Hund liegt unterm Tisch der Dinette, gesichert durch Geschirr und verlängerten Anschnallgurt. Hilft alles nur bei leichten Unfällen, da darf man sich nichts vormachen. Aber durch den (Innen)Aufbau an sich, ist der Hund damit schon von drei Seiten relativ gut geschützt (Rückbank, Seitenwand des Campers, Fahrersitz).
Beiträge von SavoirVivre
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Die TE verhält sich nicht verhältnismässig, ok. Aber ich denke allen ist klar, dass wenn der BC nicht kontrolllos unterwegs gewesen wäre, wäre es gar nicht erst zum Vorfall gekommen. Es ist nicht so dass ich denke, irgendwann hätte es boom gemacht und diese beiden Hunde hätten über kurz oder lang sich auf jeden Fall einen anderen Hund gekrallt. Schliesslich waren sie vorher unauffällig, die TE hat nicht damit gerechnet dass so etwas passieren kann.
Es ist, wie man es dreht und wendet, einfach so traurig und tragisch.
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Nur wäre es angebracht, in dem Fall mit dem baerbol das der Hund dann halt draußen freiwillig Maulkorb trägt.
Ich muss als Halter nun ein mal Sicherheit gewährleisten können. Kann ich das körperlich nicht dann durch Erziehung.
Der Hund zeigt sich bisher sozial unauffällig. Das mein ich ja, dann müsste man jedem grösserem Hund oder Hunden bei Mehrhundehaltung schon vorab n Maulkorb anziehen, ohne das die Hunde je aufgefallen sind … weil 100%e Sicherheit dass die Erziehung auch im absoluten Ernstfall greift, gibt es nicht. Es sei denn mal erlebt genau diese Situation.
Ich denke Du versteht etwas falsch oder ich und andere haben uns missverständlich ausgedrückt.
Ich halte es für realistisch und möglich dass man als Halter großer, wehrhafter, reaktiver und triebstarker Hunde in Situationen kommt die man vorher selbst nicht gesehen hätte, nicht mal für möglich gehalten hätte. Jeder Halter verantwortungsbewusster Halter von Gebrauchshunden führt seine Hunde zudem auch noch besonders wachsam, insbesondere bei Mehrhundhaltung. Ich bin sicher Du findest Dich in dieser Beschreibung wieder. Dennoch - 100% ausschliessen lässt sich nichts wenn Tiere involviert sind. Deswegen wird ja auch allgemeingültig die natürliche Tiergefahr zugrundegelegt/angenommen.
Ich sehe es aber - so wie du - auch nicht, dass man einen Hund einer bestimmten Größe, Rasse deswegen pauschal mit MK führen muss - definitiv nicht!
Hier geht es, zumindest mir, aber um das Verhalten nach diesem tragischen Vorfall. Würde die TE schreiben, Oh mein Gott.. wie furchtbar.. ich habe daraus gelernt und ich führe meine Hunde ab sofort nur noch mit Leine und MK, bis..... (hier beliebige Maßnahmen einsetzen), und alles aufgeschlüsselt ist, wäre es eine ganz andere Ausgangsitutation dieser ganzen Diskussion gewesen.
Aber dass sie ihre beiden Hunde, nach diesem unfassbaren Vorfall, weiterhin ohne MK und Leine laufen lässt - nein, das lässt sich nicht schönreden und jede Kritik in diese Richtung ist gerechtfertigt.
Ausser Frage steht, dass das lediglich eine "Erstmaßnahme" durch das OA sein kann. Der Rest muss rechtlich fundiert folgen und aufgearbeitet werden. Und ich finde es auch völlig legitim dass bei der 6monatigen Hündin die Maßnahme als "drüber" erachtet wird und sie sich dagegen wehren will (und sollte). Aber als Erstmaßnahme ist es richtig und vernünftig, denn es geht erstmal um sie als Hundeführerin, nicht um die einzelen Hunde an sich.
Aber ein verantwortungsbewusster Hundehalter, und dafür braucht es keine Mails, würde seinen Hund ohne wenn und aber ab sofort freiwillig nur noch mit MK und Leine führen. So jedenfalls meine Sichtweise.
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Jemand der 2 Malis ohne HalsbandGeschirr und Leine führt, handelt grob fahrlässig. Von vielem anderen rechtlichen Dingen rede ich da noch nicht mal.
Seh ich nicht so. Sie hielt viele Jahre vorfallsfrei Hunde und wieso sollten die nicht nackig rumlaufen, wenn sie nie Anzeichen gezeigt haben, aus dem Gehorsam zu gehen und andere Hunde anzugreifen?
Meine zwei großen Hunde laufen oft ohne alles rum, wenn wir irgendwo im Nirgendwo spazieren gehen. Sind jetzt keine Malis, aber wenn die Hunde noch nie Grund zum Zweifeln gegeben haben... frag mal lieber nicht, wie viele der großen Hunde im DF nackig frei laufen.
Naja, ist doch egal wie viele Hundehalter im DF ihre Hunde nackig rumlaufen lassen. Zu denen gehörte ich temporär auch, wenn ich der Meinung war das ist vertretbar mit dem Hund. Aber das widerspricht sich doch nicht damit das es auch fahrlässig sein kann. Auch wenn man es selbst - mal - tut.
Würde was passieren, weil ich meinen nackigen Hund deswegen nicht schnell genug gesichert bekomme, ist der Vorwurf doch gerechtfertigt
.Schlimm fände ich nur zweierlei Maß anzusetzen. Bei anderen fahrlässig, bei den eigenen Hunden ok.
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Jemand der 2 Malis ohne HalsbandGeschirr und Leine führt, handelt grob fahrlässig. Von vielem anderen rechtlichen Dingen rede ich da noch nicht mal.
Das gilt nicht nur für Malis. Ich finde es generell unnötig Hunde nackt zu führen, sofern sie nicht gerade arbeiten und Halsband/Geschirr behindernd oder gar gefährdend für den Hund wäre. Einfach weil es immer ein gewisses Risiko birgt, zusätzlich zur natürlichen Tiergefahr die von einem Hund ausgeht.
Ich weiß viele Hundehalter mögen das. Aber ich denke auch dass man schneller als man denkt in Situationen kommen kann, in denen man Hilfsmittel wie ein Halsband braucht.
Ich kann mich davon auch nicht freisprechen. Ich hatte meine Hunde temporär und eher kurzweilig auch gerne nackt. Aber dann reden wir von eher kurzen Situationen wie „gezielt paar schöne Fotos vom Hund machen“
Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung zum „nackten“ Hund
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Das ein unangeleinter Hund mit nicht freundlichen Absichten reinbrettert ist Alptraumszenario par excellence, gar keine Frage. Auch dass das für einen kleinen Hund ebenfalls tödlich hätte enden können. Aber wir bewegen uns damit in Richtung Spekulation und Glaskugel. Das hier hingegen ist leider reell passiert
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Ich sag mal frei heraus was ich denke.
Du bist für mich eine Alptraum Gebrauchshund Mehrhund-Halterin. Warum?
Zum einen: Deine Hunde sind ausgerastet und Du hast trotz massiver Einwirkung (ich nehme mal an du hast alles getan was möglich war) nicht verhindern können, dass ein ähnlich großer Hund von deinen zwei totgebissen wurde. Er ist tot!
Du sprichst von Notwehr. Blödsinn, das war keine Notwehr, das war Beschädigungs- und Tötungsabsicht. Deine Hunde hatten ein Ziel und das haben sie erreicht. Sie waren komplett drüber. Das meine ich nicht wertend! Aber ich finde es schlimm wie Du Deine Augen davor verschließt und leugnest.
Zum anderen: Daraus resultierend findest Du, dass Du bzw. Deine Hunde unfair behandelt werden. Äh, Dein Ernst? Es geht um Gefahrenabwehr und Deine Hunde haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie bei Provokation eine Gefahr darstellen die Du nicht unter Kontrolle hast. Und da Du diese beiden nicht unter Kontrolle hast (was nunmal komplett außer Frage steht), ist es auch richtig erstmal anzunehmen dass es bei Deinem dritten Hund auch so ist - bis Du es widerlegt hast. Und darüber regst Du Dich auf.
Ja das ist eine ganz tragische Geschichte, die ganz bestimmt keiner gewollt hat. Aber Deine Hunde leben. Deine angegriffene Hündin ist leicht(!) verletzt. Der andere Hund ist tot.
Und das schreibe ich als jemand der Gebrauchshundrassen sehr mag. Ich habe rein gar nichts gegen triebstarke, wehrhafte und nach vorne auslösende Hunde. Ich finde lediglich, dass sie vernünftig gesichert und geführt gehören. Und wenn so ein Unglück trotzdem geschieht, weil in der Tat manchmal unvorhersehbar, der Halter seine Verantwortung einsieht - was ich bei Dir doch vermisse.
Ich denke übrigens auch dass die TA Praxis dies gemeldet hat.
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Wir hatten heute morgen auf unserer ersten, kurzen Runde schon 7 Hundesichtungen. Teilweise neue Hunde in der erweiterten Nachbarschaft. Gustaf, mit seinen knapp 10Monaten, ist oft out of Order wenn er andere Hunde sichtet. Heute war das anders. Er blieb vom Kopf her bei mir, gut ansprechbar und sein Interesse an den anderen Hunden war - für seine aktuellen Verhältnisse - unkompliziert händelbar.
Auch bei der Suche (Suchfeld mit Leckerlies bestückt) hat er sich nur sehr kurzweilig (2-3x kurzes gucken) ablenken lassen und dann weitergesucht
, obwohl zwei (angeleinte) Labradore eine ca. 50m lange Strecke relativ nahe an uns entlang gelaufen sind. -
Wenn ein Hoden aber Monate lang Jojo spielt, liegt da eine Prädisposition vor, die sich in der nächsten Generation noch deutlicher aubzeichnen und ausprägen kann.
Genau weil solche Dinge ignoriert werden, bekommt man dann in künftigen Generationen stärkere Probleme.
Das möchte ich noch mal ganz fett unterstreichen. Die züchterische Nutzung von "Einhodern" (anderer Hoden war im Bauchraum) hat vor 100 Jahren beim Boxer zu der Hodenfehlerbelastung geführt, mit der wir heute noch kämpfen, und die HEUTE, nach 100 Jahren, immer noch zum faktischen Zuchtausschluß vieler vielleicht sonst wertvoller Hunde führt. Auch, weil im Ausland die Wurschtigkeit bezüglich dieses Fehlers noch verbreitet ist...
Anomalien in der Fortpflanzungsfähigkeit sind extrem ernst zu nehmen!
In Gustafs Wurf waren 6Rüden. 3 sind EinHoder/KeinHoder/JojoHoder. Bei Gustaf ist alles korrekt diesbezüglich, aber der ganze Wurf ist größer als Standard und Gustaf hat zudem eine Ringelrute und schiefe Nase. Irgendwie ist bei diesem Wurf viel schief gelaufen.
Für uns persönlich egal, Gustaf ist vom Wesen/Charakter und optisch trotzdem unser Traumhund! Aber aus der Zuchtperspektive war der Wurf nix.
Mit der Mutter soll nicht mehr weitergezüchtet werden. Den Vater habe ich jetzt auch länger nicht mehr in Deckankündigungen gelesen. Weiß gar nicht ob er noch im Einsatz ist.
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Moin,
ich würde in 2-3 Trainer-Einzelstunden investieren der euer Miteinander bei Dir zuhause, bei Deiner Partnerin zuhause und im neutralen Gebiet mal einschätzt und darauf aufbauend einen Trainingsplan erstellt.
Hat Deine Partnerin mit einem Hundetrainer* zusammengearbeitet? Vielleicht hat sie den Hund unbeabsichtigt auch falsch bestätigt in seinem Tun.
So gaaaaaaaanz grob geschätzt und per Ferndiagnose (Achtung, böse und immer mit Vorsicht zu geniessen) geht das für mich schon fast in Richtung Kontrolle und Maßregelung. Also durch den Hund in eure Richtung.