Beiträge von SavoirVivre

    Klares jein

    Du weißt ja selbst das Jumi kein typischer RR ist. So sehe ich das jedenfalls. Jumi ist eher die Ausnahme, was ich positiv meine. Wenn Jumi der RR-Standard wäre, hätte ich auch ernsthaft mit einem RR liebäugelt (mehr Kompliment geht von meiner Seite gar nicht), ist sie aber nicht. Also zumindest sehe ich das so. Wobei bei euch ohne jeden Zweifel liebevoll konsequente Erziehung, mit den richtigen Prioritäten, eine riesen Rolle gespielt hat und ausschlaggebend war.

    Und beim eher kleinen Radius bin ich sowieso voll bei Dir. Ist bei mir absolut auch so.

    Und zum Video, da könnte ich zum Beispiel sagen, der Hund wäre mir zu weit vorne.

    Ich finde der ist gar nicht so weit vorne. Einen dauerhaften - als Beispiel - 10 Meter Radius im Freilauf empfinde ich persönlich als eher wenig. Da macht der Hund mal zwei, drei Sätze, dann ist er ja schon über die 10 Meter drüber.

    Kommt halt auf einen persönlich sowie den Hund, und natürlich auch die Gassilandschaft an.

    Ein Radius ist ja kein harter Befehl. Ein Hund dem ein Radius von 10m ankonditioniert wurde (wie gesagt, muss zur Rasse passen) der verlässt diesen auch kurzweilig, temporär. Das ist völlig ok. Es geht darum dass er sich dann ganz von selbst wieder in den ca. 10m Radius begibt und das den "Standard" darstellt. Und die Meteranzahl ist einfach nur ein Beispiel, da müssen Hund und Halter als individuelles Gespann den Wohlfühlradius herausfinden. Der Vizsla einer Bekannten hat einen WohlfühlRadius von ca. 50m, der für sie absolut ok ist. Nur irgendwann muss man dem Hund halt ankonditionieren dass "da hinten" dann halt auch Schluss ist. Ob das nun 10, 15, 30 oder 50m sind.

    evtl. Hat die Themenstarterin auch durch die Bordauxdogge die sie vorher hatte einen anderen Blickwinkel auf rennen, bzw. Was eine Rennsemmel ist.

    Und zum Video, da könnte ich zum Beispiel sagen, der Hund wäre mir zu weit vorne.

    Mir auch, aber RR haben meines Erachtens einen anderen Radius als z.B. Gebrauchshunde. So zumindest meine Beobachtungen und ich kannte viele RR weil selbst mal für die Rasse interessiert und zwei Jahre mit ihr beschäftigt. Ich war auch 5Jahre in Folge auf mehrtägigen RR-Camping-Treffen mit meinem DSH und Boxer-Mix. Also.. 15-20 RR und mein Schäferhund bzw. Boxer-Mix :D . Bei dem Freilaufradius (wenn überhaupt Freilauf möglich) wäre ich bei meinen Hunden schon in Ohnmacht gefallen. Scherz beiseite.. ich habe meine Hunde gerne im Radius vom 10m um mich herum. Max 15m bei sehr gut einsehbarer Umgebung. Die RR die ich kennengelernt habe, bis auf wenige Ausnahmen, entfernen sich deutlich weiter und sind auch deutlich weniger rückwärts zum Halter orientiert. Selbstständiger..

    Ich achte nach wie vor bei meinem junge Boxer sorgsam darauf dass er sich bei allem was er tut nicht "reinsteigert" oder "abschiesst".

    Entspannt Gassi gehen, viel Aufmerksamkeit bei mir, viele Aussenreize ignorieren, das ist für mich schon fortgeschritten bzw. adult Niveau. Bis dahin muss man den Jungspunden halt helfen die richtige Balance zu finden bevor es kippt.

    Eine Diskussion darüber welche Rassen, in einem so dicht besiedeltem Land, klar kommen ist eigentlich überfällig.

    Äh, ist das so Deiner Meinung nach, ja? Interessant. Wo würdest Du denn ansetzen?

    Und mal zu Ende gedacht, meinst Du es würde z.B. der Rasse Pudel gut tun wenn aufgrund von Verboten die Nachfrage unkontrolliert zunimmt?

    Sorry, für mich ein recht undurchdachter Zwischenruf.

    Das was hilft ist Aufklärung.

    Verbotene, insbesondere solche die eh nicht nachgehalten werden können, treffen zu oft die falschen die sich bemühen es richtig zu machen und den gesetzlichen Auflagen nachzukommen. Den - meines Erachtens - deutlich größeren Rest ist es egal und wird Wege drum herum finden.

    Bestraft sind zu oft die Falschen

    Öhm ja, das muss hier auch berücksichtigt werden. Wenn es draußen regnet (also mehr als Nieselregen, was hier gefühlt den Großteil des Jahres so ist), dann müssen wir den Hund vor die Tür zwingen und dann wird auch kein Schritt mehr gemacht als zum lösen zwingend notwendig ist. Da muß man auch auf einmal keine 5x/Tag mehr raus, sondern 4x/Tag ist schon Zumutung.

    Mal sehen ob sich das ändert, jetzt wo im die Energie aus den Ohren quillt, oder wie er seine Prioritäten zukünftig setzt :headbash:

    Ich gehe ja durchaus gern viel, aber auf die Kilometer achte ich eigentlich nur beim Wandern meist. Im Alltag habe ich echt keine Ahnung. Es gibt hier aber auch sehr verschiedene Tage, mal gehe ich nur wenig, ein andermal dafür wieder mehr...

    Aber so nen Durchschnitt kann ich gar nicht wirklich nennen.

    ich glaube kaum einer achtet da so richtig bewusst drauf, aber oftmals haben smartphones schritt- bzw. km tracker. daher weiss ich ziemlich genau wieviel strecke ich pro tag mache, auch ohne dass ich mich aktiv drum bemühe. ich muss nur die app aufrufen :nicken: . viele wissen übrigens gar nicht was ihr smartphone alles aufzeichnet - mein mann z.B. war sehr überrascht als ich ihm die funktion gezeigt habe.


    Boxer | 9 Monate

    Werktage: ca. 4 -5km
    Wochenende/freie Tage: 6 -10km

    Ruhetage: ca. 2 - 3km

    Mein iPhone sagt dass ich in den letzten 6Monaten (nicht ganz aussagekräftig, da noch Monate inbegriffen in denen er noch nicht viel laufen sollte/durfte, aufgrund seines Alters) 3,2km/Tag. Da mein Mann und ich uns aber die Gassigänge konsequent teilen, und nur am Wochenende die großen Runden gemeinsam gehen, kann man auf den Mittelwert locker 70% an km aufschlagen. Ich denke 5,5km/Tag im absoluten Durchschnitt ist ein realistischer Wert. Ich schätze der Wert noch steigen, da er endlich ein Alter erreicht hat wo man insgesamt mehr mit ihm machen kann, und er auch einfordert, da Höhenwachstum weitgehend abgeschlossen. Bei den Vorgängerhunden bin ich bei ca. 7km/Tag gelandet. Mal sehen wie es mit Gustaf wird.

    Wir leben in einer Großstadt, da ist viel Strecke auch nicht zielführend aufgrund vieler Außenreize die im Anschluss verknuspert werden müssen. Dafür sind wir an den Wochenenden fast immer mit Camper im Grünen, wo Strecke und Freilauf (seinem Alter entsprechend) gemacht werden kann.