiten empfinde ich als sinnbefreit.
ja das propagierst du in jedem Thread in dem Du zu Wort kommst, weil Du einmal einen schlechten Trainergriff gemacht hast.
Ich finde es auch durchaus vernünftig auf sein Bauchgefühl zu hören und Fragen zu stellen, wenn man von einem Trainerkonzept nicht vollständig überzeugt ist. Auch den Trainern zu wechseln wenn man das Gefühl hat nicht ernst genommen zu werden. Aber das ist bei Dir nicht der Grund. Du bist auf der "kennste einen kennste alle" Schiene und schiebst eine ganz persönliche Abneigung gegen Trainer im allgmeinen.
Ja, ich finde es auch total wichtig, dass man sich immer wieder vor Augen führt was der junge Hund schon kann und richtig macht.
Es sind Junghunde. Unfertig und voll in der Entwicklung. Da muss noch gar nichts perfekt sein und auch Führungsfehler sind völlig normal und OK.
Diesen Druck auf sich selbst rauszunehmen und auch einfach nur zufrieden sein - und sei es nur für den Moment. Ich denke das hilft der Hund-Mensch-Beziehung sehr und lenkt den Blick und Fokus in positive Bahnen.
Humor, Gelassenheit, dickes Fell, liebevolle Konsequenz und Geduld, auch - vielleicht insbesondere - mit sich selbst.
Und nicht zu vergessen, wir haben keine Kinder, keinen weiteren Hund und eine große Wohnung mit viel Rückzugsmöglichkeiten. Sein Alltag zuhause ist sehr ruhig und entspannt, das hat auch eine Auswirkung.
Ich muss eine Liebeserklärung und Lobesgesang auf meinen Stinkfisch hier lassen
- inzwischen knapp 8Monate alt.
Ich habe hier einen nach wie vor sehr entspannten Junghund sitzen. Irgendwie hat der seine Rassebeschreibung nicht gelesen (Boxer sind ja eigentlich eher boom boom unterwegs, gerade junge), oder wir sind so einschläfernd langweilig und unaufgeregt dass sich das beruhigend auf ihn abfärbt
.
Er macht sich wirklich toll und hat sich genau so entwickelt wir wir es uns erhofft haben. Unterm Strich leichtführig aber nicht übermässig sensibel.
Er ist ein toller Campinghund, kommt gleichzeitig prima mit unserem Stadtleben zurecht. Er ist Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen, freundlich, verspielt - aber nicht aufdringlich. Hunden gegenüber ebenso, obwohl es inzwischen keinen Fremdhundkontakt mehr gibt sondern nur noch abgesprochene und verabredete Kontakte. So haben wir erreicht, dass er die temporäre Phase (eine der vielen die sicherlich noch kommen werden) sein Gehirn auszuknipsen wenn er einen Hund sichtet, schnell überwunden hat. Es ist nach wie vor sehr großes Interesse vorhanden, aber er ist rasch zu mir umorientierbar.
Tatsächlich gibt es derzeit gar nichts wo ich sagen würde, das ist ein Problem bzw. könnte ein Problem werden. Natürlich ist er noch weit weg von "fertig", aber er ist seinem Alter entsprechend(!) genau da wo er unseren Vorstellungen nach sein soll.
- er kann sich gut selbst runter regulieren, mit unserer Hilfe immer, egal wie stressig es um uns herum ist (ein Familienurlaub vorab und die Feiertage haben es eindrucksvoll gezeigt)
- er verschläft/döst den ganzen Tag wenn wir arbeiten (Homeoffice), nur unterbrochen durch zwei kurze Löserunde und einer längeren Runde in umliegende Grünanlagen (in der Woche sprechen wir da von 40-60min.)
- er bleibt eine Stunde problemlos alleine, den nächste Sprung auf 2-3Std. machen wir wenn die Situation es entspannt zulässt (Corona, Omnikrom, etc.)
- er geht weitgehend gut an der Leine, auch wenn er ziehen würde wie ein Ochse, wenn ich ihm nicht helfe
- er lässt sich fein auf seinen Platz schicken wenn wir Besuch haben oder es an der Tür klingelt
- er lässt Besuch in Ruhe
- sind wir zu Besuch, legen wir ihn neben uns auf seiner Decke ab (angeleint an uns) und er kommt schnell in den Ruhe/Döse Modus, selbst wenn drei Kleinkinder 50cm vor seiner Nase spielen (ihn dabei aber komplett ignorieren, sie haben schlichtweg kein Interesse an ihm - er liegt da halt rum).
- Auto und im Camper mitfahren 1a mit Sternchen
- an der Leine kommen wir problemlos und ohne Aufstand an jeden Hund vorbei, selbst auf einem nur 1,5m breiten Weg
- er orientiert sich immer öfter an mir wenn er in Situationen kommt in denen er nicht weiter weiß
- seine Übersprungsreaktionen sind gut unterbrechbar/umlenkbar
- er arbeitet motiviert und gerne mit mir, auch wenn die Konzentrationsspannen tagesformabhängig sind. Keine Ahnung wie lange er schon könnte, weil ich meist nur ca. 5min. Einheiten mache und aufhöre wenn es am Besten läuft
- er läuft überwiegend an Schleppleine/Flexileine (nutzt aber den möglichen Radius selten aus, orientiert sich vorher zurück zu mir), aber das ist halt unserem Wohnumfeld geschuldet. Auch in den fußläufigen Grünanlagen ist die nächste Straße nicht unendlich weit weg und wir teilen sie uns mit vielen anderen Menschen und Hunden. An den Wochenenden, wenn wir mit dem Camper unterwegs sind, läuft er unkompliziert frei bzw. die 3-5m Schlepp schleppt.
- er ist zuverlässig stubenrein und meldet wenn er raus muss (was nur noch 4-5x/Tag ist und fast immer kommen wir ihm zuvor)
- er ist ein ruhiger und unauffälliger Begleiter wenn wir ihn mal mit ins Restaurant nehmen
Ich überlege.. aber mir fällt wirklich nichts ein wo ich derzeit sagen kann "daran müssen wir explizit arbeiten, sonst wird das ein Thema", ausser vielleicht dass wir wirklich mal den Allein-bleiben-Sprung auf 2Std. und mehr machen sollten.
Ich bin einfach sehr, sehr verliebt und zufrieden in meinen kleinen Stinkfisch ![]()