Beiträge von SavoirVivre

    Zur Schleppleine: ich hab 20m Biothane, die wickel ich quasi einfach in Schlaufen wie ein Lasso und halte den aufgewickelten Teil der Leine in der linken Hand, in der rechten Hand hab ich die Leine im "Zügelgriff" und geb dort nach, wenn der Hund vor läuft und nehme die Leine wieder auf, wenn er stehen bleibt oder langsamer wird. Kommt sie ans Ende, wird das angekündigt und gelobt, wenn sie daraufhin langsamer wird. Knoten habe ich so eigentlich nie in der Leine und auch irgendwo verheddern tut sie sich selten. Bei dem Wetter sieht man dann natürlich aus wie Sau :ugly:

    Exakt so

    Mich nervt die Schleppleine beim aktuellen Wetter auch. Aber ich ziehe einfach Handschuhe an und hab die Leine immer in der Hand und wickel sie auf und die Handschuhe kommen dann in die Wäsche.

    Hast du da einen Trick zum wickeln um Knoten zu vermeiden??

    Ich habe rutschfeste Sicherheitshandschuhe aus dem Baumarkt wenn die 15m Schleppleine im Einsatz ist. Die Schleppleine selbst ist aus runder Biothane, da ist Wetter und Bodenbeschaffenheit egal. Wenn sie eingesaut ist, wird sie aufgerollt, ausgeklopft und in eine Plastiktüte gesteckt bevor sie zurück in den kleinen Rucksack kommt. Jedes andere Material als Biothane verknotet sich bei mir.

    Ich habe zwar 5 & 15m Schleppleine, aber da ist nie mehr als ca. 2m Raum die der Hund für mich unvorbereitet in die Schleppleine knallen könnte. Zum einen weil ich immer(!) aufmerksam bin wenn die Schleppleine im Einsatz ist und entsprechend am auf- und abwicklen bin, zum anderen weil ich meinen Hund akustisch Bescheid gebe kurz bevor die Schleppleine zu Ende ist.

    Genau genommen kommt es sehr selten vor dass er mit Gewicht in der Schleppleine hängt, weil er sich zuverlässig vorher zu mir umorientiert.

    Mein Junghund ist erst 8Monate alt. Ich muss den Status Quo eh wöchentlich auf den Prüfstand stellen.

    Ich bin schon froh dass es hier nicht von Tag zu Tag schwankt. Routine ist wichtig und wertvoll, insbesondere diese auch auszuhalten und durchzuziehen wenn er eine unruhige Phase hat. Da neigen einige bestimmt dazu das Auslastungsprogramm anzuziehen, obwohl es dann besonders wichtig wäre die Routine konsequenter einzufordern. Aber auch zu erkennen wann man mehr fordern und fördern muss.

    Ich denke den Unterschied zu erkennen fällt vielen nicht leicht. Ich nehme mich da nicht aus. Auch wir hinken den Entwicklungsschüben von Gustaf schonmal hinterher, oder sind paar Tage zu früh dran. Gott sei Dank hilft die Erfahrung dann das zeitig zu erkennen.

    Zuhause reicht eine 45-60min Runde und der Hund schläft den Rest des Tages. Einfach weil viel Input und auch ein gutes Stück an der Leine laufen. Zudem fordere ich viel Aufmerksamkeit ein. Städtische Wohnlage eben.

    Wenn wir mit dem Camper unterwegs sind, sind > 2Std auch ok ohne dass der Jungspund völlig erledigt ist, weil viel mehr Freilauf, eigenes Tempo und er weitgehend sein eigenes Ding machen darf.

    Dem Aussie Mädchen einer Freundin wäre ersteres viel zu viel, dafür kann sie entspannt Ganztages Wanderungen mitlaufen.

    Also erstmal gute Besserung und gut, dass ihr zum TA gefahren seid :streichel: - aber 190€?!?! Ich hab vor ein paar Wochen auch so eine Prozedur gehabt mit Henry ( er hatte allerdings undefinierbares gegessen und ich hatte angst, dass es Giftköder waren die zu der Zeit bei uns auslagen) und mich haben die Spritzen und die ganze Behandlung „lediglich“ 27€ gekostet :skeptisch:

    Ja, ich war auch erstaunt über den Preis. Vorgewarnt wurde ich, dass es wegen Notdienst und Sonntag teurer werden würde. So teuer habe ich es allerdings bei nur zwei Spritzen auch nicht erwartet..

    Aber passt insgesamt gut ins Gesamtbild, ich war vorne bis hinten unzufrieden dort.

    In Schweden haben wir dafür (auch an einem Sonntag, wegen vermeintlichen Giftpilz) knapp 400€ gezahlt. Nur für die Kotzspritze, keine weitere gegen Übelkeit. Wären wir an einem Wochentag gekommen, wären es „nur“ 140€ gewesen.

    Zuhause dann nochmal ca. 100€ für Blutbilder der Niere um sicher zu stellen dass es keine schleichende Vergiftung gibt

    Ich war ca. 13jahre und mit einer Freundin und meinem Sittinghund, einem Labrador-AmStaff-Mix, unterwegs auf einer recht selten befahrenen Straße.

    Da hält neben uns ein klappriges Auto mit so einem Hippie Typen an und fragt freundlich nach dem Weg nach X. Wir ihm, beide stark ins Fahrzeug lehnend um auf die Karte die er im Schoß hatte zu schauen, also erklärt wie er fahren muss, da fragt er ob nicht eine von uns mitfahren kann und ihm den Weg zeigen, er bringt sie dann auch zurück hierher. Wir verneinen natürlich.

    Er packt daraufhin seinen Penis aus und fragt ob wir „seinen Hamster“ nicht wenigstens streicheln wollen. Meine Freundin hat sofort geschaltet, rückwärts raus aus dem Wagen und mich am Arm mitgerissen und „weg, weg, weg“ geschrien. Ich war so schockiert dass ich zu langsam reagiert habe, da packt er mich am anderen Arm und versucht mich ins Auto zu ziehen. Nachdem meine Freundin aber aus dem Weg war, war da eine Lücke neben mir ins Wageninnere und mein Sittinghund ist fletschend reingesprungen und hat wie wild nach dem Typen gebissen - aber nicht erwischt, weil ich halb dazwischen war. Er hat mich natürlich losgelassen, ich samt Hund rückwärts aus dem Auto gepurzelt und er gab Gas - mit noch offener Beifahrertür.

    Wir haben es niemandem erzählt viele Jahre lang. Keine Ahnung warum. Später habe ich mich sehr darüber geärgert nichts gesagt zu haben damit nach ihm gefahndet werden kann.

    Ich weiß von gleich zwei Hunden aus dem Bekanntenkreis, die während einer Fremdbetreuung durch hundeerfahrene(!) Freunde, zu Tode gekommen sind durch unglückliche Unfälle oder Falscheinschätzung.

    Bei einer Freundin ist der Hund über Weihnachten in einer Pension umgekommen. Angeblich an einem Stöckchen erstickt. Ich hatte meinen Hund 14 Jahre lang immer in privater Betreuung zum Teil auch bis zu 3 Wochen. Für meine Hündin war persönliche Zuwendung sehr wichtig. Wäre sie auf einem großen Grundstück mit anderen Hunden gewesen hätte ich auch Sorge gehabt,dass sie Zuviel aufnimmt.

    Ganz ehrlich, wenn es schon so kommt dann lieber in einer Pension als bei einem Menschen der einen wahrscheinlich lieb und teuer ist. Diese unvermeidlichen Schuldgefühle möchte ich niemanden zu dem ich ein persönliches Verhältnis habe auflasten.

    Aber so unterschiedlich tickt man halt :ka: . Ich habe nix gegen private Betreuung, gar nicht, und es ist wahrscheinlich auch netter für den Hund. Ich denke lediglich an die Menschen die es betrifft. Für Urlaub soll mein Hund niemandens „Last“ sein. Notfallunterbringung ist etwas anderes.

    Ich würde gut geführte Pension mit sicher umzäunten Auslaufmöglichkeiten bevorzugen. Bei Privatpersonen hätte ich bei dem Zeitraum immer das Gefühl, durch die Betreuung meines Hundes sind sie entsprechend eingeschränkt. Und bei allem Vertrauen und Sorgfalt, ist es in einer Pension I.d.R. sicherer eben weil sie nicht ausgeführt werden.

    Ich weiß von gleich zwei Hunden aus dem Bekanntenkreis, die während einer Fremdbetreuung durch hundeerfahrene(!) Freunde, zu Tode gekommen sind durch unglückliche Unfälle oder Falscheinschätzung.