Beiträge von SavoirVivre

    Wir geben seit heute nun auch Apoquel, weil Bobby sich seit einigen Tagen extrem an den Pfoten schleckt und knabbert. :verzweifelt: Bisher reagierte er ja vor allem auf Futtermittel, was wir nach einer Ausschlussdiät auch gut im Griff hatten.

    Jetzt frage ich mich, ob nun tatsächlich eine Umweltallergie dazugekommen ist. Oder könnte er womöglich auf Apfelfasern und/oder Flohsamenschalen reagieren? Die geben wir nämlich seit 1,5 Wochen zusätzlich in sein Futter; das war das Einzige, das sich in letzter Zeit geändert hatte.

    Wir haben beides jetzt jedenfalls erst mal weggelassen und geben in den nächsten zwei Wochen nun 2x täglich eine Apoquel, dann sehen wir weiter.

    Hat euer TA gesagt wie „dann sehen wir weiter“ aussehen könnte?

    Unser meinte ja, Mittel- bis langfristige Einnahme/Behandlung mit Apoquel, Cytopoint, Antihistamina hat sich in den meisten Fällen als zielführender erwiesen als Diagnostik.

    Unser TA wollte nebst Apoquel noch direkt Antibiotika, spezifisch für entzündete Hautareale geben, weil er meinte die Hautentzündung in den Ohren ist schon in etwas tieferen Hautschichten und er hätte sie da gerne ganz raus, damit alles einmal richtig zur Ruhe kommt. Ich habe mich vorerst dagegen entschieden, weil mir der Griff zu Antibiotika dann doch zu schnell ging.

    Plan ist ja jetzt, wir geben erstmal 7tage Apoquel und schauen ob das reicht. Wenn nicht schauen wir weiter.

    Heute ist Tag 4, seit er Apoquel bekommt kratzt und leckt er sich auch nicht mehr, aber ich befürchte der TA hat Recht 🤪. Die Ohren sind mal besser um dann wieder stark gerötet zu sein. Keine kontinuierliche Verbesserung. Nur der Juckreiz ist scheinbar weg.

    Wie ist da eure Erfahrung? Hattet ihr auch temporär Antibiotika im Einsatz? Ich überlege den TA zu fragen, ob eine antibiotische Salbe nicht ausreichen würde. Ich möchte wirklich nur wenn zwingend notwendig Antibiotika geben. Kesim 500mg für direkt 14Tage wäre es dann 😐

    Das hier ist eine ernsthafte Sache.

    Ich habe ja das wunderbare Waldkauz Halsband schon in grün unterlegt für Gustaf. Dazu musste ich dann natürlich auch eine olive Fettlederleine kaufen - weil, muss ja passen für mich als Teilzeit-Monk.

    Jetzt hat Gustaf ja aber auch ein wunderschönes Ledergeschirr bekommen, und da passt das grün unterlegte Waldkauz Halsband mit der oliven Fettlederleine nunmal nicht :klugscheisser: .

    Lösung, er hat jetzt das Waldkauz Halsband auch in dunkelbraun unterlegt. Die passende Fettlederleine hatte ich schon, dazu passend wurde ja das Ledergeschirr gekauft :ops:

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    Grün & Olive

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    Ich gehe gern an/auf Hundestrände und Hundewiesen - ohne meinen eigenen Hund. Da gucke ich mir dann aus sicherer Entfernung an wie vollkommen schlecht erzogen manche Hunde und wie unfähig ihre Halter sind. Das rückt dann gerade in Zeiten, in denen ich mich nicht als gute Hundebesitzerin empfinde, das Bild schnell wieder gerade.

    Ich mache sozusagen etwas Elendstourismus und lasse mich davon beeindrucken wie sozial kompetent viele Hunde noch unter den miesesten Bedingungen sind, während die Halter neben dran stehen und denken Fiffi spielt ganz toll.

    Ganz ehrlich? Das habe ich auch schon ein paarmal gemacht und dabei immer gedacht, gut, dass ich ohne Hund hier bin.

    Ich habe mich in den letzten Monaten öfters mal ohne Hund an einen bestimmten, eingezäunten, Hundefreilauf gestellt und beobachtet - zu "Nebenzeiten". Da ging es tatsächlich temporär durchaus gesittet zu. Aber dann kommt - auf Garantie - ein besonders Blümchen mit Hund, dessen Hund die Gruppe crasht/aufmischt.

    Gestern war es ein junger Malinois Rüde. Auf die Idee muss mal als Halter erstmal kommen > stramm mit ultrakurzer Leine ran maschieren mit Hund > Hund schon seit 50m völlig drüber > rein da, Leine ab > los gehts, alle haben Spass > NICHT. Ich habe einige der kleinen Hunde, weil bis dahin waren es überwiegend kleine Mischlingshunde, dann schnell schreien hören vor Angst weil sie gejagt wurden.

    Ich finde ein Hund, gilt jedenfalls für meinen Hund und meine bisherigen Hunde, muss aushalten dass sich andere Hunde in seiner Nähe aufhalten und unbefangen bewegen. Ob ihm das passt oder nicht, ist mir eigentlich egal. Er hat das nicht zu entscheiden.

    Aber Voraussetzung ist, dass ich ihn schütze. Also Sorge trage, dass kein Fremdhund "zu nahe" ankommt. Das finde ich vollkommen ok, denn schliesslich toleriere ich selbst als Mensch andere Menschen nur soweit wie sie mir nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Wenn mir jemand in den Nacken atmet, werde ich auch garstig. Bei meinem Hund akzeptiere und verstehe ich das Bedürfnis nach Individualdistanz, sofern diese angemessen ist (50m sind NICHT angemessen), und ich trage meinen Teil dazu bei, dass andere Hunde diese einhalten bzw. wir entsprechend ausweichen. Und genau das ist das Problem an einem Hundestrand/Hundewiese/Hundefreilauf/etc. Es herrscht zu oft Anarchie und ist i.d.R. verbunden mit Stress, Stress und Stress. Ergo, weder mein Hund noch ich haben etwas davon, also können wir es genau so gut lassen - was wir auch tun.

    Als Camper sind wir übrigens ständig für 1-2 Tage auf einem Fleck und der Hund liegt stundenlang draussen rum (natürlich gesichert) und beobachtet das Geschehen. Und das Geschehen kann auch mal trubelig sein, auf z.B. einem Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz. Will sagen, für uns ist es wichtig dass unser Hund lernt zu akzeptieren das um ihn herum einiges passiert UND dabei trotzdem entspannen zu können. Alles eine Frage des Trainings, was sich meines Erachtens aber nur lohnt wenn es regelmässig eingefordert wird. Das würde ich nicht tun um 2x/Jahr drei Stunden am Strand liegen zu können mit Hund. Und auch hier, wir als Halter tragen die Verantwortung dafür, dass unser Hund beim "rumliegen auf unserem Platz/Parzelle" nicht von anderen Hunden belästigt wird. Das ist die Grundveraussetzung, egal wo.

    Apoquel scheint zu wirken/funktionieren. Gestern Nachmittag die erste bekommen, eben die zweite und dann weiter immer morgens.

    Gar kein Kratzen und kein Lecken.

    Wie war das bei euren Hunden mit dem Juckreiz (Kratzen und Lecken - wie gut dass wir in einem Hundeforum sind, dass könnte auch in einem anderen Kontext stehen :lachtot: )?

    Ständig und immerzu, oder zwar mehrmals am Tag aber mit stundenlangen Ruhephasen wo nichts war dazwischen?

    In der Hoch-Zeit von beiden war es schon sehr oft... also Schlafen war kein Problem aber wie sie wach waren schon so alle halben Stunden teilweise 1 oder 2 Minuten.

    Ok das ist tatsächlich nochmal anderes Niveau.

    Gustaf hat sich vielleicht 4-5x am Tag (nachts wurde durchgeschlafen) gekratzt, so anfall-artig, aber auch nur für 5-15sek bzw. hat aufgehört und es gelassen wenn ich es verbal abgebrochen habe. Die Hinterpfoten attacke-artig zu beknabbern hat er so 2-3x am Tag gemacht. Das verbal zu unterbrechen war schwieriger, da musste ich schon hin und die Hinterpfote kurz festhalten.

    Aber die Ohren wurden immer röter und die Kratzanfälle nahmen zu, deswegen bin ich direkt nochmal zum TA.

    Ich habe jetzt auch mal zwei Shampoos die mir emfohlen wurden gekauft. Was definitiv geholfen hat, ist Pfoten jeden Tag waschen und den ganzen Körper mit einem feuchten Handtuch abreiben.

    Apoquel scheint zu wirken/funktionieren. Gestern Nachmittag die erste bekommen, eben die zweite und dann weiter immer morgens.

    Gar kein Kratzen und kein Lecken.

    Wie war das bei euren Hunden mit dem Juckreiz (Kratzen und Lecken - wie gut dass wir in einem Hundeforum sind, dass könnte auch in einem anderen Kontext stehen :lachtot: )?

    Ständig und immerzu, oder zwar mehrmals am Tag aber mit stundenlangen Ruhephasen wo nichts war dazwischen?

    Ich bin komplett bei Dir. Rassen dieser Endgröße würde ich persönlich immer ein Tick zu schlank halten/gross werden lassen.

    Es wurde mir gerade in den letzten sechs Monaten von drei unterschiedlichen TÄ bestätigt, das z.B. Gustaf top in shape ist, ihn locker 80% aller Hundelaien aber als zu dünn wahrnehmen (war er vielleicht mal 2-3 wochen zwischendurch als er Magen-Darm hatte - aber krank ist Ausnahmephase) und selbst viele Hundehalter meinten er könnte mehr wiegen (deren Hunde ich aber als bissl zu kräftig empfunden habe).

    Bei der Hälfte der Junghunde die diese drei TÄ zu sehen bekommen, könnten deren Aussage nach durchaus die ein oder andere Rippe mehr zu sehen/erahnen sein.

    Gut für Junghunde dieser Rassengröße ist es, wenn die letzten drei Rippenbögen im Ruhezustand sichtbar sind, und alle Rippenbögen in der Bewegung, ist so die Faustregel die mir gesagt wurde.

    Interessanterweise sehen wirklich viele Hundehalter es nicht, oder wollen es nicht wahrhaben, dass ihre Hunde eben keine Top-Figur haben - oder schlichtweg zu dick sind. Das ist explizit auf niemanden hier gemünzt.

    So wir sind zurück vom TA. Auslöser - unbekannt, wie erwartet.

    Haben jetzt für 7 Tage Apoquel mitbekommen. Eine 16mg Tablette täglich.

    Der TA geht erstmal davon aus das es Ausläufer des Nesselsuchtschubs sind, evtl. sogar einmalig ist. Er würde jetzt die allergischen Symptome, wie Hummel schon meinte, gerne plattmachen damit sich der gesamte Organismus und Immumsystem des Hundes beruhigt, Histaminspiegel auf ein Normalmaß runterfährt und die gereizten Hautareale heilen. Mit etwas Glück sind wir dann komplett durch damit.

    Wenn nicht, sehen wir uns wieder.

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    Grundsätzliches während des Termins.

    Es ist bei Allergien sehr schwierig eine genaue Diagnose zu stellen. Gerade bei Umweltallergien oft ein ewiges Stochern im Dunkeln. Damit verbunden wäre eine langwierige Diagnostik und Untersuchungen, gerade im Frühjahr, wegen den vielen allergischen Auslösern wie z.B. Pollen, etc. Wenn es sich der Juckreiz/Beschwerden auf einem so niedrigen Niveau bewegt wie bei Gustaf gerade, würde er nur die Symptome behandeln. Wenn wir uns doch deswegen wiedersehen sollten, würde er das Hauptfutter verändern von RC GastroIntestinal auf RC HypoAllergen und Apoquel weiter geben. Nach 3-4 Wochen Apoquel dann ausschleichen. Wenn das reicht, liegt es doch am Futter und man könnte eine Ausschussdiät machen.

    Wenn es überhaupt soweit kommt.

    Und wenn es nicht am Futter liegt, dann würde er sich sehr genau überlegen wie weit ich da diagnostizieren lassen will. Es gibt heute sehr gute, zufriedenstellende Dauerlösungen mit Apoquel und Cytopoint - plus spezielle Shampoos. Es kann auch sein dass dauerhaft Cetirizin schon reicht, was auch gut gangbar ist.

    Weiter haben wir das nicht vertieft weil wir jetzt die sieben Tage erstmal abwarten wollen.

    Die Praxis hat wohl viele Boxer als Patienten, da sie auf Herzuntersuchungen spezialisiert sind, und Hunde aus gesamt Norddeutschland dafür kommen. Beim Boxer ist eine Herzuntersuchung eine vorausgesetzte Untersuchung, um z.B. zur Zucht zugelassen zu werden. Und der Boxer hat halt auch gerne mal Allergien und/oder Störungen im Verdauungsapparat :roll: . Könnte sein dass wir jetzt "unsere" Praxis gefunden haben. Mal sehen. Ich habe noch eine zweite Praxis bei der wir bisher waren und die ich auch ok finde.

    Ganz ehrlich, eine richtig gute TA Praxis habe ich leider noch nicht gefunden.